News Elektronische Patientenakte: Akzeptanz auch nach einem Jahr weiterhin gering

@Aduasen so handfest wie die geplanten steuererleichterungen, von denen in der mitte nur eine handvoll euro ankommen werden😅 ?

bin auch froh allem widersprochen zu haben (auf anraten von 3 verschiedenen Àrzten!)
 
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seyfhor schrieb:
Mit der Weitergabe könnte man doch super eine 2FA machen. Dann sitzt man beim Arzt und der möchte da mal reinschauen und bei dir ploppt eine Anfrage in der App auf.
Da es wohl nur ein Samelsurium von pdfs ist wird einem „kurz“ reinschauen wohl leider mal gar nix helfen.
Das ganze bringt nur was fĂŒr informierte Menschen, und genau die brauchen es eigentlich nicht.
Habe fĂŒr mich seinerzeit auch Widersprochen.
 
lazsniper schrieb:
bin auch froh allem widersprochen zu haben (auf anraten von 3 verschiedenen Àrzten!)
Bei mir habe auch alle Ärzte zum Widerspruch geraden. :D
 
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Aduasen schrieb:
....
Vielleicht wĂŒrde es ja helfen, wenn man den Leuten handfeste finanzielle Vorteile bieten wĂŒrde wenn sie sie nutzen.

Wenn man Menschen dafĂŒr Kaufen muss, ein Produkt zu nutzen, sollte man sich ĂŒberlegen, ob nicht das Produkt selbst das eigentliche Problem ist.

Der Grundgedanke hinter der ePa ist ja nicht schlecht, aber vom Konzept bis hin zur Umsetzung gibt es einfach viel zu viele Probleme, die - hĂ€tte es wirklich um das Patientenwohl gehen sollen - ohne weiteres hĂ€tten gelöst werden können. Aber das GefĂŒhl, dass es sich hierbei nur um eine weitere Datensammelhalde fĂŒr Unternehmen handelt ist - jedenfalls bei mir - ziemlich prĂ€sent. Da haben Lobbyisten wieder ganze Arbeit geleistet.
 
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Mal abgesehen von den ganzen Datenschutz Bedenken ist das Ding auch ein Sumpf aus Sicherheitsrisiken / LĂŒcken die immer wieder vom CCC bemĂ€ngelt werden. Wie sollen wir einer App unsere Gesundheitsdaten anvertrauen, wenn es fĂŒr alle so einfach ist an diese Daten heranzukommen


Wir predigen die DSGVO und sollen Apps nutzen, die diesen Grundsatz in GĂ€nze mit FĂŒĂŸen treten?
 
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meine daten auf der blockchain die ich per passkey freigeben kann und auch sichergestellt ist dass nichts kopiert wird sondern nur angeschaut. wÀre eine möglichkeit!
 
Mit den im Artikel aufgezĂ€hlten Kritikpunkten ist ĂŒber die gefahrengespickte ePA schon fast alles gesagt. WĂ€hrenddessen wird ein Hauptverantwortlicher fĂŒr einen Spitzenposten bei der WHO in Position gebracht.
Nachtigall ick hör dir trapsen...
 
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Shogter12 schrieb:
Mal abgesehen von den ganzen Datenschutz Bedenken ist das Ding auch ein Sumpf aus Sicherheitsrisiken / LĂŒcken die immer wieder vom CCC bemĂ€ngelt werden.
Die vom CCC genannten LĂŒcken waren fast alle nicht Softwarespezifisch. Mittlerweile auch nur noch ein Verein ewig gestriger.
 
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Idee gut, Umsetzung einfach nur katastrophal.
Habe mittlerweile 3 Apps meiner Krankenkasse, da blickt keiner mehr durch.
Meine ZahnÀrztin hat beispielsweise die Freigabe da Sachen einzusehen, hatte aber Schwierigkeiten mein Bonusheft da einzupflegen etc.

Mal schauen ob das irgendwann mal, vor allem fĂŒr Ă€ltere Menschen die vielleicht nicht so fit sind, nutzbar ist.
 
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pmkrefeld schrieb:
Kann doch aber auch nicht das Problem sein bei den ganzen Smartwatches die Leute tragen.
Der Unterschied liegt darin, dass deine Smartwatch außer Schlafzeiten und Herzfrequenz kaum mehr ĂŒber dich sammelt. In der EPA liegen ganze VerlĂ€ufe von Arztbesuchen, Krankschreibungen, KrankheitsverlĂ€ufe, Rezepte und Behandlungen, sowie Therapien. Das ist wohl noch ein ganzes StĂŒck mehr, als das, was eine Uhr ĂŒber dich sammelt.
 
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pmkrefeld schrieb:
Kann doch aber auch nicht das Problem sein bei den ganzen Smartwatches die Leute tragen.
Was soll diese Generalisierung?
ErgÀnzung ()

LikeHike schrieb:
Die vom CCC genannten LĂŒcken waren fast alle nicht Softwarespezifisch. Mittlerweile auch nur noch ein Verein ewig gestriger.
Kannst du genauer erlĂ€utern, wieso dieser Verein "ewiggestrig" ist? Der CCC hat bspw. viele LĂŒcken in der Telematik Infrastruktur und anderen Dingen aufgedeckt. Ich weiß nicht, ob das so ewig gestrig ist. Wenn dein Profilbild aber bedeutet, dass du einen Tesla fĂ€hrst wundert mich die Aussage nicht, das Fahrzeug ist schließlich ein wandelnder Datenschutzalbtraum.
 
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Gute Erinnerung - ich muss noch widersprechen, damit diese nicht automatisch erstellt wird.
 
Habe widersprochen weil ich glaube das meine Daten dort nicht sicher sind....
 
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wern001 schrieb:
Was mir sauer aufstĂ¶ĂŸt ist die schlecht anonymisierte "anonyme" Weitergabe fĂŒr zu Wissenschaftlichen Zwecken.
Ist völlig nachvollziehbar, da die Daten ja nur pseudonymisiert werden und nicht anonymisiert.

Macht bei der statistischen Auswertung einen riesen Unterschied, v.a. was das rĂŒckgĂ€ngig machen angeht. Bei einer richtig gemachten Anonymisierung bleibt das anonym. Bei einer Pseudonymisierung muss der Datensatz nur groß genug sein um Verbindungen erstellen und die Pseudonymiserung rĂŒckgĂ€ngig machen zu können.

Macht vor dem Ziel der ePa, dem Weiterverkauf gesundheitsbezogener persönlicher Daten, ja auch Sinn.
 
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Helge01 schrieb:
Das ist gut so da die Ärzte sonst indirekt gegen ihre Schweigepflicht verstoßen.

Nur interessehalber (hab dem Anlegen der ePA auch widersprochen): Darf man seinen Arzt nicht von seiner Schweigepflicht entbinden? Und hat man diese erteilt, wÀre ein Eintragen von Diagnosen etc. in die ePA dann nicht zulÀssig?
 
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Ick weis jetzt nicht wie es im speziellen bei der ePA sich verhĂ€lt aber ich nutze auch die RegulĂ€re Krankenkassenapp und bin bei meiner aktuellen KK schon 1 mal bzgl. des Zugriffs deaktiviert worden wegen inaktivitĂ€t. Ich mein, ich nutz das ja nicht aus Langeweile sondern eben wenn es gebraucht wird und so oft brauch ich das eben nicht. Da arbeitet dieses deaktivieren des Zugangs bei InaktivitĂ€t komplett gegen mich. Hier wĂŒrde ich es vorziehen wenn das ganze an Mitgliedschaft bei der KK gekoppelt ist, sprich so lange man Mitglied ist, ist das Konto halt eben auch aktiv.

Gruß
Sascha
 
Also weiß nicht was ihr alle habt. In meiner elektronischen Patientenakte steht was drin... klar und deutlich: "Fehler: konnte nicht geladen werden".

Nee, im Ernst, ich frage mich warum solche Dinge in einem angeblich so technologisch fortschrittlichen Land nicht funktionieren - die in anderen (vermeintlich technologisch rĂŒckstĂ€ndigen) LĂ€ndern zum Standard gehören und wunderbar funktionieren. Ukraine, Russland, DĂ€nemark - hier ist alles volldigital. Alle Behörden, Ärzte... alles in einer App. In RU und UA ist z.B. tatsĂ€chlich ALLES in nur einer App und ĂŒbersichtlich kategorisiert. SĂ€mtliche behördlichen Angelegenheiten können direkt vom Handy geregelt werden. In vielen anderen LĂ€ndern auch, aber nur in den o.g. habe ich persönlich die Erfahrung gemacht.

Und in Deutschland werden weiterhin Papierakten angefertigt. Ich glaube ich weiß, warum Deutschland sein Klimaziel immer verfehlt... zuviel Papier!

Ja, es schafft Freiraum fĂŒr Angreifbarkeit, alles zu digitalisieren... das ist ja immer "das" Argument....
 
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@DeusoftheWired Das wird ja in der Regel auch gemacht. Wenn du keine ePA hast und dein Hausarzt schickt dich zum Spezialisten, dann darf dieser mit deinem schriftlichen EinverstÀndnis den Befund an deinen Hausarzt schicken.

Es gibt aber keine allgemeine Entbindung der Schweigepflicht, so das ein Arzt deine Befunde bei Facebook veröffentlicht darf. :D Auch gilt die Schweigepflicht unter Ärzten.

Wenn man eine ePA hat dann sind die Ärzte verpflichtet diese zu nutzen, auch wenn du das wegen der Schweigepflicht Verletzung nicht möchtest. Viele Ärzte aber respektieren das und ignorieren dann die Pflicht.

Die ePA untersteht nicht ohne Grund den Krankenkassen und nicht der Ärztekammer.
 
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BDR529 schrieb:
ich frage mich warum solche Dinge in einem angeblich so technologisch fortschrittlichen Land nicht funktionieren
Föderalismus, Vetternwirtschaft, Digitale Inkompetenz, politische AlleingÀnge

Es ist schlicht kein Wille da es besser zu machen weil man zu viele systemische Probleme in diesem Land angehen wĂŒrde.
 
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