Eltern wollen nach der Ausbildung Geld sehen

er denkt wahrscheinlich sowas wie "ich habs mir nich ausgesucht, das is deren ding".. is halt hart einzusehen, das man anteilig was verbraucht im haushalt, vor allem wenns das erste selbstverdiente geld is.. dann kommt das "wie, was habt ihr mit meinem geld am hut" gedanklein in den kopf und nistet sich ein, denn man wird ja nur kacke behandelt und kriegt nix zu essen und sitzt innem kalten zimmer ohne decke mit ner schüssel wasser. blubb.
 
250.- in doch absolut günstig.
Dein Vater würde finanziell wohl besser davonkommen, wenn er dir 250.- monatlich schenkt und du ausziehst.
 
Bei mir würde er zum nächsten Quartal ausziehen und ich würde keine 250 € drauflegen, schliesslich hat er seine Ausbildung beendet, ist wohl schon volljährig, somit bin ich aus meiner Unterhaltspflicht raus, wenn er selbst Geld verdient. :lol:
 
schön das du es als deine Plicht siehst ihn bei dir wohnen zu lassen.
ansonsten hättest das balg wohl schon mit 10 Raus geworfen :)

Es ist wohl doch so wie man immer sagt, bei Geld hört die Freundschaft auf .
wie viel gerechtfertigt ist, müssen die Parteien wohl Selbst aushandeln.

wobei ich einen % anteil des Gehalts merkwürdig finde.
Ob ich jetzt 1000€ oder 1500€ verdiene, ich verursache die Selben kosten.
Daher empfinde ich es als "Wucher" wenn es heißt, du musst 30% deines Gehalts abgeben.....
 
R-101 schrieb:
Najaaaa
Also ganz ehrlich wir sind doch das große Spielzeug für die Eltern mit dem man den ganzen Tag spielen kann.
Vergessen wir mal das nicht.
Niemand zwang die sich sowas wie uns ^^ zu machen wie uns :P

Und Spielzeug kostet bekantlich Geld ...

Du hast mich grad herzhaft zum lachen gebracht. :D

große Spielzeuge... ich kann nicht mehr.

Ansonsten stimme ich Werkam 100% zu.


Bei mir würde er zum nächsten Quartal ausziehen und ich würde keine 250 € drauflegen, schliesslich hat er seine Ausbildung beendet, ist wohl schon volljährig, somit bin ich aus meiner Unterhaltspflicht raus, wenn er selbst Geld verdient.

Rabenvater!:)
 
Zuletzt bearbeitet:
schön das du es als deine Plicht siehst ihn bei dir wohnen zu lassen.
ansonsten hättest das balg wohl schon mit 10 Raus geworfen
Bei 6 Kindern habe ich meine Pflicht für die Allgemeinheit schon wohl erfüllt und es lag nicht am Kindergeld, dass wir uns 6 Kinder angeschafft haben.

Daher empfinde ich es als "Wucher" wenn es heißt, du musst 30% deines Gehalts abgeben.....
Du könntest dann bei mir auch alles abgeben und ich teile es Dir dann ein, was übrig bleibt wird dann gespart, nach Abzug des Haushaltsanteiles, Taschengeld würdest Du aber dann auch bekommen. :schluck:
 
florian. schrieb:
wobei ich einen % anteil des Gehalts merkwürdig finde.
Ob ich jetzt 1000€ oder 1500€ verdiene, ich verursache die Selben kosten.
Daher empfinde ich es als "Wucher" wenn es heißt, du musst 30% deines Gehalts abgeben.....

Naja, du musst es so sehen, wenn man 1000€ verdient und davon 30% abgibt, sind das gerade mal 300€. Diese 300€ decken wohl kaum die Kosten, von daher sollte derjenige mit dieser Regelung eher zufrieden sein, als wenn er den tatsächlichen Betrag bezahlen müsste :P
Und nicht vergessen, es geht im Thread hauptsächlich um NACH der Ausbildung und sorry, was da manche für Ansprüche haben bzw. noch Jahre daheim bei Mama wohnen wollen, finde ich etwas realitätsfremd. So mit Mitte 30 sucht man sich dann mal eine eigene Wohnung oder wie?
 
Damaskus schrieb:
Naja, du musst es so sehen, wenn man 1000€ verdient und davon 30% abgibt, sind das gerade mal 300€. Diese 300€ decken wohl kaum die Kosten, von daher sollte derjenige mit dieser Regelung eher zufrieden sein, als wenn er den tatsächlichen Betrag bezahlen müsste :P

Wie teuer sind denn bei Dir die Heizkosten für ein Kinderzimmer und das bissle Wasser/Strom? Wer arbeitet ist normalerweise tagsüber auf der Arbeit und dementsprechend wird wohl nur noch Abends und/oder am Wochenende bei Mutti gegessen.

Und dafür sollen keine 300 € reichen?
 
also ich zahl im moment 230€ für mein wg-zimmer (20m²) inkl aller nebenkosten (strom, wasser, gas, inet, müllabfuhr, hausmeister, ...) und bin dafür "frei"... zu den 230€ kommen dann noch etwa 10€ pro woche für essen und fertig, mehr brauch ICH nicht!
 
Du isst nur für 10 Euro in der Woche? Du scheinst ja ein echter Überlebenskünstler zu sein:D


Ich selbst müsste zu Hause nix abdrücken, wenn ich arbeiten gehen würde, ich weiß das auch zu schätzen. Meine Eltern sind aber auch nicht die Ämsten. Die Frage ist, wie das beim Fred Ersteller aussieht. Ich kann es nämlich sehr gut verstehen, dass die eltern Geld sehen wollen, wenn am Monat nix übrig bleibt, weil ich ein Kind zu Hause sitzen habe, dass schon länsgt hätte ausziehen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
also das tägliche frühstück/mittagessen in der firma rechne ich mal nicht dazu... von den 10€ pro woche kauf ich mir nen pfund brot und dementsprechend aufschnitt... mehr brauch ich abends nicht mehr ;) wasser kommt ausm wasserhahn, einmal im monat muss ich 3€ für nen pfund cappuchinopulver ausgeben (für morgens) - aber sonst reicht mir das, ja :D
 
Und unterwegs isst du nichts? Also nie McDonalds, Döner oder sowas? Da lebst du aber sehr bescheiden. ;)
 
klar ess ich auch mal auswärts, sogar regelmäßg (2-3 mal pro woche)... aber das müsste ich auch zahlen wenn ich noch bei meinen eltern wohnen würde... hier gehts jetzt erstmal um die grundversorgung; und da finde ich 250€ zuviel um noch bei den eltern zu wohnen!
 
Ach so meinst du das, ok dann will ich nichts gesagt haben. :)
 
wie gesagt ich wohne auch noch zuhause, unteranderem weil die wohnungen auch schweine teuer sind unter 500€ kalt nix zuhaben. werde wol auch noch 2 -3 jahre dort wohnen bleiben weil ich zu 90% nächstes jahr mit meinem techniker anfange und ich mir mit meister-bafög keine wohnung leisten könnte da ich zuhause noch ein auto habe was bezahlt werden will...
 
NewUser schrieb:
Wie teuer sind denn bei Dir die Heizkosten für ein Kinderzimmer und das bissle Wasser/Strom? Wer arbeitet ist normalerweise tagsüber auf der Arbeit und dementsprechend wird wohl nur noch Abends und/oder am Wochenende bei Mutti gegessen.

Und dafür sollen keine 300 € reichen?


Wie teuer sind bei dir die Mieten für ein Zimmer mit Küche und Bad und die Kosten für das bissl Wasser/Strom/Müll/Abendessen/Essen am Wochenende.
Dafür reichen 300€? Also hier bestimmt nicht. Und 30 Tage abends das gleiche essen, wäre nichts für mich, auch wenn man da sicher einige € herausholen kann :D
 
hmm, es kommt ehr selten vor das die Eltern das zimmer anschließend untervermieten.
Daher darf/Kann man die Mietkosten nicht mitrechnen.

es sei den die Eltern würden extra umziehen sobald man ausziehen würde. das kommt aber ehr selten vor.
(schon gar nicht bei einem eigenen Haus)
 
An den Threadersteller
Ich denke das du mit den 250 euro mtl noch gut davon kommst. Bei mir war das damals viel härter als ich in der Ausbildung war.
So musste ich vom ersten Gehalt an zahlen und das nicht zu knapp. So waren es vom 1. Ausbildungsjahr an jeden Monat knappe 50% von dem was ich im Monat bekam. Und das waren knappe 800 DM ( Ausbildung anfang der 90er ). Was im ersten Ausbildungsjahr noch nicht so schlimm ist da der weg zur Arbeit und Berufschule nicht weit war. Aber ab dem zweiten Lehrjahr war das anderes. Da gabe es zwar mehr Gehalt, so knappe 900 DM, aber die mtl 50% sind geblieben und der weg zur Berufschule wurde länger. Zweimal in der woche 35km hin und wieder zurück. Also 140 km in zwei tagen. Was noch schlimmer dabei war, im ersten Lehrjahr wurden die Fahrtkosten noch erstattet. So das ich praktich keine Fahrtkosten hatte. Aber ab dem zweiten Lehrjahr war das anderes, die Fahrtkosten wurden zwar auch noch erstattet aber nicht komplett. Und mit dem Auto konnte ich auch nicht fahren da ich damals keinen Führerschein hatte. Und mit anderen mitfahren war auch schlecht, da irgendwie alle sehr verteilt in der Umgebung wohnten. So blieb mir nichts anders übrig als mit dem Zug zu fahren. Das hatt mir zwar nichts ausgemacht aber die kosten waren enorm. So brauchte ich eine Monatskarte für den ÖPNV in meiner Stadt die damals 60 DM kostete dann kamen knappe 200 DM im Monat für die Bahn und nochmal 30 DM im Monat für die Busfahrt in der anderen Stadt zur Berufschule.
Und von den guten 300 DM im Monat wurden nur 60 DM erstattet.
Jetzt kann man ja sagen das ich doch noch ne menge Geld übrig hätte von den guten 900 DM im Monat. Aber das stimmt nicht so ganz.
Rein rechnerrich stimmt das und ich hätte gute 150 DM im Monat übrig, aber dazu kommen ja nocht Essen auf der Arbeit und die Kosten für Lehrmaterial. Und das war ne menge jeden Monat. So blieb nichts übrig.

Erst kurz vor dem Ende der Ausbildung wurde uns dann mitgeteilt das auch die Berufschule die Kosten erstattet, aber für die letzten Monate hatt es sich ja gelohnt aber rückwirkend war da nichts zu machen.

Also solltest du froh sein das du erst nach der Ausbildung etwas zahlen must und nicht so wie ich und bestimmt einige andere von anfang an.
 
Nach der Ausbildung mit einem festen Job etwas an die Eltern zu zahlen halte ich für fair.

(Je nach Ausbildungsvergütung evtl. auch schon vorher)


250 Euro finde ich auch eine angemessene Summe, da zahlen deine Eltern eher noch drauf.
 
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