Eltern wollen nach der Ausbildung Geld sehen

zwei seite kann das hier haben...

komische familie 0o und geld ist alles ..haha

..oder der der das hier schreibt.. soll eine lektion bekommen und für die zukunft vorbereitet werden.

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Das Argument "Geld ist alles" ist genial, denn das scheint ja der Fall zu sein, wenn man Probleme damit hat sich an der Haushaltskasse zu beteiligen. (Denk mal drüber nach)
 
Ich finde, dass hängt auch von der finanziellen Situation der Familie ab. Sind die Eltern aus dem Gröbsten heraus sollten sie die Kinder eher unterstützen statt ihnen Geld ab zunehmen. Ein pädagogisches Geld abnehmen und für den Nachwuchs als Startkapital anzulegen finde ich aber als eine klasse Idee. Ist das Geld in der Familie aber knapp trägt selbstverständlich jedes Familienmitglied zum Auskommen bei. So hielten es meine Eltern. Ich gab damals 200 Mark ab.
 
Ist das Geld in der Familie aber knapp trägt selbstverständlich jedes Familienmitglied zum Auskommen bei. So hielten es meine Eltern. Ich gab damals 200 Mark ab.

Dito, genauso ist es.
Mein Eltern behalten von meiner Kohle eben das Kindergeld, und von meinen Gehalt (derzeit 514 € netto) alles bis auf 150 €.
Die 150 € sind für mich gedacht, damit ich eben auch was habe.
Im dritten Lehrjahr kriege ich dann noch mal 50 € Gehalt mehr, die darf ich auch komplett behalten.

Ich finde es auch nicht unverschämt, dieses Geld abzugeben, schließlich habe ich jahrelang nur auf ihre Kosten gelebt, nun verdiene ich etwas und gebe halt was ab.
Für mich ist das selbstverständlich...

Edit: Zumal ich mich auch schon mal hingesetzt und ausgerechnet habe, was wäre, wnen ich denn in eine eigene Wohnung ziehen würde, da ist dann am Schluss nix übrig geblieben.
Da bin ich mit 150 € bzw. 200 €, die ich zu Hause behalten darf, gut gestellt.

Wenn ich alleine wohnen würde, hätte ich diese Summe nicht über.

Zudem wird für mich zu Hause auch das Essen mit eingekauft und alles andere, so das ich selbst nicht mehr extra los muss.
Wäsche wird auch gewaschen usw.
Da finde ich es sogar nur mehr als gerecht das ich zu Hause was abegeben muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Serenejia schrieb:
Mein Eltern behalten von meiner Kohle eben das Kindergeld, und von meinen Gehalt (derzeit 514 € netto) alles bis auf 150 €.
Die 150 € sind für mich gedacht, damit ich eben auch was habe.
Im dritten Lehrjahr kriege ich dann noch mal 50 € Gehalt mehr, die darf ich auch komplett behalten.

Das findest Du in Ordnung? Na Prost Mahlzeit da hat die Hirnwäsche gut funktioniert. Da kann ich mich nur @Testoron anschließen mit seiner Aussage "geld ist alles", aber auf die Eltern bezogen.


Serenejia schrieb:
Ich finde es auch nicht unverschämt, dieses Geld abzugeben, schließlich habe ich jahrelang nur auf ihre Kosten gelebt, nun verdiene ich etwas und gebe halt was ab.
Für mich ist das selbstverständlich...

Dafür hatten die damals ja auch das Späßle bei der Zeugung, mehr als genügend Kindergeld usw. gehabt und ganz wichtig "Es war ihre Entscheidung Nachwuchs in die Welt zu setzen". Es ist gesetzlich geregelt, dass Eltern bis zum Ende der Schulzeit für den Nachwuchs verantwortlich sind und basta - das geht sogar soweit, dass Hartz-IV verweigert wird bei nicht mehr im Elternhaus wohnenden Kindern, wenn nicht ernsthafte Gründe für den Auszug gesprochen haben.


Serenejia schrieb:
Edit: Zumal ich mich auch schon mal hingesetzt und ausgerechnet habe, was wäre, wnen ich denn in eine eigene Wohnung ziehen würde, da ist dann am Schluss nix übrig geblieben.
Da bin ich mit 150 € bzw. 200 €, die ich zu Hause behalten darf, gut gestellt.

Ist Dir, und den anderen hier im Thread, auch mal in den Sinn gekommen, dass Du mit dem Auszug auch Freiheit gewinnst? Ich kann mich da noch an die alten Sprüche meiner Eltern erinnern wie "so lange Du die Füße hier unter den Tisch streckst sagen wir wie es läuft, wen Du wann mitbringen kannst usw.". Das alte Kinderzimmer ist wohl kaum vergleichbar mit einer eigenen Wohnung!!


Serenejia schrieb:
Zudem wird für mich zu Hause auch das Essen mit eingekauft und alles andere, so das ich selbst nicht mehr extra los muss.
Wäsche wird auch gewaschen usw.

Und wieviel ist dieser "Service" denn tatsächlich "in harter Währung" wert?


Serenejia schrieb:
Da finde ich es sogar nur mehr als gerecht das ich zu Hause was abegeben muss.

Es ist eine Sache zu seiner Tochter/seinem Sohn zu kommen und darum zu bitten sich an Wasser/Strom/Gas/Heizöl und den sonstigen Dingen (z. B. Waschmittel, Essen) zu beteiligen, aber anzukommen mit Sprüchen wie "wenn Du ausziehst musst noch viel mehr abdrücken oder Miete für das alte Kinderzimmer, welches sowieso nicht vermietet werden könnte" ist einfach nur schäbig und ordne ich unter "Geldgeilheit" ein.

Jetzt nach xx Jahren anzukommen und sich die Qualen der Geburt, die entgangenen Urlaube, was weiß ich sonstnoch vom Nachwuchs zurück zu fordern ist einfach nur das hinterletzte und spätestens da sollte jeder soviel Rückrat haben und ausziehen und dann sehen die Eltern was sie davon haben..... nämlich Null Komma nix, denn dann ist Kindergeld und jedwede Forderung gegenüber dem Nachwuchs weg. Wie heißt es so schön "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach"?
 
NewUser schrieb:
Jetzt nach xx Jahren anzukommen und sich die Qualen der Geburt, die entgangenen Urlaube, was weiß ich sonst noch vom Nachwuchs zurück zu fordern ist einfach nur das hinterletzte ...
Deswegen hängt das Ganze meiner Meinung nach von der finanziellen Situation der Familie ab. Als die finanzielle Schieflage bei meinen Eltern überwunden war, brauchten sie auch kein Geld mehr von mir. Mein Dad wusste, dass ich die Kohle nicht verdummen würde, so durfte ich mein Geld auch wieder behalten. Irgendwann kam dann der Bund und bei mir war es mau. Na, da haben mir dann meine Eltern eben aus der Patsche geholfen. Eine Hand wäscht die Andere. So wird ein Schuh draus.
 
Bei uns ist das so, da fuer mich jetzt das Kindergeld wegfaellt, muss oder sollte ich eher 50€/Monat bezahlen, find ich auch relativ ok als kleiner Ersatz.

Wenn wer in der Patsche bei uns waer, klar da wuerd ich auch mehr abgeben, versteht sich von selbst denke ich.
 
Ich habe es einfach für mich ausgerechnet, was wäre, wenn ich eine eigene Single-Wohnung hätte hier in Oberhausen.
In OB muss ich zumindest während der Ausbildung wohnen bleiben, eine Wohnung z.B. in Duisburg wäre vielleicht etwas günstiger, aber dann kämen höhere Kosten für die Fahrkarte dazu, so das sich dies wieder ausgleicht.

So... also eine Wohnung hier in OB für einen Single: ca. 230 € KALT ist da durchaus normal und sogar noch günstig.
Rechnen wir da dann mit einer Warmmiete von ca. 300 € (Und das ist ebenfalls noch günstig).

Also:

300 € Miete
+ 200 € Essen/Trinken/Hygieneartikel usw.
+ 35 € Fahrkarte im Abo
+ 30 € Internet
+ 30 € Strom
+ 20 € Darlehensbegleichung ans A-Amt aus Hartz-4 Zeiten
= Fixkosten von ca. 615 €

Dem Gegenübergestellt sind die Einnahmen von 510 € Netto Ausbildungsgehalt + 145 €
Kindergeld = 655 €

Gut, da ist jetzt ein Raum von 40 €, aber wenn dann mal was dazwischen kommt wie Krankheitsfall oder Medikamentenkauf (Ich brauche wegen meinem angeborenen Hüftschaden mehr oder minder regelmäßig ein Medikament, das ca. 5 € kosten im Monat).
Dann natürlich noch alle vier Monate die Praxisgebühr, was auch noch mal mit 10 e zuschlägt.
Zudem bin ich sehr anfällig für Zahnprobleme, schon seit Kindheitstagen, egal, wie ich dioe Zähne pflege und mich ernähre.
Da kommen dann noch mal extra 10 .€ dazu.
Und natürlich auch noch jedes Halbe Jahr die Pille - Mal wieder 90 € (Inklusive Praxisgebühr) weg.
Andere sind billiger - ich vertrage die anderen nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn man dann noch mal eine Angestellte dazu nimmt, die die Sachen macht, die jetzt für mich zu Hause erledigt werden - dann kommen um die 80 € pro Monat noch mal dazu.

Ach ja, und da wären dann natürliche noch ein paar Möbel für die eigene Wohnung. die würde ich größtenteils gebraucht nehmen, trotzdem würde das nicht billig werden.


Alle, die ich wegen Auszug befragt habe, und die jetzt in ihrer Ausbildung schon alleine leben, die haben mir dringend abgeraten vom Auszug und gesagt, das ich es doch noch einigermaßen gut habe.

Auch meine eine Kollegin, die bis vor kurzem im Betrieb noch ihre -Ausbildung gemacht hat, hat mit dem Kopf geschüttelt zum Thema Auszug und gesagt: "Wenn ich meinen Freund nicht gehabt hätte, hätte ich mir die eigene Wohnung kaum leisten können.
Wenn ich du wäre, würde ich zumindest noch während der Ausbildung dort wohnen bleiben, das, was du jetzt an Abgaben hast, würdet du in der eigenen Wohnung um einiges übertreffen."

Und sie muss es wissen.

Fazit: Wenn ich ne eigene Bude hätte, dann hätte ich vielleicht ein paar mehr Freiheiten, aber auch einiges mehr an Verpflichtungen.
Und die 150 - 200 €, die ich ansparen bzw. ausgeben kann hätte ich in der eigenen Wohnung nicht über.

Für mich persönlich hat es mehr Vorteile als Nachteile, während der Ausbildung zu Hause wohnen zu bleiben.
Da gebe ich dann auch eben was ab.

Alle anderen, die eine andere Meinung haben, können sie ja haben, aber das ist für mich selbst mein Fazit aus der ganzen Sache.

Deswegen hängt das Ganze meiner Meinung nach von der finanziellen Situation der Familie ab. Als die finanzielle Schieflage bei meinen Eltern überwunden war, brauchten sie auch kein Geld mehr von mir. Mein Dad wusste, dass ich die Kohle nicht verdummen würde, so durfte ich mein Geld auch wieder behalten. Irgendwann kam dann der Bund und bei mir war es mau. Na, da haben mir dann meine Eltern eben aus der Patsche geholfen. Eine Hand wäscht die Andere. So wird ein Schuh draus.

Genau der Meinung bin ich auch. Würden meine Eltern genug verdienen, so würden sie mir mein gesamtes Geld lassen.

Das mit den gegenseitig Hände waschen kenne ich auch.
Es steht noch nicht sicher fest, ob ich nach der Ausbildung übernommen werde.

Wenn dies nicht passiert und ich keine andere Stelle finde, dann sieht mein Plan so aus, das ich studieren gehe und mir einen 400-€ Job suchen werde.
Dann werde ich auch zu Hause wohnen bleiben müssen.

Da haben meine Eltern mir aber schon zugesagt, das sie mir so viel Geld wie nur irgend möglich lassen werden für das Studium und mich so mit durchziehen werden, auch, wenn es knuppelhart wird.

Wenn ich übernommen werden würde (und dann evt. auf Vollzeit) dann werde ich mir eine kleine Single-Wohnung nehmen in Oberhausen oder einer Nachbarstadt und nebenher ein Fernstudium machen.

Auch da haben sie mir gesagt, falls es knapp werden sollte, dann könnte ich zu ihnen kommen, und sie würden mir, falls möglich, Naturalien zustecken (In Form von Essen usw.).

Also eine Hand wäscht die andere - das stimmt schon.
 
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Ich zahle nichts dazu und meine Eltern würden mich auch niemals danach fragen.
Allerdings brauchen sie auch kein Geld von mir. Dennoch lade ich sie öfters mal zum Essen ein, um meinen guten Willen zu zeigen. Meine Eltern haben immer gut für mich gesorgt und dafür bin ich ihnen dankbar und zeige ihnen das auch. Hätten sie finanzielle Schwierigkeiten würde ich ihnen aushelfen, keine Frage, aber ich finde sowas muss freiwillig kommen.

Vorallem von diesem "Zurückzahlen" halte ich gar nichts. Jeder weiß, dass Kinder nicht umsonst sind. Wenn man das Geld am Ende zurückfordern will, dann sollte man erst gar keine Kinder bekommen.
 
Während ich meine Ausbildung gemacht habe, wollten meine Eltern auch kein Geld von mir.
Ich habe aber durchgesetzt, dass sie das Kindergeld behielten. Nötig haben sie es nicht, aber ich fühlte mich da einfach besser :)
Das ich alle anderen Kosten wie Versicherungen, Kleidung, Hobby usw selbst getragen habe ist klar.

Jetzt studiere ich und bin in der mehr als glücklichen Lage, dass meine Eltern mir mein Studium finanzieren und mir zusätzlich ein sehr ordentliches "Taschengeld" zur Verfügung stellen.
Letzteres ist vergleichbar mit meinem Auszubildendengehalt im dritten Lehrjahr (Systemelektroniker bei der Telekom). Gleiches gilt seit dem Wintersemester 08/09 auf für meinen Bruder.
Da es im Studium aber zeitlich sehr gut einzurichten ist, dass ich arbeiten gehe, habe ich mir einen Job gesucht.
Arbeite Aushilfsweise (max. 80h pro Monat) bei einem großen Pharmaunternehmen in der IT und habe einen sehr guten Stundenlohn. Damit verdiene ich noch zusätzlich mein eigenes Geld und kann dies für sehr große Geschenke für meine Eltern verwenden. Denn sie weigern sich mittlerweile strikt Geld anzunehmen.
So bekommen sie große und sehr wohl nützliche Geschenke und müssen sich z.B. Elektronik nicht selbst kaufen.

Damit fühle ich mich einfach besser. Denn so sind zumindest die Geschenke wirklich von meinem verdienten Geld bezahlt. Sonst würden sie ja ihre Geschenke im weitesten Sinne selbst bezahlen..

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, dein Vater ist wohl geldgeil :D

Aber ich denke es gehört sich schon ein wenig Geld den Eltern zu geben. (Strom, Wasser, Essen kostet alles nen Haufen Geld)
 
Ich wohne nicht mehr bei Mama und Papa......Mein Ausbildungsgehalt würde reichen......aber dann wär nix mit am Wochenede mal weggehen. Ich kriege zusätzlich zu meinem Ausbildungsgehalt noch Geld von meinen Eltern und das können Sie sich zum Glück auch leisten und dafür bin ich sehr dankbar, vor allem da ich noch ein Studium dranhängen werde. Es ist einfach so, dass das Leben ansich sehr teuer ist. Strom, Wasser, Lebensmittel etc. werden grundsätzlich teurer......wann man das letzte mal über eine Gehaltserhöhung bei uns Azubis nachgedacht hat ist mir schleierhaft (ich denke aber in den Unternehmen geht man davon aus, dass die meisten halt noch bei Mama und Papa wohnen). Zugegebenermaßen kann man ja Bab beantragen, aber wenn die Eltern genug verdienen ist da auch schnell Schluss. Aber man soll ja dankbar sein für dass was man hat und mir gehts wirklich nicht schlecht.

Speziell zu deinem Fall: Wenn es die finanzielle Situation der Familie erfordert finde ich es grundsätzlich ok den Kindern etwas vom Gehalt abzuverlangen. Bitte kommt jetzt nicht wieder mit Sachen wie:"Das hätten sie sich aber überlegen können als sie das Kind in die Welt gesetzt haben". Tatsache ist, dass zu der Zeit wahrscheinlich kaum einer wusste wie die finanzielle Lage in knapp 20 Jahren sein wird.....und wenn jeder so denken würde wäre der demographische Wandel in diesem Land wahrscheinlich noch dramatischer als er eh schon ist.

Die Reaktion deines Vaters finde ich allerdings eher unangemessen. Ich würde eher auf meinen Sohn zugehen und ihm erklären wofür das Geld benötigt wird.
Aber hast du schonmal darüber nachgedacht auszuziehen? Ich bin wie ich bereits oben geschrieben habe bereits ausgezogen und i.d.R. recht glücklich damit....Man kann so lange schlafen wie man will.....keiner erzählt einem, dass man sein Zimmer aufräumen muss. Aber es bringt halt auch viele Verpflichtungen mit sich.

Mein Fazit: Zahl (denn wenn du es nicht tust wirst du kaum glücklich werden in der Familie) oder zieh aus
 
Hallo,
ich hab jetzt gerade mal die verschiedenen Positionen überdacht und komme zum Schluss:
Bei entsprechendem Verdienst, halte ich es NACH der Ausbildung für absolut angemessen, und würde das bei eigenen Kindern auch so handhaben. Bei einem geringen Verdienst von z.B. 600€ würde ich 100€ verlangen, bei 1000€ wären meiner Meinung nach dagegen sogar 35%, also 350€ gerechtfertigt. Und bei einem Verdienst von 1500€+ könnte der Nachwuchs dann ruhig mal ausziehen und selbstständig werden :D , Geld sollte dann ja gut reichen für eine Wohnung.
Während der (ersten) Ausbildung würde ich nichts verlangen. Ich kenne persönlich auch niemand, der da etwas abgeben muss, wobei 80% meiner Bekannten in dem Altersspektrum eh studieren und das dann ja nochmal was anderes ist. Von den 4 Kumpels (Rest alles T5 mit den aberwitzigsten Wehwehchen) , die Zivildienst machen, muss auch keiner was zahlen.
Wenn die finanzielle Situation der Eltern entsprechend angespannt ist, sollte man natürlich versuchen seine eigenen Kosten auch vollständig zu decken (wie gesagt, wie reden hier prinzipiell von "nach" der Ausbildung, wenn man dann entsprechend verdient).
Ich selber (20, studiere ab Herbst 09) trage derzeit inkl. Kindergeld mit ca. 600€ zum Monatseinkommen bei, bekomme dafür aber auch alles Notwendige und noch einiges mehr bezahlt.
Gruß Damaskus
 
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Also 250 Euro finde ich schon happig.

Ist ja ok wenn Kinder was dazu zahlen sollen, aber ich find es definitiv besser wenn die das Geld sparen können/dürfen bzw. wenn sie nicht selber in der lage sind 200 Euro im Monat weg zu legen dann müssen es halt die Eltern machen bzw. dann sollte man die Erziehung zur Selbstständigkeit noch einmal überdenken.

Ihr habt ja schon alle so schön gerechnet wie teuer eine eigene Wohung ist und das von dem Geld nichts mehr übrigbleibt und genau aus dem Grund brauch man auch erst einmal ein Startkapital zur Wohnung damit man überhaupt ausziehen kann. Da kommen erst einmal solche Kosten wie Kaution und Wohnungseinrichtung auf einen zu und wenn man nichts gespartes hatte und auch keine möglichkeit hatte vorher gut was zu sparen dann zieht sich das mit dem ausziehen immer weiter hinaus.

Und immer dieses Argument das die Eltern schon so lange für einen Zahlen. Ich möchte auch erst ein Kind wenn ich mir ein Kind leisten kann und mir nicht denken das mein Kind später erstmal für seine Kindheit zahlen muss und dann für sich selber. Was ist das denn für ne dämliche Argumentation dass Kinder dafür zahlen dürfen das sie geboren wurden.

Bei den heutigen Ausbildungsgehältern(in den meisten Berufen) würde ich aber auch noch nicht ausziehen sonder das Geld gut sparen und anlegen damit man nach der Ausbildung ausziehen kann.

Wenn meine Eltern 250 Euro pro Monat von mir verlangen würden würde ich ausziehen damir die Freiheit einfach mehr bedeuten würde. 250 Euro zu bezahlen um dann immer noch nicht sein eigener Herr zu sein würde ich nciht machen.
Meine Freundin muss auch monatlich Geld abgegeben, ansich ist das nicht schlimm wenn man weiß das die Eltern auch relativ wenig verdienen aber wenn man dann sieht das man sich aufeinmal einen neuen 42" Plasmafernseher kauft oder hier und dort in sinnlose Sache kauft dann finde ich es schon ungerecht wenn man dem Kind das Geld "abzieht" um sich seinen eigenen Luxus zu finanzieren, besonders wenn das Kind dann immer noch die meiste Arbeit im Haushalt machen muss.

Also ob und wenn ja, wieviel jeder Zahlen sollte hängt von verdammt vielen Faktoren ab. Und für 250 Euro kriegste schon ne WG oder ne Einraumwohnung. Klar haste noch zusätzliche kosten aber du bist auch dein eigener Herr und hast keinen mehr der dir was vorschreibt. Bzw. in deiner Situation würde ich das halbe Jahr warten und gegebenfalls zahlen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, und wenn du fest übernommen wirst ausziehen.
 
Wenn die Eltern es nicht absolut nötig haben, ist die Forderung von mehr als 10% des eigenen Gehalts je Monat total unfair. Kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Die erzeugen dadurch dann nur weitere Abhängigkeit, weil man die 250€ ja nicht mehr zur Verfügung hat, um sich evtl. für eine eigene Wohnung etwas anzusparen.
Wenn die die 250€ für dich sparen oder so, ist das was anderes.

Ich bin letztes Jahr von meinen Eltern weggezogen, weil ich nicht in der Nähe studieren wollte. Auch wenn ich gut mit ihnen klar komme, war das einfach die beste Entscheidung für mich (will da jetzt nicht auf andere schließen). Wenn ich später mal genug verdiene, werde ich denen dann schon ihren gerechten Anteil zahlen, aber dann freiwillig, und nicht, weil sie es gerne so hätten.
Wenn man das aus Dankbarkeit für die ersten 20 Jahre macht, ist das in Ordnung, immerhin haben mir meine Ellis die Möglichkeit offen gehalten, zu studieren und mal irgendwann mehr zu verdienen als beide zusammen.
Auf der anderen Seite fordern die von mir aber auch nicht, dass ich ihnen etwas von meinem Geld abgeben müsste. Nicht mal als ich Zivi war und 400€ jeden Monat hätte sparen können.

(Um den Verdacht zu ersticken: Nein, die haben es nicht dicke, ganz im Gegenteil: Köchin und E-Schweißer)
 
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Benj schrieb:
Wenn die die 250€ für dich sparen oder so, ist das was anderes.

Das fände ich am schlimmsten von Allem.
man sollte doch soweit selbstständig sein und mit Geld umgehen können, das nicht die Eltern für einen Sparen, sondern das man es selber macht.

wenn man den Eltern nun Geld gibt dass sie es für einen Ansparen, dann heißt das ja eigentlich nur dass einem Die Eltern nicht zutrauen mit Geld umgehen zu können.
 
Beschwer dich mal wegen 250E. Ich musste teilweise mein ganzes Gehalt abgeben an zu Hause. Und das betrug zwischen 500 und 700E.

Du bekommst zu Essen, Strom, Wasser, Heizung und deine Eltern machen noch deine Waesche. Hast dein Zimmer mit 15m^2 und ich finde 15m^2 fuer eine Person verdammt viel.

Und wie shcon vorher gesagt wurde, wenn du ordentlich verdienst, kannst du auch ausziehen. Dann musst du Strom, Wasser, Heizung und Essen allerdings selber zahlen, was dann etwas teurer wird.
Halt Rechte und Linke Hand mal auf und vergleiche mal die Preise in Form von Gewicht. 250E oder knapp 1000E vom Gehalt fuer Miete und Nebenkosten?
 
ich weiß ja nich was bei euch die miete kostet aber für 500-700€ könnte ich hier auch gleich ausziehen dann wär ich warscheinlich noch billiger dabei... so ca 45 m²
 
Soweit ich hier mitgekommen bin gibts hier sehr gegensaetzliche Ansichten, ich denke aber man muss gewisse Dinge voneinander Trennen.

In meiner Ausbildung musste ich jeden Tag rund 25km (eine Strecke) zur Arbeit - in der Kantine mittags essen usw. Habe anfangs 360 Euro gehabt, und mein Vater wollte auch 1/3 der aktuellen Verguetung haben... aber wenn knapp die haelfte alleine fuer Sprit draufgeht...

Finde in der Ausbildung nichts zu zahlen (es sei denn man hat evt 800euro im ersten Jahr, gibts auch oft) eigentlich iO, das Kindergeld gehoert imho den Eltern und nicht den Kindern - kenne auch Leute die frueh ausgezogen sind und das dann natuerlich in die Miete einfliessen lassen. Nach der Ausbildung haette ich natuerlich ne angemessene Miete gezahlt, egal ob meine Eltern das noetig haben oder nicht. Habe dann allerdings ein Studium angefangen und werde insofern gefoerdert das ich mir meine 400euro verdienen kann - und damit Essen, weggehen oder mal Klamotten usw unter der Woche bezahle - aber wie gesagt meine Eltern foerdern das Studium und ich wuerde es als benachteiligung ansehen wenn ich wegen des Studiums dann Geldsorgen haette.

Auch sollte man imho die Kindheit von der Berufstaetigkeit getrennt sehen - man kann ja schliesslich nicht mit 18 oder mit 21 oder wie auch immer sagen "so jetzt bezahlst du dafuer nach das deine Kindheit sorgenfrei war".

250€ finde ich etwas viel - aber ein Skandal ist das noch lange nicht denke ich. Denke auch das es dich nicht umbringen wuerde da du ja ausgelernt hast und gegenueber der Situation waehrend der Ausbildung sicher im Vorteil bleibst. Denke wenn man aus der Ausbildung raus ist, sollte man sich schon irgendwie an seinen Lebenshaltungskosten beteiligen.

Nutze die Zeit solange du Zuhause wohnst, denn wenn du ausziehst ist das Geld nicht nur knapper, sondern auch die Zeit - die geht dann fuer Kochen, Waschen und um die Wohnung kuemmern drauf...
 
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