Silencium schrieb:
Alleine genügend Beispiele für Deinen Schreibstil reichen aus um Dich zu identifizieren.
Deshalb schreibe ich auf LinkedIn NIE! Ich habe wie Du über 400 E-Mail-Alias-Adressen, überall unterschiedliche Namen (die teilweise absichtlich falsch geschrieben sind wie hier "Silencium") und ich bin insgesamt sehr zurückhaltend online.
So zurückhaltend, dass du deine ganze Strategie in eben diesem Internet herausposaunst xD
Im Ernst, zur Datensparsmkeit gehört vor allem eines: Disziplin.
Nicht der Versuchung erliegen, niemals etwas preisgeben. Das schliesst tatsächlich auch ein, Stategien nicht öffentlich zu machen. Also explizit nicht zu helfen.
Ein Beispiel ist mein Masterpasswort. Es wird nicht ausgesprochen. Es wird nicht aufgeschrieben. Nicht. Niemals, keine Ausnahme.
Ebenso sollte man es mit entsprechenden Strategien zur Datensparsamkeit halten.
Ich lass mich da auch nicht auf Diskussionen ein ala: "Aber ich hab nur das gesagt und ad kann man nichts draus ableiten etc. pp.".
Kein Risiko ist besser als ein Risiko, egal wie klein.
Insbesondere wäre es vermessen anzunehmen, man selbst könnte alles überblicken und wissen woraus sich etwas ableiten lässt und woraus nicht.
(Natürlich wäre die beste Strategie hier offensichtlich totale Isolation, kein Gebrauch des Internets oder überhaupt Kommunikation oder Kontakt mit Anderen. Ebenso offensichtlich ist, warum dies keine praktikable Option für die Meisten ist. Also fährt man eine Strategie [so man sich um das Thema kümmert]. Diese sollte man dann aber eben auch für sich behalten.)
Silencium schrieb:
Habe kein Social Media und gebe dennoch mit dem was ich nutze/habe schon zu viel Preis. Aber zu wenig als dass ich kleiner Fisch die Arbeit rechtfertigen würde mich zu "enttarnen".
Das ist die Krux an der Meldung: Mit LLMs ist der Aufwand eben nicht mehr groß, man kann massenhaft Konten enttarnen, ohne besonderen Grund weils so einfach ist.