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News Ende von Destiny 2: Insider mit Hintergründen, warum es kein Destiny 3 gibt

RMS_der_Zweite schrieb:
"Hinzu kommt, dass der Gaming-Markt mit einer ausgesprochen hohen Menge an Veröffentlichungen überflutet wird."

Aber nur bei bestimmten Genres. Wo Command & Conquer oder Total Annihilation?
C&C kennen die jungen Leute doch gar nicht mehr. Tempest Rising hat den Spagat zwischen C&C-like und neuem Namen immerhin versucht. Aber damit holt man keine neunstelligen Entwicklungskosten rein, fürchte ich. Mich würde eh mal interessieren, wie viele der 20000 Veröffentlichungen auf Steam letztes Jahr Strategie-Titel waren.
 
Boimler schrieb:
Tempest Rising hat den Spagat zwischen C&C-like und neuem Namen immerhin versucht.
Interessant, kannte ich gar nicht.
Also C&C war damals ja ein großer Titel, damit muss doch immer noch Geld zu verdienen sein..
 
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Angiesan schrieb:
Ich habe es Dir einfach gemacht und einfach das fett gemacht was Kapital von solchen Sachen abhalten könnte.
Naja und ne kommplet neue IP erschaffen die es von Haus aus schwer haben wird nach einem riesen Aufschrei noch mal verschoben wurde und dann hört man aktuell auch nicht viel davon und spiel zahlen sind nicht berauschend also in Bezug auf marathon..... Und davor Concorde komplett Verlust...

Ja mit einem destiny 3 hatte man mehr Erfolg gehabt da man da ne Spielerbases hatte
 
lio schrieb:
Wie wäre es mit einem Killzone oder Resistance von Bungie mit einer klassischen Kampagne mit 6-10h Spieledauer und einem Multiplayer für PS5 und PC?
Scheinbar wollen die Spieler solche Games im Stile der 2000er Jahre nicht mehr; anders kann ich es mir nicht erklären, warum die Industrie einen so großen Bogen um derlei Konzepte macht ...

Tallum schrieb:
War das nicht das Spiel, bei dem bezahlter Content nachträglich rausgepatcht wurde ?
Deswegen hält sich mein Mitleid bezüglich Destiny arg in Grenzen. Ich gehöre zu den "Betroffenen". Grundsätzlich hat mir das Spiel "damals" gut gefallen und wir haben es im Freundeskreis sehr gerne gespielt; alleine schon weil sich die Waffen gut angefühlt haben und die Levels schön waren. Aber als dann gekaufte (tolle!) Inhalte dauerhaft entfernt wurden, war ich raus.

RMS_der_Zweite schrieb:
Interessant, kannte ich gar nicht. Also C&C war damals ja ein großer Titel, damit muss doch immer noch Geld zu verdienen sein..
Die Liste mit Potenzial durch Wiederbeleben vergessener Titel ist lang. Ich sehe in einem vernünftig aufgemachten CnC zumindest auf dem PC durchaus Hoffnung. Tempest Rising ist Note 1, spiele ich nach wie vor regelmäßig. So würde ich mir ein CnC der 2020er Jahre vorstellen.
 
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RMS_der_Zweite schrieb:
"Hinzu kommt, dass der Gaming-Markt mit einer ausgesprochen hohen Menge an Veröffentlichungen überflutet wird."

Aber nur bei bestimmten Genres. Wo Command & Conquer oder Total Annihilation?

Tempest Rising hat es als Beispiel versucht.
Ein ordentliches Spiel das auf eine Spieler Basis getroffen ist, die bereits vor Jahrzehnten zu anderen Genres weitergezogen ist.

131 players right now
373 24-hour peak
9,429 all time peak
 
Nicht Wundern wenn der Laden an CHINA geht.
Oder zumindest die IPs...

Das Ende steht bevor
 
Bungie ist defacto vorbei.
Die jetzt kommenden Entlassungen werden das Studio ordentlich ausdünnen und Marathon wird man nicht mehr retten können. Selbst ein PVE Modus den Leute wirklich interessieren wird, wird in Sachen Umfang auch in Jahren nichts sein, was die Leute lang genug hält... Was dann wieder zu Massen-Entlassungen führen wird bzw. zusammen mit dem Umschieben von Personal dass ja weitere "Live Services" machen soll, wird das Studio über kurz oder lang auch intern aufhören zu existieren.

Gerade, dass man Destiny 2 ohne Absprache mit den Devs beendet hat, die den Berichten nach bis zum Tag als wir alle es öffentlich erfahren haben noch an weiterem Content gearbeitet haben, nur damit man Double-Down auf Marathon machen kann, zeigt wie verzweifelt man bei Sony ist: Marathon MUSS ein Erfolg werden, weil es so verdammt absurd teuer war... Und so opfert man das Spiel, was deutlich mehr Spieler hat weil es sich ja schon refinanziert hatte und man somit "Fett" bei Bungie abschneiden kann, aka nen guten Teil der Leute entlassen... Nur sehen wir an den Spieler-Zahlen die am PC mit Abstand noch am höchsten sind, dass Marathon schlicht nicht tragbar ist.

Leider gibt es hier auch keine positive Lösung. Das Management hatte sich ja schon vorher mit nem massiv goldenen Fallschirm verabschiedet als klar wurde, dass sie dank Gier und ihrer Meinung "don't overdeliver" Destiny 2 voll in den Sand gesetzt hatten... So dass nur noch ein führerloses Schiff übrig blieb, dass dann auch noch auf Kollisionskurs mit nem Eisberg war.


Sollten sich einige der kreativen Köpfe hinter Destiny für ein andere, unabhängiges Projekt zusammenfinden, dann könnte dass noch mal ein gutes Spiel werden, welches eventuell auch das auf dem Tisch gelassene Potential von Destiny erfüllen könnte. Aktuell aber ist Bungie am Ende und es würde mich nicht überraschen, wenn wir nächstes oder übernächstes Jahr lesen, dass Bungie beendet wurde und Marathon abgeschalten wird. Da kann man dann nan XXX Mio. Steuer-Absatz deklarieren und freut sich darüber, dass wenn man nur reich genug ist, man trotz 100% eigenem Verschulden trotzdem noch viel Geld zurück bekommt.
 
Hamburg schrieb:
500 Millionen $ für ein Destiny 3.
Es muss ja auch nicht immer größer und mehr werden.
Man könnte auf Bestehendem aufbauen (Engine, Asssets, Mechaniken).
Damit hättest du überspitzt gesagt ein Viertel des Potentials bei der Hälfte der Kosten. Denn es wäre ja nicht mehr als ein DLC für D2 und das ist praktisch tot (inhaltlich und kommerziell) seit Final Shape.

aLanaMiau schrieb:
Sony liebt es einfach, sinnlos und ohne Plan Geld zu verbrennen - oder?
Nein, sie schreiben die Fehlentscheidungen der Vergangenheit ab und werfen schlechtem Geld kein gutes hinterher.

aLanaMiau schrieb:
Und wie verblendet muss man sein, um geglaubt zu haben, dass Marathon nach der desaströsen Entwicklung ein bahnbrechender Erfolg wird?
Das tat sicher keiner dort. Es ging nur noch darum, einen zweiten PR-Gau zu verhindern.

shoKuu schrieb:
Sucht euch eine Zielgruppe aus, entwickelt ein passendes Spiel, setzt auf altbewährtes mit frischen neuen Wind und fertig ist der Titel.
Bitte nicht. Ich mag Innovationen in Games.
 

Ende von Destiny 2​

Eher das langsame Ende von Bungie, da Marathon auch langsam am sterben ist.
3,6 Milliarden US-Dollar für ein Studio das in der vergangeheit mehr Glück hatte als alles andere.
Ich hoffe Sony lernt was davon.
 
Vielleicht eine steile These von mir, aber zumindest für mich kann ich das Ganze so bestätigen. Ich will gar nicht immer den neuen Aufguß eines Spiels was ich schon vor 20 Jahren gespielt habe. Bei mir kommen generell Spiele gut an, die etwas komplett Neues wagen oder bekannten Konzepten frische Neuerungen hinzufügen und ich denke einem Großteil der Spieler geht es genauso.

Ein paar Spiele, die mich über die Jahre abgeholt haben, obwohl sie teilweise eine minimalistische Grafik hatten, aber es war ein "WOW" Effekt da und haben mich gefesselt:
  • Slay the Spire
  • Subnautica
  • FTL: Faster Than Light
  • Kingdom Come: Deliverance
  • Wartales
  • Left for Dead
  • Mark of the Ninja
  • Orcs must die
  • Portal
  • Nordhold
  • Claire Obscure
Da sind kaum AAA Produktionen dabei und wenn die (großen) Studios auch mal wieder den Mut hätten, etwas ungewöhnliches zu probieren, wäre da vielleicht auch mal der nächste große Knaller dabei.
 
CMu schrieb:
131 players right now
Zählt das Spieler, die nur lokal Campaign spielen, mit?
Gut, jede Zeit hat wohl ihre Spiele. Früher gab es auch den 20. Klon von Street Fighter. Momentan sind es gefühlt irgendwelche Legend of Zelda in 3D oder halt FPS.
 
@Kaufmannsladen

Was hat Zielgruppe mit Innovationen zu tun? Ein Spiel kann eine Zielgruppe verfolgen und dennoch ein gutes neues Spiel mit Innovationen entwickeln.
 
@shoKuu Es ging zwar primär um den Begriff "altbewährtes", aber Zielgruppen haben unterschiedliche Toleranzen für Innovationen. Und klassische Gamer haben eine sehr niedrige.
 
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