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Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?
Wer hier behauptet der Ausbau der Erneuerbaren scheitert WG. Bürgerbeteiligung, sorry der hat sich nie ernsthaft damit befasst. Der Ausbau scheitert an Bürokratismus und an den Netzbetreibern und Stromerzeugern.
RWE hat jahrelang Naturschützer unterstüzt, bei der Behauptung Windräder würden Vögel schreddern.
Was ja auch so stimmt und damit dazu führen müsste das Windkraft aus jeglicher Förderung ausgeschlossen werden sollte auch weil es zum Insekten und Fledermaus sterben führen kann. Auch ist es richtig das Bürgerbeteiligungen noch dazu kommen zu einer schlechten Verwaltung mit viel zu viel Bürokratie.
Da fragt man sich zurecht, wer hier der Ideologe ist.
OdinHades schrieb:
Genau, und die paar Toten und Schwerverletzten auf chinesischen Baustellen sind eigentlich auch gar nicht so schlimm. Echt ey, Deutschland und seine Vorschriften, furchtbar!
Hä? Selbst Katar hat es doch geschafft komplette Stadien in Rekordzeit hochzuziehen!!1!
Gerade auf die Konstruktionen kann Deutschland stolz sein. Es macht ja schon, zurecht, medial die Runde, wenn in Hamburg Bauarbeiter auf einer Baustelle sterben.
Woanders ist es Gang und Gäbe und solche Zustände möchte ich hier garantiert nicht haben.
Aber dann ist das Geheule groß: "Wie konnte das passieren?" Und Schuld bekommt dann wieder die Politik.
Manchmal bin ich schon neidisch darauf, wie einfach manche Menschen denken.
Erkekjetter schrieb:
Ich scheine einfach nicht kreativ genug zu sein, mich selber als geilen Helden hinzustellen.
Naja aktuell sind es eher die Gemeinden - also die öffentliche Hand - die einfach kräftig an der Kostenschraube drehen neben den extrem gestiegenen Baukosten und dass immer mehr Personal fehlt.
Das ist halt doch etwas mehr als die Inflation, auch wenn es siucher verständlich iost dass die Gemeinden verzweifelt nach neuen Einkünften suchen.
Wer meine Aussagen widerlegen kann gene aber nicht mit ja ich behaupte was anderes und sage das musste aber jetzt glauben - wenn man seriöse (also keine ja da kenn ich einen der hat ne telegram Gruppe, die sich mit Salzteigbackewn und Energiewendeprtoblemen beschäftigt und der hat geschrieben..... ) also Links und Co mitliefert gerne.
Das ist doch nur eine Schaubild der Theorie wie das im IDEALFALL ablaufen sollte und sicher auf in vielen Fällen funktioniert nur Stromvergung ist ein Edge Case Fall - es muss IMMER funktionieren.
Zu dem Thema gibt es das hier - da ja auch imemr mehr Politiker keine abgeschlossese Beufsausbildunug oder Studium haben wird das zunehmend leichte Kost zum lesen - Bilder fehlen aber NOCH.
Ich zitiere einfach mal 3 der wichtigen Blöcke - das ist der meines Wissens aktuelle Erkenntnisstand der Energiewendeplaner nach Auswertung der eigens ausgesuchten Fachgremien.
Zuerst Fazit der Erkenntnisse aus den Studien
Zugleich wird unterstellt, dass Batterien, Wärmespeicher und Maßnahmen des Demand Side Managements (DSM-Maßnahmen) während dieser Phase zwar kurzfristige Lastschwankungen ausgleichen, jedoch aufgrund von Kapazitätsrestriktionen nicht dazu beitragen können, die durchgängig hohe Residuallast dauerhaft zu decken bzw. zu reduzieren.
Des Weiteren wird angenommen, dass Stromimporte keinen nachhaltigen Beitrag zur De-
ckung der Stromnachfrage während der zweiwöchigen Dunkelflaute leisten können.
......
Um Dunkelflauten in der deutschen und europäischen Stromversorgung zu überbrücken,
können einerseits flexible Erzeugungsanlagen wie Gaskraftwerke (zum Beispiel mit Bio- oder
Erdgas) eingesetzt werden.
Eine weitere Möglichkeit sind Speichersysteme. Um mit Speichern einen effizienten Aus-
gleich zwischen Stromangebot und -nachfrage zu erzielen, bedarf es kurzfristiger Flexibilitäts-
optionen wie Batteriespeicher, mittelfristiger Flexibilitätsoptionen wie Pumpspeicher und
Langzeitspeichersysteme wie mit Elektrolysegas aus erneuerbaren Energien und Biogas ge-
füllte Gasspeicher. Grundsätzlich gilt: Je mehr Flexibilitätsoptionen zur Verfügung stehen und
je geringer die Klimaschutzanforderungen sind, desto weniger Langzeitspeicher müssen einge-
setzt werden
..............
Darüber hinaus wird in dem Beitrag darauf hingewiesen, dass bei länderübergreifenden Dunkel-
flauten die Anrainerstaaten oft mit dem gleichen Problem der Stromknappheit wie Deutschland
konfrontiert seien. Insofern spiele neben der zeitlichen auch die räumliche Dimension einer Dun-
kelflaute eine entscheidende Rolle hinsichtlich der Sicherstellung der Stromversorgung
.......
Die Zeiten, in denen sehr viel Strom nachgefragt werde, seien in Mitteleuropa nahezu deckungs-
gleich. Sei die Stromnachfrage in Deutschland hoch, sei dies in der Regel auch in den angrenzen-
den Staaten der Fall. Ein besonders kalter Winter mache nicht an einer deutschen Grenze halt.
Und die stromintensiven Werktage seien in Europa auch identisch. Wir könnten uns in solchen
Phasen nicht darauf verlassen, aus diesen Ländern Strom in nennenswertem Umfang importieren
zu können.
Leider funktioniere auch die Idee nicht, die Versorgungssicherheit in Deutschland
mit dem Import von mehr Erneuerbaren-Strom aus dem EU-Ausland abzusichern.
Ich möchte an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass selbst der NABU Windkraft zwar kritisiert und eine umfangreichere Bewertung von Aufstellflächen fordert, aber selbst in seinen Top 15 der Gefährdungen für Vögel die Windkraft nicht aufgeführt wird:
Das Schlusslicht bildet hier die Jagd, die mit 1,2 Millionen Vögeln pro Jahr um Faktor 10 höher liegt als die Windkraft mit 100.000.
Selbst stationäre Stromleitungen töten im Jahr 1,5 - 2,8 Millionen Vögel, also 15-30 mal so viel wie die Windkraft.
Spitzenreiter sind Hauskatzen, Glasscheiben und Verkehr, mit jeweils um die 100 Millionen getöteten Vögeln, oder jeweils quasi das Tausendfache.
Also ja, Windkraft ist nicht perfekt, aber um Größenordnungen besser als eine Vielzahl an anderen Dingen. Da der Klimawandel aber für Artensterben in unvorstellbar größeren Dimensionen sorgt (und auch mehr Vögel tötet als die Windkraft) ist eine Förderung der Windkraft und ein Vorantreiben des Ausbaus selbiger in Verbindung mit, und unter ganzheitlicher Betrachtung von, weiteren alternativen Energiequellen (Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, Biomasse etc.) alternativlos.
Nur eben mit der vom NABU geforderten umfangreicheren Bewertung der Aufstellflächen.
Was zu tun ist
Wirkungsvolle Maßnahmen zur Minimierung negativer Auswirkungen von Windkraftnutzung auf Vögel und Fledermäuse sind:
• eine geeignete Standortwahl (Meidung von Feuchtgebieten, Wäldern und Gebirgsrücken mit hoher Greifvogeldichte),
• Maßnahmen, die dazu dienen, die Standorte von WKA möglichst wenig attraktiv für potentielle Kollisionsopfer zu machen,
• eine geeignete Konfiguration von WKA im Windpark (Aufreihung parallel und nicht quer zu den Hauptflugrichtungen von z. B. Zugvögeln)
• sowie bestimmte bauliche Vorkehrungen (Vermeidung von Gittermasten, Drahtseilen und oberirdischen elektrischen Leitungen).
Fun Fact: Es gibt auch einige Vogelarten, die in der direkten Umgebung von oder auf Windkraftanlagen brüten. Das liegt einfach darin begründet, dass um eine Windkraftanlage meist ein kleiner Streifen an nicht bewirtschafteten Boden existiert, der nicht regelmäßig umgepflügt wird und das Katzen nicht auf Windkraftanlagen klettern können.
Sobald hier irgendwo eine Aufstellung von Einzelanlagen oder Windparks geplant wird, schiessen plötzlich in direkter Nähe überall Horsthilfen für Störche von sogennanten "Vogelfreunden" in die Höhe.
Zahlen über getötete Vögel durch WKA sind nicht glaubwürdig denn die Gegner sammeln tote Vögel an Strassenrändern ein die sie dann unter die Anlagen legen und der Landwirt der die Flächen verpachtet vergräbt gefundene Vögel unter den Anlagen.
WKA leisten einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende und der Bekämpfung des Klimawandels und retten dadurch ein Vielfaches an Vogelleben als sie zerstören.
Das ist doch nur eine Schaubild der Theorie wie das im IDEALFALL ablaufen sollte und sicher auf in vielen Fällen funktioniert nur Stromvergung ist ein Edge Case Fall - es muss IMMER funktionieren
Nein, es beschreibt nur einen statistischen Effekt, dass Dunkelflauten eben über größere Regionen gemittelt seltener auftreten und über Europa hinweg über mehr als 48 sehr selten sind.
Das ist relevant wenn es um die Frage der Dimensionierung von Speichern, Netzausbau, Risiko von Strommangellagen etc. geht.
Bohnenhans schrieb:
Zu dem Thema gibt es das hier - da ja auch imemr mehr Politiker keine abgeschlossese Beufsausbildunug oder Studium haben wird das zunehmend leichte Kost zum lesen - Bilder fehlen aber NOCH
Leider ist da wohl aus dem Grund, dass vor 5 Jahren zu wenige Politiker mit Berufsausbildung gab, nichts aussagekräftiges vorhanden.
Die Erkenntnisse aus der im sehr selektiv zitierten Dokument erwähnten Simulation von Dunkelflauten in den Langzeitszenarien konnte man damals wohl mangels Zeitreisen auch noch nicht erfahren.
Schade, ich warte dann Mal auf die Bilder.
Äh das Fazit habe ich doch ganz oben zitiert? wo soll denn das selektiv sein? das fasst den Stand der angefoderten Studien und ausgesuchten Experten zusammen um was es bei dem Thema geht.
Der wissenschaftliche Dienst ist ja nur dafür da dass Politkern, die keine Zeit haben oder einfach nicht die hellsten Kerzen in einem Fachbereich - oder insgesamt - auf der Torte sind zeigt, wie diese - meist Studien oder Einschätzungen durch Experten - zu lesen sind und was wichtig ist und was nicht.
Bei der Stromversorgung sind vor allem Edge Cases wichtig wer die nicht lösen kann hat halt gar nichts - gut nicht nichts er hat halt vielleicht ein Konzept, wie man tagsüber das Licht anmachen kann - nur für nachts nichts
Das Lösen der Edge Cases macht sicher vermutlich 90%+ des Aufwands und der Kosten bei der Energeiwende aus - der Rest wie gut das bei "Schönwetter" funktioniert ist halt "Nichts" das weiss jeder dass bei Schönwetter Szenarien EE extrem günstig ist.
Eine PV Anlage aufs Dach mit Batteriespeicher - Kleinkram - solange man am Netz hängt für den "Notfall" - einen echten Inselbetrieb OHNE Fallbacknetz im Vergleich extrem teuer und komplex - und da ist kein riesiger Unterschied ob es um ein EFH-Haus geht oder um das geographisch einfach sehr kleine (Mittel-)Europa.
WKA leisten einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende und der Bekämpfung des Klimawandels und retten dadurch ein Vielfaches an Vogelleben als sie zerstören.
Da nicht im Umkreis gesucht wird wie viele Vögel an den Folgen im 5 km Radius sterben sind diese immer noch eher für einen Klimawandel(z.B.Windschleppen) förderlich als diesen zu bekämpfen. Wasserenergie(Wellenkraftwerke) ist die beste Wahl wenn es eine sichere Energiewende geht und den Umweltschutz geht da damit keine Tiere sterben.
Dass so ein Thema nicht wissenschaftlich intersucht wird ist natürlich nicht so - man nutzt GPS Ortungssender an Vögeln und wertert die statistisch aus
Mit Karten und vor allem für manche wichtig Bildern! :-)
Bei den Vögeln geht es ja auch nicht um grosse Populationen wie Singvögel sonderm um sowieso stark dezimierte wie Bussarde und Co denn in deren Lebensraum stehen die OnShore Anlagen halt
500000 getötete Amseln an Fensterscheiben etc sind für die Population sicher unkritisch 500 Mäusebussarde an Windanlagen halt evtl nicht so wegen MVP
Die Anzahl der getöteten Vögel durch Windkraftanlagen ist für sich gesehen völlig belanglos, die Gattung aber halt evtl nicht. Dass man sich das anschaut damit man weiss wie man die Verluste wenn möglich minimieren kann macht schon Sinn
@Samurai76: Atomkraft ist zu teuer, zu riskant und zu langsam für einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise. Im Gegenteil machen Hitze, Dürren und Fluten AKW noch unsicherer oder sorgen für Ausfälle. Jenes Zitat steht bei dem von dir verlinkten Bericht. Jetzt mal eine komische Frage: Warum wird dann ausgerechnet Afrika eine Testplatform für neue Techonologien erbaut? Warum ist es denn schon wieder Afrika? Immer ist es Afrika, wenn es um tolle Tests geht. Die sind ja egal oder wie?
Faszinierende Präsentation zum Thema Energiewende und Machbarkeit, am Rande auch das Thema Atomkraft. Z.B. bei !:14:44 die Fakten zum Ausbau der PV Weltweit für 2023. Natürlich als Hochrechnung der letzten beiden Monate. Es war so viel Leistung, wie bei der Atomkraft die letzten 40(!) Jahre. Davon die Hälfte(!) in China.
Zur Atomkraft explizit auf N-TV: Neubau hilft nicht, zu teuer und zu langsam. Was hilft, auch Weltweit, wäre Weiterbrieb und Laufzeitverlängerungen, da dies mit relativ wenig Kosten und Mittelerhöhung auskommt. Da haben wir uns in Deutschland aber dagegen entschieden.
@Andy4 Ich bin nicht gegen einen Weiterbetrieb der aktuellen Reaktoren. Ich bin aber für die Energiewende auf Basis der EE, denn Dies scheint mir der richtige und vor allem machbare Weg zu sein. Denn meine Meinung dazu ist, das wir von unseren derzeit weltweit 43 Gigatonnen CO²/a waren's glaube ich nicht 100% bis wann auch immer wir wollen/müssen abbauen müssen, sondern nur ca. 55%, denn ca. 20 Gt/a werden von Pflanzen, Sümpfen und Wasser aufgenommen. Dort stört das CO² weitaus weniger und erst viel später. Alle weiteren Reduktionen senken die globale Temperatur dann schon wieder. Und auch das müssen wir genau im Auge behalten, nicht dass CO² in der Industrie so stark verbraucht wird, dass wir zu stark reduzieren und dadurch in eine neue Eiszeit kippen.
Diese Annahme führt zum Endenergieverbrauch aktuell und der Wende bislang. Wenn ich das richtig interpretiere haben wir in den letzten 20 Jahren ungefähr 15% Endenergie zu EE gewendet. Mit dem absehbar (oder angenommenem) exponentiellem Wachstum im EE-Markt halte ich die Verdoppelung des Zubaus für möglich. Und zwar auch aufgrund des um 2/3 reduziertem Endenergieanteil für jede kWh, die wir weiter wenden durch E-Auto und Wärmepumpe. Der $Weg ist richtig, nur das Tempo stimmt noch nicht ganz und wir müssen die aufhaltende Diskussion zu Atomkraft und Wasserstoff für alles vermeiden.
1) China baut auch Kohle dazu es ersetzt mit PV keine fossile Erzeugung es macht keine Enegriewende es baut nur beides zu fossil und EE.
Eben so wie sich jemand der viele Verbenner SUVs hat einen Tesla zusätzlich kauft, aber seine Verbrenner SUVs nicht weniger nutzt sondern zusätzlich mehr. Auch der steigt nicht auf elektrische Mobilität um.
2) Leistungsangaben bei PV sind kWp und nicht kW also nicht direkt vergleichbar
als Faustformel gilt bei
PV 1kWp installiert => 1000 kWh im Jahr
Bei Kohle gilt 1kW installiert => 8000 kWh im Jahr (bei leicht über 90% Verfügbarkeit)
z.B. sind 40 GW(p) installierte PV Leistung sind halt in der Realität nur 5 GW tatsächliche Erzeugerleistung.
China baut teilweise auch einfach nur hin, um selbst irgendwie die Produktionsanlagen auslasten zu können.
Wie gut das langfristig funktioniert, sieht man dort im Immobiliensektor, wo einfach ganze Geisterstädte entstanden sind mit Geld, dass eigentlich nie vorhanden war.
Ein wirklich langer und kalter Winter in Deutschland und die Energie-, Verkehrs- und Wärmewende in Deutschland ist gestorben. Wenn die Leute erst einmal am eigenen Leib spüren müssen, dass sie mit ihrem teuren E-Auto im Winter alle 200 km an die Ladesäule müssen und die Wärmepumpe bei unter -10°C eine miese Arbeitszahl hat, während die PV-Anlage vom Dach nix bringt und man faktisch 1:1 die Wärmeleistung vom Netzbetreiber teuer beziehen muss, werden immer mehr Leute umdenken.
Wenn man genug Geld hat ist die Energeiwende duchaus in sehr vielen Bereichen machbar - auch privat - man kauft einen Tesla oder ein vergleichbares E-Auto mit 80 kWh oder mehr - baut oder kauft ein Null oder Plusenergiehaus natürlich mit PV und 20kWh+ (nutzbaren) Speicher etc. Funktioniert alles problemlos.
Die Frage ist aber nicht ist die Energiewende bei unbegrenzt verfügbarem Geld oder hmmm "Sondervermögen" machbar - sondern ist das innerhalb ansatzweise sinnvoller ökonomischer Vorgaben machbar.
Und da denke ich haben sicher viele zu recht Zweifel. Wer den "Normalverdiener" nimmt und der ist nunmal der wichtigste Bezugspunkt auf den es ankommt, der wird halt schnell an Grenzen der Belastbarkeit kommen sobald EE mehr als vielleicht 70% ausmacht und die Systemkosten die anderen 30% immer sicherzustellen extrem steigen - und das werden sie - das ist doch praktisch immer so, dass bei komplexen Systemen der Auwand exponentiell steigt.
Deutschland z.B. hat seinen CO2 Austoss MASSIV gesenkt in den letzen 40 Jahren - extrem massiv auch unter CDU konservativen Regierungen wie Kohl - weil das sinnvoll und machbar war - es baucht keine grünen Ideologie Holzhammer die alles kurz und klein schlagen und dann eher mit dem Gegenteil dastehen.
Vor MegaÖko Energiewende sank in D der CO2 Austoss bei gleichzeitigem Wi-Wachstum - heute sinkt CO2 eher nur noch ein wenig, weil die Wirtschaft abschmiert.
Hier mal 1990->2020 (70er Jahre war glaub CO2 bei 1400 ging also vorher genauso abwärts)
Ja, man hört von den 100tausenden Privatinsolvenzen aus Norwegen und Schweden. Wärmepumpenanteil im Bestand ist dort ja über 50%, die können dort wohl nicht rechnen.
Ja, mit der Strecke fahre ich persönlich über 1 Woche. Und über 90% aller durchgeführten Fahrten sind auch kürzer, dort kann/wird in der sowieso Pause getankt.
Wärmepumpen haben bei A-10/W55 eine Arbeitszahl von um 3. Heißt auch, bei A-20/W45 sollte sie in diesem Bereich liegen. Eine Vorlauftemperatur von 45°C ist bei den meisten Bestandsgebäuden mit Fenster und Heizkörpertausch zu erreichen.
Alternativen sind dafür doch E-Fuel und Wasserstoff Heizungen. OK, dann möge mir bitte ein Ökonom erklären, wie die 7-fache (E-Fuel) bzw. 5-fache Menge Strom zur Menge 100km oder Wärme im Gegensatz zu E-Auto und Wärmepumpe dann bei ansonsten gleichen Rahmenbedingungen billiger wird.
Oder weiter mit Fossil und jeder Verbraucher bekommt einen CO² Abscheider. Ja, ich habe zwar keine Ahnung von so einem Abscheider, aber das wird bestimmt billiger.
Und bitte, Kommentare in der Richtung 'der Weg geht nicht', so Oft sie auch kommen mögen, sind ohne Alternativen trotzdem nicht hilfreich.
Öh E-fuels kann man zeitlich losgelöst dann herstellen wenn es andere Energieformen wie Strom im Überfluss gibt. E-Fuels sind nicht anderes als superflexibel vergleichweise einfach handhabbare Langzeit Energiespeicher, die Zeitpunkt der Erzeugung und des Verbrauchs entkoppeln.
China baut EE weil der Anteil am Strommix nach wie vor klein ist und ja dann ist das ökonomisch höchst sinnvoll. Wenn die EE liefern regelt man die grundlastfähigen, regelbaren kraftwerke zurück, wenn nicht dann regelt man sie wieder hoch. Bei uns ist es mittlerweile so, dass wir dutzende grundlastfähige kraftwerke komplett abschalten und vorhalten müssen bzw. mit weiter steigendem EE Anteil weden müssen. Das ist ökonomischer Wahnsinn.
Mal was aus der Praxis:
Wir haben als Familie rund 12 Hektar Land in Gebieten die besonders gefördert werden, nah an Autobahnen und Bahnlinien und nicht direkt neben bewohnten Gebiet.
Ein regionaler verlässlicher Versorger würde da gerne photovoltaikanlagen aufstellen. Im schlimmsten Fall würden wir damit fast 2 Millionen Euro über 30 Jahre einnehmen. Im Vergleich zu normaler Verpachtung ist das unglaublich viel, Faktor 10 bis 20.
Wir haben das aber nicht gemacht, weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fallstricke (Erbfall, Umwidnung des Ackerlands vor der Steuer, irgendein Wurm siedelt sich an und das Ackerland wird zu naturschutzgebiet aka Enteignung, etc) zu groß sind.
Du stellst Anforderungen.
Nicht von jedem ist das Ziel eine erfolgreiche Energiewende, manchmal auch einfach nur Lobbyismus für die fossile Industrie, mehr kurzsichtigen Profit etc.
Daher immer wieder etwas FUD einstreuen, Mission erfolgreich.