Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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@Samurai76
Ja, in diesem Jahr sind es vielleicht fünf Euro, darauf das Jahr aber nochmals und darauffolgend sogar 15€, man muss tatsächlich weiter als bis ins nächste Jahr denken.
Samurai76 schrieb:
, signifikant. Ich hoffe wirklich, die EU greift [...] richtig durch und jagd die Abgabe auf über 200€ pro t. Dann gibt es auch eine Lenkungswirkung.
Weil die meisten Menschen auch einfach aus spaß den ganzen Tag hin und her fahren, aus spaß die Heizung anmachen usw. Wie sollen denn die Menschen zur Arbeit kommen? Ich wohne in Mainz und könnte trotzdem ohne Auto nicht zur Arbeit kommen, von Geschäftsterminen ganz zu schweigen... Meine Freundin ist auch auf ihr Auto angewiesen, aufs Auto zu verzichten, mag für einen kleinen Teil der Bevölkerung funktionieren, aber für viele eben nicht, auf dem Land sowieso nicht und das weißt du auch.
Samurai76 schrieb:
Das merke ich
Samurai76 schrieb:
stellt Euch drauf ein und verbrennt einfach weniger Öl und Gas.
Wie? Sollen die Menschen frieren? Erkläre jetzt mal bitte ernsthaft, wie du dir das vorstellst?
Samurai76 schrieb:
Hoffe nicht, dass die dann aktuelle Regierung den gleichen Fehler wie in der Energiekrise macht
Auf Fehler kannst du dich einstellen.
Samurai76 schrieb:
Ja, sehr interessant, 42Cent Strompreis war nicht zuviel. Aber die Erhöhung von 32 auf 34 oder 38 auf 40 bringt die Menschen dann an Ihre Belastungsgrenze. Sprit das gleiche, bei 2,20€ hat man keine Abnahme der Fahrleistung erkennen können. Aber von 1,80 auf 1,83 sprengt dann wieder den Rahmen. Klingt total logisch. Klingt für mich nach jammern auf hohem Niveau.
Weil die Menschen keine wirklichen Optionen haben, sollen sie einfach nicht mehr arbeiten? Weil Sprit ist zu teuer und in ihrer Freizeit nur alleine mit der Familie Zuhause sitzen, weil Freizeitaktivitäten und Freunde treffen auch umweltschädliche ist.
Soll sich erst beschwert werden, wenn ein großteil sich nichts mehr leisten kann? Die Preise waren auch mal bei einem Euro pro liter, warum mit dem Wert aus einer Krise Argumentieren?
 
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Ben_computer_Ba schrieb:
Sprit ist zu teuer
Dann braucht man wohl ein KfZ, welches im Betrieb kein CO² ausstößt. Sollte mal wirklich was für erfunden werden.
Ben_computer_Ba schrieb:
Sollen die Menschen frieren
Eine Heizung nutzen, die Kein CO² entlässt? Ach, wenn wir nur alternativen für Öl und Gas hätten...

Das GEG wurde weichgespült und greift eigentlich erst 2045, jetzt muss halt über den Preis umgesteuert werden.
Wie ich schon schrieb, Gas- Strom- und Spritpreise waren bislang nie hoch genug, damit sich eine Lenkungswirkung entfaltet, aber ausser über den Preis bekommst du halt viele nicht bewegt.
Ben_computer_Ba schrieb:
Weil die Menschen keine wirklichen Optionen haben
Ja, das stimmt wohl, ohne Alternativen kann man natürlich nicht umsteigen. Die Alternativen zu ignorieren hilft einem aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Samurai76 schrieb:
Dann braucht man wohl ein KfZ, welches im Betrieb kein CO² ausstößt. Sollte mal wirklich was für erfunden werden.
Wie wäre es, wenn diese Alternative dann auch preiswert wird? Das ist aktuell nicht wirklich der Fall. Wer sich das nicht leisten kann, hat dann einfach Pech gehabt?

Samurai76 schrieb:
Eine Heizung nutzen, die Kein CO² entlässt? Ach, wenn wir nur alternativen für Öl und Gas hätten...
Das gleiche Spiel. Das muss auch bezahlbar sein. Ist aktuell aber immer noch teurer.

Und gerade noch gelesen, da die Regierung die Netzentgelte nicht stützt, steigen sie von 3,1 auf 6,4 Cent pro kWh. Dazu deine genannten 1,5 Cent dank höherem CO2 Preis. Auf alles wahrscheinlich nochmal Steuern.
Das einzig Gute ist ja wirklich, dass das die Zustimmung für SPD und Grüne weiter senken wird.

Auf der Seite des Ministeriums ist es auch nur Marketing für die Kindergrundsicherung. Am Ende landet mehr Geld auf dem Konto der Eltern, Dynamisierung der Leistung inklusive.
Und im Gegensatz zum Ministerium glaube ich nicht, dass alle Eltern das Geld nur für die Kinder ausgeben werden.
Wenn es wenigstens zielgerichtet für Bildung eingesetzt werden würde...

Und ob das Bürgergeld wirklich in etwa zwei Jahren um 25% steigen muss, stelle ich auch infrage. Die Werte basieren auf einer ganz anderen Inflationserwartung.

Der Sozialetat ist so dermaßen aufgebläht mittlerweile. Alleine in den letzten paar Jahren. Hier wäre definitiv Sparpotenzial vorhanden. Aber man erhöht lieber die Abgabenlast vor allem für die arbeitende Bevölkerung.
 
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Genau, dann schaffen wir den Sozialstaat eben ab. Wer dann nicht genug verdient, hat eben Pech gehabt. Da sind die Sorgen der Menschen auch nur so lange wichtig, wie es einem selbst nützt um gegen "die da oben" zu schimpfen?
 
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Ben_computer_Ba schrieb:
Meine Freundin ist auch auf ihr Auto angewiesen, aufs Auto zu verzichten, mag für einen kleinen Teil der Bevölkerung funktionieren, aber für viele eben nicht, auf dem Land sowieso nicht und das weißt du auch.
Ich kann zwar nicht von allen Landbewohnern sprechen, sondern nur aus dem Umfeld, doch von dem was in der Freizeit und für den Arbeitsweg auf dem Land mit fossil betriebenen Fortbewegungsmitteln überwunden wird, ginge sich in vielen Situationen auch mit klimafreundlicheren Fortbewegungsmitteln, z.B. Fahrrad, aus.
Da haperts eher an der Einstellung zum Thema als an den Möglichkeiten. Und das fangt schon bei der Auswahl des Autos an, Stichwort Spritverbrauch.
Vollverzicht ist gar nicht notwendig um ein paar Cent beim Spritpreis auszugleichen.
 
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Thane schrieb:
Und ob das Bürgergeld wirklich in etwa zwei Jahren um 25% steigen muss, stelle ich auch infrage. Die Werte basieren auf einer ganz anderen Inflationserwartung.
Die Steigerung des Bürgergelds basiert nicht auf einer Inflationserwartung, sondern auf der Veränderung von Lebenshaltungskosten und der Nettolöhne des vergangenen Bewertungszeitraums.

Die Steigerung ist also eine Reaktion bzw. Anpassung auf bereits Vorhandenes und keine Präventivmaßnahme

https://www.hartziv.org/news/fakten-zur-buergergeld-berechnung-fuer-2024/#So-wird-gerechnet
 
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Samurai76 schrieb:
Dann braucht man wohl ein KfZ, welches im Betrieb kein CO² ausstößt. Sollte mal wirklich was für erfunden werden.
Gute Lösungen ja, aber die gibt es aktuell eben noch nicht, die Preise sollen aber jetzt und in naher Zukunft steigen.
Wir haben als dritt Auto ein Tesla gekauft, ja der macht Spaß zu fahren usw. Aber er kann aktuell eben nicht unsere beiden Autos ersetzen, mit denen wir Tag ein Tag aus fahren müssen und einen schönen Sound hat er leider auch nicht, auch wenn ich darauf im Zweifelsfall verzichten kann. Es geht aber eben nach wie vor um die Reichweite und die ist faktisch zu gering, gerade aktuell im Winter. Günstig war er dazu auch nicht bzw. nicht unbedingt für jeden finanziell machbar. Ja es gibt auch günstigere Alternativen, aber dort sieht es bei der Reichweite und Ladeleistung häufig noch schlechter aus und im Bereich >20.000 gibt es Quasi keine Modelle. Desweiteren steigt der Strompreis ja auch und bei einem massiven Wechsel auf e-fahrzeuge hätten wir plötzlich ein gewaltiges Problem mit Strom, denn so viel haben wir aktuell eben nicht.
Samurai76 schrieb:
Eine Heizung nutzen, die Kein CO² entlässt? Ach, wenn wir nur alternativen für Öl und Gas hätten...
Die da wären? Welche ist denn wirklich massenweise umsetzbar und ohne massive kosten möglich?
Samurai76 schrieb:
, das stimmt wohl, ohne Alternativen kann man natürlich nicht umsteigen. Die Alternativen zu ignorieren hilft einem aber nicht.
Die alternativen müssen ausgereift sein, darum geht es, einfach die Energie Preise anzupassen ist halt auch keine Lösung l.
R.Kante schrieb:
Passt es so nicht besser?
Hast du schön gemacht;) so lange man von der Mehrheit spricht, ist es das "normale"
R.Kante schrieb:
Vielleicht noch ein Absatz über arrogante Politiker die auf einem anderen Stern leben und einer über neureiche Grünenwähler die keine Ahnung vom echten Leben haben?
Würde ich jetzt nicht 1 zu 1 unterschreiben, aber der Ansatz ist da
R.Kante schrieb:
Wer will,der kann - wer nicht will, sucht Ausreden.
So sieht's aus, ich zähle mich gerne zu letzterem, habe ich kein Problem mit. Natürlich kann man was ändern, wenn man will, aber der Preis ist so enorm hoch, das es sich faktisch nicht lohnt.
KitKat::new() schrieb:
Ich kann zwar nicht von allen Landbewohnern sprechen, sondern nur aus dem Umfeld, doch von dem was in der Freizeit und für den Arbeitsweg auf dem Land mit fossil betriebenen Fortbewegungsmitteln überwunden wird, ginge sich in vielen Situationen auch mit klimafreundlicheren Fortbewegungsmitteln, z.B. Fahrrad, aus.
Das mag für manche in der Freizeit zu treffen, aber arbeiten tun die wenigsten im selben Ort. Einkaufen usw. Ist auch trotz der nähe mit dem Fahrrad nur schwer zu realisieren, wenn man einen entsprechend großen Einkauf macht.
 
Wer täglich so viel in einem PKW unterwegs ist, dass ein Tesla nicht ausreicht und es auch keine ausreichende Pause zum Laden gibt der hat immerhin den Vorteil, dass er keine Miete zahlen muss, da er offensichtlich 30/24h am Tag in seinem PKW lebt.
 
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@Damien White
Das das so nicht gemeint war ist klar, aber das habe ich ja auch gar nicht geschrieben. Natürlich ist das nicht täglich der Fall aber ~1x die Woche muss ich schon geschäftlich weitere Strecken zurücklegen, gerade wenn es Richtung Hamburg oder Berlin geht, reicht eine Ladung absolut nicht aus, nach Berlin könnten sogar manchmal 2 Ladungen nötig sein und auch sonst hat man eben nicht immer die Möglichkeit überall zu laden. Wenn ich dann fertig bin möchte ich auch noch nach Hause kommen und nicht 2x 45min an der Ladesäule stehen... Sollte verständlich sein. Ansonsten braucht man damit auch keinen Wochenende Urlaub oder so unternehmen, außer man will zwischendrin laden und ob man am Zielort laden kann ist nochmals eine andere Sache. Wenn man auf der leeren Autobahn mit 200+ eine Zeit unterwegs ist, kommt der Tesla noch mehr ins schwitzen und man steht noch öfter beim laden, beim Benziner fahre ich kurz an die Tanke, tanke den Wagen auf und weiter geht's.
 
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Ben_computer_Ba schrieb:
Es geht aber eben nach wie vor um die Reichweite und die ist faktisch zu gering[...]
Zahlen? Wie viel brauchst du denn so pro Durchschnittsfahrt? Wie viel brauchst du für eine "normale" Fahrt, wenn wir für "normal" deine Definition wählen:
Ben_computer_Ba schrieb:
[...]so lange man von der Mehrheit spricht, ist es das "normale"[...]
Ben_computer_Ba schrieb:
Die alternativen müssen ausgereift sein, darum geht es[...]
Welchen Entwicklungsbedarf siehst du denn bei z.B. Wärmepumpen bevor du sie als "ausgereift" bezeichnen würdest? Ich mein, Kraftwärmemaschinen sind ja ein alter Hut - die Thermodynamik lässt grüßen - Klimaanlagen und Kühlschrankkompressoren sind schon relativ lange technisch gut nutzbar, so seit 1870.
Ergänzung ()

Ben_computer_Ba schrieb:
Natürlich kann man was ändern, wenn man will, aber der Preis ist so enorm hoch, das es sich faktisch nicht lohnt.
Den hab ich ja gerade erst entdeckt. Genial! Da stellt sich schon die Frage ob das noch ernst gemeint ist, oder schlicht Getrolle.

Als Dritt(!)-Auto nen Tesla kaufen, aber davon sprechen, das "Alternativen" sich aufgrund des Preises nicht lohnen. Genau mein Humor :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ben_computer_Ba : Dann bist du also einer der 10%, die täglich über 100km fahren. Ach nein, nur einmal die Woche. Ok, dann eben einer, der Schlussfolgert, für meinen jetzigen Einsatz gibt es nichts, was 1:1 genauso zu nutzen ist, also ist die Technik nicht ausgereift. Nun, Vorhang auf und herzlichen Glückwunsch, bei der E-Mobilität wird es absehbar keine technischen Quantensprünge geben, außer das der Akku Preis sich senkt, und es wird vermutlich auch noch 20 Jahre dauern, bis ein alternativer Antrieb gefunden wird, der mehr wie 85% der eingesetzten Energie zum Vortrieb nutzt.

Anderer Vorschlag, wie wäre es denn, einfach alle Energieträger auf einen gemeinsamen Nenner einzupreisen. Da wir ja beschlössen haben, alles aus Strom zu machen, würde dann der Liter Sprit plötzlich 4,40€ kosten. Und plötzlich rechnet sich ein E-Auto oder eine WP auch wirtschaftlich, weil man dann jede kWh spürt, die Fossil einfach mehr verbraucht. Aber von den Gegnern gibt es weiterhin nur Nebelkerzen, anprangern von Problemen ohne Lösung und weinen.
 
@Ben_computer_Ba

Du diskutierst hier höchstwahrscheinlich mit Besserverdienern in deren Blase. Für die ist das alles wohl eher pillepalle. Peanuts.

Ich bin irgendwo im unteren Mittelstand und soll mir ein E Auto leisten, nicht mehr mit Öl heizen (als Mieter hat man ja auch die Wahl), Strom darf auch ruhig kosten was er will.

Ich habe so langsam keinen Bock mehr 😉
 
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Ben_computer_Ba schrieb:
Wenn ich dann fertig bin möchte ich auch noch nach Hause kommen und nicht 2x 45min an der Ladesäule stehen... Sollte verständlich sein
Irgendwas machst du falsch. Das Laden am Supercharger ist deutlich schneller und sollte auf jeder längeren Strecke verfügbar sein. Wir fahren ausschließlich mit Strom und Wochenend Ausflüge durch halb Deutschland waren noch nie so entspannt.
Du fährst 200+ auf Strecke? ...mit einem E Auto? You doing it wrong.
Insgesamt scheint es doch eher an Deiner Einstellung als an Möglichkeiten zu mangeln.

@Exit666
Das E Auto ist mittlerweile günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner von daher verstehe ich deine Argumentation nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ben_computer_Ba schrieb:
Das mag für manche in der Freizeit zu treffen, aber arbeiten tun die wenigsten im selben Ort. Einkaufen usw. Ist auch trotz der nähe mit dem Fahrrad nur schwer zu realisieren, wenn man einen entsprechend großen Einkauf macht.
Dafür muss man doch nicht in der selben Ortschaft wohnen. Verstehe gar nicht wie man mit der Mentatlität rangehen kann, anderer Ort -> kein Fahrrad.
Bei uns hat man im Umkreis von 10km 2 Städte und bestimmt ein Dutzend Dörfer - 300m das Nachbardorf.

Und klar, man kann natürlich den Einkauf so groß machen, dass man definitiv ein Auto dafür benötigt.
Wie wärs mal mit Lösungen statt Probleme suchen?


Exit666 schrieb:
Du diskutierst hier höchstwahrscheinlich mit Besserverdienern in deren Blase.
Je nach Thema ist man mal Besserverdiener, dann wieder fauler arbeitsloser Schmarotzer.
 
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Hier fährt der Durchschnitt ca. 30 km täglich. Die Mehrheit hat also täglich kein Problem mit kurzer Reichweite. Aber wie immer will der Deutsche auch mit 'seinem' Auto in den Urlaub fahren. Und wenn man dabei nicht 10 Stunden am Stück fahren kann, ist das Auto halt Mist. Klar.

Exit666 schrieb:
langsam keinen Bock mehr
Dann mach Dir doch selbst mal Gedanken, wie und wo du CO² sparen kannst. Es wird nicht alles vor die Füße geworfen. Und nicht jedem Menschen kann geholfen werden, sonst wuchert der Sozialstaat ja noch viel extremer.
Ben_computer_Ba schrieb:
~1x die Woche muss ich schon geschäftlich weitere Strecken zurücklegen
Auf langen Strecken soll man alle 2 Stunden Pause machen. Da kann man dann die nächsten 2 Stunden nachladen. Aber da man das nicht kennt, kann man sich an den Gedanken einfach nicht gewöhnen. Bis man es probiert und beim Benziner fahren die Pausen vermisst.
 
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Sggguy schrieb:
Aber durch die verstärkte Abholung, werden natürlich auch Lebensräume bedroht. Wo sind die ganze Vogelfreunde auf einmal hin?
Das wird durch inteligente Forstwirtschaft durch die Naturverjüngung wieder kompensiert.
Sggguy schrieb:
Der Laden wird jetzt wahrscheinlich den Schmelzpunkt erreichen, wenn es beim Sparen ausgerechnet die armen Dienstwagen-und Ölheizungs-Nutzer trifft.
Vorsicht viele sind auf den Dienstwagen dringend angewiesen z.B. Pflegekräfte.
The_waron schrieb:
Mittelfristig kann sich das durchaus positiv für die CDU entwickeln, vermutlich aber werden AfD/BSW/Sonstige davon mehr "profitieren".
Die profitieren aber nicht durch die fehlerhafte Energiewende in Deutschland sondern auch von anderem Murks den unsere Regierung so macht.
Samurai76 schrieb:
Ich hoffe wirklich, die EU greift in dem Sektor ab 27 (oder war es 29?) aufgrund der Entwicklung richtig durch und jagd die Abgabe auf über 200€ pro t. Dann gibt es auch eine Lenkungswirkung.
Dann hast du Verhältnisse wie in Afgahnistan und riesige Volksaufstände.
Samurai76 schrieb:
Sprit das gleiche, bei 2,20€ hat man keine Abnahme der Fahrleistung erkennen können.
Logisch da die Fahrleistung bereits auf ein minimum reduziert wird.
Samurai76 schrieb:
Hier fährt der Durchschnitt ca. 30 km täglich.
Was aber nichts bringt weil die Ladeinfrastruktur fehlt und nicht aufgebaut werden kann.
 
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R.Kante schrieb:
Wie viel brauchst du für eine "normale" Fahrt, wenn wir für "normal" deine Definition wählen:
Zur Arbeit ist es nicht ganz soweit, ansonsten, die meistens 1x in der Woche anstehende Geschäftsreise, ist meistens nach Berlin oder Hamburg, in letzter Zeit aber auch häufiger nach Dresden, ansonsten manchmal köln, Düsseldorf, München, letztere Orte sind aber eher selten. Bedeutet nach Berlin ungefähr ~580km, nach Hamburg ~510km und nach Dresden so um die ~480km. Spritverbrauch liegt meistens so bei ~13litern, bei Stau (was ja leider nicht selten ist) verbraucht man gerade beim Tesla erheblich mehr bzw. Das Laden ist dann nervig.
R.Kante schrieb:
Welchen Entwicklungsbedarf siehst du denn bei z.B. Wärmepumpen bevor du sie als "ausgereift" bezeichnen würdest?
Ich mag die zusätzliche abhängig von noch mehr Strom nicht, außerdem kenne ich zwei Kollegen, die eine haben und bis jetzt mehr ärger als Freude damit haben, desweiteren ist meine Heizung entsprechend erst 5 Jahre alt, älter ist das Haus nicht. Trotz vorhandenen Geld, muss man keine unwirtschaftlichen Investitionen tätigen. Wie der ganz aktuelle Entwicklungsstand von Wärmepumpen aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber vor fünf Jahren, haben die Nachteile massiv überwiegt.
R.Kante schrieb:
Als Dritt(!)-Auto nen Tesla kaufen, aber davon sprechen, das "Alternativen" sich aufgrund des Preises nicht lohnen. Genau mein Humor :daumen:
Das Wort Preis, war oben nicht im Kontext vom Geld gemeint, etwas unglücklich ausgedrückt, aber eigentlich nachvollziehbar durch den Kontext. Gemeint war damit, dass es sich für mich nicht lohnt entsprechende Nachteile und Arbeit in Kauf zu nehmen, um der Umwelt minimal zu helfen, das ist es mir aktuell nicht wert. Außerdem wird das Geld vom ausgeben nicht mehr ;)
Samurai76 schrieb:
Ach nein, nur einmal die Woche. Ok, dann eben einer, der Schlussfolgert, für meinen jetzigen Einsatz gibt es nichts, was 1:1 genauso zu nutzen ist, also ist die Technik nicht ausgereift.
Warum soll ich mein Nutzungsverhalten ändern, wenn es keinen Vorteil für mich gibt? Warum soll ich meine Zeit an der Ladesäule verschwenden?
Buttkiss schrieb:
Irgendwas machst du falsch. Das Laden am Supercharger ist deutlich schneller
Funktioniert bei mir irgendwie nur selten, keine Ahnung, was da los ist. Außerdem muss ich meistens die nächste Ladesäule nehmen, auch wenn diese kein supercharger ist. Ich denke immer ich kann noch weiter fahren und dann ist die Reichweite bei den letzten 15-20% sehr schnell weg. Ja das liegt an mir, aber es ist eben unpraktisch nur ~60% des Akkus zu nutzen.
Buttkiss schrieb:
Du fährst 200+ auf Strecke? ...mit einem E Auto? You doing it wrong.
Insgesamt scheint es doch eher an Deiner Einstellung als an Möglichkeiten zu mangeln
Wenn die stecke frei ist ja, warum nicht? Wenn der Verkehr es nicht zulässt, fahre ich natürlich auch langsam, aber da ich meistens zu Uhrzeiten fahre, in denen der Berufsverkehr schon durch ist bzw morgens meistens noch nicht angefangen hat, geht das häufig. Ist natürlich die falsche Geschwindigkeit für e-fahrzeuge, aber deswegen finde ich dieses gerade ungeeignet/nicht fertig entwickelt. Nach (einem) langen Arbeitstag(en) möchte ich auch mal Zuhause ankommen und nicht noch unnötig Zeit auf der Autobahn Verbringen, morgens kann ich so Zeit sparen und muss später losfahren.
KitKat::new() schrieb:
Dafür muss man doch nicht in der selben Ortschaft wohnen. Verstehe gar nicht wie man mit der Mentatlität rangehen kann, anderer Ort -> kein Fahrrad.
Bei uns hat man im Umkreis von 10km 2 Städte und bestimmt ein Dutzend Dörfer - 300m das Nachbardorf
Kommt eben auf die Gegend an, wie man eben mag, ich würde aber niemals auf die Idee kommen, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie ihren Einkauf zu erledigen haben oder wie sie zu Freunden/ Freizeitaktivitäten Hingelagen.
Samurai76 schrieb:
Auf langen Strecken soll man alle 2 Stunden Pause machen. Da kann man dann die nächsten 2 Stunden nachladen. Aber da man das nicht kennt, kann man sich an den Gedanken einfach nicht gewöhnen. Bis man es probiert und beim Benziner fahren die Pausen vermisst.
Soll man, aber muss man nicht. Ich bin noch jung genug und traue mir es zu, längere Zeit am stück zu fahren, ich fahre die Strecken immer durch und das will ich beibehalten, wegen den bereits genannten Gründen.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Ladeinfrastruktur fehlt und nicht aufgebaut werden kann
Laut Bundesnetzagentur ist die Zahl der Ladepunkte in diesem Jahr deutlich gestiegen. Mit knapp 100.000 Ladepunkte im Juli 2023 sind es 13.000 mehr als im Vorjahr. Erfreulich auch: Gerade der Ausbau der Schnellladepunkte geht besonders gut voran. Ihr Bestand erhöhte sich um 4110 auf jetzt 18.577.
@Ben_computer_Ba : Herzlichen Glückwunsch. Du hast uns mit einer Menge Text deine persönliche Situation erklärt und gleichzeitig so wenig Beitrag zur Diskussion. Aber gut Demonstriert, wie die laute Minderheit so tickt. Über alle Änderungen und Preise meckern und fordern, dass bitte alles billiger wird bei gleicher Nutzung. Ähm, nein, dann wird die Wende ca. 5 Mal so teuer. Wurde schon betrachtet. Aber siehst du, genau wegen dir müssen die Preise für Öl und Gas halt noch um ein vielfaches Steigen. Und nein, dein KfZ kannst du behalten, in 10 oder 20 Jahren tankst du halt E-Fuel für 6€ den Liter. Mir egal, bis dahin brauche ICH kein Öl mehr. und E-Methan für die Heizung für 3 € die kWh. Ich plane den Umstieg und werde dann voraussichtlich keinen Euro für die kWh Strom zahlen, eher um 0,50-0,60.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ben_computer_Ba schrieb:
Spritverbrauch liegt meistens so bei ~13litern, bei Stau (was ja leider nicht selten ist) verbraucht man gerade beim Tesla erheblich mehr bzw. Das Laden ist dann nervig.
Das entspricht bei 0815 Benzin etwa 126kWh und beim Diesel etwa 135kWh. Sind die Angaben pro 100km zu verstehen? Mit der Energiemenge kommst du mit jedem "normalen" E-Auto und bei "normaler" (denke an deine Definition) Fahrweise wohl 500km weit, lass es im Winter weniger sein.

Warum ausgerechnet ein E-Auto im Vergleich zu nem Verbrenner im Stau "erheblich" mehr verbrauchen soll, muss du mir mal erklären. Und vielleicht gewöhnst du dir an, deine Wertungen mit (Zahlen-) Werten zu verknüpfen. Dann wird vielleicht eher klar, was du meinst und was du weißt.
 
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