Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Wie schafft man den 13l Verbrauch? 3,5t SUV Panzer im Dauervollgas? Das schafft unser e benz kombi diesel mit über 300 ps bei dauervollgas nicht…

Wer so auto fährt gehört doch von der strasse genommen…
 
Ben_computer_Ba schrieb:
Kommt eben auf die Gegend an, wie man eben mag, ich würde aber niemals auf die Idee kommen, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie ihren Einkauf zu erledigen haben oder wie sie zu Freunden/ Freizeitaktivitäten Hingelagen.
Schon witzig.
Ich geb Ideen, weil man glaubt, dass es auf dem Land keine Alternativen gibt.
Reaktion: Aber, aber...
Ich: Doch, schau
Reaktion: Ich lass mir nix vorschreiben!
 
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Erkekjetter schrieb:
Wie schafft man den 13l Verbrauch? 3,5t SUV Panzer im Dauervollgas? Das schafft unser e benz kombi diesel mit über 300 ps bei dauervollgas nicht…

Wer so auto fährt gehört doch von der strasse genommen…
Die Dinger haben einen abartigen Verbrauch, zumal sie häufig für Stadtverkehr genutzt werden, was komplett ineffizient ist. Hinzu kommen noch oftmals sehr kurze Fahrtzeiten, indem man z.B. die Kids 200m zum Kindi fährt... sehe ich hier jeden Tag. Aber ist halt so schön bequem.
 
Samurai76 schrieb:
Du hast damit gerade seine Aussage mehr oder weniger nochmal bestätigt, glaube nicht, dass du darauf abzielen wolltest.
Samurai76 schrieb:
Aber gut Demonstriert, wie die laute Minderheit so tickt.
Wenn ich mit meinem denken die Minderheit wieder spiegel, warum handeln dann die meisten im groben so, wie ich auch? Warum gibt es denn nach wie vor erheblich mehr Verbrenner (und ja auch bei den Neuzulassungen)? Die Mehrheit fährt eben lieber Verbrenner, da die Elektromobilität noch nicht ganz Konkurrenz fähig ist.
Samurai76 schrieb:
alle Änderungen und Preise meckern und fordern, dass bitte alles billiger wird bei gleicher Nutzung
Nein, nicht billiger, sondern gleichbleibend. Ist ein Unterschied.
Samurai76 schrieb:
10 oder 20 Jahren tankst du halt E-Fuel für 6€ den Liter. Mir egal, bis dahin brauche ICH kein Öl mehr.
Wer sagt das? Außerdem warum forderst du Preiserhöhungen, wenn dich diese, die nächsten Jahre, genauso treffen werden? Denn wie du bereits richtig erwähnst, brauchst auch du noch einige Jahre Öl/Gas, das mag in 10-20 Jahren anders aussehen, das ist richtig, aber jetzt und in den kommenden Jahren eben nicht.
R.Kante schrieb:
Das entspricht bei 0815 Benzin etwa 126kWh und beim Diesel etwa 135kWh. Sind die Angaben pro 100km zu verstehen?
Ja, auf 100 Kilometer, wäre sonst etwas komisch.
R.Kante schrieb:
Warum ausgerechnet ein E-Auto im Vergleich zu nem Verbrenner im Stau "erheblich" mehr verbrauchen soll, muss du mir mal erklären.
Mehr von meiner verfügbaren Reichweite verbraucht. Im Sinne von, ich muss länger und öfter an der Steckdose warten. Natürlich verbraucht der Verbrenner im Stau genauso, wenn nicht gar mehr Energie, aber da ist es mir eben egal, weil ich nicht lange an der Tanke warten muss.
Erkekjetter schrieb:
Wie schafft man den 13l Verbrauch? 3,5t SUV Panzer im Dauervollgas? Das schafft unser e benz kombi diesel mit über 300 ps bei dauervollgas nicht…
13L ist jetzt nicht die Welt, schau Mal nach Amerika rüber, da bist du mit 13L der unterste durchschnitt, dort sind 20+ Liter keine Seltenheit. Ansonsten schafft man das ganz einfach, mit einem entsprechendem Auto und Bleifuß.
Erkekjetter schrieb:
Wer so auto fährt gehört doch von der strasse genommen…
Du wirst es wissen, der Staat freut sich jedenfalls über die Steuern. Ich fahre ganz normal, vielleicht etwas sportlicher aber das wars dann, warum du sowas forderst ist mir schleierhaft.
KitKat::new() schrieb:
Schon witzig.
Ich geb Ideen, weil man glaubt, dass es auf dem Land keine Alternativen gibt.
Reaktion: Aber, aber...
Ich: Doch, schau
Reaktion: Ich lass mir nix vorschreiben!
Die Ideen sind eben alle nur für deinen und vielleicht ein paar anderen Bereiche in Deutschland anwendbar. Fast alle fordern ein massives verändern des eigenen Verhaltens. Ich bin nicht in Mainz geboren, sondern komme auch von der ländlichen Region, da waren alle Orte 7+km entfernt (trotz knapp 3.000 Einwohner) und "berge" waren auch noch da, Fahrrad fahren hat nur so mittelmäßig spaß gemacht und häufig fehlte sogar der Radweg entlang der Landstraße, wodurch man gezwungen war auf der straße oder durch Waldwege zu fahren, wenn man mit Fahrrad den nächsten Ort erreichen wollte.
KitKat::new() schrieb:
Verstehe gar nicht wie man mit der Mentatlität rangehen kann, anderer Ort -> kein Fahrrad.
Hoffe da oben hast du deine Antwort. Sonst erkläre mir gerne, wie ich das damals hätte realisieren sollen bzw. Wie sollen es die Menschen dort jetzt realisieren? So viel getan hat sich da nicht und so dürfte es in vielen anderen Regionen auch aussehen, habe schließlich in einer ganz normalen Region mitten in Deutschland gelebt.
KitKat::new() schrieb:
Und klar, man kann natürlich den Einkauf so groß machen, dass man definitiv ein Auto dafür benötigt.
Wie wärs mal mit Lösungen statt Probleme suchen?
Das ist auch wieder so eine "Lösung" die eben Massivstes ändern der Routine erfordert. Wie wenig soll man denn einkaufen, dass man alles mit dem Fahrrad mitbekommt? Natürlich geht es, vorallem wenn man alleine oder zu zweit lebt, aber gerade bei Familien, wo der Einkauf entsprechend groß ist, ist das sehr schwer umsetzbar.
Insgesamt hast du natürlich Recht, es gibt Mittel und Wege Energie zu sparen, aber alle sind dermaßen unbequem und ineffizient, dass es ein nicht rentabel ist.
 
Thane schrieb:
Und gerade noch gelesen, da die Regierung die Netzentgelte nicht stützt, steigen sie von 3,1 auf 6,4 Cent pro kWh. Dazu deine genannten 1,5 Cent dank höherem CO2 Preis. Auf alles wahrscheinlich nochmal Steuern.
Das einzig Gute ist ja wirklich, dass das die Zustimmung für SPD und Grüne weiter senken wird.
Gut, dann sollten alle auch noch mal an die Steuersenkung für nächstes Jahr denken. Die wird ca. 15 Mrd schwer, die Mehreinnahmen der CO² Abgabe und die Steuern bringen ca. 1,5 Mrd. Mittlere und untere Einkommen werden also entlastet, und zwar signifikant mehr, als alle mehr bezahlen. Bleibt unterm Strich also trotzdem mehr in der Tasche.
 
Ben_computer_Ba schrieb:
Insgesamt hast du natürlich Recht, es gibt Mittel und Wege Energie zu sparen, aber alle sind dermaßen unbequem und ineffizient, dass es ein nicht rentabel ist.
Entschuldige wenn ich schon wieder mit der Forderung nach Zahlen komme, aber: bring doch mal konkrete Zahlen. Effizienz ist ein toller Begriff und im Allgemeinen zwar definiert als Verhältnis von Ausgangsgröße zu Eingangsgröße, im Speziellen kann damit aber Unterschiedliches beschrieben werden.

Ist es ineffizient seinen Einkauf mit einem Fahrrad zu erledigen? Ich denke das lässt sich nicht ohne weitere Informationen beantworten, du aber fällst offensichtlich ein pauschales Urteil über alles was nicht deinen Routinen entspricht und ich gehe davon aus, dass du dies auch in dieser Frage tust. Dabei fällst du Urteile über technologische Alternativen (erinnere dich an deine Aussage zur angeblichen Unreife der "Alternativen") nur um dann auf Nachfrage rauszuhauen, dass du über den aktuellen Stand der Technik bei Wärmepumpen (zweifelsohne eine "Alternative") überhaupt nicht im Bilde bist.
Ben_computer_Ba schrieb:
Wie wenig soll man denn einkaufen, dass man alles mit dem Fahrrad mitbekommt?
In meinen Fahrrad-Anhänger kriege ich unseren Einkauf locker rein. Im Monat fahre ich so 3-4 mal los. Wie häufig kaufst du so ein?
 
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Ben_computer_Ba schrieb:
Ich fahre ganz normal,
Sicher nicht. Ich kann konstant 180km/h fahren und komme nichtmal über 10l. Das sind halt diese scheiss ineffizienten drecks suvs und dazu noch mit sicherheit bleifuss 200km/h und drüber.

Und das mit den Steuern ist das dümmlichste Scheinargument ever. Den Staat käme es billiger, wenn du nicht so fährst. Strassenabnutzung und CO2 Auswirkungen kosten den Staat ein zigfaches dessen, was du an steuern für deinen suv abdrückst.
 
Und ich fühl mich schon schlecht, wenn meine Familienkutsche mit Automatikgetriebe mir 8 Liter Durchschnittsverbrauch anzeigt... =D

Verrückt, was manch einer so für normal hält. Allerdings wundert mich da das Geheule über Spritpreise auch nicht mehr...
 
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Erkekjetter schrieb:
Kinder sind wohl mit die benachteiligste Gruppe in Deutschland. Und manche hauen immer noch drauf. Widerlich...
Dann sollte man es auch richtig machen und nicht wieder nur Geld an die Erziehungsberechtigten zahlen. Es stand ihnen m.W.n. bisher überwiegend schon zu, sie waren nur zu faul oder dämlich, die Leistungen auch abzurufen.

Also warum das Geld nicht direkt in die Betreuung und Förderung der Kinder/Jugendlichen investieren ansatt darauf zu hoffen, dass die Eltern, die das Geld bisher ja offensichtlich nicht benötigt und/oder nicht gewollt haben, auch für ihre Kinder einsetzen?

Anscheinend muss man in D den bedürftigen das Geld auch noch hinterher tragen anstatt ihnen die Leistungen "nur" anzubieten.

Erkekjetter schrieb:
Wird Zeit, dass in DE nur noch diejenigen (staatliche) Rente etc beziehen, die Kinder großgezogen haben.
Gerne, der Rest darf dann endlich für sich selber einzahlen und verabschiedet sich aus dem System, das sowieso nur noch von den Besserverdienern getragen wird. Also erst mit der Geburt des ersten Kindes müssen beide Elternteile in die gesetzliche Rente einzahlen.

Samurai76 schrieb:
Natürlich nicht, denn von den Einstiegslöhnen am unteren Ende kann man nicht Leben.
Dass weiss jeder, der ein paar Grundrechenarten in er Grundschule gelernt hat, seit >30 Jahren. Die Frage ist nur, wie jeder individell darauf reagiert. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Fort- und Weiterbildung heutzutage verboten ist, wenn ich nicht mit meinen Jugendfreunden oder mit den Arbeitskollegen mit Kindern im passenden Alter rede.

Erkekjetter schrieb:
Sicher nicht. Ich kann konstant 180km/h fahren und komme nichtmal über 10l. Das sind halt diese scheiss ineffizienten drecks suvs und dazu noch mit sicherheit bleifuss 200km/h und drüber.
180 km/h bei genügend PS ist weit weg von der max-Leistung. Meinen Astra H Diesel habe ich damals selbst bei konstant 180 mit unter 8 l gefahren. Aber wehe, er lief mit 210 am künstlichen Begrenzer, dann waren es hall in dem Moment 12,5l Diesel. Ähnliches hat mit dem Nachfolger auch funktioniert, nur mit etwas höheren Gecshwindigkeiten und damit seltener, weil seltere gefahrlos nutzbar.

OdinHades schrieb:
Verrückt, was manch einer so für normal hält. Allerdings wundert mich da das Geheule über Spritpreise auch nicht mehr...
Ob diese Leute dann über die Spritpreise heulen? Ich hätte meinen letzten Diesel (2,7 TDI, 6,5-11 l Verbrauch, je nach Fahrstrecke und Temperaturen) auch bei 5€/l gerne weiter gefahren. Das wäre alles bei meiner Fahrlesitung viel billiger gewesen wie ein neues (junges gebrauchtes) Auto, an ein eAuto muss ich da garnicht erst denken.

Samurai76 schrieb:
Anderer Vorschlag, wie wäre es denn, einfach alle Energieträger auf einen gemeinsamen Nenner einzupreisen. Da wir ja beschlössen haben, alles aus Strom zu machen, würde dann der Liter Sprit plötzlich 4,40€ kosten. Und plötzlich rechnet sich ein E-Auto oder eine WP auch wirtschaftlich,
Aber nur, wenn man nur Neufahrzeugpreise vergleicht. Dummer weise gibt es ein paar wenige in D, die ein Bestandsfahrzeug haben und deren Fahrprofil nicht zum "günsigen" eAuto passt. Also entweder den Verbrenner mit 5€/l und ca. 10k km im Jahre weiter fahren, (also gut 1600€ Mehrkosten wegen teurem Diesel) oder ihn zum Schrottwert abschaffen (sonst in der Umwelt nicht geholfen) und ein eAuto für >>50k€ kaufen. Das eAuto ist dann, wenn ich den Preis durch geringere verbrauchskosten, Steuern und Reparatur wieder drin habe, auch alt und muss ersetzt werden.

WP in der Altbau ETW mit derzeitigem Gas-Brennwertgerät und viele Eingetümern im Haus lohnt sich mit Sicherheit kurzfristig für das selber bewohnte Eigentum.
 
gymfan schrieb:
Dann sollte man es auch richtig machen
Darum ging es ja nicht. Es soll laut Thane ja gestrichen werden und nicht anders organisiert oder anderweitig für kinder verwendet werden.
Schönes Scheinargument… zumal du halt damit unterstellst, dass ein grossteil nicht nur doof/dumm ist, sondern das geld eh anderweitig verwenden. Aber die ganzen Systeme sind ja auch super easy und selbstverständlich kennst du alles was möglich wäre und nutzt es was für dich geht… klar…

gymfan schrieb:
die gesetzliche Rente einzahlen
Dabei geht es nicht nur um die Rente… und selbstredend zahlst du weiter. Denn du zahlst ja heute für rentner, die ihren anspruch bereits erworben haben. Seit wann zahlt man für sich die rente ein? Du hast das system nicht kapiert… „meine“
Kinder zahlen aber dann nur noch rente für die, die kinder hatten.
Da sieht man wieder direkt den ignoranten Egoismus aufblitzen. Ich ich ich. Ich will entlastet werden, ich will weniger zahlen. Nur hatte ich das pberhaupt nicht gemeint… ich sprach nicht davon mich bzw heutige Arbeitende zu entlasten sondern davon wegzukommen, dass die heutige generation einen anspruch aufbaut, die künftige generationen bezahlen müssen, selbst dann wenn die heutige generation nichts beiträgt zur künftigen generation.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Erkekjetter
Also soweit ich weiß tragen bereits Steuervergünstigungen für Ehen und Kinder dazu bei das ich als Kinderloser genug Steuern zahle.
Ich trage ja gerne eine Mehrlast damit was für die Kinder da ist, die Zahlen eben mal meine Rente.

Wie kommt man auf die Idee das Kinderlose einzahlen aber dann nix bekommen sollen? Sollen die dann neben der Rentenzahlung noch komplett privat vorsorgen? Nicht jeder Single verdient 80k+ - es sind sogar die allerwenigsten.
 
OdinHades schrieb:
Verrückt, was manch einer so für normal hält. Allerdings wundert mich da das Geheule über Spritpreise auch nicht mehr...
"Benzin ist zu teuer!"
"Parkplätze sind zu klein!"
"Was? Ich soll ins städtische Parkhaus? Das kostet aber 1 Euro die Stunde"
"Wieso Kleinwagen für die Stadt? Ein SUV ist viel besser, hat der Typ im Autohaus gesagt"

Finde es immer wieder faszinierend, wie schnell sich Menschen mit einem Vorstadt-Panzer in den Kreis der Geringverdiener zum armen Schlucker herabstufen, oder sogar ihre Freiheit bedroht sehen, sobald CO² Abgabe paar Cent mehr bedeutet.

Beinahe schon faszinierend, ausgerechnet in einem Forum, wo mir vor wenigen Tagen noch vorgerechnet wurde, wie egal die gesamte CO² Abgabe ist, weil niemand deswegen auf ne saubere Heizung umsteigen muss.

PS: Nix gegen eure Familiekutsche. :-)
 
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R.Kante schrieb:
Die Steigerung des Bürgergelds basiert nicht auf einer Inflationserwartung, sondern auf der Veränderung von Lebenshaltungskosten und der Nettolöhne des vergangenen Bewertungszeitraums.

Die Steigerung ist also eine Reaktion bzw. Anpassung auf bereits Vorhandenes und keine Präventivmaßnahme

https://www.hartziv.org/news/fakten-zur-buergergeld-berechnung-fuer-2024/#So-wird-gerechnet

Es wurde aber wohl kaum berücksichtigt dass bei der arbeitenden Bevölkerung es zwar auf dem Papier Lohnzuwächse gabe aber zunehmend auch Mietpreissterungen und durch die Energiewende bedingte höhere Ausgaben wie bei Heizung vielleicht trotzdem weniger Geld da ist als davcor

Bürgergeldempfänger dürften max auf dem Niveau - eher 1 Grad darunter - der unteren Einkommenklassen heizen dürfen auch die "Bürgergeldler" müssen ihren Beitrag zur Enegiewende leisten - da sollte die nächste Bundesregierung einfach mal ran.
 
Bohnenhans schrieb:
der arbeitenden Bevölkerung es zwar auf dem Papier Lohnzuwächse
Und, soll sich jetzt der Staat in Lohnverhandlungen der Wirtschaft einbringen? Nein, eher nicht. Hat schon Sinn, dass es per Gesetz verboten ist. Zu arguemntieren, Bürgergeld ist zu hoch weil der Lohneinstieg nicht weit genug davor liegt, ist hahnebüchen. Bürgergeld ist quasi das Almosen zum Leben. Wenn die untersten Lohngruppen zu wenig haben, müssen sie mehr aushandeln. Das Krankenpflege, Alterspflege und Gesungheit evtl nicht in die Privatwirtschaft gehören, ja, stimmt. Geld an arbeit mit Menschen verdienen zu wollen, sehen wir jetzt, funktioniert nur so mittel optimal. Es leiden die arbeitenden und die gepflegten.

Bohnenhans schrieb:
Niveau - eher 1 Grad darunter - der unteren Einkommenklassen heizen
Also die, die am wenigsten haben, sollen mehr verzichten. Alternativ könnten sich auch die, die verdammt viel haben, mehr beteiligen. Aber Steuererhöhung, besonders für die gehobene Mitelklasse und darüber, kann sich die FDP nicht leisten.
 
Corto schrieb:
Also soweit ich weiß tragen bereits Steuervergünstigungen für Ehen und Kinder dazu bei das ich als Kinderloser genug Steuern zahle.
Guter Witz. Das deckt nichtmal im Ansatz die finanziellen Einbußen, die man durch Kinder hat. Kinderlose haben im Vergleich zu Eltern bei gleichem Einkommen erhebliche finanzielle Vorteile. Ein Kind kostet im Schnitt rund 140.000€ bis es 18 ist. Das waren Werte von 2018. Man kann also heute von runden 170.000 ausgehen. Da ist der Verdienstausfall und Anschaffungen wie größeres Auto/Wohung/etc. nicht mit abgebildet. Der Verdienstausfall beträgt im Schnitt 150.000€ (auch Stand 2018), ergo heute rund 180.000€.

Man kann also ziemlich sicher sagen, dass man Kosten von im Schnitt 500.000€ hat bis das Kind 18. ist. Geld für Studium/Ausbildung ist dann immer noch nicht eingerechnet. Die Zeit und Nerven ohnehin nicht.
Diese Summe zahlst du als Kinderloser als Steuern etc. dein Lebtag nicht ab....
Corto schrieb:
Wie kommt man auf die Idee das Kinderlose einzahlen aber dann nix bekommen sollen? Sollen die dann neben der Rentenzahlung noch komplett privat vorsorgen?
Du, ich war da bei der "Idee" einfach mal genauso ignorant egoistisch, rücksichtslos und empathielos wie die ganzen kinderlosen regelmässig sind, hier stellvertretend durch Thane, ben_computer_ba oder gymfan repräsentiert. Und das nicht mal für mich, sondern unsere Kinder. Ich habe ja nichts von. So könnte das ganze aussehen, würden Eltern im Namen ihrer Kinder agieren und diese dabei so vertreten wie die Kinderlosen regelmäßig ihren Standpunkt auf Kosten der Eltern/Kinder vertreten.
 
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Samurai76 schrieb:
Und, soll sich jetzt der Staat in Lohnverhandlungen der Wirtschaft einbringen? Nein, eher nicht. Hat schon Sinn, dass es per Gesetz verboten ist. Zu arguemntieren, Bürgergeld ist zu hoch weil der Lohneinstieg nicht weit genug davor liegt, ist hahnebüchen. Bürgergeld ist quasi das Almosen zum Leben. Wenn die untersten Lohngruppen zu wenig haben, müssen sie mehr aushandeln. Das Krankenpflege, Alterspflege und Gesungheit evtl nicht in die Privatwirtschaft gehören, ja, stimmt. Geld an arbeit mit Menschen verdienen zu wollen, sehen wir jetzt, funktioniert nur so mittel optimal. Es leiden die arbeitenden und die gepflegten.
Nein der Staat MUSS sagen wenn die "Pflegekraft" sich nicht mehr 21 oder 22 Grad leisten kann und das zum Wohl der Energiewende zumutbar ist, dann darf ein Bürgergeldempfänger auch nicht mehr mit Heizenergie sorglos "prassen" dürfen

Samurai76 schrieb:
Also die, die am wenigsten haben, sollen mehr verzichten. Alternativ könnten sich auch die, die verdammt viel haben, mehr beteiligen. Aber Steuererhöhung, besonders für die gehobene Mitelklasse und darüber, kann sich die FDP nicht leisten.

Auch wer als Bürgegeldempfänger wenig Bargeld hart darf nicht vom Staat bei z.B. Heizkostenübernahme so alimentiert werden, dass er eine (relative) Öko- und Umweltsau sein kann auch der muss einen Beitrag zur Energiewende leisten, sonst ist das halt einfach ungerecht.

Ja natürlich kann sich die FPD das nicht leisten, die vertreten natürlich die Interessen ihrer Wähler, so funktioniert Demokratie?

Wenn Bürgergeldempfänger "Öko- und Umweltschweine" sein können - die arbeitende Bevölkerung, die das finanziert aber zunehmend gezwungen wird Abstriche zu machen, dann ist halt was in Schieflage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bohnenhans schrieb:
Nein der Staat MUSS sagen wenn die "Pflegekraft" sich nicht mehr 21 oder 22 Grad leisten kann dann darf ein Bürgergeldempfänger
Nun, du bist also dafür, die schwächsten der Gesellschaft auch dem Kapitalismus vorzuwerfen. Ja, dann leiden halt alle unteren Lohngruppen. Durch Erhöhungen beim Bürgergeld werden den Verhandlern doch Signale gegeben, wo die Grenze ist. Je geringer der Abstand ist, desto besser die Ausgangslage bei den nächsten Verhandlungen. Stell die nur mal die nächste Lohnverhandlungsrunde Pflege vor, wenn Bürgergeld vorher massiv gesunken ist. Die bekommen dann wohl auch nichts. Ich finde das Prinzip schon nicht verkehrt, dass der Staat genau nicht darauf schaut, was im Lohnsektor passiert, sondern das die Höhe des Bürgergeldes auf einer unabhängigen Basis ermittelt wird.
 
Bürgergeld ist doch keine untere Lohngruppe sondern ein Grundsicherung.

Wenn man sagt der Pflegekraft sind 20 oder 19 oder 18 (keine Ahnung wo man in D aktuell für die Weltrettung ist :D ) Grad zumutbar für die Rettung der Menschheit - wieso sollten das nicht auch dem Bürgergeldempfänger zumutbar sein, den die Pflegekraft mitfinanziert?

Wenn der Staat von der arbeitenden Bevölkerung "selbstverständlich" erwartet dass die ihren Teil zur Energiewende beitragen auch durch Komfortverzicht und finanzielle Zwänge, dann MUSS - nicht kann MUSS - er das auch vergleichbar bei denen machen, die er zwangsweise durch andere finanzieren lässt.

Die Energiewende erzeugt für die arbeitende Bevölkerung hohe Kosten die ihr Verhalten steuern soll, genau das gleiche muss auch bei den Bürgergeldbeziehern passieren auch die müssen genauso dann vergleichbar gezwungen werden - nur das werden sie halt nicht wirklich z.B. Heizkosten, Miete etc.

Gerechtigkeit ist nunmal wichtig, wenn man langfristig Unterstützung durch die Bevölkerung für so ein Megaprojekt wie die Energiewende - das Deutschland sicher wirtschaftlich weit nach hinten werfen wird - haben will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles ist immer zu teuer, zu unpraktisch, entspricht nicht den Gewonheiten oder lohnt sich eben nicht, weil man dadurch nicht "mehr" hat (egal ob Geld oder Zeit).

Genau daran scheitert die Energiewende.
Wir können im Grunde nur eines machen ... wir können uns auf die Folgen von 5°c+ vorbereiten ... denn verhindern werden wir das mit diesem Menschenmaterial ohnehin nicht.

Den Folgegenerationen (die das ausbaden werden) können wir dann nur sagen "Ey sorry, das war uns halt alles zu anstrengend, zu nervig und zu teuer".

Das einzige nicht ausgereifte ist hier das menschliche Hirn.
 
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DerOlf schrieb:
Alles ist immer zu teuer, zu unpraktisch, entspricht nicht den Gewonheiten oder lohnt sich eben nicht, weil man dadurch nicht "mehr" hat (egal ob Geld oder Zeit).
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Immer weniger Geld funktioniert auf Dauer auch nicht.

Ich habe 18°C im Wohnzimmer, soll ich jetzt auf 17°C? Entweder laufen mir die Frauen weg oder ich hab sie RuckZuck unter der Bettdecke, müsste ich mal probieren.

Ich fahre nicht zum Spaß einen "alten" Kleinwagen-Benziner (der noch lange halten soll) und tanke auch nicht zum Spaß.

Ich spare Strom wo es nur geht, werfe keine Lebensmittel weg, fahre selten weiter als 100km, fliege nie in Urlaub.

Ich heize mit Öl, weil ich zur Miete wohne. Selbst wenn ich eine Wohnung finden (und bekommen) würde, welche modern und isoliert ist, mit WP, dann sind die NK zwar geringer, aber die Kaltmiete unbezahlbar.

Lange macht das die Gehaltsklasse oberhalb Bürgergeld und unter 2000€ netto nicht mehr mit, weil teurer eben nicht auf ewig so weiter geht.

Für mich ist das Ding mit dem Netzentgelt und die CO2-Bepreisung eine unnötige Preistreiberei zur Last des unteren Drittels der Einkommen. Dazu noch die absurde Mauterhöhung.
 
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