Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Nun das ist halt das Problem der dt Energiewende auf den Punkt gebracht - der Grössenwahn zu glauben man könne wenn man 150% geben würde, dann das ausgleichen, was die Menschen der Welt mit "falscher" Gesinnung nicht machen.

Bloss das auch die 150% keine wirkliche Bedeutung haben.

Jedes Land, das die Hälte von dem einspart was D einspart (bzw oft eher nur vorhat einzusparen) - ohne dabei wie D wirtschaftlich abzustürzen - ist am Ende wichtiger für den Kampf gegen den Klimawandel als Deutschland, das inzwischen eher nur noch als abschreckendes Beispiel gilt, wie man es auf keinen Fall machen sollte.
 
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Erkekjetter schrieb:
Man kann also ziemlich sicher sagen, dass man Kosten von im Schnitt 500.000€ hat bis das Kind 18. ist. Geld für Studium/Ausbildung ist dann immer noch nicht eingerechnet. Die Zeit und Nerven ohnehin nicht.
Diese Summe zahlst du als Kinderloser als Steuern etc. dein Lebtag nicht ab....

Also wären meine Eltern, beide eher Geringverdiener - jetzt Millionäre wenn ich und mein Bruder nicht das ganze Geld verbraucht hätten? :D

Ich bin vollsolidarisch mit Kindern und ihren Eltern. Ich will selbst keine und finde das es da durchaus eine starke Unterstützung geben muss für die die welche bekommen. Aber auch da nur bis zu einem Gewissen einkommen. Ich denke nicht das es unzumutbar ist Toyota statt Porsche zu fahren wenn man Kinder hat.

Aber so einfach geht das halt auch nicht, wie soll denn der Junggeselle der mit 1700€ netto heimkommt noch privat vorsorgen? Oder geht der in deinem Modell eh in die Grundsicherung weil Rente bekommt er ja nicht mehr.
 
DerOlf schrieb:
Genau daran scheitert die Energiewende.
Die scheitert nicht. Die ist längst in vollem Gange, aber nicht bei allen Menschen. Deswegen braucht es irgendwann auch Verbote. Wäre es nicht verboten worden, würden sich heute noch irgendwelche Idioten Asbest aufs Dach klatschen... weil ja ganz doll billig.
 
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Bohnenhans schrieb:
ohne dabei wie D wirtschaftlich abzustürzen
Mutig von Absturz zu sprechen nach dem Deutschland kürzlich zur 3. größten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen ist.

Ich empfehle dir weniger solcher Ausrutscher wenn du noch ernst genommen werden willst.
 
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Deutschlasnd ist Dritter geworden, weil ein anderer - hier Japan - noch schlechter war - und nicht aus eigner Leistung.

Ich gebe das wieder, wie die Welt Deutschland sieht

https://www.focus.de/finanzen/news/...litaet-auf-letzte-raenge-ab_id_183141523.html

Und jetzt bitte jetzt auch durch Dich Belege - am besten Form von Links aber auch Textquellen gehen - dass die intenationale Wahrnehmung eine andere ist, wie sich sie ausführe.
 
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Das kann man den Leute nicht begreiflich machen, die Dauerbeschallung von F Merz und Co ist zu wirkmächtig.
Mein Arbeitskollege gegenüber am Schreibtisch hat heute auch schon Rot und vor allem Grün für alles schlechte dieser Welt verantwortlich gemacht, da kann man nix tun.

Mir kommt es auch oft so vor als wäre die Misogynität in der Gesellschaft noch offensichtlicher geworden seit nicht mehr Merkel an der Macht ist sondern sogar eine jüngere und atraktivere Baerbock.
Was da seit zwei Jahren aus der rechten Bubble geschossen wird kannste dir nicht ausdenken.
 
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Exit666 schrieb:
Preistreiberei zur Last des unteren Drittels der Einkommen
Wie ich weiter oben schon ausgeführt hatte, genau für diese Menschen werden doch ab dem 1.1.24 die Abgaben gesenkt.
Bohnenhans schrieb:
der Grössenwahn zu glauben man könne wenn man 150% geben würde
Wobei wir nicht mal 100% erreichen...oder das Urteil vom BVG bezüglich der verpassten Klimaziele und nicht ausreichenden Maßnahmen dagegen schon wieder vergessen?
 
Die internationale Herabstufung Deutschlands hat sicher nichts mit Merz und Co zu tun - ausserhalb Deutschlands kennt den kaum wer - da kennt man natürlich Merkel und Ältere kennen noch Kohl - mit sehr (sehr) viel Glück den blassen Scholz.... aber man kennt die Energiepreise, Energiewendeprobleme etc. wenn man sich für das Thema interessiert oder wenn man im Finanzbereich (egal ob Hobby oder Beruf) unterwegs ist wie die Konzerne in D wegen immer schlechteren Standortbedingungen - wie Energiekosten (+Fachkräftemangel) - Richtung "Ramsch" was die Zukunftsaussichten angeht marschieren.

Es gibt inzwischen nämlich kaum mehr ein DAX-Untenehmen mit Hauptsitz in D das nicht knapp über "Ramschstatus" C in der Bewertung ist (also jetzt max B hat) - weil die Aussichten einfach sehr "marode" sind - und genau das gibt die Einstufung her. Es gibt noch ein paar aber die werden immer weniger.
 
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Ich habe lange Hartz4 bezogen, und mein CO2-Abdruck lag laut der Rechner im Netz weit unterm Bundesdurchschnitt (50-60%).

Bürgergeld umfasst auch Heizkosten ... allerdings nur in "angemessener Höhe".
Der Gutverdiener, der täglich jeden Weg über 500m mit dem chelsea-tractor zurücklegt kann seine Wohnung weit besser auf 22°c heizen, als ein Bürgergeldempfänger ... und denen kann man das auch schlecht verbieten (weil dann die Amygdala aktiv wird, und das Hirn mauert).
Anders beim Bürgergeldempfänger. Wenn der für Heizung mehr ausgibt, als das Amt für angemessen hält, dann zahlt er die Differenz zwischen "angemessenen" und tatsächlichen Heizkosten von seinem Regelsatz ... hat also weniger Haushaltsgeld WEIL er zu üppig heizt.
Gleiches gilt für Stromkosten ... auch die werden vom Regelsatz bestritten ... das Gas fürs Kochen ebenfalls.

Wer denkt, dass Bürgergeldempfänger heizen dürfen, wie es ihnen passt, der hat einfach nur keine Ahnung vom System Bürgergeld.
Seine Wohnung auf über 20° zu heizen, das macht man auch als Bürgergeldemfänger nur dann, wenn man Bock auf weniger Geld in der Tasche hat. Bei knapp 500,- fällt es sofort auf, wenn die Heizung mal nen 10er mehr gekostet hat, als das Amt für angemessen hält.
Hat man Nachfoderungen des Versorgers, darf man sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen "Hurra" schreien, um das Geld vom Amt zu bekommen. Hat man eine Rückzahlung, wird diese natürlich sofort mit den Bezügen verrechnet. Zwischen Unter- und Überzahlung besteht beim Jobcenter ein riesen Unterschied ... Zusammenfassbar in einem Satz "Überzahlungen darf es nicht geben, aber Unterzahlungen sind uns egal".


Bevor mich jemand zu den Bürgergeldlern rechnet:
Ich arbeite für mein Leben auf Bürgergeldniveau 100 Stunden im Monat zum Mindestlohn. Viele hier werden sich wohl denken, dass sich das doch garnicht lohnt ... ihr kennt wahrscheinlich das Amt nicht ... wenn ich das Amt dadurch los bin, sind €50-100,- weniger in der Tasche mir das durchaus wert. Meine Arbeit lohnt sich ... auch wenn ich dadurch nicht überm Bürgergeld liege, bin ich dadurch wenigstens die Dumpfbacken beim Jobcenter los ... und das ist mMn unbezahlbar.
 
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Bohnenhans schrieb:
Deutschlasnd ist Dritter geworden, weil ein anderer
Natürlich, man dreht sich die Welt widde widde witt sie einem gefällt.
Bohnenhans schrieb:
Und jetzt bitte jetzt auch durch Dich Belege - am besten Form von Links aber auch Textquellen gehen - dass die intenationale Wahrnehmung eine andere ist, wie sich sie ausführe.
Mal ganz langsam.

Ich habe dir nicht widersprochen, dass die Standortqualität Deutschlands gesunken ist. Du machst lediglich den Fehler daraus abzuleiten, dass die deutsche Wirtschaft abstürzen wird.

Das ist ein Fehler. Denn die Standortqualität Deutschlands sinkt nicht erst seit der Ampel. Siehe: https://www.handelsblatt.com/politi...chland-als-standort-schwaechelt/27622716.html

Dennoch wurde Deutschland zur 3. größten Volkswirtschaft. Und überholt von anderen Ländern mit einer besseren Standortqualität wurden wir auch nicht.

Das ein Umbau der Wirtschaft eben auch Chancen bringt zeigt diese Studie:https://issuu.com/bdi-berlin/docs/211021_bdi_klimapfade_2.0_-_gesamtstudie_-_vorabve
 
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https://www.derwesten.de/politik/ha...bcenter-kosten-urteil-rechte-id234549263.html
Alles darüber sei unangemessen hoch und liege über dem bundesweiten Heizkostenspiegel – die Familie habe demnach ein „grob unwirtschaftliches Heizverhalten“ gehabt.

Der Fall ging vor das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel, das zu Gunsten der Empfänger-Familie entschied
Das Jobcenter müsse die Heizkosten-Nachforderung als zu übernehmender Bedarf der Klägerin anerkennen – denn bevor die Behörde die Übernahme ablehnen kann, müsse den Leistungsempfängern zuvor die Möglichkeit gegeben werden, Heizkosten zu sparen.



Anderer Fall
https://www.gegen-hartz.de/urteile/...-berechnete-fantasiepreise-bei-den-heizkosten
Das Gericht stellte klar, dass es sich beim Heizkostenspiel lediglich um einen Hinweis darauf handle, dass von unangemessenen Heizkosten auszugehen sei. Der oder die jeweilige Bürgergeld-Betroffene müsse in einem solchen Fall darlegen, ob und weshalb die Ausgaben angemessen waren.



Und jetzt belege bitte Du in einem Fall, dass die Gerichte anders entschieden haben.
 
DerOlf schrieb:
Ich habe lange Hartz4 bezogen, und mein CO2-Abdruck lag laut der Rechner im Netz weit unterm Bundesdurchschnitt (50-60%).

Tjo in einer Stadt ist das auch Recht einfach. Kollege von mir auch, wohnhaft in Leipzig, kein Führerschein und keine Hobbys oder tätigkeiten außer Fitness und Zocken.

Nutzt mir hier auf dem Land aber garnix, ich MUSS ein Auto haben solange man hier nicht ÖPNV richtig ausbaut.
 
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Sggguy schrieb:
Das kostet aber 1 Euro die Stunde"
Nehme ich mit Kusshand. Wer Mal fast 200€ für Parken in Amsterdam gezahlt hat. 😁 Und nein da war kein Knöllchen dabei.
 
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Lipovitan schrieb:
Natürlich, man dreht sich die Welt widde widde witt sie einem gefällt.

Mal ganz langsam.

Ich habe dir nicht widersprochen, dass die Standortqualität Deutschlands gesunken ist. Du machst lediglich den Fehler daraus abzuleiten, dass die deutsche Wirtschaft abstürzen wird.

Das ist ein Fehler. Denn die Standortqualität Deutschlands sinkt nicht erst seit der Ampel. Siehe: https://www.handelsblatt.com/politi...chland-als-standort-schwaechelt/27622716.html

Dennoch wurde Deutschland zur 3. größten Volkswirtschaft.

Das ein Umbau der Wirtschaft eben auch Chancen bringt zeigt diese Studie:https://issuu.com/bdi-berlin/docs/211021_bdi_klimapfade_2.0_-_gesamtstudie_-_vorabveUnd

Da war Deutschland noch Mittelfeld das ist halt kein Absturz - jetzt ist man innerhlab kürzester Zei
t in der Schlusslicht-Truppe.


https://edition.cnn.com/2023/08/23/economy/germany-economy-recession-pmi/index.html
https://www.cleanenergywire.org/new...rmany-expert-council-urges-energy-investments


Dass etwas vielleicht eventuell in x Jahren passieren kann ist doch kein Beleg für das was ist.

Sonst könnte man auch über jeden User behaupten ja Du bist kriminell, weil sieh her statisch besteht die Wahrscheinlichkeit, dass man das über Dich innerhalb der nächsten x Jahren herausfinden könnte - das wäre doch einfach nur Trollerei.

Natürlich besteht irgendeine statistische Chance x, dass die Energiewende wirtschaftlich funktioniert, sow ei auch Chancen auf den Hauptgewinn im Lotto existieren - aber das ist kein Beleg dafür, dass sie aktuell wirtschaftlich funktioniert oder es Sinn macht das als Grundlage anzunehmen.

Aktuell hat Deutschland die höchsten Strompreise der Welt - die durch die Netzausbaukosten deutlich weiter steigen werden - und man hat noch nicht mal ein ansatzweise wirtschaftlich funktionierendes Speicherkonzept was eigentlich aber Mindestvoraussetzung ist für einen Umstieg auf "Voll-EE" ist.

Da ist halt erst der Anfang - wo ist man in D beim Netzausbau wenn man wie für die Energiewende Mittel und Niederspannung, rotierende Massen, Speicher einbezieht bei 1% des Umbaus?
https://www.merkur.de/wirtschaft/en...024-netzentgelte-preisbremse-zr-92661764.html

Man hofft halt in alter Merkel Tradition durch Aussitzen werde sich das dann von alleine lösen.... :D
 
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R.Kante schrieb:
Entschuldige wenn ich schon wieder mit der Forderung nach Zahlen komme, aber: bring doch mal konkrete Zahlen.
Zahlen, wie viel Energie es sparen würde Fahrrad zu fahren? Keine Ahnung, muss ich genauso googlen, wie du wahrscheinlich auch, dass es in irgendeiner Art und Weise Energie spart ist aber klar.
R.Kante schrieb:
Ist es ineffizient seinen Einkauf mit einem Fahrrad zu erledigen? Ich denke das lässt sich nicht ohne weitere Informationen beantworten, du aber fällst offensichtlich ein pauschales Urteil über alles was nicht deinen Routinen entspricht und ich gehe davon aus, dass du dies auch in dieser Frage tust.
Ich schrieb doch, dass es für viele sicherlich ineffizient ist, was man ja auch am verhalten der Nutzer sieht. Für manche mag es eine effiziente Möglichkeit sein, aber eben nur für die Minderheit. Wie soll denn eine fundierte Aussage darüber für dich aussehen? Ich kann nur sagen, was ich es Tag täglich sehe, von Freunden/Familie mitbekomme und eben selbst erlebe. Fahrrad fahren kostet mehr Zeit, man muss den Einkauf planen und je nach Wetter/Jahreszeit ist das auch sehr unbequem. Fahrrad Anhänger mag schön und gut sein, ist in der Großstadt aber teils auch wirklich unpraktisch.
R.Kante schrieb:
Wärmepumpen (zweifelsohne eine "Alternative") überhaupt nicht im Bilde bist.
Die aktuelle Gasheizung hat vor 5 Jahren 9.499€ gekostet, eine Wärmepumpe bzw. das umrüsten würde ungefähr 17.000€ kosten, die Gasheizung ist nach knapp 5 Jahren natürlich immernoch in einem 1a Zustand, wo lohnt sich der Umstieg also? Finanziell wäre es zwar kein großes Problem, aber warum? Warum was gutes austauschen und 17.000 bezahlen, ohne irgendeinen Vorteil daraus zu bekommen? Das ist einfach unwirtschaftlich.
R.Kante schrieb:
In meinen Fahrrad-Anhänger kriege ich unseren Einkauf locker rein. Im Monat fahre ich so 3-4 mal los. Wie häufig kaufst du so ein?
Wie viel im voraus plants du denn bitte? Ich kaufe in der Regel 1x die Woche Getränke ein, sonst kauft meine Freundin ein, da sie erheblich kürzer arbeitet und entsprechend mehr Zeit dafür hat. Sie kauft aber meistens täglich oder zumindest alle zwei Tage ein.
Erkekjetter schrieb:
Sicher nicht. Ich kann konstant 180km/h fahren und komme nichtmal über 10l. Das sind halt diese scheiss ineffizienten drecks suvs und dazu noch mit sicherheit bleifuss 200km/h und drüber.
Ich fahre einen schönen Kombi und kein suv, muss dich da leider enttäuschen. Aber ja, 200 sind keine Seltenheit bis 250 fahre ich in der Regel, wenn wirklich alles frei ist. Limit sind 315 beim Wagen ;)
Erkekjetter schrieb:
Und das mit den Steuern ist das dümmlichste Scheinargument ever. Den Staat käme es billiger, wenn du nicht so fährst. Strassenabnutzung und CO2 Auswirkungen kosten den Staat ein zigfaches dessen, was du an steuern für deinen suv abdrückst.
Naja, bei der kfz Steuer, den spritverbrauch (bei jedem liter sind 48% steuern) und der Steuer, die beim Kauf/Leasing des Kfz entstehen, glaube ich kaum, dass der staat da noch drauflegt.
Lipovitan schrieb:
Ich habe dir nicht widersprochen, dass die Standortqualität Deutschlands gesunken ist. Du machst lediglich den Fehler daraus abzuleiten, dass die deutsche Wirtschaft abstürzen wird.

Das ist ein Fehler. Denn die Standortqualität Deutschlands sinkt nicht erst seit der Ampel. Siehe: https://www.handelsblatt.com/politi...chland-als-standort-schwaechelt/27622716.html
Das es falsch ist, einen wirtschaftlichen Absturz zu prognostizieren ist sicherlich richtig, da hast du absolut Recht, aber warum musst du jetzt extra die Ampel mit einbringen? Das sieht nach einem Versuch aus, die aktuelle Regierung in Schutz zu nehmen, obwohl genau das eben falsch ist. Der Standort ist zwar seit 2013 (unter Führung der CDU) schlechter geworden, aber das BIP ist stetig gestiegen (abgesehen von 2020, Ausnahmefall, da Corona und genauso bei sämtlichen anderen ländern zu sehen), nun ist aber dieses Jahr nur ein minimaler Anstieg des BIP zu verzeichnen und dieser Anstieg ist alleine durch die Inflation zu verzeichnen. Im kommenden Jahr ist ein Rückgang des BIP zu erwarten. Einen wirtschaftlichen Abfall, alleine anhand der Standortqualität zu beschönigen, funktioniert also nicht.
Lipovitan schrieb:
Dennoch wurde Deutschland zur 3. größten Volkswirtschaft.
Wenn Japan einen leichten Verlust des bips zu verzeichnen hat und Deutschland ein (noch vorhandenes), kleines plus zu verzeichnen hat, ist dies nicht unbedingt als Erfolg zu sehen. Wenn Japan theoretisch im kommenden Jahr einen Rückgang von 10% hätte und Deutschland einen Rückgang von 5% wäre das doch ebenfalls kein Erfolg?
Lipovitan schrieb:
Der Link funktioniert nicht, muss ein Fehler drinne sein oder es liegt an meinem Browser.
 
Bohnenhans schrieb:
Aktuell hat Deutschland die höchsten Strompreise der Welt
Ich wiederhole meinen Rat. Bitte lasse dich nicht zu solchen Aussagen hinreißen wenn du weiterhin ernst genommen werden willst.

Nur in Liechtenstein und Belgien teurer​

Nur in Liechtenstein und Belgien war der Verbraucherstrompreis für Einpersonenhaushalte im ersten Halbjahr 2023 höher. In Liechtenstein bezahlten die Haushalte 46,35 Cent pro Kilowattstunde, in Belgien 45,59 Cent pro Kilowattstunde.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-11/strompreise-deutschland-spitzensatz-2023
 
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Der Anstieg des BIPs in D ist aber doch auch stark auf den Ausbau des öfftlchen Dienstes zuzurechnen - das ist wenig wert. Dort wurden in einem Jahr 100.000+ neue Stellen geschaffen :D

Natürlich steigt der BIP wenn man - übertrieben - 100.000 Genderbeauftragte im Jahr bei der öffentlichen Hand einstellt und bezahlt. Aber das geht nur solange noch Substanz da ist aus der das bezahlt wird.

Der "produktive" Teil des BIPs z.B. der Produktionssektor geht halt deutlich nach unten
https://www.berliner-zeitung.de/wir...legt-sackt-deutschland-staerker-ab-li.2147699
 
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Bohnenhans schrieb:
Aktuell hat Deutschland die höchsten Strompreise der Welt - die durch die Netzausbaukosten deutlich weiter steigen werden - und man hat noch nicht mal ein ansatzweise wirtschaftlich funktionierendes Speicherkonzept.
Was hast Du bloß an diesem Land gefressen? Die Netzausbaukosten würden auch ohne Energiewende und erneuerbare Energien massiv steigen. Die Energiewende benötigt aktuell zusätzliche Kosten ohne die es in Zukunft aber noch wesentlich teurer würde, in gleich mehreren Belangen. Jedes zusätzliche kwh erneuerbare spart pures Geld.
Der immerwährende einseitige Blick auf die Energiekosten.... Deutschland hat in der gesamten EU mit die niedrigsten Lebensmittelpreise, bei den besser zu betrachtenden "Lebenshaltungskosten" liegt D gerade einmal im EU weiten Durchschnitt, trotz deutlich überdurchschnittlichem Einkommen. Und jetzt?
 
Ben_computer_Ba schrieb:
sind keine Seltenheit bis 250 fahre ich in der Regel,
Siehste, deswegen runter von der Straße. Für solche Geschwindigkeit ist keine Autobahn in DE sicher ausgelegt...
Ben_computer_Ba schrieb:
glaube ich kaum, dass der staat da noch drauflegt.
Was du glaubst ist halt irrelevant. Du glaubst nämlich das, was deiner Meinung zu spricht und nicht das Gegenteil. Die Steuern daraus reichen nicht.
 
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