Nun man hat den Ausgangspunkt heute
Primärenergiebedarf sind aktuell 3,5 Mrd kWh, davon entfallen ~ 2,9 Mrd kWh auf fossile Energie und lediglich ~ 0,6 Mrd werden aktuell regenerativ erzeugt
Man hat also ~ die 4fache Menge des status quo, die man ersetzen müsste für 0% Fossil - bei einem weniger ambitionierten Ziel der 50% Reduktion des fossilen Primäenergiebedarfs hätte man ausgehend von aktuell dennoch 1,4 Mrd kWh regenerativ ZUSÄTZLICH zu erzeugen - selbst unter der Annahme dass es auch nach Abzug von Speicher noch eine Effizenzvorteil von 40% gibt sind das 0,8 Mrd kWh mehr - also eine Verdoppelung.
Allgemeine Effizenssteigerung habe ich mal weggelassen wil ich dafür den Beitrag der regenerativen deutlich nach oben gerundet habe xD so gross sind die VOrteile eh nicht mehr, die grossen brocken hat man sicher schon gemacht. Statt 3-fach Verglasung in 10 Jahren z.B. 4-fach etc das bringt dann irgendwann kaum mehr was - dafür hängt die Latte einfach bereits in vielen Bereichen viel zu hoch.
Es geht hier um einfache Grundrechenarten zur Bedarfsabschätzung - was soll denn da eine Studie bringen, solange sie keine neuen Matheregelen definiert? und selbst damit würde sich das Ergebnis nur nominal ändern aber nicht qualitativ.
Das ist halt wie wenn jemand zu Bank geht und sagt ich habe Gesamteinkünfte von 5000 im Monat und gebe mindestens im Monat 8000 aus bitte erstellen Sie mir ein Studie wann ich so 750.000 ansgespart habe

Auch da wird man keine Studie bekommen.
Das Ziel "nur" 50% des aktuellen Primärenergiebedarfs "fossil" durch regenerativ zu ersetzen (und für den Rest immer noch massig Öl und Erdgas nutzen) in den nächsten 10-20 Jahren ist sicher eher als Untergrenze zu sehen bei der Energiewende.
Der DIW hat doch eher nur eine Kurzfrist-Auswirkung betrachtet, die ist aber hier belanglos - Ziel der Energiwende ist nunnmal möglichst viel der fossil-basierten Primärenergie durch regenerative zu ersetzen. Und das heisst die 3 Mrd kWh im Jahr, die sind Ausgangspunkt.