Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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ModellbahnerTT schrieb:
Extrem teure E-Autos sollen wohl billiger sein als efuels?

Eine Zoe hat man zeitweise für 3.000 bis 6.000€ im Gebrauchtmarkt bekommen. Ist nicht viel mehr als ich damals für mein erstes Auto ausgegeben hatte.
Aktuell ist es natürlich schwieriger, weil jeder ein BEV will. Muss man eben noch warten. Bis 2035 wird es einen größeren Gebrauchtmarkt geben.
 
KitKat::new() schrieb:
Ich glaube, dass nach 2035 sowieso kaum jemand mehr ein eigenes Auto besitzen wird.
Autos werden autonom sein. Die Autoflotte wird sich massiv reduziert haben, und in Städten spielt das Auto nur noch eine untergeordnete Rolle.

Was denkst Du denn, wie billig / teuer diese Dienste werden sollen? So etwas ähnliches wie autonome Autos gibt es bereits und dort kann man sehen, wie es läuft. Uber in den USA kostet in etwa die Hälfte einer Taxifahrt in Deutschland, die Preismodelle dort gehen in Richtung Selbstausbeutung der Fahrer und Ausblendung des Fahrzeugverschleiß.. Uber ist dort das Fortbewegungsmittel der armen Leute, die kein eigenes Auto besitzen. Das ist die Realität. ÖPNV wird kaum genutzt bzw. nur an wenigen Orten wie etwa New York.

Auch nach 2035 wird in Deutschland jeder ein eigenes Auto besitzen, der es sich leisten kann.
 
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KitKat::new() schrieb:
Autoprivilegien werden v.a. in Städten abgeschafft
Welches gibt es denn? Straßen sind halt da, es braucht keine 5 spurige Fahrradstraße. Viele Straßen mit 2 Spuren haben eine an den Radverkehr verloren und ihn Wohngebieten kann man schlecht die Straßen wegmachen^^ Busse und Lieferverkehr brauchen am Ende ja auch ne Straße. Wenns Wetter mal schlecht ist, fährt auch fast niemand lieber Rad als mitm Auto. Das ist einfach ne Tatsache.

KitKat::new() schrieb:
es wird gute alternative Infrastruktur geschaffen (v.a. Fahrrad, ÖPNV)
Das versucht man hier in Bochum seit vielen Jahren. Ich habe ~2,5km Radweg zur Arbeit, was ~10 Minuten dauert. Mit den Öffies brauche ich je nach Anzahl des Umsteigens 25-30 Minuten inklusive Laufen und eben min. 2x Umsteigen. Wir fahren nur Öffies, wenn wir was trinken, also Konzerte, Weihnachtsmarkt etc. Mitm Auto/Motorrad gehts ja nach Ampelphase noch schneller zur Arbeit oder dauert auch mal gute 15 Min.

KitKat::new() schrieb:
Kosten werden Verursacher-gerechter
Würde mich nicht stören, ich hätte auch anstandslos eine Autobahnmaut bezahlt, wenn dafür alle Autobahnen in gutem Zustand gehalten werden würden.

KitKat::new() schrieb:
Online-Handel/Lieferverkehr wird weiter verbreitet
Noch mehr geht hier fast gar nicht. Picnic, Amazon Flaschenpost und co liefern gefüht 99% dessen, was man so im Daily Life braucht - gibt natürlich ausnahmen.

KitKat::new() schrieb:
Versorgungsinfrastruktur passt sich an, sodass die Abhängigkeit vom Auto sinkt
Wir fahren z.B. nur mitm (E)-Auto einkaufen, wenn ersichtlich ist, dass man das nur schlecht tragen kann. Den Verbrenenr würde ich niemals für den kurzen Weg anmachen, einfach weils schlecht für den Motor ist.
Wir sind auch regelmäßig im Baumarkt, da ist das Auto ohne kostenfreien, zeitnahen Lieferdienst, alternativlos - und das kann kein Baumarkt erbringen, ohne das es utopisch teuer wird.

KitKat::new() schrieb:
die Mentalität wird sich gesamtgesellschaftliche deutlich stärker ändern; viele der heute als konservativ angesehenen wird es nicht mehr geben; das Statussymbol Fahrrad wird mehr an Bedeutung gewinnen
Es wird nicht jeden Ändern, ich bin sicherlich das Gegenteil von konservativ, allein aufgrund meiner Einstellung/Alter, aber halt überzeugter Petrolhead. Ich bin z.B. seit Kindheitstagen durch die Autoquartetts BMW bzw Alpina Fanboy (wegen des Alpina B12 5.7 auf E31 Basis), weshalb ne andere Marke als Eigentum (abseits eines Oldtimers) beim Auto einfach nicht in Frage kommt. Das hat halt absolut keinen rationalen Grund und ich bin, bis das Geld mit Mitte 20 dafür da war, eben einfach kein Auto gefahren.

Das heißt halt nicht, dass ich Brötchen mitm Verbrenner 200m weiter holen fahre. Ich fahre halt gern Auto und liebe den Sound unseres Verbrenners - aber ich/wir sind halt nicht aufs Fahren angewiesen, weil wir absichtlich schon immer nah an der Arbeit gewohnt haben.
Wir fahren oft mitm Rad, einfach weils die beste Wahl an vielen Stellen ist, aber z.B. mitm Hund kommt man nicht umhin, auch mal mitm Auto "nen Wald weiter" zu fahren. Unser Windhund macht zwar problemlos einige KM mit, aber man will ja auch nicht ewig unterwegs sein, sondern am Zielort was machen und dann und wann ists durchaus zu gefärhtlich mitm Hund am Rad im Straßenverkehr.


KitKat::new() schrieb:
ÖPNV-Kombinationen (z.B. mit dem Rad zum Zug) werden praktikabler
Glaube ich nicht dran. Es werden keine neuen Gleise gelegt werden, sodass überall alles schnell hinfährt.
In die alte Heimat (Kreis Kleve) vom Ruhpott aus muss man 3-6x umsteigen, dauert gute 2:45h, wenns keine Verspätung oder Ausfälle gibt.
Mitm Auto schaffe ich das in gut einer Stunde, als Freizeitfahrer bin ich unahhängig vom Stau und kann Kram, Hund etc gut mitnehmen. Von Kindern und allem, was man so für die dabei hat, reden wir mal erst gar nicht.

KitKat::new() schrieb:
Es sind schon autonom fahrende Autos unterwegs.
Das ist mir klar, aber es sind immer noch Versuchträger und keine Massenfahrzeuge. Ich meinte natürlich, dass "uns" das seit vielen Jahren schon versprochen wurde und dennoch lange keine Realität in der breiten Masse geworden ist. Nicht mal bei den 100K+ Autos ist das aktuell Möglich. Ja, das liegt auch am Gesetzgeber und nicht nur der Technik.

KitKat::new() schrieb:
weil es sich nicht mehr rentiert
Das ist halt nicht jedem wichtig, vorallem halt nicht, wenn man nicht drauf angewiesen ist.
Der Verbrenner hat sich noch "nie" rentiert, sparsam gefahren sind es 9-10l auf 100km, normal sinds rund 12l und wenn man freie Fahrt aufer BAB hat, auch schon mal 16l. Vom noch höheren Spriverbrauch in der Stadt mal abgesehen. Objektiv gesehen rentiert sich das E-Auto über die extrem geringen Kosten.

Das ist natürlich meine beschränkte Sicht auf die aufgezählten Dinge. Aber wenn ich mich so im Freundes und Bekanntenkreis umschaue (fast alle zwischen Mitte 30 und 40) , sieht das da nicht viel anders aus.
 
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Scheitel schrieb:
Dacia Spring Electric, Opel Corsa e, Peugeot 208e, Kia E Niro, VW Up e und co sind also extrem teuer?
Was hab ich verpasst? :o
Da die von der Reichweite nichts taugen und extrem langsam laden dauern Reisen damit super lange von daher sind die zu teuer.
Scheitel schrieb:
Wieso sollte der Markt wegbrechen?
Weil es in der Mongolei und der Wüste keine Stromladeinfrastruktur gibt.
Scheitel schrieb:
Warum sollten die eine Sackgasse sein?
Wegen der Akkus und der Ladeinfrastruktur. Auch der erhöhte Feinstaubanteil ist durch eine E Auto verursacht ein Problem.
Scheitel schrieb:
Alle Verbrennungsmotoren laufen problemlos mit E-Fuels, wieso sollte man da speziell irgendwas hin entwickeln?
Da aber die Oktanzahl von efuels höher sein kann werden mit den derzeitigen Verbrennern Vorteile nicht vollständig ausgenutzt.
The_waron schrieb:
Prinzipiell ist ein E-Auto einfacher zu produzieren, doch der Preis wird von der Masse abhängen und hier, um es betriebswirtschaftlich mal auszudrücken, fehlt die Supply-Chain wie es für einen VW Golf beispielsweise vorhanden ist.
Die Ausbeutung wegen der Rohstoffe darf man dabei aber nicht vergessen.
Scheitel schrieb:
Das E-Auto braucht aufer Langstrecke 25-30kwh, am Schnelllader(CSS) mitter BMW Ladekarte für 39 Cent die kwh, macht also keine 12€ für 100km, wohingegen der Verbrenner dann gerade 26€ kostet.
Bei starker CSS lader nutzung geht der Akku aber schnell kaputt sodass das Auto dann keine 50k Laufleistung mit einem Akku schafft und damit nicht umweltfreundlicher als ein Auto mit efuels ist.
cool and silent schrieb:
Ernsthaft: Bei der Verkehrswende geht es genau darum: Die ärmeren EInkommenschichten aus dem Individualverkehr herauszudrängen.
Genau um das zu verhindern darf es keine nahezu reine E Auto Zulassungen geben.
KitKat::new() schrieb:
Ich glaube, dass nach 2035 sowieso kaum jemand mehr ein eigenes Auto besitzen wird.
Ich glaube nicht das die Bevölkerung es zulässt zum Fußgänger zu werden. Gerade Fußgänger mögen keine Distanzen die über 50 km lang sind.
KitKat::new() schrieb:
Autoprivilegien werden v.a. in Städten abgeschafft
So etwas gab es nie also kann es auch nicht abgeschafft werden.
Karan S'jet schrieb:
Eine Zoe hat man zeitweise für 3.000 bis 6.000€ im Gebrauchtmarkt bekommen.
Da ist dann die Fragen wie der Akku von der Gesundheit aussieht. Ist dieser nahezu tot wird das Auto mehr als doppelt so teuer durch einen Akkutausch.
Karan S'jet schrieb:
Bis 2035 wird es einen größeren Gebrauchtmarkt geben.
Auch hier steht dann der Akku im Mittelpunkt.
 
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Hallo

cool and silent schrieb:
Ernsthaft: Bei der Verkehrswende geht es genau darum: Die ärmeren EInkommenschichten aus dem Individualverkehr herauszudrängen.
Dann werden die Straßen leerer und diejenigen die es sich leisten können werden endlich wieder ohne lästige Staus fahren können, ich freue mich schon darauf.

KitKat::new() schrieb:
das Statussymbol Fahrrad wird mehr an Bedeutung gewinnen
Vor allem für Geringverdiener, weil die sich bald ein Auto nicht mehr leisten können, redet euch schon mal schön das Fahrrad als Statussymbol ein.

KitKat::new() schrieb:
Online-Handel/Lieferverkehr wird weiter verbreitet
Also noch mehr LKW mit Verbrenner, weil die ab 2035 noch verkauft werden dürfen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Dann werden die Straßen leerer und diejenigen die es sich leisten können werden endlich wieder ohne lästige Staus fahren können, ich freue mich schon darauf.

So gut mir der Gedanke in der Rolle des wohlhabenden Autofahrers gefallen könnte, dazu wird es nicht kommen, denn Autonome Autos werden die Straßen spätestens 2030+x verstopfen. Das ist bereits mit den Fahrdienstleistern wie Uber der Fall:

https://www.scinexx.de/news/technik/mehr-staus-durch-uber-und-co/
 
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Hallo

@cool and silent

Du kannst die USA nicht mit Deutschland vergleichen, die deutsche Politik und vor allem die deutschen Versicherer sind deutlich konservativer und zurück haltender.
Wenn in den USA nur noch autonome Autos herum fahren werden wir in Deutschland noch Jahre bis Jahrzehnte zusehen und uns fragen wer bei einem Unfall bezahlt.
In San Francisco sind die Uber Autos auch zusätzlich dazugekommen und haben nicht dafür gesorgt das es weniger private Autos gibt, San Francisco ist sehr teuer, da hat nicht jeder ein Auto.

Zitat aus dem Link:
"Auch die Fahrzeugmenge in der Stadt sei durch Uber und Co nicht gesunken. Als Anreiz, auf ein eigenes Auto zu verzichten, funktionierten die Fahrdienste zumindest in San Francisco demnach nicht."

Grüße Tomi
 
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cool and silent schrieb:
Uber ist dort das Fortbewegungsmittel der armen Leute, die kein eigenes Auto besitzen.
Also was ich so an Nutzerstatistik von Uber gefunden habe zeigt eher, dass das Einkommen mit der Nutzung wenig zu tun hat.
https://buildfire.com/uber-statistics/
Also vielleicht magst du da auch nur den Ansatz von einem Beleg liefern.

cool and silent schrieb:
Was denkst Du denn, wie billig / teuer diese Dienste werden sollen?
Günstig genug, dass es von jedem ab und zu genutzt werden kann

cool and silent schrieb:
Uber in den USA kostet in etwa die Hälfte einer Taxifahrt in Deutschland, die Preismodelle dort gehen in Richtung Selbstausbeutung der Fahrer und Ausblendung des Fahrzeugverschleiß..
Na wie gut, dass autonome Autos keinen Fahrer brauchen, geringeren Verschleiss haben dürften, weitaus effektiver genutzt werden dürften als heutige Autos (95%+, teilweise Wochen oder Monatelang rumstehen) und auch öffentlich finanziert werden können.

Tomislav2007 schrieb:
redet euch schon mal schön das Fahrrad als Statussymbol ein.
Guckste hier:
https://portal.uni-koeln.de/univers...boom-fahrrad-wird-immer-mehr-zum-statussymbol
Es ist schön das sogar persönlich erleben zu dürfen, auch wenn Schattenseite (soziale Ungleichheit im Bezug auf Bildung) dieses Phänomens etwas trübt.

Scheitel schrieb:
Welches gibt es denn?
Das fängt dabei an, dass Städte sich nahezu kostenlos um die Parkplätze von Autobesitzern kümmern und bei Parkverstößen wegschauen (auf Kosten von Fußgängern, ÖPNV, Fahrrad), der Straßenverkehr hauptsächlich auf Autos ausgelegt ist, und hört dabei auf, dass die Kosten des Autoverkehrs auf die Allgemeinheit umgelegt werden.
Es macht auch einen Unterschied, ob Busse und Autos auf der Spur fahren, oder nur Autos.

Scheitel schrieb:
Wenns Wetter mal schlecht ist, fährt auch fast niemand lieber Rad als mitm Auto.
Guckst du hier TLDW: Infrastruktur, Gewohnheit

Scheitel schrieb:
vorallem halt nicht, wenn man nicht drauf angewiesen ist.
Die Idee ist das zu ändern, und gute Mobilität auch für Leute, die nicht Auto fahren können (Kosten, Behinderung, zu jung oder alt, etc. - 13 Millionen Menschen haben in DE keinen Führerschein) und wollen zu ermöglichen.
Ich spreche von der Zukunft, du von der Gegenwart.
 
KitKat::new() schrieb:
Naja...niemand bestreitet das man einen PKW mit mehr Sensorik als einen modernen Panzer austatten kann um diesen dann Autonom in einem sehr eng begrenzten und klar definierten Bereich fahren zu lassen, das hat aber nun wirklich nichts mit der Praxistauglichkeit in der breiten Masse zu tun.

Autos haben im Schnitt eine Lebensdauer von 15 Jahren, autonome Autos sind noch lange nicht in Sicht, schon gar nicht für Hans Mustermann. Erstzulassungen erwarte ich höchstens Anfang 2030 und auch nur auf sehr begrenzten Terrain, vor 2050-2060 ist es rein rechnerisch kaum möglich das autonome Fahrzeuge die Norm statt die Ausnahme bilden.
 
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Hallo

KitKat::new() schrieb:
Guckste hier:
https://portal.uni-koeln.de/univers...boom-fahrrad-wird-immer-mehr-zum-statussymbol
Es ist schön das sogar persönlich erleben zu dürfen, auch wenn Schattenseite (soziale Ungleichheit im Bezug auf Bildung) dieses Phänomens etwas trübt.
OK, wenn mein Fairphone, mein ÖPNV Ticket und mein Fahrrad die neuen Statussymbole für Umweltbewusstsein sind, viel Spaß dabei.
Ich kann auf Statussymbole die Umweltbewusstsein signalisieren verzichten, Umweltbewusstsein ist für mich kein erstrebenswerter Status.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wenn in den USA nur noch autonome Autos herum fahren werden wir in Deutschland noch Jahre bis Jahrzehnte zusehen und uns fragen wer bei einem Unfall bezahlt.

Das Problem ist längst gelöst. Die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs. Es ist nicht anders als beim menschlichen Fahrer.

Tomislav2007 schrieb:
In San Francisco sind die Uber Autos auch zusätzlich dazugekommen und haben nicht dafür gesorgt das es weniger private Autos gibt, San Francisco ist sehr teuer, da hat nicht jeder ein Auto.

Die Situation unterscheidet sich nicht grundsätzlich von Deutschen Metropolen. Warum sollte es hier anders sein?

KitKat::new() schrieb:
Also was ich so an Nutzerstatistik von Uber gefunden habe zeigt eher, dass das Einkommen mit der Nutzung wenig zu tun hat.
https://buildfire.com/uber-statistics/
Also vielleicht magst du da auch nur den Ansatz von einem Beleg liefern.

Deine Statistik betrifft Nutzer. Ich meine Nutzungen (Rides). Natürlich rekrutieren sich die vielen Gelengenheitsnutzer quer durch die Bevölkerung. Wenn ich alle Nutzer des ÖPNV betrachte, erhalte ich ebenfalls ein ausgewogenes Einkommensprofil. Auch ich selbst bin z.B. auf dem Weg vom/zum Flughafen gelegentlich auf der S-Bahn, obwohl ich im Alltag ein eigenes Auto fahre.

KitKat::new() schrieb:
Günstig genug, dass es von jedem ab und zu genutzt werden kann

Das beantwortet meine Frage nicht

KitKat::new() schrieb:
Na wie gut, dass autonome Autos keinen Fahrer brauchen, geringeren Verschleiss haben dürften, weitaus effektiver genutzt werden dürften als heutige Autos (95%+, teilweise Wochen oder Monatelang rumstehen) und auch öffentlich finanziert werden können.

In einem Fahrzeug ohne soziale Kontrolle durch Personal / Fahrer entsteht wenig Verschleiss? Da bin ich mal auf die Erfahrungen aus dem Realbetrieb gespannt. Der Blick in eine U- oder S-Bahn lässt anderes erwarten. Auch Mietwagen werden nach 1/2 Jahr ersetzt, wenn der Verschleiss noch nicht offensichtlich ist. Der Innenraum dieser Autos altert im Zeitraffer.

The_waron schrieb:
Autos haben im Schnitt eine Lebensdauer von 15 Jahren, autonome Autos sind noch lange nicht in Sicht, schon gar nicht für Hans Mustermann. Erstzulassungen erwarte ich höchstens Anfang 2030 und auch nur auf sehr begrenzten Terrain, vor 2050-2060 ist es rein rechnerisch kaum möglich das autonome Fahrzeuge die Norm statt die Ausnahme bilden.

Wenn die Technologie erstmal reif ist, kann es sehr schnell gehen, der Blick in die USA zeigt dass die Systeme in einzelnen Städten (dort wo sie einzeln angelernt wurden) nahe dem Echtbetrieb unterwegs sind, beispielsweise beschränkt auf Mitarbeiter großer Unternehmen.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
OK, wenn mein Fairphone, mein ÖPNV Ticket und mein Fahrrad die neuen Statussymbole für Umweltbewusstsein sind, viel Spaß dabei.

Streifenkarte und Fahrrad - die "Statussymbole" der Leute, die sich kein Auto leisten können. Sehr überzeugend ;-)
 
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cool and silent schrieb:
Streifenkarte und Fahrrad - die "Statussymbole" der Leute, die sich kein Auto leisten können. Sehr überzeugend ;-)
Je nach Bildungsstand tendentiell mehr oder weniger stark überzeugend.
Und ich hoffe doch, dass 2035 mindestens deutschlandweit einheitlich ein 365 Euro Ticket o.ä. etabliert sein wird

cool and silent schrieb:
Ich warte (auf) eine Antwort.
Ich habe eine Antwort gegeben, war dir nur nicht konkret genug

cool and silent schrieb:
fällt die eh schon schiefe Argumentation total ins Wasser
 
ModellbahnerTT schrieb:
Da die von der Reichweite nichts taugen und extrem langsam laden dauern Reisen damit super lange von daher sind die zu teuer.
Das hätteste ja mal vorher schreiben können ;) Nicht jeder fährt halt jeden Tag Langstrecke und auch die schaffen einfachen 100km am Stück, wo der Durchschnittsdeutsche eben nur ~35km am Tag fährt. Und die sind halt nicht teuer, was dein einziges Argument war :freak:
Mit nem Verbrenner Kleinwagen fährt man für gewöhnlich auch keine Langstrecke, weils Auto unpassend dafür ist^^

ModellbahnerTT schrieb:
Wegen der Akkus und der Ladeinfrastruktur. Auch der erhöhte Feinstaubanteil ist durch eine E Auto verursacht ein Problem.
Wo ist der denn höher als beim Verbrenner? Die Bremsen werdenn weniger beansprucht und nicht jeder E-Autofahrer fährt mit Vollstrom durch die Gegend, als das auch der Abrieb beim Beschleunigen nicht höher ist.
Unser Verbrenner verbraucht Reifen deutlich schneller als das E-Auto, obwohl das auch, wo es halt geht, sportlich (an)gefahren wird.

Ich kann aufm platten Land bei meinen Eltern problemlos laden, sowohl in der der Kleinstadt bei meiner Mutter als auch bei meinem Vadda aufm kleine Dorf sind in jeweils rund 800m Entfernung die ersten Lader. Davon ab kann ich auch bei denen zu Hause laden, aber das kann natürlich nicht jeder.


ModellbahnerTT schrieb:
Die Ausbeutung wegen der Rohstoffe darf man dabei aber nicht vergessen.
Und die Förderung und Rafffination von Öl ist ja sooo umweltfreundlich und Deep Water Horizion ist auch nur ein Film :freak:


ModellbahnerTT schrieb:
Da aber die Oktanzahl von efuels höher sein kann werden mit den derzeitigen Verbrennern Vorteile nicht vollständig ausgenutzt.
Jedem Hersteller steht es schon immer frei, auch seinen 3 Zylinder 1Liter Turbomotor mit einem Klopfsensor für 98 Oktan oder mehr auszulegen, das ist kein Hexenwerk und würde keine Unsummen kosten, nur tankt das Zeug halt niemand mit so einem Auto.
Es gibt genau ein E-Fuel mit höherer Oktanzahl, dass ich kenne und das ist das Posyn Ci11 mit 99 Oktan - damit auch das Einzige, das wir mit unserem Motor, der 98 Oktan für seine volle Leistung braucht, fahren würden. Bei aktuell 8€ den Liter aber auch komischerweise zu teuer.. Beim Diesel ists mit der Cetanzahl ja was anderes, und da reichts ja die so zu halten.
Wir könnten unseren auch für mehr Leistung auf 102 Oktan vom Ultimate auslegen lassen, aber die nächste Aral ist zu weit weg, sodass sich das nicht lohnt. Davon würde der Verbrauch aber nicht sinken, nur die nutzbare Leistung steigen - bei uns zumindest.

ModellbahnerTT schrieb:
Auch hier steht dann der Akku im Mittelpunkt.
Da wird man sehen, denn es muss nicht zwangsweise ein Problem sein. Die Technik/Forschung geht immer weiter, und als i3 Fahrer mit intensiver Beschäftigung bei genau dem Fahrzeug, sind auch die meisten i3 der ersten Generation ab 2013 mit kleinem 60Ah Akku (18,8kwh nutzbar) noch immer gut in Schuss was die SOH angeht.
KitKat::new() schrieb:
(95%+, teilweise Wochen oder Monatelang rumstehen)
Das tun unsere auch, einfach weil wir entweder mitm Rad zur Arbeit gefahren sind und jetzt seit Pandemiebeginn bis "für immer" im HomeOffice arbeiten (werden). Ist aber halt nicht schlimm, nen Motorad steht i.d.R. auch die halbe Saison herum.


KitKat::new() schrieb:
TLDW: Infrastruktur, Gewohnheit
Mir persönlich macht das auch nichts, wenn ich in meiner Freizeit unterwegs bin, ich gehe auch bei Regen mit dem Hund Joggen, wenns nicht gerade einstellige Temps sind, einfach weil mir das Wetter egal ist. Aber bei nem Kundentermin möchte ich nicht verschwitzt, nass oder sonst wie ankommen - und auch nicht mit den Öffies fahren, wo die Menschen, je nach Wetter, halt stinken und dicht an dicht stehen. Habe ich früher machen müssen, um zur Arbeit zu kommen, mache ich sicher nicht wieder - Freizeit außen vor.

KitKat::new() schrieb:
Das fängt dabei an, dass Städte sich nahezu kostenlos um die Parkplätze von Autobesitzern kümmern und bei Parkverstößen wegschauen
Finde ich auch ein Unding (krasse Parkversöße) und nervig, ich komme von nahe der niederländischen Grenze und weiß, wie rigoros die Niederländer bei so was sind, was ich persönlich gut finde. Mich nerven die Autos am Straßenrand, idealerweise bündig mit einer Queerstraße auch - und niemand bekommt nen Knöllchen.
Dafür haben wir mal eins ander alten Wohnung bekommen, weil vl 5cm der Schürze auf einen der roten Drempel geragt hat, die halt Parkverbot sind. Machste manchmal nix gegen, weils Personal nicht überall sein kann. Was genau meinste denn mit Kümmern? Die Parkplätze sind mal eingezeichnet worden und mit viel Glück schneidet die Stadt da auch das Grün weg, wie überall sonst. Da ist nen Parkplatz keine Besonderheit oder Ausnahme - finde ich zumindest.

KitKat::new() schrieb:
Es ist schön das sogar persönlich erleben zu dürfen
Beim Fahrrad? Nkay. Ich würde nicht mal ein Auto als Statussymbol fahren, sondern weil ich Bock auf genau die Kiste mit dem Motor habe, weil ich das geil finde (und ich in meinem speziellen Fall halt Fanboy der Marke bin).

KitKat::new() schrieb:
- 13 Millionen Menschen haben in DE keinen Führerschein
15,66% haben also keinen FS, das ist ja wenig, vorallem, wenn da die Kids inkludiert sind, die von ihren Helikoptereltern "ins" Klassenzimmer gefahren werden.

KitKat::new() schrieb:
Ich spreche von der Zukunft, du von der Gegenwart.
Ich behaupte, die Gegenwart in 15 Jahren sieht auf der Straße nicht sonderlich anders aus alst heute.
Mehr E-Autos, weniger große Verbrenner, vermutlich leider ein Tempolimit und ggf 30 in der Stadt, hoffentlich etwas bessere Radinfratruktur (hier in Bochum sind Radwege und Straßen teilweise in gleich schlechtem Zustand - es gibt einige Wege, wo ich super ungern mit meinem ungefederten Trekkinbike langfahre, weil man denkt, gleich brichts Rad durch, das Gleiche gilt für einige Straßen mitm Auto, wo man sich ne G-Klasse wümscht).


Tomislav2007 schrieb:
Ich kann auf Statussymbole die Umweltbewusstsein signalisieren verzichten
Hatte vor einiger Zeit im Netz nen Bild von nem Rennradfahrer gesehen, wo sinngemäßg "Veganes Rennradteam" aufm Trikot stand und dann vor wenigen Tagen das auch in Wirklichkeit. Wir konnten vor lachen nicht mehr.
Umweltschutz ist gut und wichtig, aber halt nicht um jeden absurden Preis, sprich man sollte halt schon nicht mit dem Altöl des Autos dann sein Holz im Garten streichen, aber irgendwo ist halt die Grenze (in meinen Augen) zum lächerlichen überschritten, wie eben mit dem erwähnte Trikot. Aber gut, muss halt jeder selber wissen :)


cool and silent schrieb:
Die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs
Die mag pauschal zahlen, holt sich aber im Zweifel das Geld zurück. Da wirds hier in DE sicher noch spannende Urteil zu geben. Ich denke an so einen Unsinn wie "Störerhaftung".


cool and silent schrieb:
nicht grundsätzlich von Deutschen Metropolen
In Bochum, wo ich wohne, gibts ~364K Einwohner und es sind ~262K Autos zugelassen. Würde sagen, es sind eher mehr Autos hier, weil durch die beiden ehemaligen Opelwerke hier sehr viele Anwohner nen Leasingfahrzeug aus der Opelflotte (WI:OA) fahren, sodass der "Firmenwagenanteil" von außerhalb etwas größer ist, als anders herum. Die Konditionen von Opel im Leasing für (ehemalige) Mitarbeiter sind zu gut, um was zu kaufen, wenn man nicht explizit was anderes fahren will. Genauso voll ist unsere Stadt und (gefühlt schon immer Rot-Grün) bekommt es nicht geschissen das für die Radfahrer, Öffies, Fußgänger wirklich besser zu machen. Würde eine der beiden Parteien niemals wählen, aber wenn man jemandem die "Verkehrswende" zuschreiben würde, dann ja speziell den Grünen. Viele leere Worte, wie es mir scheint.


KitKat::new() schrieb:
Je nach Bildungsstand tendentiell mehr oder weniger stark überzeugend
Und welchen genau meinst du? :)
 
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Scheitel schrieb:
15,66% haben also keinen FS, das ist ja wenig, vorallem, wenn da die Kids inkludiert sind, die von ihren Helikoptereltern "ins" Klassenzimmer gefahren werden.
Also ich finde das viel.
Auch die Kinder und Jugendliche sollten mMn auch ohne Elterntaxi sicher mobil sein können.

Auch ein Infrastruktur-Problem.
Ergänzung ()

Scheitel schrieb:
Und welchen genau meinst du? :)
KitKat::new() schrieb:
 
Hallo

cool and silent schrieb:
Das Problem ist längst gelöst. Die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs. Es ist nicht anders als beim menschlichen Fahrer.
Hast du dafür eine Quelle ?
Es gibt keine Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs, es gibt nur eine Haftpflichtversicherung für die Fahrer (die für Fehler der Fahrer aufkommt).
Gib bei der Versicherung an das nur du alleine das Fahrzeug fährst und laß jemanden fahren der einen Unfall baut, viel Spaß bei der Regulierung.
Die Haftpflichtversicherung wird (versuchen) sich raus zu winden wenn z.B. ein Softwareproblem den Unfall und nicht ein Fahrer verursacht hat.

cool and silent schrieb:
Die Situation unterscheidet sich nicht grundsätzlich von Deutschen Metropolen. Warum sollte es hier anders sein?
Nein, du kannst den Verkehr in deutschen Metropolen und US Metroplen nicht vergleichen, der ÖPNV ist in den USA ein Witz, jämmerlich im Vergleich zu Deutschland.

Scheitel schrieb:
Umweltschutz ist gut und wichtig, aber halt nicht um jeden absurden Preis,
Vor allem nicht mit der Brechstange und dem idiotischen Verbieten von synthetischen Kraftstoffen solange wir das Potential von synthetischen Kraftstoffen nicht ausgelotet haben.

cool and silent schrieb:
Streifenkarte und Fahrrad - die "Statussymbole" der Leute, die sich kein Auto leisten können. Sehr überzeugend ;-)
So wie es jetzt läuft wird das Auto denen weggenommen die es sich jetzt gerade noch leisten können und Autos werden nur noch ab der oberen Mittelschicht vorhanden sein.
Ich bin gespannt wie der Ausbau des Ladenetzes für E-Autos bis 2035 voran gehen wird oder heißt es dann jeder der ein E-Auto hat muss selber für den Ladestrom sorgen (eigene Solar-/Windanlage) ?

Grüße Tomi
 
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Scheitel schrieb:
Wo ist der denn höher als beim Verbrenner?
Durch die geringe Nutzung der Bremse kann dazu führen das diese schnell wegrosten und damit einen größeren Verschleiß haben. Auch durch das höhere Gewicht sorgt für deutlich mehr Reifenabrieb.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hast du dafür eine Quelle ?
Es gibt keine Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs, es gibt nur eine Haftpflichtversicherung für die Fahrer (die für Fehler der Fahrer aufkommt).
Gib bei der Versicherung an das nur du alleine das Fahrzeug fährst und laß jemanden fahren der einen Unfall baut, viel Spaß bei der Regulierung.
Die Haftpflichtversicherung wird (versuchen) sich raus zu winden wenn z.B. ein Softwareproblem den Unfall und nicht ein Fahrer verursacht hat.

Quelle? Come on. Die S-Klasse mit autonomen Fahrfunktionen ist offenbar versicherbar, die Versuchsfahrzeuge der Hersteller ebenfalls, sonst würde man diese Autos nicht auf der Straße sehen. Bei offensichtlichen Sachverhalten sollte nicht nach Quellen gefragt werden, es ist unhöflich die Diskussionspartner in solchen Fällen loszuschicken, auf die Suche nach "Quellen". Sprich bitte selbst mit dem Versicherungverkäufer Deiner Wahl.

Und selbstverständlich ist das Fahrzeug in Deutschland pflichtversichert, nahezu überall sonst ebenfalls. Der Grund ist die Betriebsgefahr eines KFZ, für die der Halter auch beim unverschuldeten Unfall mit einem schwächeren Verkehrsteilnehmer haftet (nicht der Fahrer).


Tomislav2007 schrieb:
Ich bin gespannt wie der Ausbau des Ladenetzes für E-Autos bis 2035 voran gehen wird oder heißt es dann jeder der ein E-Auto hat muss selber für den Ladestrom sorgen (eigene Solar-/Windanlage) ?

Ich bezweifle, dass es eine solche Pflicht geben wird. Der Ladestrom darf weiterhin dem Netz entnommen werden.

@KitKat::new()

Statt einfach nur einen Link auf eine Pressemitteilung der Uni Köln zur posten und irgendwas von "Bildung und Fahrradfahren" zu murmeln, wäre es schön gewesen, Du hättest einen eigenen Gedanken zum Ausdruck gebracht oder wenigstens gesagt welche Aussagen der Pressemitteilung Du Dir zu eigen gemacht hättest.

Generell: Es gibt auch Fahrradfans, die an Unis arbeiten. Einigen gefällt vielleicht der Gedanke, ihren persönlichen Lebensstil irgendwie mit höherer Bildung zu verknüpfen, im vorliegenden Fall beschreibt ja der Jungforscher auch den offensichtlichen kausalen Hintergrund: Mehr Bildung führt zu statistisch höheren Einkommen und höheres Einkommen erlaubt ein Leben an attraktiven, innerstädtischen, teuren, fahrradfrendlichen Lagen sowie kurze Wege zwischen Wohnort und Arbeitsort (was der Jungforscherübersieht bzw. unerwähnt lässt). Gebildete Leute machen darüber hinaus jede Menge schlimme, verwerfliche und belanglose Dinge, die ärmere Menschen weniger häufig tun. Sie trinken mehr Wein und rauchen mehr Cohibas. Sie unternehmen mehr Flugreisen und essen häufiger in Restaurants. Sie verursachen mehr CO2-Emissionen und beanspruchen überdurchschnittlich viel Wohnraum. Man trifft sie häufige in Bioläden und unterstützen Parteien, die andersdenkenden häufiger vorschreiben, wie sie zu leben, zu denken und zu reden haben.

Übrigens ist auch nicht alles richtig, sinnvoll oder nützlich, was Wissenschaftler so veröffentlichen. Es kommt immer im Einzelfall auf die Qualität einer Studie an. Dies gilt insbesondere in Fällen von Jungwissenschaftlern wie im hier vorliegenden Fall, also von Leuten die sich auf der untersten Stufe der Leiter des Wissenschaftsbetriebes befinden, prekär beschäftigt sind und unter einem gewissen Leistungsdruck befinden, im Zweifel irgendwas zu veröffentlichen, das den Anschein erwecken soll politisch korrekte und erwünschte Erkenntnisse zwecks Untermauerung weit verbreiteter Ideologien hervorzubringen.
 
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Für mich sieht das so aus .Das Habeck mit seinem Besuch vor Wochen im Nahen Osten mit der Bitte um Gas und Öl ,umsonst war .Die lachen lachen sich kaputt. Und die Scheichs sahnen so richtig ab^^Und wir stehen machtlos da.
Man könnte ja auch auf den Gedanken kommen .Das es geheime Absprachen zwischen dem Nahen Osten ,Russland und China gibt um dem Preis hoch zu halten.
Von Wegen das Kartellamt ,die können auch nichts ausrichten. Und gucken tatenlos zu^^Der Preis für Energie wird niemals wieder normal werden .Schlimm ist nur ,das es unsere machtlosen Politiker nicht selbst betrifft :)
 
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