ModellbahnerTT schrieb:
Da die von der Reichweite nichts taugen und extrem langsam laden dauern Reisen damit super lange von daher sind die zu teuer.
Das hätteste ja mal vorher schreiben können

Nicht jeder fährt halt jeden Tag Langstrecke und auch die schaffen einfachen 100km am Stück, wo der Durchschnittsdeutsche eben nur ~35km am Tag fährt. Und die sind halt nicht teuer, was dein einziges Argument war

Mit nem Verbrenner Kleinwagen fährt man für gewöhnlich auch keine Langstrecke, weils Auto unpassend dafür ist^^
ModellbahnerTT schrieb:
Wegen der Akkus und der Ladeinfrastruktur. Auch der erhöhte Feinstaubanteil ist durch eine E Auto verursacht ein Problem.
Wo ist der denn höher als beim Verbrenner? Die Bremsen werdenn weniger beansprucht und nicht jeder E-Autofahrer fährt mit Vollstrom durch die Gegend, als das auch der Abrieb beim Beschleunigen nicht höher ist.
Unser Verbrenner verbraucht Reifen deutlich schneller als das E-Auto, obwohl das auch, wo es halt geht, sportlich (an)gefahren wird.
Ich kann aufm platten Land bei meinen Eltern problemlos laden, sowohl in der der Kleinstadt bei meiner Mutter als auch bei meinem Vadda aufm kleine Dorf sind in jeweils rund 800m Entfernung die ersten Lader. Davon ab kann ich auch bei denen zu Hause laden, aber das kann natürlich nicht jeder.
ModellbahnerTT schrieb:
Die Ausbeutung wegen der Rohstoffe darf man dabei aber nicht vergessen.
Und die Förderung und Rafffination von Öl ist ja sooo umweltfreundlich und Deep Water Horizion ist auch nur ein Film
ModellbahnerTT schrieb:
Da aber die Oktanzahl von efuels höher sein kann werden mit den derzeitigen Verbrennern Vorteile nicht vollständig ausgenutzt.
Jedem Hersteller steht es schon immer frei, auch seinen 3 Zylinder 1Liter Turbomotor mit einem Klopfsensor für 98 Oktan oder mehr auszulegen, das ist kein Hexenwerk und würde keine Unsummen kosten, nur tankt das Zeug halt niemand mit so einem Auto.
Es gibt genau ein E-Fuel mit höherer Oktanzahl, dass ich kenne und das ist das Posyn Ci11 mit 99 Oktan - damit auch das Einzige, das wir mit unserem Motor, der 98 Oktan für seine volle Leistung braucht, fahren würden. Bei aktuell 8€ den Liter aber auch komischerweise zu teuer.. Beim Diesel ists mit der Cetanzahl ja was anderes, und da reichts ja die so zu halten.
Wir könnten unseren auch für mehr Leistung auf 102 Oktan vom Ultimate auslegen lassen, aber die nächste Aral ist zu weit weg, sodass sich das nicht lohnt. Davon würde der Verbrauch aber nicht sinken, nur die nutzbare Leistung steigen - bei uns zumindest.
ModellbahnerTT schrieb:
Auch hier steht dann der Akku im Mittelpunkt.
Da wird man sehen, denn es muss nicht zwangsweise ein Problem sein. Die Technik/Forschung geht immer weiter, und als i3 Fahrer mit intensiver Beschäftigung bei genau dem Fahrzeug, sind auch die meisten i3 der ersten Generation ab 2013 mit kleinem 60Ah Akku (18,8kwh nutzbar) noch immer gut in Schuss was die SOH angeht.
KitKat::new() schrieb:
(95%+, teilweise Wochen oder Monatelang rumstehen)
Das tun unsere auch, einfach weil wir entweder mitm Rad zur Arbeit gefahren sind und jetzt seit Pandemiebeginn bis "für immer" im HomeOffice arbeiten (werden). Ist aber halt nicht schlimm, nen Motorad steht i.d.R. auch die halbe Saison herum.
KitKat::new() schrieb:
TLDW: Infrastruktur, Gewohnheit
Mir persönlich macht das auch nichts, wenn ich in meiner Freizeit unterwegs bin, ich gehe auch bei Regen mit dem Hund Joggen, wenns nicht gerade einstellige Temps sind, einfach weil mir das Wetter egal ist. Aber bei nem Kundentermin möchte ich nicht verschwitzt, nass oder sonst wie ankommen - und auch nicht mit den Öffies fahren, wo die Menschen, je nach Wetter, halt stinken und dicht an dicht stehen. Habe ich früher machen müssen, um zur Arbeit zu kommen, mache ich sicher nicht wieder - Freizeit außen vor.
KitKat::new() schrieb:
Das fängt dabei an, dass Städte sich nahezu kostenlos um die Parkplätze von Autobesitzern kümmern und bei Parkverstößen wegschauen
Finde ich auch ein Unding (krasse Parkversöße) und nervig, ich komme von nahe der niederländischen Grenze und weiß, wie rigoros die Niederländer bei so was sind, was ich persönlich gut finde. Mich nerven die Autos am Straßenrand, idealerweise bündig mit einer Queerstraße auch - und niemand bekommt nen Knöllchen.
Dafür haben wir mal eins ander alten Wohnung bekommen, weil vl 5cm der Schürze auf einen der roten Drempel geragt hat, die halt Parkverbot sind. Machste manchmal nix gegen, weils Personal nicht überall sein kann. Was genau meinste denn mit Kümmern? Die Parkplätze sind mal eingezeichnet worden und mit viel Glück schneidet die Stadt da auch das Grün weg, wie überall sonst. Da ist nen Parkplatz keine Besonderheit oder Ausnahme - finde ich zumindest.
KitKat::new() schrieb:
Es ist schön das sogar persönlich erleben zu dürfen
Beim Fahrrad? Nkay. Ich würde nicht mal ein Auto als Statussymbol fahren, sondern weil ich Bock auf genau die Kiste mit dem Motor habe, weil ich das geil finde (und ich in meinem speziellen Fall halt Fanboy der Marke bin).
KitKat::new() schrieb:
- 13 Millionen Menschen haben in DE keinen Führerschein
15,66% haben also keinen FS, das ist ja wenig, vorallem, wenn da die Kids inkludiert sind, die von ihren Helikoptereltern "ins" Klassenzimmer gefahren werden.
KitKat::new() schrieb:
Ich spreche von der Zukunft, du von der Gegenwart.
Ich behaupte, die Gegenwart in 15 Jahren sieht auf der Straße nicht sonderlich anders aus alst heute.
Mehr E-Autos, weniger große Verbrenner, vermutlich leider ein Tempolimit und ggf 30 in der Stadt, hoffentlich etwas bessere Radinfratruktur (hier in Bochum sind Radwege und Straßen teilweise in gleich schlechtem Zustand - es gibt einige Wege, wo ich super ungern mit meinem ungefederten Trekkinbike langfahre, weil man denkt, gleich brichts Rad durch, das Gleiche gilt für einige Straßen mitm Auto, wo man sich ne G-Klasse wümscht).
Tomislav2007 schrieb:
Ich kann auf Statussymbole die Umweltbewusstsein signalisieren verzichten
Hatte vor einiger Zeit im Netz nen Bild von nem Rennradfahrer gesehen, wo sinngemäßg "Veganes Rennradteam" aufm Trikot stand und dann vor wenigen Tagen das auch in Wirklichkeit. Wir konnten vor lachen nicht mehr.
Umweltschutz ist gut und wichtig, aber halt nicht um jeden absurden Preis, sprich man sollte halt schon nicht mit dem Altöl des Autos dann sein Holz im Garten streichen, aber irgendwo ist halt die Grenze (in meinen Augen) zum lächerlichen überschritten, wie eben mit dem erwähnte Trikot. Aber gut, muss halt jeder selber wissen
cool and silent schrieb:
Die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs
Die mag pauschal zahlen, holt sich aber im Zweifel das Geld zurück. Da wirds hier in DE sicher noch spannende Urteil zu geben. Ich denke an so einen Unsinn wie "Störerhaftung".
cool and silent schrieb:
nicht grundsätzlich von Deutschen Metropolen
In Bochum, wo ich wohne, gibts ~364K Einwohner und es sind ~262K Autos zugelassen. Würde sagen, es sind eher mehr Autos hier, weil durch die beiden ehemaligen Opelwerke hier sehr viele Anwohner nen Leasingfahrzeug aus der Opelflotte (WI:OA) fahren, sodass der "Firmenwagenanteil" von außerhalb etwas größer ist, als anders herum. Die Konditionen von Opel im Leasing für (ehemalige) Mitarbeiter sind zu gut, um was zu kaufen, wenn man nicht explizit was anderes fahren will. Genauso voll ist unsere Stadt und (gefühlt schon immer Rot-Grün) bekommt es nicht geschissen das für die Radfahrer, Öffies, Fußgänger wirklich besser zu machen. Würde eine der beiden Parteien niemals wählen, aber wenn man jemandem die "Verkehrswende" zuschreiben würde, dann ja speziell den Grünen. Viele leere Worte, wie es mir scheint.
KitKat::new() schrieb:
Je nach Bildungsstand tendentiell mehr oder weniger stark überzeugend
Und welchen genau meinst du?
