Erfahrung und Fragen zu Kabel Deutschland

_DaniieL_

Cadet 4th Year
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Okt. 2012
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Guten Tag,

wir sind derzeit am überlegen von der Telekom zu Kabel Deutschland zu wechseln.
Die Telekom ist einfach relativ teuer, weshalb wir uns zu diesem Schritt entschieden haben.

Wie ist eure Erfahrung mit Kabel Deutschland? Das diese einen Router/Modemzwang haben ist mir bekannt. Welche Nach- oder Vorteile entstehen mir dadurch, bis auf das ich die "Login"-Daten nicht bekomme? Der Bridge-Modus ist ja auch noch vorhanden, damit ich hinter dem Gerät einen eigenen Router anschließen kann.

Muss noch auf sonst was geachtet werden?
Wir haben derzeit einen Analogen DSL Anschluss von der Telekom, ist der von KD Digital? Wie siehts mit den Telefonen aus? Laufen diese dann noch?

Der Splitter fällt dann ja soweit ich weiß weg.
 
nachteile durch den routerzwang? eigentlich keine, sofern du dich für die fritzbox entscheidest. einziger nachteil : sicherheitsupdates dafür werden durch kdg zur verfügung gestellt, und können nicht manuell installiert werden. die box wird quasi allein auf dem neusten stand gehalten , auch wenn die prüfung der firmware in der regel ein paar tage länger dauert.

der telefonanschluss fällt quasi komplett weg, d.h. es muss im haus (mietshaus oder eigentum?) ein kabel anschluss schon bestehen, sonst wird es sehr teuer (spreche aus erfahrung ;) )

deine telefone kannst du in der regel an der fritzbox weiterbetreiben.
 
Du wirst höchstwahrscheinlich nicht von extern auf dein Netzwerk zugreifen können, also falls du zu Hause einen wie auch immer gearteten Server betreiben willst, wird das an einem Kabelanschluss nicht gehen, da dein Anschluss selbst keine öffentlichen IPv4 Adresse haben wird. Nur Bestandskunden haben bei Kabelanbietern den Luxus. Manchmal kann man seine NAT-IP bzw. die IPv6 auf eine öffentliche IPv4 umstellen lassen, aber das hängt vom Willen des Servicemitarbeites und Verfügbarkeit der IPv4-Adresse zusammen,
 
Eventuell hast du Nachteile dadurch das du keine IPv4 Adresse mehr bekommst. Wenn ihr nicht bei der Telekom bleiben wollt gibt es aber auch genug andere Anbieter am Markt. Ich selbst bin bei 1und1 und wenn man alle zwei Jahre zwischen vier und drei Monaten vor Vertragsende bei denen anruft bekommt man auch immer wieder den Neukundenpreis.

Mit KD selbst hab ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht: https://www.kunden-kabeldeutschland.de/feedbacks/probleme-seit-vertragsbeginn-keine-losung-in-sicht
Der ist allerdings ein Einzelfall, bevor jetzt gleich wieder fünf andere kommen und sagen das sie noch nieeee Probleme mit denen hatten.
 
Noch ein "Nachteil" - du hast keine Kontrolle über deine FritzBox - meine wird von KabelBW ab und an neugestartet - auch die Logfiles in der FB sind dann weg :/

Das geht mir schon auf den Sack - dafür ist der Preis nicht zu schlagen (20€ für 50er DSL mit IPv4)

Gruß
 
Nicht ich schrieb:
Du wirst höchstwahrscheinlich nicht von extern auf dein Netzwerk zugreifen können, also falls du zu Hause einen wie auch immer gearteten Server betreiben willst, wird das an einem Kabelanschluss nicht gehen, da dein Anschluss selbst keine öffentlichen IPv4 Adresse haben wird. Nur Bestandskunden haben bei Kabelanbietern den Luxus. Manchmal kann man seine NAT-IP bzw. die IPv6 auf eine öffentliche IPv4 umstellen lassen, aber das hängt vom Willen des Servicemitarbeites und Verfügbarkeit der IPv4-Adresse zusammen,
Ist dies wirklich der Fall? Ist ein Fernzugriff mit KD nicht (so einfach) möglich?
Würde den ganzen Spaß wohl im Bridge-Modus nutzen und eine eigene Fritzbox hinter das Modem klemmen.

Edit: Wir zahlen derzeit bei der Telekom (Internet 3.000 und Telefon) 34,95€ was schon seeeehr viel ist.
Kennt ihr sonst noch gute Alternativen? Im Raum Bremen/Niedersachsen?
 
Die Infos zu IPv6 und dem nicht funktionierenden Zugriff von außen auf dein Heimnetzwerk kannst du eigentlich getrost vergessen.

Du weißt ja schon selbst, dass es den Bridgemode gibt und damit bekommst du eine eigene IPv4 und kannst Portforwading problemlos nutzen und somit auch auf dein Heimnetzwerk zugreifen.

Wenn du eine Fritzbox nehmen solltest, dann klappt der Fernzugriff auch ohne Probleme, da man da maximal echtes DualStack bekommt. Also auch wieder eine eigene IPv4.

Ansonsten hast du eigentlich keine Nachteile, wenn du mit dem WLAN-Modem im Bridgemode arbeitest. Dann hast du halt ein "normales" Modem.

Beim Modem kannst du nur analoge Telefone direkt ans Modem anschließen. Bei der Fritzbox hast du noch nen S0-Bus für ISDN-Geräte. Aber soweit ich das verstanden habe, habt ihr aktuell eh analoge Telefonie bei der TCom und somit wohl auch analoge Telefone.
 
Was hat der Bridgemodus denn mit einer öffentlichen IPv4 Adresse zu tun? Du kannst ja im Bridgemodus trotzdem eine 10.0.0.0/8er Adresse bekommen.

Ein weiterer Nachteil des Bridge Modus: Du kannst Telefone nicht an die dahinter liegende Fritzbox hängen, zumindest nicht so einfach. Da KD die Zugangsdaten für SiP nicht raus gibt kannst du die nicht in der Fritzbox eintragen.
 
Masamune2 schrieb:
Ein weiterer Nachteil des Bridge Modus: Du kannst Telefone nicht an die dahinter liegende Fritzbox hängen, zumindest nicht so einfach. Da KD die Zugangsdaten für SiP nicht raus gibt kannst du die nicht in der Fritzbox eintragen.
Das wird nicht so schlimm sein, da dass Modem und die Telefonkabel eh im Keller ankommen/sich im Keller befinden. Das Telefon (http://www.amazon.de/gp/product/B00EDQ4ZI0/ref=oh_details_o05_s00_i00?ie=UTF8&psc=1) muss dann also an dem Modem von KD angeschlossen werden, richtig?

Edit: Der derzeit noch vorhandene Splitter müsste dann überflüssig sein oder irre ich mich da?
 
Ja das analoge Telefon kommt dann an den KD Router und der Splitter ist Geschichte (wäre er auch bei neueren DSL Anschlüssen).
 
Ich bin seit Jahren bei Kabel Deutschland und nicht ganz so zufrieden.

Das liegt aber vermutlich an meinem Hausanschluss oder der Verkabelung in meiner Straße. Habe öfter mal Totalausfälle für 2-3 Stunden. Kenne jedoch auch genügend, die haben noch nie Probleme über Jahre hinweg gehabt.

Das Internet jedenfalls ist schnell. Laut Speedmeter bin ich immer schneller unterwegs als mir zugesagt wurde. Nur das mit der Telefonie klappt nicht immer so gut. Ich wurde schon diverse Male angerufen und es soll ein Besetztzeichen gekommen sein ohne dass es bei mir geklingelt hat oder die Leitung belegt war.

Wenn das mit den Ausfällen bei mir nicht wäre, dann wäre Kabel Deutschland top.
 
Masamune2 schrieb:
Was hat der Bridgemodus denn mit einer öffentlichen IPv4 Adresse zu tun? Du kannst ja im Bridgemodus trotzdem eine 10.0.0.0/8er Adresse bekommen.
Nein, man bekommt mit dem Bridgemode immer die öffentliche IPv4-Adresse direkt an das angeschlossene Endgerät zugewiesen.

Masamune2 schrieb:
Ein weiterer Nachteil des Bridge Modus: Du kannst Telefone nicht an die dahinter liegende Fritzbox hängen, zumindest nicht so einfach. Da KD die Zugangsdaten für SiP nicht raus gibt kannst du die nicht in der Fritzbox eintragen.
Deinen Gedankengang verstehe ich nicht. Was hat der Brigdemode mit der Telefonie zu tun?

Das WLAN-Modem von KD hat 2 analoge Ports, wovon aktuell nur noch einer aktiv ist. Daran schließt du ein analoges Telefon oder eine analoge TK-Anlage an. Daran ändert der Bridgemode absolut nichts.

Man kann also so oder so die Telefonie nicht direkt über eine private Fritzbox betreiben. Zumindest nicht per SIP. Maximal als analoge TK-Analge fungierende Fritten kannst du mit der analogen Leitung des Modems verbinden, hast dann aber via der Fritte keinen Zufriff auf die Rufnummern.
 
Ja das war falsch ausgedrückt, die Telefonie hat mit dem Bridgemodus natürlich nix zu tun.
 
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