Sammelthread Erfahrungen mit InEar Kopfhörern

Turianus

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Hallo zusammen,

ich würde gerne einen Thread eröffnen, der sich um die InEar-Kopfhörer Generation kümmert.
Da es unzählige Modelle und Versionen dieser Kopfhörer gibt und inzwischen fast jeder einen MPx Player besitzt, egal ob Ipod oder andere Marken, fragt man sich doch jedesmal, sobald die Dinger mal wieder gehimmelt sind: "Welche kaufe ich diesmal?"

Ausreichende Tests und dergleichen findet man sicherlich im Netz zu genüge, trotzdem kann ein Highend-Stecker von Bose für des anderen Ohren unangenehm sitzen, oder der Sportbügel zwickt nach 10 min unentwegt. Sie waren sündhaft teuer,. aber der Markenhersteller versprach irgendwie mehr in seiner Beschreibung vom Sound?! Und und und.. Ihr merkt, die Liste lässt sich zügig aufbauen :p

Es wäre also Wünschenswert, wenn jeder seinen persönlichen Favoriten mit genauer Bezeichnung, Preislage, Sounderlebnis, Pro und Contra (?) und persönlicher Komfortbeschreibung postet, sodass sich andere User ein Bild von den InEar-Kopfhörern machen können, welches vielleicht zum Kauf anregt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In deinem zweiten Absatz führst du genau das Problem auf und im letzten Absatz schreibst du genau das was beim zweiten Absatz rauskommt falls dieser Beitrag sich mit Meinungen füllt.
Es gibt tausende Meinungen, es gibt tausende Spezialisten denen nicht mal 500 Euro inEar gut genug sind, es gibt Spitzohren die jedes noch so einzelne tönchen hören oder nicht hören...
Sowas muß man einfach selber testen.

Einfach mal zum Besipiel bei Amazon die Meinungen lesen.
Ich würde da für mich keine passenden finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Erfahrung mit InEar Kopfhörern sind nicht besonders gut.
Sämtliche Modelle, die ich bislang ausprobiert habe, haben mich vom Sound her enttäuscht. Entweder ist mir der Bass zu schwach, oder alles ist dumpf ohne satt zu sein.
Selbst sehr teure Produkte konnten mich nicht überzeugen.

Ich besitze die HS-15 twin von Hearsafe
http://www.meineohren.de/artikel/artikel_22913.html
und bin trotz des sündhaft hohen Preises (glücklicherweise kam ich recht günstig an die Teile ran) auch nur zufrieden...

Entscheidender Vorteil bei diesen Dingern ist allerdings, dass ich sie mit meinem Gehörschutz kombinieren kann. So hab ich natürlich sehr hohen Tragekomfort, weil ich die an meinen Gehörgang angepassten Silikondinger verwenden kann (bzw. muss) und die Geräuschdämmung ist auch sehr hoch. Mit eingelegten Kopfhörern soll sie um die 30 dB betragen. Sehr angenehm in lauter Umgebung, z.B. im Zug
 
Abgesehen von den Statements, die hier schon gegeben wurden, denen ich auch zustimme:

Ich benutze die IE7 von Sennheiser. Benutzt an diversen Quellen wie Iphone, diversen MD-Walkmen, WM-DD33, PC, Hifi-Anlage... Und joa.

Der Vorteil ist die relativ geringe Empfindlichkeit, was gut für portable Musikspender ist. Ich vermisse eigentlich nichts, wenn ich ehrlich bin. Höchstens, wenn ich mal andere in der Preisklasse längere Zeit zum Vergleich hören könnte.

Aber damit reihe ich mich in die vielen "Ich hab Produkt xy, ich empfehle Produkt xy."

Um es zusammenzufassen: Der Klang ist kraftvoll und detailreicher als mein HD 25-1 II, was aber evtl. auch ein schlechter Vergleich ist.
 
Ich benutze seit, glaub ich, einem Jahr die Ultimate Ears Super.Fi 5 in Kombination mit den Comply Foam Tips (Schaumstoffmuffen) und bin immer noch jedes Mal, wenn ich die Dinger in die Ohren stecke aufs Neue vom Klang begeistert. Ich hab sie damals für 80€ gekauft. Jetzt liegen sie glaub ich bei ~100€ und ich finde, der Preis ist immer noch angemessen.
Das einzige, was ich am Klang vermisse, ist der mangelnde Tiefgang. Nicht, dass die Dinger keinen Bass hätten, aber unten im Basskeller fehlt imho noch etwas Präsenz.
Ansonsten glänzen sie mit einer sehr guten Bühne (soweit das mit In-Ears überhaupt möglich ist), sowie einer sehr guten Auflösung, spräzisem, schnellem Bass und ausgewogenen Mitten. Einzig bei hohen Lautstärken kann es bei bestimmten Liedern zu S-Laut-Zischen kommen.

Ich betreibe sie an einem Cowon iAudio 7. Zu dem kann ich ja auch noch kurz was schreiben: Der Klang ist für einen MP3-Player (spiele nur FLACs ab) schon sehr gut, aber leider kann er in Sachen Auflösung und Dynamik nicht mit meiner X-Fi Elite Pro mithalten.

Summa Summarum: Ich find beide Geräte Klasse und würde sie jedem uneingeschränkt weiter empfehlen, der Wert auf guten Klang legt :)

Gruß Timo
 
yoT!mO schrieb:
...die Ultimate Ears Super.Fi 5...

Soso. Es gibt bestimmt jemand der anderer Meinung ist :-)

Ist nicht bös gemeint, aber alle eure Ratschläge sind eigentlich nichts wert.
Bis jetzt vermisse ich den "Klangspezialist" der schon seit 20 Jahren HiFi und was weiß ich noch alles verkauft und Ahnung hat.

;-)
 
So, hier ist ja schon reichlich zusammen getragen worden :)

Splatter0815 schrieb:
In deinem zweiten Absatz führst du genau das Problem auf und im letzten Absatz schreibst du genau das was beim zweiten Absatz rauskommt falls dieser Beitrag sich mit Meinungen füllt.
Es gibt tausende Meinungen, es gibt tausende Spezialisten denen nicht mal 500 Euro inEar gut genug sind, es gibt Spitzohren die jedes noch so einzelne tönchen hören oder nicht hören...
Sowas muß man einfach selber testen.

Einfach mal zum Besipiel bei Amazon die Meinungen lesen.
Ich würde da für mich keine passenden finden.


Es ist selbstverständlich, dass nach ausreichender Suche im Netz, gewisse Unterforen schon genau dieses Thema zu vielleicht 100 und mehr Seiten glorreich ausdiskutierten.
Genauso einfach ist es auch, irgend etwas runter zu reden, ohne selbst wertvolle Informationen und Standhafte Gründe für die dargereichte Meinung nieder zu schreiben.
Versuchs mal mit Aussage -> Begründung. Das würde direkt jedem helfen, der vielleicht in Zukunft hier hofft, Informationen zu bekommen.

Ich kann in deinem Kommentar sogar einen Ansatz finden, der mehr Sinn macht:
Warum kannst Du keine passenden finden?

Ich versuch Dir mal einen meiner Ansätze für diesen Thread mit anderen Worten zu erläutern:
Es gibt mehr als 82 Millionen Menschen allein in Deutschland und jeder hat seine Persönliche Leibspeise. Trotzdem gibts im Vergleich zur Anzahl Menschen nur eine Handvoll Kulinarischer Angebote. Einfach gesagt, sinds ungefähr soviele, wie es verschiedene Länder gibt. Und wenn wir das jetzt noch weiter reduzieren, auf den persönlichen regionalen Umkreis, kommen wir auf eine Handvoll, die man besucht. Klar worauf ich hinaus will? -> Vielleicht kristallisiert sich aus so einen Thread nach einer gewissen Zeit an produktiven Beiträgen, irgendwann ja ein Produktkette oder InEar-Hersteller, den man unter all den Usern vielleicht häufiger antrifft mit guter Resonanz. Dazu muss aber erstmal Wissen angehäuft werden...

AltGr schrieb:
http://www.hifi-forum.de/viewforum-110.html
Ruhig auch oben in die Unterforen gucken. Irgendwo steht da alles was hier gesagt werden könnte ;).

Du kannst ja mal alles durchlesen und daraus ein Fazit für uns ziehen, welches Du dann in einem schönen Bericht hier postest?

flodrum123 schrieb:
Meine Erfahrung mit InEar Kopfhörern sind nicht besonders gut.
Sämtliche Modelle, die ich bislang ausprobiert habe, haben mich vom Sound her enttäuscht. Entweder ist mir der Bass zu schwach, oder alles ist dumpf ohne satt zu sein.
Selbst sehr teure Produkte konnten mich nicht überzeugen.

Ich besitze die HS-15 twin von Hearsafe
http://www.meineohren.de/artikel/artikel_22913.html
und bin trotz des sündhaft hohen Preises (glücklicherweise kam ich recht günstig an die Teile ran) auch nur zufrieden...

Entscheidender Vorteil bei diesen Dingern ist allerdings, dass ich sie mit meinem Gehörschutz kombinieren kann. So hab ich natürlich sehr hohen Tragekomfort, weil ich die an meinen Gehörgang angepassten Silikondinger verwenden kann (bzw. muss) und die Geräuschdämmung ist auch sehr hoch. Mit eingelegten Kopfhörern soll sie um die 30 dB betragen. Sehr angenehm in lauter Umgebung, z.B. im Zug

Mich würde mal interessieren, ob Du schonmal den direkten Vergleich mit einfachen InEar-Stöpseln gemacht hast, wie diese hier?
inear_ersatz2.jpg

Dass sind einfache Stöpsel, die zu fast jeder Preislage adaptiv im Einheitssystem angeboten werden (S,M,L,XL). Sprich, egal ob AKG, Bose, Phillips oder noname Asia Import Ware, diese Stöpsel haben eine gute Geräuschreduzierung. Richtig eingestöpselt - ähnlich wie ein Ohr-angepasstes System, (welches Du nutzt und sündhaft teuer ist ;)) dichten die weichen Gummifropfen den Gehörgang rundum ab.

Ist der Unterschied für Dich enorm, oder hast Du die einfachen Dinger noch gar nicht genutzt?

sidestream schrieb:
Abgesehen von den Statements, die hier schon gegeben wurden, denen ich auch zustimme:

Ich benutze die IE7 von Sennheiser. Benutzt an diversen Quellen wie Iphone, diversen MD-Walkmen, WM-DD33, PC, Hifi-Anlage... Und joa.

Der Vorteil ist die relativ geringe Empfindlichkeit, was gut für portable Musikspender ist. Ich vermisse eigentlich nichts, wenn ich ehrlich bin. Höchstens, wenn ich mal andere in der Preisklasse längere Zeit zum Vergleich hören könnte.

Aber damit reihe ich mich in die vielen "Ich hab Produkt xy, ich empfehle Produkt xy."

Um es zusammenzufassen: Der Klang ist kraftvoll und detailreicher als mein HD 25-1 II, was aber evtl. auch ein schlechter Vergleich ist.

Sennheisser gehört im Hifi Bereich eher zu den besseren Herstellern/Geräten. Finde interessant, das Du direkt mal Positiv davon sprichst. Du sprichst ein allround-gleichmäßiges Klangbild an, dass überzeugt? Wie siehts denn mit Tragekomfort aus? Ich selber bin auch auf Sennheiser hängen geblieben... weiter unten mehr dazu.

yoT!mO schrieb:
Ich benutze seit, glaub ich, einem Jahr die Ultimate Ears Super.Fi 5 in Kombination mit den Comply Foam Tips (Schaumstoffmuffen) und bin immer noch jedes Mal, wenn ich die Dinger in die Ohren stecke aufs Neue vom Klang begeistert. Ich hab sie damals für 80€ gekauft. Jetzt liegen sie glaub ich bei ~100€ und ich finde, der Preis ist immer noch angemessen.
Das einzige, was ich am Klang vermisse, ist der mangelnde Tiefgang. Nicht, dass die Dinger keinen Bass hätten, aber unten im Basskeller fehlt imho noch etwas Präsenz.
Ansonsten glänzen sie mit einer sehr guten Bühne (soweit das mit In-Ears überhaupt möglich ist), sowie einer sehr guten Auflösung, spräzisem, schnellem Bass und ausgewogenen Mitten. Einzig bei hohen Lautstärken kann es bei bestimmten Liedern zu S-Laut-Zischen kommen.

Ich betreibe sie an einem Cowon iAudio 7. Zu dem kann ich ja auch noch kurz was schreiben: Der Klang ist für einen MP3-Player (spiele nur FLACs ab) schon sehr gut, aber leider kann er in Sachen Auflösung und Dynamik nicht mit meiner X-Fi Elite Pro mithalten.

Summa Summarum: Ich find beide Geräte Klasse und würde sie jedem uneingeschränkt weiter empfehlen, der Wert auf guten Klang legt :)

Gruß Timo

Habe schon viel gutes über die Super.Fi 5 gelesen. Den Preis von mittlerweile 100€ finde ich allerdings überzogen. Würden die um die 50€ kosten, wäre das schon nen kleinen Award auf meiner Liste wert :D.

Splatter0815 schrieb:
Soso. Es gibt bestimmt jemand der anderer Meinung ist :-)

Ist nicht bös gemeint, aber alle eure Ratschläge sind eigentlich nichts wert.
Bis jetzt vermisse ich den "Klangspezialist" der schon seit 20 Jahren HiFi und was weiß ich noch alles verkauft und Ahnung hat.


Wäre super, wenn Du dich als Spezialist enttarnen würdest und deinen fachlichen Beitrag vielleicht zu einer Produktreihe oder zu allgemeinen Merkmalen der Gattung InEar-Kopfhörer niederschreiben könntest. Alternativ kannst Du natürlich auch eine 0815-Meinung aus Amazon kopieren und uns diese aufgepeppt mit dem ein oder anderen Adjektiv unterbreiten ;).



Meine Erfahrung im tragbaren Hifibereich:

Ich selber kenne mich im PA-Bereich aus. PA steht für Public Address, dient zur öffentlichen Beschallung. Ums kurz zu halten, im PA Bereich gehts um Eventbeschallungen. Angefangen bei Zeltveranstaltungen (100-3000 Personen) und sowas endet dann bei Events wie Rock am Ring oder sonstwas.

So ein System besteht dann im einfachen Fall aus 3 Komponenten.
Hochton, Mittelton und Bass. Jede Boxenfamilie hat ihre eigene Endstufe(Verstärker nur für die Entsprechende Komponente) und Frequenzweichen. Geregelt/gesteuert wird sowas über ein Mischpult und/oder Digitalprozessoren, die hier und da in den Geräten sitzen :).

Warum hab ich das jetzt erzählt?

Genau wie in einem PA - System dient der einfache MP3Player natürlich auch irgendwie als Verstärker und muss das Signal an die Kopfhörer weiterleiten. Wenn es nun um die Soundfrage geht, fängt es also schon beim Player an! Es bringt nichts, einen 20€ Player zu nutzen und 300€ Kopfhörer anzuschließen. Sicher klingen die irgendwo besser wie 10€ Kopfhörer, aber die grenzen sind schnell auch Hörbar. Hier ist dann schnell die Grenze im "Verstärker" (MP3Player) erreicht bei so ein paar €.

Weiter muss man sich auch überlegen, ob man eher Basslastiges (HipHop) hört oder vielleicht lieber Hochtonlastig (z.B. Klassik). Hierzu haben gute Player schon entsprechende Klangbilder vordefiniert oder sogar einen Equalizer, den man nach belieben anpassen kann.

Dazu sollte man dann auch darauf achten, das die Kopfhörer dafür ausgelegt sind.
Beachtet man schon diese "Kleinigkeiten" wird man wohl oder übel schon bei ca 100-150€ angekommen sein. Wobei Player und Kopfhörer ca. 50/50 der Kosten decken sollten.
Denn sobald ein Hersteller sein Produkt eingrenzt, wird auch Qualität irgendwo bemerkbar.

Am schnellsten wirds wohl klar, wenn ihr z.B. mal dem Link folgt und einfach mal die kurzen Infos zu den jeweiligen Stöpseln durchlest. Der Hersteller Sennheiser dient an dieser Stelle auch blos als Beispiel, der war gerade Griffbereit ;).

My Favorites

Mein Favorite Player ist der Trekstor i.beat move s. Das Teil bringt satte 20-30 Std. Nutzzeit, bevor der Akku wieder geladen werden muss. Besitzt einen Equalizer und für die verschiedensten Musikrichtungen passende Klangprofile. In Verbindung mit Sennheiser Kopfhörern für den entsprechenden Musikgeschmack und Tragekomfort find ich es ein durchaus gelungenes Paket. (Wird teilweise sogar mit Sennheiser Kopfhörern direkt verkauft)

Bei den Kopfhörern liegt mein Favorite auf der Sennheiser IE-Reihe. In Deutschland aber leider untragbar für rund 140€. Interessanter Weise gibts die Dinger in Großbritannien schon für umgerechnet 60-80€ incl. Versand. Ich mache da so ziemlich alles mit, egal ob Bahn oder Sport, die Dinger sitzen. Sie schirmen den Geräuschpegel bestens ab, sodass ich mich voll auf meine Musik konzentrieren kann. Contra blos der Preis (In Deutschland). Technische Details findet ihr, wenn Ihr den Links folgt.

Zusammen sollte man insgesamt mit ca. 120 €uronen hinkommen und ist meiner Meinung nach dann wärmstens zu empfehlen :).
 
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Meine Erfahrungen bei In-Ears ist: Das Hauptkriterium was guten Klang ausmacht, sind die Silikonpolster, welche ins Ohr geführt werden. Sitzt das nicht 100%ig so, wies soll, hat man erstens schonmal ne schlechte Abschirmung und zweitens eben einen mieserablen Klang.
Z.B. nutze ich von Creative die EP830, welche mir mit den mitgelieferten Silikonpolster absolut nicht zusagten. Meine absoluten Lieblingspolster (von den Aircoustic metal) lassen die EP830 dann im neuen Glanz erklingen.

Was mich aber bei In-Ear Ohrhörern absolut stört, ist der Kabelverhau, den man IMMER hat. Ich zocke gerne mit In-Ear (Wavemaster Score), doch komm ich mit dem Kabelwirrwarr nicht klar.
 
JackA$$ schrieb:
[...]
Was mich aber bei In-Ear Ohrhörern absolut stört, ist der Kabelverhau, den man IMMER hat. Ich zocke gerne mit In-Ear (Wavemaster Score), doch komm ich mit dem Kabelwirrwarr nicht klar.

Mit dem Kabelwirrwar sprichst Du das durcheinander an? Also zum Beispiel wenn das Kabel mal kurz am Mantelknopf oder am Kragen hängt und schon zieht es einem die Stöpsel aus dem Ohr? Schonmal alternative InEar-Lösungen probiert: Sportbügel, welche hinter dem Ohr "gesichert" werden. Oder auch gibt es Entlastungskabel, die man einmal um den Hals hängt wodurch dann allerdings der Player meist vor der Brust baumelt (zumindest ohne entsprechende Verlängerung).
 
Eins vorweg: ich hab zwar nen MP3 Player und InEars, nutze den Kram aber nur 1-2/a im Flugzeug

BacardiLover schrieb:
Es bringt nichts, einen 20€ Player zu nutzen und 300€ Kopfhörer anzuschließen. Sicher klingen die irgendwo besser wie 10€ Kopfhörer, aber die grenzen sind schnell auch Hörbar. Hier ist dann schnell die Grenze im "Verstärker" (MP3Player) erreicht bei so ein paar €.
Mach dir mal den Spaß und vergleiche die Tonqualität von einem Sansa Fuze für 25€ mit einem beliebigen Apple Produkt. Gibt es wirklich einen so banalen Zusammenhang zwischen Tonqualität und Preis bei MP3 Playern?

Weiter muss man sich auch überlegen, ob man eher Basslastiges (HipHop) hört oder vielleicht lieber Hochtonlastig (z.B. Klassik). Hierzu haben gute Player schon entsprechende Klangbilder vordefiniert oder sogar einen Equalizer, den man nach belieben anpassen kann.
Jetzt wirds interessant. HipHop ist doch meist extrem oberbasslastig (mit Tiefbass fallen mir spontan nur die YingYang Twins und Beasty Boys - Intergalactic ein), während es im Klassikbereich nur so von CDs mit wirklichem Tiefbass wimmelt. Es gibt doch nicht nur Flötenkonzerte :)
Setz doch mal nen HPF bei 60Hz und achte darauf, wieviel bei welcher Musikrichtung verloren geht.
Außerdem hab ich die Auffassung, dass der Player das Signal wiedergeben und verstärken, aber auf gar keinen Fall darin herumpfuschen soll. Mit dem Equalizer kannst du vielleicht grobe Schnitzer bei den InEars ausbügeln :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin aus meiner Sicht recht audiophil, aber höre nur bis ca. 13kHz (ein echtes 90er Jahre Walkman Kind).
Ich nutze seit ca. 11 Jahren In Ears, damit höre ich Unterwegs Musik, vorwiegend über iPods, Genre querbeet.
Unabhängig von Hersteller, Model und Preissegment bin ich ein Verfechter von dieser Bauart an sich, da sie generell schon eine Abschirmung der Umgebungsgeräusche mit sich bringt und somit die Option auf eine geringer Lautstärke bietet.
Ich halte hier mal meine Erfahrungen mit den letzten 3 höherwertigen Modellen fest.

UE Super.Fi 5 Pro (nicht mehr erhältlich), Kaufpreis ~140€

Meine ersten In Ears aus dem Preissegment > 100€.
Der Unterschied zu bisher genutzen Modellen (alles aus dem oberen Drittel von Sony, Panasonic, Sennheiser, Apple) war enorm.
Beim ersten Hören bin ich fast taub geworden, da der iPod noch auf voller Lautstärke stand; es hat teilweise echt weh getan.
Mit einer moderaten Lautstärke kam der zweite Aha-Effekt: nie bisher wargenommene Musikdetails, insbesondere Percussions und hohe Elemente im Background.
Von den Höhen bis zu den unteren Mitteltönen ist es ein sehr ausgeglichenes Verhältnis, die Tiefen sind kräfitger als bei einem neutralen Frequenzverlauf.
Durch die Dämpfung von Außengeräuschen um ca. 32dB kan man auch bei geringer Laustärke wunderbar abgeschirmt von der Umwelt seine Musik genießen.

Weitere Pluspunkte:
Das Kabel, der Schwachpunkt schlechthin bei Kopfhörern, ist austauschbar. Dazu ist es etwas dicker als bei anderen Kopfhörern; schon von Werk aus robuster.
Eben dieses Kabel hat am hörerseitigem Ende Drahtverstärkungen, so das ein Bügel über die Ohrmuschel geformt werden kann, wodurch der Kopfhörer an sich sehr sicher sitzt.
Hält auch sehr gut beim Fahrradfahren und Laufen.

Ein Wermutstropfen: Dadurch, dass die Kopfhörer recht weit hinaus stehen, kann man schlecht eine Mütze aufsetzen, diese drückt die Kopfhörer in das Ohr hinein, was zum einem unangenehm ist, zum anderem auch den Schallaustritt teilweise abdeckt.
Im Lieferumfang sind 3 Silikonadapter, 2 (gleichgroße) Complyfoams, eine robuste Blechdose, ein Reinigungstool und ein Flugzeugadapter.

Warum habe ich sie nicht mehr: ich Depp habe sie verloren.

Klipsch X5, Kaufpreis ~ 150€

Vor dem Kauf war ich nicht wirklich von diesen Kopfhörern überzeugt. Für mich Stand die Frage im Raum, ob auf so einem kleinem Raum ein Treiber ordentlich arbeiten kann.
Er kann!
Nach diversen studierten Tests habe ich mich überzeugen lassen und sie gekauft.

Diese Kopfhörer sind wirklich verdammt klein für die Leistung, die sie erbringen.
Hier sollte man sich nicht von der hohen Impedanz (50 Ohm) täuschen lassen, die kleinen Spulen, welche zwangsweise verwendet werden müssen, sind extrem leicht und schwingen entsprechend gut aus; die maximale Lautstärke an einem EU iPod ist mehr als laut.
Vom Sound und dessen Detaillierung her würde ich sie in die gleiche Liga wie die Super.Fi 5 Pro einordnen, auch hier ist anzumerken, dass sie mehr Bass bringen, als es bei vollkommen neutralen Kopfhörern der Fall wäre.

Pluspunkt: das Gewicht und Tragekomfort.
Es sind die leichtesten Kopfhörer, die ich bisher hatte. Dazu kommt, dass sie bis zur Hälfte im Ohr stecken und somit bombenfest sitzen.
Mit 5 verschiedene Silikonadaptern (3 "normale", 2 Doppelpilze) kann man sie besser anpassen denn je. So sitzen sie noch näher am Trommelfell als ein üblicher In Ear, die Außengeräuschdämmung ist zwar nicht so gut wie beim Super.Fi, aber dennoch sehr gut.
Zum Lieferumfang kommt noch ein Flugzeugadapter, ein Reinigungstool und eine kleine Transporttasche.

Der Nachteil ist ein sehr dünnes Kabel, welches letztendlich auch für das Scheiden verantwortlich war: Kabelbruch direkt am stecker.

UE Triple.Fi 10 VI, Kaufpreis ~250€

Das absolute Highlight bisher. Dachte ich schon, mit den o.g. Modellen würde ich die Musik soviel facettenreicher warnehmen, setzt dieses Modell nochmal einen drauf.
Ein ziemlich linearer Frequenzgang sorgt dafür, dass die Musik so gehört wird, wie vorgesehen, aber hier nimmt man jedes ungewollte Grundrauschen oder Störgeräusch war, bei guten Aufnahmen hört man, wie die Finger über die Gitarrenbünde gehen und wenn jemand im Hintergrund Luft holt.
Die Lautstärke ist etwas geringer, was aber auf die Impedanz (32 Ohm) zurückzuführen ist, aber auch hier ist die Dämpunf (32dB) vollkommen ausreichend, um auch bei moderater Lautstärke ungestört die Musik hören zu können.

Zumindest bei UE scheint es zu stimmen, das man mit einem höheren Preis tatsächlich auch mehr bekommt.
Wer "schlechte" Musik sein eigen nennt, sollte evtl. von diesem Kopfhörern Abstand nehmen: bei niedrigen Datenraten / Abtastraten kommt man mit Sicherheit nicht in den Bereich, welchen die Kopfhörer leisten können, das wäre nur rausgeworfenes Geld.

Da sie von aussen Baugleich sind wie die Super.Fi 5 Pro, sind die Aussagen zu den haptischen Eigenschaften die gleichen.
Der Lieferumfang erweitert sich hier um eine ~45cm Kabelverlängerung.
 
Dann wünsch ich euch viel Spaß mit dem Sammeln.
Schreib dann halt mal für was du dich entschieden hast.
Und sei auch dann bitte ehrlich und bewerte das Produkt nach deiner Empfindung und ob dir das hier geholfen hat.
 
BacardiLover schrieb:
Sennheisser gehört im Hifi Bereich eher zu den besseren Herstellern/Geräten. Finde interessant, das Du direkt mal Positiv davon sprichst. Du sprichst ein allround-gleichmäßiges Klangbild an, dass überzeugt? Wie siehts denn mit Tragekomfort aus? Ich selber bin auch auf Sennheiser hängen geblieben... weiter unten mehr dazu.

Ich habe damals selbst nach In-Ears gesucht. Ich benutze die ersten Ohrhörer auch schon seit ich 13 war (also mittlerweile 15 Jahre her)

Dann hab ich mir zu Zeiten wo Sony seine Ohrhörer noch Fontopia nannte (ca. Anfang 2000 und 90er) den ersten In-Ear mit der damals kleinsten Wandereinheit von 9mm gekauft. Damals lächerliche 100DM (im Verhältnis zu heute). Der Vorsprung war schon enorm und es gab kaum Hersteller, die da nacheiferten (Koss hatte damals noch so einen, z.B.). Damals hat mich das Ding umgehauen. Die Abschirmung, die Power, usw. Sowas kannte man gar nicht in dem Ausmaß.

Heute klingen die verglichen mit den Neuren etwas schlapp und angestrengt. Vielleicht der Zahn der Zeit, vielleicht nie besser gewesen.

Irgendwann kam ich dann auf den Trichter dann doch mal neue haben zu wollen und da habe ich mich dann direkt bei den Kopfhörerherstellern umgesehen. Um ehrlich zu sein, hatte ich nie die Gelegenheit, andere als die IE7 zu testen. Hatte aber gelesen, dass die kleineren eher basslastig ausgelegt sind und die IE7 ausgewogener, was dann meine Kaufentscheidung beienflusst hat.

Problematischer finde ich eher die Ausgangsquellen, da ich plötzlich mehr hörte, als vorher durch die hohe Empfindlichkeit auch weniger Power brauchte. Mein DD-33 ist mit seinen 2x15mW schon viel zu krass, aber auch die Tapeaufnahmen sinds dann nicht mehr. Mein Discman aus der gehobeneren Klasse war da dann schon der bessere Ansprechpartner. Mein Iphone. Nunja.
Am liebsten höre ich an meiner Anlage, aber die ist nicht so portabel. xD

Enttäuscht war ich, dass Sennheiser nur die Standard-Ohrstücke beigepackt hat und ein paar Testsamples die lediglich 1x vorhanden waren. Kann ich bis heute nicht nachvollziehen.
Zum Anderen neigen die Manchmal dazu aus dem Ohr zu rutschen. Das Kabel wird ja hinter dem Ohr langgeführt, aber jeder hat ja andere Ohren. Ansonsten hängt die Bequemlichkeit wohl vom verwendeten Aufsatz ab.
Die Box ist lustig aber dämlich, da man das Kabel nur reinfummeln kann, da keine Vorrichtung für den Klinkenstecker vorgesehen ist und das Kabel aufgerollt an der Schachtel beim Rausziehen reiben kann, aber ist ja wayne. Scheiß auf die Schachtel. :lol:

Das Problem: Ich hatte noch keine aus dem gleichen Preissegment zum Hörvergleich. Nur meinen HD-25, der eher auf Dynamik wert legt und ne eingeengte Bühne hat. Persönlich bin ich zufrieden. Die Bässe sind druckvoll und klar (Klangregler sind nicht notwendig) und ich kann viele Details raushören. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung.
 
Ich habe gestern die Ultimate Ears 700 bekommen und wollte mal kurz darüber schreiben.
Ich hatte davor die Ultimate Ears Super .fi 5 und werde sie auch ein Bisschen mit den UE700 vergleichen.

Kabel: Hier wurde ziemlich sicher das selbe Kabel bei beiden verwendet. Die 5er sind wegen einem Kabelbruch kaputt gegangen. Mehr brauch ich denke ich dazu nicht sagen.

Aufsätze: UE700 u. Super .fi 5: 1x Small, 2x Medium, 1x Large -Silikon Aufsätze und 2x Comply Foam.
Die Silikonaufsätze der UE700er haben eine sehr kleine Öffnung. Die 5er haben eine normal große Öffnung.

Außengeräuschdämmung: Die 5er haben schon ziemlich gut isoliert, aber die UE700er können sie sogar toppen.

max. Lautstärke: Ipod Touch Lautstärke 10/16 empfinde ich schon als sehr laut. Es wurde auch ein Flugzeugadapter mitgeliefert, der als großer Widerstand fungiert. Man kann also in Flugzeugen oder Verstärkeren feiner die Lautstärke regeln. Ich benutze ihn im Bett vorm einschlafen, denn die Lautstärke 1/16 ohne Adapter ist mir immer noch zu laut.

Klang: (kein direkter Vergleich, da ich die Super .fi 5 nicht mehr besitze)
Silikon Medium Aufsätze bei UE700 und Super .fi 5:
Der Klang der beiden ist relativ ähnlich. Beide sind keine Bassmonster. Die Tiefen kommen bei beiden ziemlich
präzise und sauber rüber, dröhnen auch nicht. Die UE700 reichen hörbar weiter runter.
Die Höhen u. Stimmen sind beim UE700 detailierter, eine Instrumente sind beim Super .fi 5 etwas in den Hintergrund geraten, waren aber dennoch gut u. schön. Ein mögliches Problem bei den UE700 könnten
die Höhen werden, denn sie sind kurz vor dem "zu spitz werden". Wenn es aber noch so bleibt wie sie jetzt sind finde ich sie perfekt.
Einzelne Instrumente kann man bei den UE700 sehr gut orten.(z.B "Les Feuilles Mortes" von Andrea Bocelli,
ich war echt erstaunt, weil ich die einzelnen Instrumente noch so gut hören und orten konnte.)

Comply Foam Aufsätze: Bei beiden ein wärmerer Klang und die Instrumente verschmelzen ein Bisschen! in einander. Dafür ein noch stärkerer, "punchiger" Bass.

Für Klassik sind sie meiner Meinung nach bestens geeignet. (UE700)
Ich höre sehr viel Hardstyle und ich finde die UE700 trotzdem dafür geeignet, da der Bass einfach so schön präzise ist und das gute Unterscheiden der versch. musikalischen Elemente.
Wer aber seine Musik "bassgetrieben" hören will sollte sich doch nach anderen In-ears umsehen.
Bei den CX300 gehen meiner Meinung nach wegen dem Bass zu viele Details der Höhen und Mitten verloren.

info: Die Super .fi 5 wurden umbenannt in "Ultimate Ears 600".
So weit ich weiß werden jetzt mehr Silicon Aufsätze geliefert:
Five different-sized silicone ear cushions (XXS, XS, S, M, L) and two sets of Comply™ Foam Tips.
http://ultimateears.com/en-us/products/600#accessories

Für den Preis von 79.99 €, die die UE700 gekostet haben, gibt es nix zu meckern!
Verbesserungswürdig könnte ich mir vielleicht den Tieftonbereich vorstellen(noch ein bisschen spürbarer und stärker ohne andere Bereiche zu überdecken) Verwirklichen vielleicht die Triple .fi 10 xD.
Aber ich bin so schon mehr als zufrieden. :) :)
Wenn man von Bassmonstern auf die UE700 wechselt braucht man eine Eingewöhnungsphase.
Man wird aber sicher nach einigen Tagen plötzlich noch nie davor gehörte Details erkennen.
 
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