So, hier ist ja schon reichlich zusammen getragen worden
Splatter0815 schrieb:
In deinem zweiten Absatz führst du genau das Problem auf und im letzten Absatz schreibst du genau das was beim zweiten Absatz rauskommt falls dieser Beitrag sich mit Meinungen füllt.
Es gibt tausende Meinungen, es gibt tausende Spezialisten denen nicht mal 500 Euro inEar gut genug sind, es gibt Spitzohren die jedes noch so einzelne tönchen hören oder nicht hören...
Sowas muß man einfach selber testen.
Einfach mal zum Besipiel bei Amazon die Meinungen lesen.
Ich würde da für mich keine passenden finden.
Es ist selbstverständlich, dass nach ausreichender Suche im Netz, gewisse Unterforen schon genau dieses Thema zu vielleicht 100 und mehr Seiten glorreich ausdiskutierten.
Genauso einfach ist es auch, irgend etwas runter zu reden, ohne selbst wertvolle Informationen und Standhafte Gründe für die dargereichte Meinung nieder zu schreiben.
Versuchs mal mit
Aussage -> Begründung. Das würde direkt jedem helfen, der vielleicht in Zukunft hier hofft, Informationen zu bekommen.
Ich kann in deinem Kommentar sogar einen Ansatz finden, der mehr Sinn macht:
Warum kannst Du keine passenden finden?
Ich versuch Dir mal einen meiner Ansätze für diesen Thread mit anderen Worten zu erläutern:
Es gibt mehr als 82 Millionen Menschen allein in Deutschland und jeder hat seine Persönliche Leibspeise. Trotzdem gibts im Vergleich zur Anzahl Menschen nur eine Handvoll Kulinarischer Angebote. Einfach gesagt, sinds ungefähr soviele, wie es verschiedene Länder gibt. Und wenn wir das jetzt noch weiter reduzieren, auf den persönlichen regionalen Umkreis, kommen wir auf eine Handvoll, die man besucht. Klar worauf ich hinaus will?
-> Vielleicht kristallisiert sich aus so einen Thread nach einer gewissen Zeit an produktiven Beiträgen, irgendwann ja ein Produktkette oder InEar-Hersteller, den man unter all den Usern vielleicht häufiger antrifft mit guter Resonanz. Dazu muss aber erstmal Wissen angehäuft werden...
AltGr schrieb:
http://www.hifi-forum.de/viewforum-110.html
Ruhig auch oben in die Unterforen gucken. Irgendwo steht da alles was hier gesagt werden könnte

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Du kannst ja mal alles durchlesen und daraus ein Fazit für uns ziehen, welches Du dann in einem schönen Bericht hier postest?
flodrum123 schrieb:
Meine Erfahrung mit InEar Kopfhörern sind nicht besonders gut.
Sämtliche Modelle, die ich bislang ausprobiert habe, haben mich vom Sound her enttäuscht. Entweder ist mir der Bass zu schwach, oder alles ist dumpf ohne satt zu sein.
Selbst sehr teure Produkte konnten mich nicht überzeugen.
Ich besitze die HS-15 twin von Hearsafe
http://www.meineohren.de/artikel/artikel_22913.html
und bin trotz des sündhaft hohen Preises (glücklicherweise kam ich recht günstig an die Teile ran) auch nur zufrieden...
Entscheidender Vorteil bei diesen Dingern ist allerdings, dass ich sie mit meinem Gehörschutz kombinieren kann. So hab ich natürlich sehr hohen Tragekomfort, weil ich die an meinen Gehörgang angepassten Silikondinger verwenden kann (bzw. muss) und die Geräuschdämmung ist auch sehr hoch. Mit eingelegten Kopfhörern soll sie um die 30 dB betragen. Sehr angenehm in lauter Umgebung, z.B. im Zug
Mich würde mal interessieren, ob Du schonmal den direkten Vergleich mit einfachen InEar-Stöpseln gemacht hast, wie diese hier?
Dass sind einfache Stöpsel, die zu fast jeder Preislage adaptiv im Einheitssystem angeboten werden (S,M,L,XL). Sprich, egal ob AKG, Bose, Phillips oder noname Asia Import Ware, diese Stöpsel haben eine gute Geräuschreduzierung. Richtig eingestöpselt - ähnlich wie ein Ohr-angepasstes System, (welches Du nutzt und sündhaft teuer ist

) dichten die weichen Gummifropfen den Gehörgang rundum ab.
Ist der Unterschied für Dich enorm, oder hast Du die einfachen Dinger noch gar nicht genutzt?
sidestream schrieb:
Abgesehen von den Statements, die hier schon gegeben wurden, denen ich auch zustimme:
Ich benutze die IE7 von Sennheiser. Benutzt an diversen Quellen wie Iphone, diversen MD-Walkmen, WM-DD33, PC, Hifi-Anlage... Und joa.
Der Vorteil ist die relativ geringe Empfindlichkeit, was gut für portable Musikspender ist. Ich vermisse eigentlich nichts, wenn ich ehrlich bin. Höchstens, wenn ich mal andere in der Preisklasse längere Zeit zum Vergleich hören könnte.
Aber damit reihe ich mich in die vielen "Ich hab Produkt xy, ich empfehle Produkt xy."
Um es zusammenzufassen: Der Klang ist kraftvoll und detailreicher als mein HD 25-1 II, was aber evtl. auch ein schlechter Vergleich ist.
Sennheisser gehört im Hifi Bereich eher zu den besseren Herstellern/Geräten. Finde interessant, das Du direkt mal Positiv davon sprichst. Du sprichst ein allround-gleichmäßiges Klangbild an, dass überzeugt? Wie siehts denn mit Tragekomfort aus? Ich selber bin auch auf Sennheiser hängen geblieben... weiter unten mehr dazu.
yoT!mO schrieb:
Ich benutze seit, glaub ich, einem Jahr die Ultimate Ears Super.Fi 5 in Kombination mit den Comply Foam Tips (Schaumstoffmuffen) und bin immer noch jedes Mal, wenn ich die Dinger in die Ohren stecke aufs Neue vom Klang begeistert. Ich hab sie damals für 80€ gekauft. Jetzt liegen sie glaub ich bei ~100€ und ich finde, der Preis ist immer noch angemessen.
Das einzige, was ich am Klang vermisse, ist der mangelnde Tiefgang. Nicht, dass die Dinger keinen Bass hätten, aber unten im Basskeller fehlt imho noch etwas Präsenz.
Ansonsten glänzen sie mit einer sehr guten Bühne (soweit das mit In-Ears überhaupt möglich ist), sowie einer sehr guten Auflösung, spräzisem, schnellem Bass und ausgewogenen Mitten. Einzig bei hohen Lautstärken kann es bei bestimmten Liedern zu S-Laut-Zischen kommen.
Ich betreibe sie an einem Cowon iAudio 7. Zu dem kann ich ja auch noch kurz was schreiben: Der Klang ist für einen MP3-Player (spiele nur FLACs ab) schon sehr gut, aber leider kann er in Sachen Auflösung und Dynamik nicht mit meiner X-Fi Elite Pro mithalten.
Summa Summarum: Ich find beide Geräte Klasse und würde sie jedem uneingeschränkt weiter empfehlen, der Wert auf guten Klang legt
Gruß Timo
Habe schon viel gutes über die Super.Fi 5 gelesen. Den Preis von mittlerweile 100€ finde ich allerdings überzogen. Würden die um die 50€ kosten, wäre das schon nen kleinen Award auf meiner Liste wert

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Splatter0815 schrieb:
Soso. Es gibt bestimmt jemand der anderer Meinung ist :-)
Ist nicht bös gemeint, aber alle eure Ratschläge sind eigentlich nichts wert.
Bis jetzt vermisse ich den "Klangspezialist" der schon seit 20 Jahren HiFi und was weiß ich noch alles verkauft und Ahnung hat.
Wäre super, wenn Du dich als Spezialist enttarnen würdest und deinen fachlichen Beitrag vielleicht zu einer Produktreihe oder zu allgemeinen Merkmalen der Gattung InEar-Kopfhörer niederschreiben könntest. Alternativ kannst Du natürlich auch eine 0815-Meinung aus Amazon kopieren und uns diese aufgepeppt mit dem ein oder anderen Adjektiv unterbreiten

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Meine Erfahrung im tragbaren Hifibereich:
Ich selber kenne mich im PA-Bereich aus. PA steht für Public Address, dient zur öffentlichen Beschallung. Ums kurz zu halten, im PA Bereich gehts um Eventbeschallungen. Angefangen bei Zeltveranstaltungen (100-3000 Personen) und sowas endet dann bei Events wie Rock am Ring oder sonstwas.
So ein System besteht dann im einfachen Fall aus 3 Komponenten.
Hochton, Mittelton und Bass. Jede Boxenfamilie hat ihre eigene Endstufe(Verstärker nur für die Entsprechende Komponente) und Frequenzweichen. Geregelt/gesteuert wird sowas über ein Mischpult und/oder Digitalprozessoren, die hier und da in den Geräten sitzen

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Warum hab ich das jetzt erzählt?
Genau wie in einem PA - System dient der einfache MP3Player natürlich auch irgendwie als Verstärker und muss das Signal an die Kopfhörer weiterleiten. Wenn es nun um die Soundfrage geht, fängt es also schon beim Player an! Es bringt nichts, einen 20€ Player zu nutzen und 300€ Kopfhörer anzuschließen. Sicher klingen die irgendwo besser wie 10€ Kopfhörer, aber die grenzen sind schnell auch Hörbar. Hier ist dann schnell die Grenze im "Verstärker" (MP3Player) erreicht bei so ein paar €.
Weiter muss man sich auch überlegen, ob man eher Basslastiges (HipHop) hört oder vielleicht lieber Hochtonlastig (z.B. Klassik). Hierzu haben gute Player schon entsprechende Klangbilder vordefiniert oder sogar einen Equalizer, den man nach belieben anpassen kann.
Dazu sollte man dann auch darauf achten, das die Kopfhörer dafür ausgelegt sind.
Beachtet man schon diese "Kleinigkeiten" wird man wohl oder übel schon bei ca 100-150€ angekommen sein. Wobei Player und Kopfhörer ca. 50/50 der Kosten decken sollten.
Denn sobald ein Hersteller sein Produkt eingrenzt, wird auch Qualität irgendwo bemerkbar.
Am schnellsten wirds wohl klar, wenn ihr z.B. mal
dem Link folgt und einfach mal die kurzen Infos zu den jeweiligen Stöpseln durchlest. Der Hersteller Sennheiser dient an dieser Stelle auch blos als Beispiel, der war gerade Griffbereit

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My Favorites
Mein Favorite Player ist der
Trekstor i.beat move s. Das Teil bringt satte 20-30 Std. Nutzzeit, bevor der Akku wieder geladen werden muss. Besitzt einen Equalizer und für die verschiedensten Musikrichtungen passende Klangprofile. In Verbindung mit Sennheiser Kopfhörern für den entsprechenden Musikgeschmack und Tragekomfort find ich es ein durchaus gelungenes Paket. (Wird teilweise sogar mit Sennheiser Kopfhörern direkt verkauft)
Bei den Kopfhörern liegt mein Favorite auf der
Sennheiser IE-Reihe. In Deutschland aber leider untragbar für rund 140€. Interessanter Weise gibts die Dinger in Großbritannien schon für umgerechnet 60-80€ incl. Versand. Ich mache da so ziemlich alles mit, egal ob Bahn oder Sport, die Dinger sitzen. Sie schirmen den Geräuschpegel bestens ab, sodass ich mich voll auf meine Musik konzentrieren kann. Contra blos der Preis (In Deutschland). Technische Details findet ihr, wenn Ihr den Links folgt.
Zusammen sollte man insgesamt mit ca. 120 €uronen hinkommen und ist meiner Meinung nach dann wärmstens zu empfehlen

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