News Erneuter Rückschlag: Intel 18A ist bei Kunden gescheitert, 14A soll es jetzt richten

Freiheraus schrieb:
Es wird mit Gaming-Werten nicht besser (sowohl dein "Argument" als auch Intels Vergleichswerte)...
Jetzt verkürzt du die Leistungsaufnahmevergleiche auf einen Generationssprung. 🤣
Vergleiche bitte 11900K mit 12900K mit 13900/14900K und 285K, da hat sich die Gaming Performance/Watt durchaus knapp verdoppelt, die Cinebenchperformance mehr als verdreifacht, auch pro Watt. Teilweise sind die kleinen Arrow Lake Prozessoren selbst in Spielen 1:1 auf AMD Augenhöhe was die Effizienz angeht.

Diese 2-3% von woher die auch immer kommen mögen sind völliger Unsinn.
Intel ist extrem nahe an AMD dran. So nahe, dass es auch in Gaming kaum einen Unterschied macht, welchen Prozessor man erwirbt. Als AMD so nahe mit Zen 2 an Comet Lake bzw. Coffee Lake Refresh war, war AMD sehr beliebt. Hauptsächlich dadurch, weil man ein wenig günstiger war.
 
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y33H@ schrieb:
Du hast da ne wilde Rechnung aufgestellt, aber es offenbar nicht getestet:
Oh doch ich habe einen gefunden der einen 265k getestet hatte . Die CPU war zu 100% bei 248 Watt Verbrauch und Temperatur von 97 Grad und eingestellt war 250 Watt bei der CPU. Als Mainboard wurde ein Z890 Pro-A verwendet und als CPU Kühler ein Noctua U12A.

Getestet wurde mit 250 Watt und 125 Watt unter Windows 11.
Ein anderer hat den 285k getestet wo kann es dann 255 Watt waren und die CPU auch ganz schön warm war. Der 285k wurde mit p kerne 5,6 GHz und e Kerne mit 4,9 GHz getestet. Beide mit der selben Software . Einer von beiden verbraucht also zu viel oder einer zu wenig. Fakt ist das passiert also wenn die Software Probleme hat die CPU richtig auszulasten . Ob der 285k richtig ausgelastet war weiß ich nicht . Oder meine Anwendung treibt die CPUs noch weiter an als cinchebench . Der 14900k war sogar bei 350 Watt gewesen . Ich bin gespannt ob es mit noch weniger Kernen auch mal weniger Stromverbrauch gibt . Der ryzen 9 9950 brauchte mit rund 230 Watt auch bei mir mehr als er eigentlich ziehen sollte .
Was ist mit den Herstellern los das die nicht mal die Wattangabe halten können . Auf die Angaben und hier kann man sich also auch nicht sicher sein .
Was ich mich auch Frage warum der threadipper 7960x nur 289 Watt und keine 320 Watt an Strom gefressen hatte. Scheinbar merkt man hier ,das die Anwendung an ihre Grenzen kommt oder wie ist diese sonderbare verhalten beim verbrauch zu erklären ?
 
Weyoun schrieb:
Wer liefert den Kühlschrank für die Supraleitung?
wie wäre es mit einem Supraleiter der auch noch bei +50°C funktioniert?
 
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@wern001 Wenn du den erfindest, ist dir ein Nobelpreis sicher.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
Es rächt sich die Zeit vom core i 2000er bis zum core i 7000er und auch folgende Stufen sich ausgeruht zu haben..

Außer kleinen Hopser gab's nichts und nun fehlt der Sprung.
Häh? Gut, die Strategie der Kernarchitektur war Mumpitz, aber 22 nm und 14 nm liefen (größtenteils - irgendwas war mit Broadwell, weshalb keine S SKUs produziert wurden und Haswell einen Refresh bekam) im Zeitplan. Wie das jetzt mit den derzeitigen Problemen der Fertigung zusammenhängen soll, musst du mir mal erklären - sonst wirkt das wie Äpfel mit Birnen vergleicehn.
Das eine große Problem, das immer wieder in den Vordergrund gerückt wird, war 10 nm. Davon war die zuvor gesetzte Kernstrategie (a.k.a. Ausruhen auf der Vormachtstellung und billiger und kleiner produzieren) selbst aber weniger betroffen.

Wenn man sich die Flächeneinsparungen von 2000 (32 nm) zu 7000 (14nm) anschaut würde ich glatt eher behaupten: Lief genau wie geplant für Intel (i7 4 Kerner ~216mm² -> ~126mm²). Dass der Plan furchtbar war, steht auf einem anderen Blatt.
 
Innocience schrieb:
Häh? Gut, die Strategie der Kernarchitektur war Mumpitz, aber 22 nm und 14 nm liefen (größtenteils - irgendwas war mit Broadwell, weshalb keine S SKUs produziert wurden und Haswell einen Refresh bekam) im Zeitplan
Intel hatte schon bei 14nm Probleme damit, den gewünschten Takt zu erreichen. Die Effizienz war von Anfang an besser (weshalb Broadwell im Server und Notebook auch kein Problem war), aber im Desktop hätte Broadwell einen Rückgang der Leistung bedeutet, daher gab es noch einen Haswell-Refresh und dann kam Kaby Lake im gefixten 14nm-Prozess, der den gewünschten Takt geschafft hat.
 
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Che-Tah schrieb:
Von Supraleiter bei Raumtemperatur lies man mindestens genauso oft wie von "revolutionären Durchbrüchen" bei der Batterietechnologie.
Und wo sind die zahlreichen Supraleiter für Raumtemperatur geblieben? Oder die zahlreichen "Durchbrüche" bei Akkus (Feststoffelektrolyt, Natrium-Ionen-Akkus etc.)? Man baut nach wie vor Akkus auf Lithiumbasis mit Flüssigelektrolyten. ;)
Ergänzung ()

wern001 schrieb:
wie wäre es mit einem Supraleiter der auch noch bei +50°C funktioniert?
Nenne mir mal bitte ein paar Links von Alibaba, wo ich die günstig kaufen kann. ;)
 
Weyoun schrieb:
Nenne mir mal bitte ein paar Links von Alibaba, wo ich die günstig kaufen kann. ;)

Frag mal bei Toyota nach ob die am supra eine Leiter drauf montieren.
 
Weyoun schrieb:
Und wo sind die zahlreichen Supraleiter für Raumtemperatur geblieben? Oder die zahlreichen "Durchbrüche" bei Akkus (Feststoffelektrolyt, Natrium-Ionen-Akkus etc.)? Man baut nach wie vor Akkus auf Lithiumbasis mit Flüssigelektrolyten. ;)
Es war eigentlich eine Metapher dass es das eben nicht gibt...

Prinzipiell aber alles eine Frage des Drucks:
-270°Celsius statt Raumtemperatur im PC klingen für mich aber entspannter als 2 Millionen Bar Druck.
 
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Also kauft Intel auch weiterhin die Hälfte der Chips in Taiwan und die anderen alle so oder so.
Trump is not amused... lol
Na dann halt überall im asiatischen Raum wieder +64-145% Zoll und gut ist.
Dann punktet Intel zumindest über den Preis.
Und vielleicht bekommen die auch Kunden wie Nvidia für seine 5050, die mit 130 Watt eh viel zu weit über dem sinnvollen Limit liegt, besser wäre 75 gewesen, wie damals, damit die ohne Zusatzstecke in kleine Systeme gesteckt werden können, wo blöde Netzteile drin sind.
Das wäre Doppelwin für Nvidia, denn die könnten noch mehr für KI-Rechner basteln und richtig absahnen.
 
nuestra schrieb:
Nein intel hat noch immer einen Toten Sockel und ist sicher kein Level mit amd...

Sockel ist doch kein Nachteil, man kauft einmal richtig und hat dann gleich für mehrere Jahre Ruhe (Die CPU davor hat 9 Jahre gehoben). Ich verstehe einfach nicht das Argument mit dem Sockel...
 
Das Argument mit dem Sockel ist ungefähr heute 7400F und danach ein Zen6. Da wird dann irgendwas von Zukunftsfähigkeit und Lebensdauer gelobt. AM4 ist doch das beste Gegenbeispiel. Die meisten Platinen hatten massive Probleme wegen des kleinen Bioschips und PCIe 4 war dann der Grund wirklich umzusteigen. Wer sein System länger behält dem ist die Sockelkompatibilität ziemlich egal. Gegen einen neuen Prozessor sprechen aktuell einzig die nicht erfolgten Preissenkungen aufgrund des Dollarverfalls. Die Hersteller ziehen uns ab!
 
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Weyoun schrieb:
Und wo sind die zahlreichen Supraleiter für Raumtemperatur geblieben?
Wenn der Trend mal wieder weg vom Glas hin zum Alu bei Gehäusen geht, steht einem Bose-Einstein-Kondensat eingeschlossen in einer Mikrosingularität, gekühlt von Noctua, eigentlich nichts im Wege :D.

Abseits davon geht Intel doch jetzt genau den Weg zurück, den AMD damals mit Global Foundries schon beschritten hat. Die müssen doch wissen, dass hauseigene Fertigung immer ein Minusgeschäft ist, denke ich mir dann.
 
pioneer3001 schrieb:
Sorry Sir. Aber AMDs Zen 6 kann AVX512 fast ohne Frequenzminderung ausführen was Intel vorher nicht geschafft hat. Intel hat neuerdingens AVX512 ganz gestrichen und Hyperthreading auch. Die Architektur von Intel kann also mithalten? Das war vor einigen Zen-Generationen, jetzt nicht mehr. Als X3D eingeführt wurde war Intel schon architektonisch abgeschlagen. Das ist nicht nur der SheT Node bei Intel der viel R&D braucht.

AVX512 ist im Desktop weitestgehend irrelevant.
HT zu streichen ist nicht notwendigerweise eine schlechte Idee, da es nach wie vor bisweilen mehr schadet als nützt. Intel gleicht den Nachteil durch mehr Kerne aus. Ich sehe da jetzt kein grundsätzliches Problem mit.

Ich mag AMD und bevorzuge derzeit AMD Platformen, aber man muss Intel nicht schlechter reden als es ist. Die Alder Lake performance Kerne sind in vielen Bereichen schneller als die Zen 5 Kerne. Gegen X3D reicht das zwar für Games meistens nicht, aber einfach mehr Cache hinzufügen kann Intel prinzipiell auch.
 
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Che-Tah schrieb:
Von Supraleiter bei Raumtemperatur lies man mindestens genauso oft wie von "revolutionären Durchbrüchen" bei der Batterietechnologie.

Supraleitende Eigenschaften definieren sich dadurch, dass sie die Korrelationenen von Phasen auf ein absolutes Minimum halten können. Diesbezüglich setzen die sogenannten Cuprate, mit einer postulierten/ kolportierten supraleitenden Eigenschaft bis annähernd des Gefrierpunktes, das Ende der Fahnenstange.

Wer sich jemals einen Quantencomputer für zu Hause erträumte, derjenige muss einsehen, eine derartige Technologie sei unter einem solchen Bezugssystem niemals zu realisieren, weil die unabdingbaren Bedingungen nicht geschaffen sind.
 
Man muss aber berücksichtigen, das Intel TSMCs besten Prozess braucht, um mit Zen 5 zu konkurrieren, mit dem Vorgängerprozess und Zen 5 ist ein Zen 4 mit leichtem Facelift, dann sieht das Ganze gar nicht mehr gut aus.
 
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@Werderwunder Mit deinem Hinweis auf den Prozess hast du ja recht (und ich ergänze immer gern, dass dazu ja auch noch Advanced Packaging bei Intel kommt, auf das AMD immer noch komplett verzichtet), aber wir haben sehr unterschiedliche Definitionen von "Facelift". Zen 5 war im Kern schon ein massiver Umbau, leider im Desktop in Sachen IO nicht. Generell kam von den Änderungen nicht so viel in Desktop-Workloads an, aber Serverperformance hat mit Zen 5 einen großen Sprung gemacht.
 
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Kann ich mir schwer vorstellen, wo sind denn die ganzen Unternehmen, die nicht Cutting Edge Strukturen brauchen? Sollte Intel nicht wenigstens besser als UMC und GF sein?
Es lässt doch nicht jedes Unternehmen in <7nm fertigen.

Oder will Intel einfach zu viel Geld?
 
Diablokiller999 schrieb:
Kann ich mir schwer vorstellen, wo sind denn die ganzen Unternehmen, die nicht Cutting Edge Strukturen brauchen? Sollte Intel nicht wenigstens besser als UMC und GF sein?
Zunächst einmal muss man einen Prozess auch Kunden anbieten können, was bedeutet, dass diese ein PDK (Process Design Kit) brauchen, das in den üblichen Design-Tools nutzbar ist. Intel hat lange Zeit interne Lösungen genutzt, statt auf die Standard-Industrietools zu setzen. Erst die allerjüngsten Prozesse sind überhaupt in dieser Form verfügbar, dass man nicht erst eine Multimillioneninvestition in neue Software tätigen muss, bevor man den ersten Transistor plant.

Da konkurriert Intel tatsächlich nur mit TSMC (und vielleicht Samsung, aber die sind doch eher irrelevant mittlerweile), aber ist halt schlechter oder teurer, und hat natürlich den Vertrauensnachteil. Jeder, der als Kunde für Intel Foundry in Frage kommt, hat langjährige gute Beziehungen zu TSMC und weiß genau, wie es damit läuft. Intel ist ein Risiko, weil man es einfach nicht kennt.
 
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