Erschreckendes Bildungsniveau (Informatik)

Zwirbelkatz schrieb:
Soso. Ca. ein Drittel eines Jahrgangs macht Abitur. Nicht 60%.

Gut okay, ich gebe zu da ein wenig übertrieben zu haben. Aber wie hier schön öfters erwähnt wurde, ist die Leistung von Abiturienten über die Jahre immer gefallen.

Und das ist nicht nur unfair den richtig guten Schülern auf dem Gynasium gegenüber, sondern auch unfair gegenüber den "unteren" Schularten. Diese werden dadurch nämlich abgewertet.

Und meiner Ansicht nach ist das auch der Grund für die Problematik unserer Hauptschüler. Sogar Gymnasiasten (theoretisch für Hochschulbildung ausgebildet) besetzen die "guten" Ausbildungsplätze, während der Rest der Ausbildungsplätze von den Realschülern besetzt wird. Ehrliche Hauptschüler gucken in die Röhre...
 
Also ich muss sagen, dass die Aufgaben angemessen waren!
Zumal die zukünftigen Azubis wohl genau wussten worauf sie sich einliessen...
Ein 5 Tage Praktikum darf ruhig fordernd sein!

Gut ich habe auch eine 4 jährige Lehre als Systemtechniker (heisst in der CH so) aber ich könnte jetzt nicht erklären was ein UML Diagramm ist, dazu gibt es wicky :p

aber wenn jemand 5 Tage ein Praktikum absolviert weiss dieser jemand danach genau wie es in der Firma abgehen kann, was gefordert wird und dass Eigeninitiative gefragt wird!

Sorry aber mit einem Tutorial sollte es wohl nicht so schwer sein ein Hello World Progrämmchen zu schreiben! Ich meine das ist eine wesentliche Aufgabe von Informatikern! Die wenigsten wissen vom Kopf aus, wie man genau etwas schreibt, dazu sind die Bücher da, wo man sich die Infos rausholt!
Zumindest ist das bei mir so gewesen! Ich lernte nicht wie man etwas im detail macht, sondern wo ich mir die Infos holen musste, damit ich die Aufgabe lösen konnte!

Meines erachtens sind die Aufgaben gerechtfertigt!
 
Mit der Einstellung wird es aber nicht. Heutzutage muss jeder schon alles können, wenn er aus der Schule kommt und am besten schon fünf Jahre gearbeitet haben. Zensuren sagen meisst leider auch nichts aus. Ich habe in Mathe eine 4 (Schande über mich), sitze dennoch im Support für ein weltweit agierendes Unternehmen welches PC´s herstellt. Ich habe für mein ganzes Support- und Computerwissen nicht einmal eine Bruchrechnung oder sonstiges gebraucht. Mathe ist zu allgemein. Englisch dafür eher geeignet, ohne dass geht es meist nicht.

Was ich sagen will: Es gibt viele, die einiges können, denen aber nichts zugetraut wird oder sich selber nicht trauen, da irgendwo eine Zahl steht die absolut gar nichts aussagt. Es ist gut, dass es noch Leute gibt, die auch mal Zwischenmenschlich schauen, was da geht. Was nützt dir ein Einser Schüler der ein Fachidiot ist, er kann zwar Programme schreiben, diese werden keinen Inhalt haben. Es ist schwer die richtigen zu finden...
 
@Packo
Wenn du nur Anwendungen schreibst in Deutschland und nicht mit Ausländischen Zweigstellen etc. kontakt hast, bringt dir Englisch recht wenig. Ausser vlt. das du weißt was IF übersetzt heißt ^^. Da bringt einem Mathematisches Verständnis schon mehr. Nicht umsonst ist bei uns Englisch ein Leistungsnachweiß und Mathe ein 2 semestriges Prüfungsfach (FH Dipl. Inf.)

Ok, du hast schon recht zensuren sagen nicht viel aus. Es kann sein, das man schon 2 Noten auseinanderliegt, nur weil man einen anderen Lehrer hatte bzw. der Lehrer X dich gut abkonnte (1 Note besser, als normal) und deinem kollegen (1 Note schlechter, als normal), mit mündlich kann man dies gut rechtfertigen ^^.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du nur Anwendungen schreibst in Deutschland und nicht mit Ausländischen Zweigstellen etc. kontakt hast, bringt dir Englisch recht wenig


ähmmm nur mal so als beispiel: englische Handbücher, englische Supportforen usw. ... zumal verstehste deinen Programmierten Text besser weil du "weißt" was er "macht"

Englisch is need in der allgemeinen Informatik!

mfg
 
_Pako_ schrieb:
Mit der Einstellung wird es aber nicht. Heutzutage muss jeder schon alles können, wenn er aus der Schule kommt und am besten schon fünf Jahre gearbeitet haben. Zensuren sagen meisst leider auch nichts aus. Ich habe in Mathe eine 4 (Schande über mich), sitze dennoch im Support für ein weltweit agierendes Unternehmen welches PC´s herstellt. Ich habe für mein ganzes Support- und Computerwissen nicht einmal eine Bruchrechnung oder sonstiges gebraucht. Mathe ist zu allgemein. Englisch dafür eher geeignet, ohne dass geht es meist nicht.

Was ich sagen will: Es gibt viele, die einiges können, denen aber nichts zugetraut wird oder sich selber nicht trauen, da irgendwo eine Zahl steht die absolut gar nichts aussagt. Es ist gut, dass es noch Leute gibt, die auch mal Zwischenmenschlich schauen, was da geht. Was nützt dir ein Einser Schüler der ein Fachidiot ist, er kann zwar Programme schreiben, diese werden keinen Inhalt haben. Es ist schwer die richtigen zu finden...


Ich finde PC´s herstellen und Verkaufen und Anwendungen zu programmieren sind zwei paar Schuhe. Wir Programmierer hier, sind meist ziemlich isoliert, denn wir Entwickeln während andere Verkaufen und wiederrum andere den Kundenkontakt halten. Das man allerdings englisch verstehen sollte ist klar, wobei Mathematische Kenntnisse alleine durch die Grafikmodellierung und Programmierung wichtiger ist.
 
Bart_Simpson483 schrieb:
Dies war ein Kriterium (Mathe, informatik (wenn es gemacht wurde))

Naja, dann war aber auch schon euer Auswahlverfahren zweifelhaft.
Ich behaupte einfach mal, dass zwischen der Mathematiknote am Gymnasium und den Computerkenntnissen/der potentiellen Eignung für so einen Job so gut wie keinerlei Zusammenhang besteht.
Auch die Noten der Schulinformatik sind nicht gerade aussagekräftig, da diese meist eh total desolat ist und nicht selten von Leuten unterrichtet wird, die keinerlei Ahnung haben (hier schliessen sich wieder zwei Kreise, denn einerseits gilt an Schulen die Tatsache, dass man Mathematiker ist oft als Befähigung Informatik zu unterrichten, was natürlich absolut schwachsinnig ist und andererseits zeigt es wiederum, dass sich für Informatikberufe oft Leute bewerben die eigentlich keine Ahnung haben ;))
 
Ich weiß nicht.

Also ich behaupte, dass zwischen der Mathematiknote und der Eignung für Informatik schon eine gewisse Korrelation besteht (Ausnahmefälle sind statistisch natürlich zugelassen).
Eine grundsätzliche Eignung setzt ja auch ein analytisches Denkvermögen vorraus. Genauso wie Mathe!
 
Ich denke das die gestellten Aufgaben für dich nicht das problem darstellen und das sollten sie zum teil für die Bewerber auch nicht. Wenn ich mich für eien Beruf bewerbe ist es verständlich das ich mich darüber informiere und kenntnisse mit beitrage ... ! Und mal im Ernst Jeder hatte in der Schule Informatik den Rechner anbekommen und ne Office Tabelle erstellen das muss einfach drinn sein!!!!
 
mehr ausrufezeichen machen den satz nicht wichtiger :)

grad im informatikbereich wird die messlatte immer höher gesetzt. das ist einfach so. als ich meine ausbildung angefangen hab, waren beim einstellungstest informatik-studien-abbrecher dabei ... o_O
 
@Expresss: Rechner an und Office ganz klares ja!

... aber ein "komplexes" UML-Diagramm? Also wo geht komplex los? Wenn Du ne Tapete brauchst, weil 2 Din-A3-Bögen nicht mehr reichen?
Also UML geht für mich da auch am Ziel vorbei.
 
Kann die Aussagen von #1 und vieler anderer nur bestätigen. Wir sind jetzt in der 11 und "dürfen" jetzt die Informatik AG besuchen. um in der 12 dann Informatik als Kurs zu besuchen.

Wir sind etwa 6 Leute und haben angefangen im Team einen Powerpoint Präsentation zu machen, wo jeder ein paar folie beisteuert und andere das ganze zusammenfügen etc.
Wir haben unserer Lehrer gefragt ob wir net gleich zum nächsten Thema springen könnten (HTML) aber er meinte wir sollte langsam anfangen :D
In der 8 hatte wir ITG (InformatischTechnischeGrundkenntnisse) da haben wir aber auch nur word gemacht!

mfg

PS: d.h. nicht das unsere AG schlecht is, es macht auch mal wieder spaß .ppt zu machen xD Später werden wir ja auch noch Datenbanken machen xD
 
Zuletzt bearbeitet:
Express schrieb:
Wenn ich mich für eien Beruf bewerbe ist es verständlich das ich mich darüber informiere und kenntnisse mit beitrage ... !

Da ist es doch echt kein Wunder, dass immer weniger Abgänger Informatik studieren oder eine Ausbildung in dem Bereich wollen. Wozu ist denn bitte eine Ausbildung da, wenn ich die Kenntnisse schon vorher haben soll?

Ok, das Threadersteller hat genau spezifiziert wohin die Reise geht, wenn die Personen darüber Bescheid wussten ist es dann einfach schlecht gelaufen. Trotzdem sagt auch die IHK, dass Grundkenntnisse für den zu erlernenden Beruf zwecks Chancengleicheit nicht erforderlich sind. Insofern ist es natürlich akzeptabel, dass dieser Betrieb Leute nach genauen Kriterien sucht. Mangelde Kenntnisse allerdings auf Dummheit zu schieben wie es einige User hier tun ist absolut unverschämt.
 
sebko schrieb:
@Expresss: Rechner an und Office ganz klares ja!

... aber ein "komplexes" UML-Diagramm? Also wo geht komplex los? Wenn Du ne Tapete brauchst, weil 2 Din-A3-Bögen nicht mehr reichen?
Also UML geht für mich da auch am Ziel vorbei.

Ich glaube du hast nicht alles durchgelesen von mir. Hab das komplexe UML Diagramm schonmal erläutert und hoffe das du erkennst das man auch als nicht UML könner das interpretieren können sollte.

Bart_Simpson483 schrieb:
3. Gruppenarbeit, wie kommt man mit einem neuen Thema zurecht, wie verhält man sich in einer Gruppe. Ist der der Ahnung hat kooperativ oder spielt er den einzelgänger etc.
Das UML Diagramm war nicht schwer, komplex stand da als ironie ;). Es war ein bauernhof der Maschinen Tiere und Felder hatte die dann nochmal unterteilt waren in Traktor, Mähdrescher etc. Ich finde wenn man da ein bisschen drüber nachdenkt kann man da auch ohne vorkenntnis drauf kommen.
 
len schrieb:
Da ist es doch echt kein Wunder, dass immer weniger Abgänger Informatik studieren oder eine Ausbildung in dem Bereich wollen. Wozu ist denn bitte eine Ausbildung da, wenn ich die Kenntnisse schon vorher haben soll?

Ok, das Threadersteller hat genau spezifiziert wohin die Reise geht, wenn die Personen darüber Bescheid wussten ist es dann einfach schlecht gelaufen. Trotzdem sagt auch die IHK, dass Grundkenntnisse für den zu erlernenden Beruf zwecks Chancengleicheit nicht erforderlich sind. Insofern ist es natürlich akzeptabel, dass dieser Betrieb Leute nach genauen Kriterien sucht. Mangelde Kenntnisse allerdings auf Dummheit zu schieben wie es einige User hier tun ist absolut unverschämt.


In jedem beruf sind Vorkenntnisse möglich. Selbst wenn du bei Aldi verkaufen willst, musst du Mathe können, zumindenst den Dreisatz.
 
Du hast wohl zu viel gefordert Chinema 4d ist schon recht heftig, zumal wie soll da ein Normalbürger rannkommen ums sich da ein weig auszukennen die Software ist sau teuer.

Hab mal agetestet ist schon scwierig aber nen kleines Schiff habe ich auch hinnbekommen.

Ja Grundkenntnisse gut und recht nicht jeden kann sich einen Rechner leisten ist leider so und wenn er damit zu tun haben will muss er es eben lernen des wegen ja auch Azubi. Klar vorkenntnisse sind hilfreich, aber ich konnte auch keiner Drehbank und Fräße von haus aus bedienen wurde einen aber beigebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einmal C4D gesehen, und ich finde mich nach ein wenig Bunti Klicki schon ganz gut zurecht.
Ich bin erst 16!
Habe auch in der Schule Informatik, dort werden Programme programmiert:
in Delphi zum Beispiel, kennt das jemand?
Schnellkurs Word; Excel und Powerpoint!
Das alles in 2 jahren. Strukturierung von Programmen, komplette
Programmiersprache, entwerfen von Programmen.
Wo sind wir denn? Die üblichen Computerkenntnisse, wie zum
Beispiel Windows installieren, mit neuen Programmen umgehen,
Netzwerktechnik, halt rundum Computer, kannte ich auch vorher...
Und die Logik zum Programmieren habe ich wohl auch.
Jedenfalls fällt es mir leicht...
Naja, das sich aber dann jemand um eine Ausbildung bewirbt, der
Kenntnisse gleich Null hat, nun ja...
 
Bart_Simpson483 schrieb:
In jedem beruf sind Vorkenntnisse möglich. Selbst wenn du bei Aldi verkaufen willst, musst du Mathe können, zumindenst den Dreisatz.

Das sind auch schuliche Grundkenntnisse. Alles was darüber hinaus geht ist nunmal Privatsache und nicht Voraussetzung für das Erlernen des Berufs. Wenn ich da andere Anforderungen habe muss ich damit leben, dass die Bewerber nicht geeignet sind.
 
Meiner Meinung nach hast du den Schwierigkeitsgrad richtig gewählt. Selbst wenn jemand noch nie mit OpenOffice gearbeitet hat, sollte es für ihn kein Problem sich darin einzuarbeiten, da die Benutzung ja fast identisch zu Word ist.
Alle anderen Aufgaben halte ich auch für relativ einfach.

Die Qualität des Informatikunterrichts an Schulen ist teilweise wirklich erschreckend. Bis zur 10. Klasse konnte ich überhaupt keinen Informatikunterricht wählen, nach einem Schulwechsel konnte ich Info als GK belegen. Der Unterricht gestaltet sich sehr langweilig und langatmig. In der 11 II fingen wir endlich mit dem Programmieren an (Java). Leider war es meistens meine Aufgabe Mitschülern beim Suchen der Fehler zu helfen, da mein Lehrer dazu leider nicht in der Lage war. Für die 12I bekam ich zwar einen besseren Lehrer, allerdings war das Kursniveau ein reiner Witz. Nachdem ich mir im ersten Halbjahr noch meine 15Pkt (erste Klausur ich 15 zweitbeste des Kurse 6) geholt hatte, nahm ich den Unterricht nicht mehr ernst. Es ist einfach vollkommen sinnlos in dem Tempo zu "lernen" und 3/4 des Kurses versteht trotzdem nur Bahnhof. Dementsprechend wählte ich auch Info ab, da ich die Zeit wirklich sinnvoller nutzen konnte/kann ^^.

Viele die Informatik gewählt hatten, dachten es würden nur der Umgang mit Word etc. verlangt werden und gingen deswegen davon aus, dass es einfacher werden würde als Physik bzw. Chemie.

Ich hoffe, dass die nächste Generation von Lehrern, die ja mit dem PC aufgewachsen sind, fähiger sein werden :P. Informatik als Pflichtfach würde ich allerhöchsten für die Grundkenntnisse, also die Arbeit mit Office, Internet etc. ,als sinnvoll erachten (also vllt 2 Jahre Infounterricht).
 
Naja, das sich aber dann jemand um eine Ausbildung bewirbt, der
Kenntnisse gleich Null hat, nun ja...
deswegen ist es ja eine ausbildung.

du beherrschst eine komplette programmiersprache...? ich denke, du kannst mit einer spezifischen programmiersprache insofern umgehen, dass du eine von dir gewünsche logik in quellcode umsetzen kannst. bleiben wir mal auf dem teppich ;)

man muss kein 0ver1337h4xx0r sein um fachinformatiker werden zu können. ganz im gegenteil. leute, die viel frickeln oder mit selbstangelerntem halbwissen an eine komplexe infrastruktur einer firma zu lassen, halte ich für fahrlässig.
es ist nur sinnvoll und vorteilhaft, wenn man die basics schonmal sicher beherrscht. :)
 
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