News Erste mSSD, Lexar Play X: Das neu erfundene M.2-Format hat ein erstes Produkt

MichaG

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Könnte ich mir auch prima direkt auf der Hauptplatine verlötet vorstellen, quasi als eMMC-Nachfolge. Für Embedded, MiniPCs oder ultrakompakte Office-Notebooks absolut top!
 
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Und wieder einmal maximal 2TB für 2230... so geht Innovation. So und nicht anders!
 
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Wie ist so Lexar als SSD Hersteller habe bis jetzt nur Samsung und einmal Intenso verbaut beim Laptop von 2008.
Wobei ich durch Foren las das Lexar besser sein soll als Intenso.
Beim HP Laptop wäre es nicht tragisch wenn die Platte defekt ist. Muss notfalls Windows Vista neuinstalliert werden.
 
MichaG schrieb:
Statt Controller, NAND und Stromverwaltung separat auf die Platine zu löten, werden alle Komponenten in einem Package verpackt.

Soll kosten sparen. Kommt garantiert nicht beim Verbraucher an. Wahrscheinlich ist die Wärmeentwicklung auch viel schlimmer, wenn alles so dicht zusammen ist.
 
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Araska schrieb:
Und wieder einmal maximal 2TB für 2230... so geht Innovation. So und nicht anders!

Außerdem hast Du vergessen, dass die Marketingabteilung gerade alle Preise korrigieren "muss", statt 120 Euro (was schon teuer war) wird die Eins jetzt durch eine Vier ersetzt.
 
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aluis schrieb:
Soll kosten sparen. Kommt garantiert nicht beim Verbraucher an.
Natürlich nicht - der zahlt brav den Aufpreis für 'Neuartige Technologie'.

aluis schrieb:
Wahrscheinlich ist die Wärmeentwicklung auch viel schlimmer, wenn alles so dicht zusammen ist.
Zumindest durfte die Bauweise die Wärme gleichmäßiger über die Fläche verteilen - hier sehe ich tatsächlich Vorteile: Weniger Hotspot-Gefahr auf dem Controller. Der Flash kann ein wenig Temperatur deutlich besser ab als der Controller...
 
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wagga schrieb:
Wie ist so Lexar als SSD Hersteller...
Wobei ich durch Foren las das Lexar besser sein soll als Intenso.
Meine Lexar NM790 4TB tut wunderbar ihren Dienst. War auch lange Zeit ein P/L Tipp.

Intenso ist billigster Krempel, der ständig aus unterschiedlichsten Komponenten (Abfall) zusammengeschustert wird. Lexar ist da deutlich besser.
 
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Araska schrieb:
Und wieder einmal maximal 2TB für 2230... so geht Innovation. So und nicht anders!
Mehr ist halt nicht möglich, dafür sind die einzelnen Speicherchips einfach noch zu groß.
Mehr ginge nur mit doppelseitiger Bestückung, aber das würde die Kompatibilität stark einschränken.
 
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Pandora schrieb:
Mehr ist halt nicht möglich, dafür sind die einzelnen Speicherchips einfach noch zu groß.
Hmm... bei den derzeitigen Stapelungen sollten 3TB eigentlich machbar sein - ich verstehe diese Fixierung auf Pseudo-Zweierpotenzen bei SSDs nicht ganz.
 
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wagga schrieb:
Wie ist so Lexar als SSD Hersteller habe bis jetzt nur Samsung und einmal Intenso verbaut beim Laptop von 2008.
Mein Lexar RAM läuft besser als der G.Skill vorher, der zudem auch noch schlechtere Timings hatte.
 
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MichaG schrieb:
Da es zudem keine klassischen Lötstellen mehr gibt, soll auch die Ausfallrate reduziert werden.
Bei SIP werden die Dies genauso via BGA auf den Chipcarrier verlötet und der Chipcarrier dann via BGA auf das PCB. Wo fallen da "klassische Lötstellen" weg? Der BGA-Kram darf meiner Nase nach ja mittlerweile als klassisch angesehen werden.

@Yosup
Könnte ich mir auch prima direkt auf der Hauptplatine verlötet vorstellen, quasi als eMMC-Nachfolge. Für Embedded, MiniPCs oder ultrakompakte Office-Notebooks absolut top!

So Festspeicher darf gern gesockelt sein und auch kompakte Bauformen sind eher kein Problem. Es gibt M.2 auch als "Edge Konnektor", also einem Sockel, der an/auf der Kante des Motherboards sitzt und M.2 Platinen auf der Ebene des Motherboards befestigen lässt. Alles was größer als ein 8" Tablet ist, bietet dafür meist ausreichend Platz.

aluis schrieb:
Soll kosten sparen. Kommt garantiert nicht beim Verbraucher an. Wahrscheinlich ist die Wärmeentwicklung auch viel schlimmer, wenn alles so dicht zusammen ist.
Bei den Angaben zur Kostenreduktion wird ja die genaue Aussage weggelassen, ob sich die X% Einsparung auf Fertigung inkl. BOM beziehen, oder "nur" auf die Bestückung oder irgendwas dazwischen wo Vereinzelung und Packetierung der Komponenten mit einbezogen werden. Jenachdem was da betrachtet wird, geht es hier um mehrere Dollar/Euro je Stück bis runter zu wenigen Cent. Letzteres ist für den Preis der Endkunden sowieso unbedeutend.
Wobei ich stark vermute, dass es eher das Letzte ist.

Bei der Wärmeabfuhr, als würde Ottonormal irgendwas machen, bei dem aktuelle SSDs in thermische Probleme laufen.

@ghecko
Bei aktuellen SSDs hat es ja meist auch BGA mit Micropitch und Underfill auf der SSD. Sich da durch etwaiges, weiteres Packaging durchzuarbeiten ist Imho keine deutliche Steigerung der Komplexität.
 
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ghecko schrieb:
Für Datenrettungsversuche eher nicht ideal, wenn alles was kaputt gehen kann in einem package vereint ist.
Frage ist halt, wie oft SSDs sterben
 
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@andi_sco : ... und welche Chancen zur Datenrettung bei einer SSD überhaupt bestehen.
Doppelter Bonus bei Self Encrypting Devices.
 
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Die Kostenersparnis tritt nur ein, wenn sie in der exakt gleichen Menge produziert wird. Und das wird nie eintreffen.
 
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Yosup schrieb:
Könnte ich mir auch prima direkt auf der Hauptplatine verlötet vorstellen, quasi als eMMC-Nachfolge. Für Embedded, MiniPCs oder ultrakompakte Office-Notebooks absolut top!
Nein. Nein. Und nochmals Nein. Ich habe nichts gegen kompaktere Bauweise aber es gibt eine Regel, was man im Notebook nicht verlötet/verklebt:
1. Akku
2. Lüfter (sofern vorhanden)
3. Massenspeicher

Akku muss tauschbar sein da Verschleißteil. Lüfter muss zu reinigen sein und Speicher enthält wichtige Daten.

Glaub mir, ich kenne genügend Geschichten Macbooks und Kaffeetassen/Milchgläsern/Colaflaschen, von Leuten, die nie Backups machen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auch die SSD, welche für gewöhnlich unterhalb der Hauptplatine sitzt, selbst kaputt gegangen wäre, ist geringer, als dass irgendeine kritische Komponente was abbekommt.

Wenn ich jetzt gerade eine Kaffeetasse über's Thinkpad kippe, ist im Zweifel der Schraubenzieher schnell aus dem Rucksack geholt und geübte Hände holen die SSD in weniger als 1 Minute aus dem Laptop.
 
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ghecko schrieb:
Für Datenrettungsversuche eher nicht ideal, wenn alles was kaputt gehen kann in einem package vereint ist.
Wenn Datenrettung für dich ein KO Kriterium ist, möchte ich gerne deine Backup Strategie wissen...
 
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Im 2230 Format ja perfekt für Steam Decks ...
 
Das Konzept klingt interessant, aber das 2TB Limit ist ein absolutes NoGo. Meine 4TB SSD, die ausschließlich eine Gaming-Partition enthält, ist am Limit. Daher plane ich den Kauf einer zweiten, so daß ich eine SSD für den Steam-Ordner, und eine zweite für alle restlichen Spiele habe. Eine ausgemusterte 2TB SSD, die früher die Gaming-Partition enthielt, nutze ich mittlerweile als Daten-Laufwerk, da landen alle Spiele-Saves und Mods drauf. Aber 2TB fürs Gaming? Das ist so 2010!:freak:

Die sollten das Konzept gleich auf 2280er Format erweitern und dafür bezahlbare 8TB oder auch gern größer produzieren.

Und wer jetzt an die Speicherkrise denkt...

...hat das Prinzip des Schweinezyklus nicht verstanden. Bei den jetzigen utopischen Margen, die dadurch entstanden sind, weil davor das Angebot künstlich verknappt wurde, weil die erreichten Marktpreise sich schon im defizitären Bereich befanden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Hersteller aus dem Oligopol entscheidet aus der Reihe zu tanzen, um massiv in den Ausbau von Produktkapazitäten zu investieren. Und allen anderen wird nichts anderes übrig bleiben als mitzuziehen. Das Ende vom Lied wird dann ein genauso heftiger preislicher Gegenschlag in die andere Richtung sein. KA, ob das jetzt 2,3 oder 5 Jahre dauert, aber es wird unausweichlich kommen. Schlimm ist es nur wenn man gerade 15 oder so ist, und glaubt, das wäre ja ewig, solange kann man doch nicht warten...
 
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