Erster selbst zusammengestellter Gaming PC, noch ein paar Meinungen

LordOnion

Banned
Registriert
März 2016
Beiträge
7
Grundsätzlich schaut die Zusammenstellung gut aus. Aber warum benötigst du die Intel Xeon E3-1230v5?

Für 30 € mehr bekommst du eine i7-6700 mit höherem Grundtakt, dafür kannst du dann ein wesentlich günstigeres MB nehmen (auch mit Cashback). Zum Gamen ist die i7-6700 besser.

Mein Vorschlag:
ASUS B150-Pro Gaming 107 € - 30 € = 77 € (statt 104 €)
Intel Core i7-6700, 4x 3.40GHz, boxed (BX80662I76700) 306 € (statt 273 €)

Kommt preislich ungefähr aufs gleiche, aber du hast eine schnellere CPU (+ 0,6 MHz Grundtakt).

Die Xeon E3-1230v5 ist interessant, wenn du ECC benötigst oder damit virtualisieren möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich denke du hast recht, ich war wohl ein bisschen zu sehr vom 40€ Cashback mitgerissen.

Würde es sich eigentlich lohnen einen 6700er (ohne K) auf ein Z Board zu schnallen um an schnelleren RAM zu kommen? Die 3200er scheinen günstig zu sein.

Edit ECC benötige ich nicht. Wüsste nicht einmal was das ist :p
 
beim prozessor würde ich einen Intel Xeon E3-1231 v3 mit ASUS B85M-Gamer oder Intel Core i7-5775C mit ASUS Z97-Pro Gamer nehmen.
der xeon ist ähnlich schnell wie der von dir gewählte xeon, aber insbesondere wenn man das mainboard mit einrechnet deutlich günstiger. der i7 ist schneller als die beiden xeon und lässt sich bei bedarf auch noch übertakten, dafür kostet er allerdings auch etwas mehr.

als cpu kühler würde ich den günstigen EKL Alpenföhn Ben Nevis bevorzugen, sofern du nicht übertakten willst. wenn du geplant hast zu übertakten, dann würde ich einen Thermalright True Spirit 140 Power nehmen.

die r9 390 würde ich entweder von his nehmen, da diese sehr leise ist, oder falls dir eine einheitliche optik sehr wichtig ist, die von msi.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lohnt es sich überhaupt noch auf ein altes System zu gehen? Finde den 6700 auch ganz interessant und der scheint nur so 50€ teurer als dein xeon
 
LordOnion schrieb:
Würde es sich eigentlich lohnen einen 6700er (ohne K) auf ein Z Board zu schnallen um an schnelleren RAM zu kommen? Die 3200er scheinen günstig zu sein.


Das kommt auf das jeweilige Spiel an, ob es sich lohnt. Wenn du ein nicht zu teures Z170-MB findest, kann man sich das überlegen.

Aber mich darfst du da ehrlich gesagt nicht fragen, welche Spiele genau davon profitieren, weil ich kein Gamer bin und deshalb immer Standard-RAM kaufe.

The next one please :D
 
Habe irgendwo mal gelesen dass schnellerer RAM durchaus was bei CPU limitoerenden games etwas bringt. Battlefield war da als beispiel. Ich werde morgen früh mal den link raus suchen, momentan leider viel zu müde um noch geistig etwas zu machen
 
LordOnion schrieb:
Lohnt es sich überhaupt noch auf ein altes System zu gehen? Finde den 6700 auch ganz interessant und der scheint nur so 50€ teurer als dein xeon

Es macht im Grunde fast keinen Unterschied. Der Vorteil des "alten" Sockels ist, dass man so günstig an einen Prozessor mit HT gelangt. Nachteile gibt's kaum. DDR3 ist nicht viel langsamer und der Stromverbrauch ist zu vernachlässigen. Es entscheidet eigentlich die Preis-Leistung.

Habe irgendwo mal gelesen dass schnellerer RAM durchaus was bei CPU limitoerenden games etwas bringt. Battlefield war da als beispiel. Ich werde morgen früh mal den link raus suchen, momentan leider viel zu müde um noch geistig etwas zu machen
Mach das und geh pennen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
LordOnion schrieb:
Finde den 6700 auch ganz interessant und der scheint nur so 50€ teurer als dein xeon
50€ mehr für etwa die gleiche leistung, das würde ich mir gut überlegen, die vorteile des i7 6700 sind doch sehr gering.
LordOnion schrieb:
Habe irgendwo mal gelesen dass schnellerer RAM durchaus was bei CPU limitoerenden games etwas bringt.
solche spiele gibt es immer wieder mal, sc2 ist da zb. auch ein gutes beispiel für. schaden wird schneller ram zumindest nicht, ob es sich aus sicht der preis/leistung lohnt, hängt dann allerdings immer vom spiel ab.
 
Die vorteile der skylake plattform sind riesig. Massen an pcie lanes, speedstep, ddr4, usb3.0 ports, usw.

Ich würde mir keine total veraltete plattform holen, nur weil die leistung ähnlich ist. Außerdem profitieren die meisten spiele, vom höheren takt des i7 6700.
 
Als ob die Plattform so alt wäre. Das ist keine Plattform aus der Steinzeit. Die zusätzlichen Lanes fallen jetzt bei einem durchschnittlichen Setup nicht so ins Gewicht.

Den einzig wirklichen Grund in diesem Fall hier auf Skylake zu setzen sehe ich hier tatsächlich bei der CPU mit höherem Takt. Der Takt erlaubt es einem Gaming-Rechner länger ohne Aufrüstung auszukommen.

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Wenn man bereit ist den Aufpreis für die i7-6700 (wegen HT) zu zahlen, ist es völlig legitim auf Skylake zu setzen. Wenn das Budget knapp ist, spricht aber auch absolut nix dagegen einen Haswell zu nehmen.

Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.
 
Der schnellere RAM im CPU Limit bringt etwas, das ist korrekt, und wie Nightfly auch schon schrieb, gibt es immer mal wieder Spiele, die CPU-lastig sind, v.a. Strategiespiele, die Mehrheit der Spiele ist aber eher GPU-limitiert, da es mittlerweile so viele Leistungsfressende Optionen gibt, Godrays und der ganze Krempel.
Dann bringt OC RAM gerne auch mal einen zweistelligen zuwachs in den Framerates, wenn dem aber nicht so ist, liegt der Leistungszuwachs bei gerade mal 1-2%, was messbar, aber nicht spürbar ist.
Allerdings ist der Aufpreis, wie ja erwähnt wurde, relativ gering, von daher würde ich schnelleren RAM bevorzugen,ob der seine volle Leistung ausspielen kann ist vorerst mal egal, aber da sich der Arbeitsspeicher so langsam weiterentwickelt und aktuell sogar noch DDR3 RAM genutzt und erst langsam mit Skylake der Wachwechsel erfolgt, kann man davon den Rückschluss ziehen, das es vermutlich beim DDR4 RAM ähnlich sein wird, d.h. die Chancen stehen gut, das du den RAM in 5 Jahren in einem andern PC weiterverwenden kannst, somit eine sinnvolle Investition in die Zukunft.
Der Xeon ist nicht schlecht, aber da das P/L-Verhältnis jetzt nicht mehr der Hammer ist, wie es früher mal war, würde ich eher auf ein Skylake System setzen, oder die von Nightfly angesprochenen Broadwell K CPUs mit freiem Multiplikator.
Für den 6700 reicht ein günstiger Kühler, wie der angesprochene Ben Nevis, für die Broadwell K CPUs, die man übertakten kann, würde ich etwas stärkeres nehmen, Mugen 4, Brocken 2, True Spirit 140 power, Macho HR-02 oder vergleichbares.
 
Auch beachten: der OC RAM bringt wie erwähnt nur im CPU Limit etwas. Und auch da eigentlich nur wirklich was, wenn die CPU übertaktet ist. Ich behaupte mal: es macht keinen Sinn, bei einem non-K CPU auf OC RAM zu setzen. Folglich macht es auch keinen Sinn, die Mehrkosten für ein Z-Board nur wegen dem RAM in Kauf zu nehmen. Wenn schon, dann gleich komplett: Z-Board, OC-RAM und K-CPU, alles andere ist halbgar und dann kann man genauso gut auf das empfohlene B-Board mit non-K CPU und normalen RAM setzen.
 
Genau, die Frostbite Engine Titel scheinen gut vom schnelleren RAM zu profitieren, gerade im Multiplayer (der verlinkte Test beschränkt sich einmal mehr nur auf den Singleplayer...). Für BF4 alleine würde sich der OC RAM schon lohnen, die Frage ist halt, ob es Dir wert ist, nur für das eine Spiel die Mehrkosten des Z-Boards zu tragen. Wenn es Dich aber juckt, würde ich wie gesagt direkt auch den 6700K Prozessor kaufen, zusammen mit einem ordentlichen Z-Board und eben OC RAM. Keine halben Sachen :D

Zum Beispiel: https://www.mindfactory.de/shopping...221c132eaf7eb202409d894699127a1659a4f20fcd4f1

Damit bist Du zwar etwas über dem Budget, aber eben, dafür hast Du keine halben Sachen. Und nüchtern betrachtet, zahlst Du für dieses System lächerliche 60€ resp. 5% mehr, und in einigen Spielen hast Du damit aber auch 5% mehr Leistung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist halt, dass viele User, die noch nie OCing gemacht haben, sich OC-Hardware kaufen und dann, weil sie sich nicht herantrauen, alles auf default lassen. Dann haben sie viel Geld ausgegeben und im Grunde überhaupt nix davon. Wie ich schon mal sagte hier, theoretisches OCing bringt nix. Wenn, dann sofort, aber nicht vielleicht oder später.

Ich empfehle OC-Equipment eigentlich nur, wenn sich jemand sicher ist das tun zu wollen. Und mir scheint halt nicht, dass der TE OCing jemals im Sinn gehabt hätte.
 
Die Idee gefällt mir schon recht gut. Werde das noch mal genauer unter die Lupe nehmen, wenn ich Zuhause bin. Habe aber gehört, dass es sich nicht lohnt einen 6700er zu übertakten, da man im Schnitt nur so 0.5 GHz dazu bekommt, kann das jemand bestätigen?
 
LordOnion schrieb:
Habe aber gehört, dass es sich nicht lohnt einen 6700er zu übertakten, da man im Schnitt nur so 0.5 GHz dazu bekommt, kann das jemand bestätigen?

Das liest man hier oft, ja, ist aber absoluter Blödsinn, da es von einer völlig falschen Überlegung ausgeht: es wird nur die relative Takterhöhung berücksichtigt. Wenn man den 6700K mit 4.0GHz Grundtakt auf 4.5GHz übertaktet, sind das eben RELATIV "nur" 0.5GHz, aber absolut läuft die CPU dann natürlich trotzdem mit 4.5GHz. Warum nun also eine 6600K CPU sich fürs OC mehr lohnen soll, weil sie RELATIV gesehen 1.0GHz übertaktet werden kann (von 3.5GHz auf 4.5GHz), erschliesst sich mir nicht, da ABSOLUT beide am Ende mit 4.5GHz unterwegs sind.

Mir persönlich wären die 60€ Aufpreis schon die 4.0GHz Grundtakt zusammen mit dem Z-Board und dem schnelleren RAM wert, aber die Geiz-ist-Geil-Fraktion hier hat dazu sicher eine andere Meinung :D
 
Wie stark merkt man das eigentlich, wenn ein CPU um ~0.5 erhöht wird? Mir fehlt da glaube ich die Erfahrung um das einschätzen zu können.
 
Habe aber gehört, dass es sich nicht lohnt einen 6700er zu übertakten, da man im Schnitt nur so 0.5 GHz dazu bekommt, kann das jemand bestätigen?
genau deswegen habe ich zum übertakten auch einen i7 5775c vorgeschlagen, der ist bereits ab werk in spielen schon meist schneller als der i7 6700k und lässt sich idr. problemlos über 4ghz takten.
den i7 6700k um ~500mhz zu übertakten, damit er dann etwa so schnell ist wie der i7 5775c macht aus meiner sicht wenig sinn.
 
Zurück
Oben