News EU-Kommission: Vectoring-Pläne der Telekom abgesegnet

Das ist dein einziges Argument, weswegen du Deutschland bandbreittechnisch ins Mittelalter kapitulieren möchtest?

Dann wlst du auch sicher die Firma Merk zerschlagen, immerhin sind die der größte Anbieter an LCD Kristallen mit einem MArktanteil von über 95%. Gleichzeitig auch alle Automobilhersteller zerschlagen, da seit über 100 Jahreen kein Neuer Anbieter erfolgreich den MArkt betreten konnte. Die Deutsche Post steht auch ziemlich alleine dar, wenne s um eine Konkurenzsituation geht. Was ist mit Pilz? Die haben den berümten Pilz-Button (roter Knopf) erfunden und haben in ihrem Bereich der Sicherheitssysteme kaum Konkurenz. Würdest du auch die Gefängnisse privatisieren wollen? Kann ja nicht sdein, dass es nur einen "staatlichen Anbieter" dafür gibt. Oder am besten das ganze Bildungssystem, damit jeder sich seine eigene Schule und Hochschule bauen kann?

/edit

Natürlich ist es für einen neuen Anbieter viel günstiger, eine komplette Infrastruktur aufzubauen, als einen Bitstrom Zugang von der Telekom zu mieten /sarkasmus
 
Zuletzt bearbeitet:
Dasun schrieb:
Das ist dein einziges Argument, weswegen du Deutschland bandbreittechnisch ins Mittelalter kapitulieren möchtest?
Deutschland IST im Mittelalter dank der Telekom.

Und wenn es ein kleiner Player versucht, da was dran zu ändern, dann kommt der Troll Telekom und baut urplötzlich DSL aus, wo es jahrzehntelang nicht möglich war, nur um die Konkurrenz in Schach zu halten. Selbst wenn das eine kleine private Initiative ist, die einfach nur ihr Dorf gern verkabelt hätte.

Dasun schrieb:
[Unsinniges Geblubber]
Warum redest du von irgendwelchem Quatsch, statt beim Thema Telekom zu bleiben?

Dasun schrieb:
Natürlich ist es für einen neuen Anbieter viel günstiger, eine komplette Infrastruktur aufzubauen, als einen Bitstrom Zugang von der Telekom zu mieten /sarkasmus
Wie willst du als neuer Anbieter mit neuer Infrastruktur auf der letzten Meile überleben, wenn die Konkurrenz die mit staatlichem Monopol aufgebaute TAL seit x Jahrzehnten abgeschrieben hat? Da hast du schlicht keine Chance gegen. Du darfst mir gern erzählen, wie das funktionieren soll.
 
Todesstern schrieb:
Deutschland IST im Mittelalter dank der Telekom.

Und wenn es ein kleiner Player versucht, da was dran zu ändern, dann kommt der Troll Telekom und baut urplötzlich DSL aus, wo es jahrzehntelang nicht möglich war, nur um die Konkurrenz in Schach zu halten. Selbst wenn das eine kleine private Initiative ist, die einfach nur ihr Dorf gern verkabelt hätte.
....

Aha, deshalb ist in Teilen Brandenburgs auch dns.net aktiv anstatt der Telekom. Es gibt oft Ausschreibungen der Gemeinden (leider viel zu selten, da die Gemeinden keinen Bedarf sehen...) und das beste Konzept setzt sich durch. Mal die Telekom mit VDSL100 + FTTH Option für Häuslebauer oder halt zB DNS.net mit VDSL100, allerdings locker mal 20 Euro teurer im Monat.

Aber buhu böse Telekom... Dieses Geheule. Ohne die Telekom hätten wir heute noch Flächendeckend Analoge Telefonie...
 
Todesstern schrieb:

Och nö, nicht dieses "Ich habe kein 100MBit Anschluss, ich bin die bemitleidenswerteste Sau der Welt" - Geheul schon wieder.

Ich ich schon einige Seiten vorher schrieb: Obwohl wir hier in einem angeblich technikafinen Forum sind, mangelt es vielen an den einfachsten technischen Basics: So funktioniert das Internet für viele nach diesem Schema

Router -> TAL -> Verteilerstation -> MAGIE -> Server

Dies wurde von deinen obigen Aussagen wieder bewiesen.


Die Daten müssen von der VST auch irgendwie zum Server kommen. Und genau das macht keiner der regionalen Anbieter sondern alleinig die Telekom. Deutschlands gesamte Datenautobahnen werden überwiegend von der Telekom betrieben und nein diese hat die Telekom nicht geschenkt bekommen. Mir kann keine Erzählen, dass in den 90er diese Verbindungen auf Datenverkehr im Terabytebereich und noch größer ausgelegt waren. Da wusste man noch nicht mal, dass es irgendwann nötig sein wird. Von wegen buhuhu, die Telekom baut nicht aus ... Und glaub mir, die ganzen Reegionalanbieter interessieren sich einen Scheiß dafür. Die wollen nur das Geld und die Datn an einem Knotenpunkt der Telekom übergeben.

Jetzt nehmen wir an, dass die Telekom in viele kleine Unternehmen zersplittert worden wäre. Ein toller Gedanke nicht? Jetzt hat das Datenkabel von Berlin nach Frankfurt ganze 30 Besitzer, jeder seinen eigenen kleinen Anschnitt. Da ist Stress vorprogrammiert.

Was ist mit den Randbereichen?`von Stätten und Dörfer? Die Telekom muss jeden einen Anschluss gewähren. Diese Anschlüsse sind sowas von kostenintensiv und unrentabel, das will keiner dieser kleinen Anbieter haben. Die würden die Schuld an den jeweiligen anderen Nachbaranbieter schieben.

Was ist mit R&D. 50 verschiedene Anbieter und dementsprechend 50 verschiedenen Interessen an einem R&D Projekt. Da ist für Spaß und Unterhaltung garantiert. Popkorneimer schnappen und Liegestuhl reservieren, sage ich dazu.

Oder das Thema Umzug, wenn man von einem Anbieter in den Bereich eines anderen Anbieter zieht. Das ist dann siche auch einen Heiden Spass. Gibt ja genug Geschichten schon jetzt darüber zu lesen, wenn man Kunde eines lokalen Anbieters ist. Gäbe es nur noch lokale Anbieter, hätten wir noch mehr Unterhaltung.

Es ist essenziell, dass die Telekom, so wie sie ist, ein großes Unternehmen mit einem deutschlandweiten Operationsgebiet, besteht, damit alle Infrastrukturellen und rechtlichen Dinge eine einzige juristische Person als Ansprechpartner hat

Todesstern schrieb:
Warum redest du von irgendwelchem Quatsch, statt beim Thema Telekom zu bleiben?
Dein Hauptargument gegen die Telekom ist: Da Monopolist, ist die Telekom scheiße und der Kunde hat nur Nachteile

Diese Beispiele sind adaptive Beispiele aus anderen Bereichen der Wirtschaft. Wissens- und Erfahrungstransfer nennt man so was oder auch im Volksmund: "Über den Tellerrand schauen" Besser gesagt, es lassen sich auch in anderen Bereichen der Wirtschaft kein Beispiel dafür finden, dass ein Monopol schlecht sein muss und meistens sind die eher mit einem Vorteil verbunden. Alles andere ist Stammtischgeheule.


dMopp schrieb:
Aber buhu böse Telekom... Dieses Geheule. Ohne die Telekom hätten wir heute noch Flächendeckend Analoge Telefonie...

Dem stimme ich voll und ganz zu. Ohne einen einzigen finanzkräftigen und mit technischem Know How ausgerüsteten Anbietern hätten wir heute in den Städten DSL und auf dem Land nur Analoganschlüsse. Den immensen Aufwand, alle Verteilerstationen deutschlandweit an ein einziges deutschlandweites Bandbreitnetz anzubinden hätte kein anderer Anbieter geschafft. Deswegen gäbe es auch keinen regionalen Ausbau. Für was? Die VST könnte diese Datenmengen nicht weiterleiten.

Deswegen halte ich auch Vectoring für essenziell. Die Telekom hat es mit dem DSL Ausbau vor ca 15 Jahren gezeigt, dass sie dazu in der Lage ist.
 
@Dasun

Naja, was erwartest Du, wenn jemand aus der Diskussion heraus die Telekom lieber mit NetCologne als mit Vodafone vergleicht...?

Und auch nicht einsieht wieso der Vergleich mit lokalen Anbietern, auf sehr vielen Ebenen, jeder Grundlage entbehrt? Zur Belegung seiner Zahlen wird dann der Umsatz genommen, den die Telekom weltweit erwirtschaftet und mit dem von NetCologne verglichen.

Welche im übrigen ausschließlich im Nahbereich verlegen. Das ein Ausbau in dem von dir beschrieben "Magie-Bereich" eventuell mal schnell das 4- oder 5-fache kostet (da nicht mal vernünftige Schächte vorhanden sind und erst gebuddelt werden müssen) - interessiert am Stammtisch halt keinen.

Das es dann eventuell weiterhin mehr Sinn machen würde, nur die Zahlen des jeweiligen Marktes zu nehmen über den man spricht (17,00 Mrd Umsatz in Deutschland) - geschenkt. Mit 69,7 Mrd klingt die eigene Rechnung halt besser.
Netze im Ausland bauen sich ja von alleine und die Märkte aus denen dieser Umsatz generiert wird, verursachen auch keinerlei Kosten sondern werfen nur Reingewinne ab....:rolleyes:

Das ist einfach getrolle auf leicht angehobenem Niveau. Der Bann nach 55 Posts spricht für sich.

Dass ca. 60% des Gewinnes, den die Telekom weltweit erwirtschaftet, in Deutschland wieder in Form von zweckgebundenen-Subventionen proportional an ALLE Marktteilnehmer ausgeschüttet wird, wird auch ignoriert. Es handelt sich somit um einen vom Staat privatisierten Netzausbau. Hier fehlt aber anscheinend komplett der Wille, dies zu verstehen oder darauf einzugehen.

Wie gesagt, Bann nach 55 Postings...
 
Zuletzt bearbeitet:
Lustig dass die Telekom Technik einerseits mittelalterlich ist und für nichts reicht, aber andererseits Mitbewerber keinerlei Chancen haben ein konkurrenzfähiges Angebot zu etablieren, auch wenn lokale Anbieter wie mnet netcologne htp wilhemtel etc das schon lange widerlegen.
 
@Sun_set_1

Danke für den Hinweis. Ich hab erst durch deinen Post gesehen, dass er gebannt ist. Wundern tut es mich nicht.
 
SamSoNight schrieb:
Was viele Leute immer noch nicht kapieren: VDSL ist FTTC und somit Zwischenschritt zu FTTH!

JETZT FTTH durchzukloppen wäre einfach unmöglich. Die Kosten wären exorbitant und das Chaos durch Baustellen ist auch nicht zu unterschätzen.

So aufwendig wie die Leute immer denken ist das gar nicht. Erst recht nicht wenn es schon VDSL Anschlüsse im Ort gibt. Du machst einfach die TAE Dose ab, hängst/klebst die Glasfaser an den Klingeldraht, gehst in den Keller, ziehst am Klingeldraht und damit die Glasfaser vom Endanschluss/"Dose" runter in den Keller. Dort dann halt alle Wohneinheitenanschlüsse auf den Hausanschluss legen, an das Kupferkabel das zum DSLAM geht das Glasfaserhausanschlussbündel festmachen und am DSLAM dann wie innerhalb des Hauses halt am Kupfer ziehen. Und schon ist FTTH von der Verkabelung her fertig.
 
Du übersiehst offenbar das hier auch Leute ohne jeden Bezug zum Thema mitlesen. Die glauben das am Ende noch und merken nicht das Du einen Scherz gemacht hast.
 
Man darf die aktiven Abschlusskomponenten nicht vergessen. Die Telekom verbraucht mit FTTH DEINEN Strom anstatt das im "DSLAM" zu machen
 
Wie ich es auch drehe und wende - ich komme einfach nicht dahinter was Du uns sagen wolltest. Hast Du vielleicht FTTH mit G.Fast verwechselt? Da ist die Fernspeisung des "entfernten" Geräts durch den Kunden vorgesehen. Hier gehts aber um Vectoring.
 
FTTH bei Telekom bedeutet, dass man im Hausanschlussraum Telekom Equipment stehen hat (und ich meine NICHT den Router) der mir den Strom aus MEINER Dose saugt. Bei g.fast und Co stehen diese Komponenten außerhalb und ich muss den Mist nicht mit bezahlen.
 
dMopp schrieb:
FTTH bei Telekom bedeutet, dass man im Hausanschlussraum Telekom Equipment stehen hat

Ach so, Du meinst den OLT. Dann sag das doch. Den wird es künftig wohl nicht mehr zwangsweise von Telekom geben da er als aktives Element unter den neuen Gesetzestext fällt.

Bei g.fast und Co stehen diese Komponenten außerhalb

Bei G.Fast stehen diese Komponenten eben nicht außerhalb, daher meine Verwirrung.
 
Swisscom und BT wollen G.Fast vom Bodentank aus zur Versorgung des Hauses einsetzen. FTTdp.
Mnet und NC wollen G.Fast zwischen Keller und Wohnung einsetzen.

In beiden Spielarten wird die Energieversorgung wohl durch den Kunden erfolgen.
 
ausser bei DSL hat man sowas doch immer oder nicht? Als Hausverwalter musste ich zumindestens auf dem Land bei jedem Objekt in dem ein Mieter KDG fürs Inet nutzen wollte zustimmen, dass sie nen Verstärker im Keller anbringen dürfen, und der Strom läuft über den Allgemeinstrom.

Und irgendwie muss aus dem Glasfasersignal ja auch eins werden, mit dem unsere Consumerhardware was anfangen kann, ich persönlich halte eh wenig vom ganzen Routerzwang Hick Hack, besonders bei Docsis oder Glasfaser Modems, die ja noch lange Zeit nicht die Regel sein werden. Die Anbieter sollen anständige Modems liefern und das zum Abschlusspunkt machen, dann hat man die weiterhin die Wahl des Routers muss sich aber nicht mit 35 Standards beim Routerkauf rumschlagen. Gibt doch jetzt schon genug probleme, dass Routermodem A probleme mit DSLAM B hat, wie soll das erst bei Docsis werden, wo dann mit glück noch verbastelte(Ich freu mich schon auf selbgebastelte Modemfirmwares die mehr aus der Leitung rasuholen sollen) 3t Herstellermodems Störsignale in die Zelle pumpen?

Mein neues Provider verschenkt nicht umsonst Fritzboxen (mit bissl gemecker sogar die 7490), wir hatten bei uns auch nen superschlauen der meinte dass er nen besseres Modem hat, dass dann unseren MicroDSLAM im Keller ständig zum neustarten gebracht hat.
 
Du scheinst sehr phantasievolle Vorstellungen davon zu haben was passiert wenn eine Telco einen beliebigen Router eines beliebigen Herstellers kauft und ihr Logo drauf druckt.
 
Zurück
Oben