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News EU-Vorhaben gegen fehlerhafte Spiele

Schwachsinniger Gedanke. Wie soll das denn funktionieren? Wie definiert man "zu verbuggt"? Ein Stück Software ist nicht so leicht auf Fehlerlosigkeit zu Testen wie der im Artikel erwähnte Toaster. Zudem gibt es ja das Recht des Herstellers auf Verbesserung. Patches sind Verbesserungen.
Natürlich ist es nicht richtig, Software komplett verbuggt rauszubringen. Aber dieses Gesetz wird wohl eher dafür sorgen, das weit weniger interessante Projekte entwickelt werden, da die Publisher mit höheren Kosten (ggf. sogar Strafen) rechnen müssen. Dann werden innovative Projekte nicht mehr entwickelt. Mir ist ein Stalker + 1000 Patches lieber als gar kein Stalker.

Also, es bringt wohl mehr, wenn die Käufer einfach die richtigen Signale senden und die Publisher so zum "freiwilligen" Umdenken bewegen als sie mit einem Gesetz dazu zu zwingen.
 
Hoffentlich wird das durchgesetzt. Dann würden die Hersteller keine Vollmundigen Versprechen mehr machen. Mann brauchst sich doch nur in der Vergangenheit umzuschauen. Spiele um die Jahrtausendwende und früher konnte man ohne Patches durchspielen heute ist das so gut wie unmöglich. ausnahmen bestätigen die Regel. Und dann würden EA und UBI endlich so richtig bluten für den Mist den die immer wieder produzieren.
 
Ich verstehe die Argumentation hinsichtlich der immateriellen Güter so, dass diese keine Produktionsfehler haben können. Es ist ja nicht so wie bei realen Gütern so, dass das Produkt bei den meisten funktioniert und bei wenigen nicht, weil deren Produkt einen Produktionsfehler, Transportschaden oder ähnliches besitzen. Es gibt nur Designfehler, die dann auch leichter durch Tests aufgedeckt werden können. Dass Spiele wie Gothic 3 oder GTA buggy waren, war ja schon früh bekannt. Hier sind die Leute, die sich das Spiel gekauft haben meiner Meinung nach selbst Schuld.
 
Klamann schrieb:
Ich würde da eher eine Kompromisslösung vorschlagen.

Das Rückgaberecht würde ich nur gelten lassen, wenn der Bug so gravierend ist, dass das Spiel dadurch nicht beendet werden kann und wenn der Publisher nicht in angemessener Zeit einen Patch zum kostenlosen öffentlichen Download freigegeben hat. Die Frist würde ich dann auf ca. 2 Monate setzen.

Das würde den Spieleschmieden Sicherheit geben, weil sie 2 Monate Zeit haben, wenigstens die gravierendsten Bugs zu beseitigen, was man als Kunde ja nun wirklich erwarten kann. Die Regelung würde uns dann aber auch von so einem Desaster wie Gothic 3 bewahren, wo man einfach nach dem Release die Entwicklung eingestellt hat und es nur Fans mit viel Aufwand geschafft haben, dass wir es überhaupt einmal richtig durchspielen können.

Wenn die Initiative in der Art durchgesetzt wird, dann sehe ich keine Gefahr für die Kreativität der Entwickler, ganz im Gegenteil. Ein halbwegs funktionierendes Produkt kann man als Käufer ja wirklich erwarten und von "absolut bugfrei" ist ja keine Rede, nur "spielbar".

Den Vorschlag finde ich sinnvoll. Die Komplexität der Hardware, die bei den Endverbrauchern zu hause rumsteht rechtfertigt ein abgemildertes Recht auf Rückgabe. Trotzdem müssen Entwickler und Publisher in die Pflicht genommen werden, größtenteils fehlerfreie Produkte auf den Markt zu bringen.

Wenn ich an ein aktuelles Beispiel wie Empires denke, befindet man sich allerdings in einer Grauzone. Das Spiel läuft relativ stabil, hat aber einige Bugs, wie regelmäßige Abstürze oder fragwürdige Spielmechaniken, die nur durch schlechte Programmierung zu Stande gekommen sind.

Wie würde man in einem solchen Fall entscheiden. Kann ich das Spiel nach 2 Monaten zurückgeben (der Zeitpunkt ist jetzt erreicht) oder haben die Entwickler durch die Patches ihre Pflicht erfüllt obwohl es immer noch zu Abstürzen komm?
 
es wird von technischen aspekten gesprochen - wie wer ein spiel findet interessiert da keine sau !
und uns erst recht nicht !!
und das ist auch gut so. auslöser der debatte sind spiele wie gothic3 oder gta4 etc. .
es geht nicht um balancing oder sonstwas.
lest bitte bevor ihr hier spamt bitte !

es geht um standards !-und nicht darum ob wer es nicht gebacken bekommt iewas zum laufen zu bekommen!

greetz reaper
 
Ich finde den Vorstoß gut, wieso sollte Spielesoftware eine andere Rechtsstellung haben.
Vielleicht bringt das auch wieder mehr Leute dazu Spiele zu kaufen, wenn diese dann
anschließend reibungslos funktionieren.
Das mit dem Kreativargument finde ich lustig...:p

Aber eine Lanze muss ich doch für die Softwareentwickler brechen, zu hart sollte das Gesetz nicht ausfallen aber dies ist wieder ein schwieriger Spagat.
 
Mir würds genügen, wenn in jedem Spiel ein automatischer Updater enthalten ist, der während ich spiele im Hintergrund updates runterläd und installiert, damit ich davon nix mitbekomme und beim nächsten Start des Spiels mit aktueller Version versorgt bin.
 
Ich wär dafür das man ein Spiel zurückgeben kann weil es nicht gespielt werden kann. Aber nicht wegen Bugs sondern weil dem Spiel selber schon eineige Programme die auf meinem rechner sind missfallen und sich deswegen nicht starten lassen. Ansonsten würde ich dem entwurf nur under bestimmten umständen begrüssen. Es muss ein erkennbarer Bug sein der bei mehreren Usern in xx Prozent auftaucht. Nicht bei einzelfälen. Bei einzelfällen sollte den entwicklern die möglichkeit gegeben werden abhilfe zu schaffen. Naürlich sollte das sowieso geschehen.

Aber ich denke auch das es die experimentierfreude der Entwickler bremmst da dann lieber auf altbewährtes gesetzt wird anstatt neue sachen zu entwickeln.
 
Also ich fin den Ansatz gut.

Was soll denn das heißen man kann ein Spiel nicht bugfrei machen? Dann muß ich auch nicht den vollen Kaufpreis zahlen!
Klar patche können nachgereicht werden, aber ein Spiele rauszubringen und dann Stück für Stück fertig zu patchen ist ja schon ne Frechheit.
Dann Zahl ich auch nur Stückweise!

Das sorg vll mal dafür daß die Spiele nicht auf Teufel komm raus released werden und das es auch anständige betas gibt, wo man das Spiel auch schon testen kann.


In einem Statement schreibt BSA-Director Francisco Mingorance: „Digitale Inhalte sind keine materiellen Güter und sollten nicht den selben Verantwortlichkeitsregeln unterstellt werden wie Toaster.“ Ferner sei die aktuelle rechtliche Lage ausreichend, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten.

Im Copyright-Fall wird sich doch so gern auf materielle Güter bezogen, dann könn wir auch im Garantie-Fall das gleiche tun!
 
Roi-Danton schrieb:
Logisch, jedes komplexe Programm ist erstmal verbuggt. Vor allem, wenn viele Entwickler mitarbeiten.

Jo sicher, so wars auch nicht gemeint. Nur wirds wohl möglich sein, das soweit einzugrenzen das es spielbar ist zum Release. Wenn das nicht zu schaffen ist, sei es wegen Druck vom Publisher oder was weiss ich was, find ichs nicht schlecht, das die EU da mal bischen mitmischt.
 
skoell87 schrieb:
Schwachsinniger Gedanke. Wie soll das denn funktionieren? Wie definiert man "zu verbuggt"? Ein Stück Software ist nicht so leicht auf Fehlerlosigkeit zu Testen wie der im Artikel erwähnte Toaster.
Software lässt sich ganz einfach testen indem man das Produkt zum öffentlichen Betatest freigibt, damit lassen sich normalerweise alle Bugs finden die eine Rückgabe rechtfertigen würden.

Bugs können vor dem Release gefunden werden, viele Entwickler scheinen das nur nicht zu wollen.
 
CPat schrieb:
edit: Dieses EU-Vorhaben würde zu einer 3-fach Bestrafung führen.
Von vorne herein weniger Verkäufe durch Tests und Mundpropaganda, mehr illegale Downloads und dann noch die Rückläufer wegen Bugs
Wie bitte soll ein Rückgaberecht für verbuggte Spiele dazu führen, dass mehr illegale Downloads gestartet werden? Eher der gegenläufige Fall würde eintreten, da die Leute sich ein Spiel kaufen und wenn es gut ist auch behalten.
Der Vorstoß könnte neben einer Bugfreieren Spielewelt auch zu mehr Langzeitmotivation führen und nicht wie bei einigen Spielen 8 Stunden und fertig.

Roi-Danton schrieb:
Blizzard z.B. hat nur die Möglichkeit zu so langen Beta Tests, weil sie mit WoW eine Geldkuh haben.
Auch schon vor WoW hatten die viele gute innovative Spiele mit wenig Bugs. Es kann also nicht nur an der "Geldkuh" liegen.

Stahlseele schrieb:
Mir würds genügen, wenn in jedem Spiel ein automatischer Updater enthalten ist, der während ich spiele im Hintergrund updates runterläd und installiert, damit ich davon nix mitbekomme und beim nächsten Start des Spiels mit aktueller Version versorgt bin.
Andere wie mich würde so ein Updater stören. Es gibt Leute, die wissen wollen, was ihr Computer macht und nicht einfach alles im Hintergrund machen lassen ohne gefragt zu werden.
 
Ein Beta release wäre ja besser als ein Demo. Und selbst Demo's rücken se nicht mehr raus. Glaub die Idee ist gut und bleibt aber ein traum. Ich würde mir eine durchgespielte Beta nicht anschliessend kaufen. Habs ja schon gespielt. Und Online spiel i egtl eh nie.
 
Es geht auch nicht um simple Bugs sondern um "fundamentale Spielfehler", wie sie z.B. in Bloodlines aufgetaucht sind. Das betrifft etwa 0,1% der gesamten Releasemenge von Vollpreisspielen. Ich bin mir sicher, dass man sich dieser Regelung anpassen wird und dass sie überfällig ist. Sie wird schätzungsweise eher Druck seitens des Publishers von den Spieleschmieden nehmen, als umgekehrt.
 
Was mich zb. stört ist wenn die Entwickler bei den Empfohlenen Systemanforderungen falsche Angaben machen. Bei Crysis zB. sind die Empfohlenen Systemanforderungen:

"Die empfohlenen Anforderungen liegen bei "Crysis" natürlich höher. Core2 Duo 2,2 GHz oder Athlon 64 X2 4400+ sollte es schon sein. Dazu kommen 2 GB Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte auf dem Niveau einer Geforce 8800 GTS / 640. Außerdem wird "Crysis" 12 GB Platz auf der Festplatte beanspruchen."

Geforce 8800GTS ? erst ab einer 8800 Ultra konnte man das Spiel mit hohen Qualitätseinstellungen halbwegs genießen ! Ich finde man sollte die Entwickler dazu verpflichten die Systemanforderungen besser anzugeben, denn es kann nicht sein das die Angaben machen die nicht stimmen.
 
Hallo Leute,

ich finde, dass es eine, zumindest im Ansatz, gute Idee ist.
Ich versteh auch nicht, was hier schon wieder für eine Haarspalterei betrieben wird.
Das ein Spiel nicht direkt bei jedem kleinsten Fehler Retour gehen darf, liegt ja wohl auf der Hand.
Aber wenn das Spiel einfach unspielbar aufgrund von Storybugs ist, die es nicht erlauben,das Game zu beenden, oder es zu Installationsfehler kommt sowie Performanceeinbrüchen die unangemessen sind, dann ist das Produkt einfach nicht fertig gestellt worden.
Für sowas kann man doch kein Geld verlangen.
Jede andere Hersteller hat auch dafür zu sorgen, dass sein Produkt funktionsfähig ist.
Die Spieleindustrie sollte da keinen Freifahrtsschein haben.

Wie schon geschrieben, sollte dieser Vorschlag wohl auch zum Nachdenken anregen.
Ich denke, dass er diesen Zwecke erfüllen wird.

Also ich bin dafür, dass eine Mindestqualität, auch bei Software, vom Kunden eingefordert werden darf.
Dafür haben sich in der Vergangenheit einfach zu viele Producer herausgenommen, funktionsgestörte Produkte auf den Markt zu schmeißen.


mfg Dingens
 
H€553 schrieb:
Wie bitte soll ein Rückgaberecht für verbuggte Spiele dazu führen, dass mehr illegale Downloads gestartet werden?
Keine Ahnung. Aber ehrlich gesagt auch keine Ahnung, wie du darauf kommst.
Die 2-fach Bestrafung haben wir ja längst. Das EU-Vorgaben würde wie gesagt zu einer 3-fach Bestrafung führen.
Einfach nicht nötig die Hersteller noch mehr bluten zu lassen, als es der Kunde eh schon veranlassen kann. Und wenn der Kunde seine Macht nicht ausnützen möchte, ist ihm dieser Punkt offensichtlich nicht so wichtig. Also braucht man ebenfalls niemanden, der dafür eintritt.
 
Kenneth schrieb:
Ein Beta release wäre ja besser als ein Demo. Und selbst Demo's rücken se nicht mehr raus. Glaub die Idee ist gut und bleibt aber ein traum. Ich würde mir eine durchgespielte Beta nicht anschliessend kaufen. Habs ja schon gespielt. Und Online spiel i egtl eh nie.
Das hängt dann immer vom Spieler ab würde ich sagen.
Ich für meinen Teil kaufen mit zB ein Spiel erst gar nicht wenn ich nicht in der Beta war oder eine ausführliche Demo spielen konnte. Ist beides nicht drin aber das Interesse am Spiel dennoch stark, dann greife ich zu anderen Methoden um mir ein kostenfreies Urteil bilden zu können bevor ich am Ende Geld zum Fenster raus werfe.
Ein gutes Produkt wird gekauft, einfach weil es das Geld wert ist und der Entwickler unterstützt werden sollte.
 
Waum muss jeder zweite hier einen Post a la "Dann kaufen sichs die Leute, spielns durch und gebens zurück" absondern? Diese Problematik einmal aufzuzeigen reicht völlig.

btt: Dass in dieser Richtung der Verbraucher gestärkt werden muss ist lange klar und absolut überfällig. Es kann nicht jeder so sein wie wir hier und in Foren nach Bug Workaround s usw. suchen. Es soll auch Leute geben, die möchten ein Spiel kaufen und spielen und nicht stundenlang versuchen es zum Laufen zu bringen.

Was teilweise als "fertig" verkauft wird ist eine Frechheit sondergleichen und das sollte den meisten hier auch klar sein.
Eine 2 Jahre Rückgabezeit halte ich auch für totalen Unsinn. Aber eine 7-tage Frist zur Bug Behebung ist definitiv eine gute Idee. Aber dann auch nicht nur für die "ObermegaMonsterBugs" sondern durchaus auch für nicht lösbare Nebenquests etc. denn auch für die habe ich bezahlt, und dass heutzutage nicht zu knapp.
 
find ich schön das sie die idee aufgegriffen haben.
 
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