Eure Lieblings-TV Serien

Maxminator schrieb:
PS: schauspielerisch mag Sie 1A sein nur ist ihre Mimik und Aussehen für mich überhaupt nicht passend... Und es geht nicht darum, dass sie 1 zu 1 wie Ellie aussehen soll...
Mir geht es ähnlich, ich empfand ihre Mimik in GoT schon teils grenzwertig und finde sie vom Äußeren her unpassend gecastet.

Ich habe TLOU nie gespielt und werde es auch nicht mehr anfangen, gibt mir vielleicht einen etwas "unbeschadeten" Eindruck zur Serie. Bis jetzt sieht es nach einer hochwertig produzierten Umsetzung aus, kein typischer Game-Fastinto-Movie budget Kitsch, die Produktion sieht ernst aus, gefällt mir bislang.

Pedro Pascal ist hingegen hervorragend gecastet und war schon in GoT einer der besten Darsteller, solang die Dynamik zwischen den beiden Schauspielern weiter so gut verläuft, kann ich über die Mimik von Bella Ramsey hinweg sehen. Gibt da ja wesentlich schlimmeres was ich in der letzten Zeit ertragen musste :D
 
The Peripheral / Peripherie
zur Zeit auf Amazon zu sehen

Peripherie handelt von Flynne Fisher, einer talentierten Gamerin, die in der nahen Zukunft in einer 3D-Druckerei im ländlichen Amerika einen tristen Job hat. Ihre Familie hat große Geldsorgen. Flynnes Bruder Burton bittet sie, ein neues Videospiel zu testen, da es extrem gut bezahlt werde. Das Setting ist etwas in der Zukunft angesiedelt und daher wird mit VR-Brillen gespielt.
weitere Details: https://de.wikipedia.org/wiki/Peripherie_(Fernsehserie)

Ich bin jetzt in Folge 6 von 8.
Ich mag den Cast, ich mag die Story - auch wenn es 4-5 Folgen braucht damit das Ganze auch nur halbwegs Sinn ergibt. Die Leute reden nicht richtig miteinander und sie verhalten sich auch teilweise unnatürlich. Einiges davon lässt sich durch die Ereignisse die nach und nach aufgedeckt werden ein wenig relativieren - aber vieles ist einfach einem künstlichen Spannungsbogen geschuldet bei dem es nur aus Sicht des Regisseurs Sinn ergibt die Leute kryptisch reden zu lassen statt einfach zu sagen was los ist.

Durch die VR "Sim" - Artigkeit hat es starke Matrix-Vibes.

Ich gebe nach aktuellem Stand 7 von 10 - sehe hier aber sehr großes Potential. Die Thematik bietet auch viele philosophische Ansätze.

Ein paar Dinge sind nervig. Wie z.B. dass es unsichtbare Autos gibt -> die Söldner aber trotzdem zu Fuß durch den Wald spazieren statt einfach mit den unsichtbaren Autos direkt vor die Haustür ihres Opfers zu fahren - und dann natürlich entdeckt und unschädlich gemacht werden.

Die Charaktere sind total überzeichnet. Einer cooler und freakiger als der andere. Das ist etwas anstrengend.

Nervig ist z.B. auch eine supertolle moderne Schallwaffe - die in jeder Hinsicht einer normalen Schusswaffe unterlegen ist - ein Killer ist z.B. nicht erfolgreich weil seine Schallwaffe nach dem Schuss aufladen muss und dann Zeit da ist um sich weg zu ducken.

Wissenschaftlerin zeigt Ihrer lesbischen Freundin die tiefsten tiefen des Wissenschaftskellers ihrer Firma - why? Was sind das für Sicherheitsprotokolle die das ermöglichen - und wieso sollte sie das tun - nur weil ihre Freundin gefragt hat?

Und Ähnliches.
 
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The_waron schrieb:
Gibt da ja wesentlich schlimmeres was ich in der letzten Zeit ertragen musste

Da wird mir doch gleich ganz anders ;)

Zu "the last of us" gefiel mir das Tempo vor dem zweiten Zeitsprung recht gut. Schade das die Pace dann raus war. In diesem dritten Teil wurde dann auch recht wenig erklärt. Ich kenne das Spiel nicht aber bekommen wir Rückblenden was die letzten 20 Jahre passiert ist oder wird das ein "ist jetzt so, ab hier gehts weiter?"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
strempe schrieb:
Ich kenne das Spiel nicht aber bekommen wir Rückblenden was die letzten 20 Jahre passiert ist oder wird das ein "ist jetzt so, ab hier gehts weiter?"
Bisher hält sich die Episode 1 sehr genau ans Spiel. Da war bis zu dem Zeitpunkt auch nicht viel mehr. Diesen Anfangsdialog der Wissenschaftler gibt es allerdings so gar nicht.
Im Spiel sind es eher keine Rückblicke, man findet nur Briefe, Audioaufzeichnungen, Unterhaltungen usw. und bekommt so ein recht geschlossenes Bild der Story. Wie das in der Serie gelöst wird, werden wir wohl schon in Folge 2 erfahren.

Was meinst Du mit dem 3. Teil genau bzw. was fehlt Dir da?
 
Für mich war ein wenig die Luft raus nach der "Flucht". Aber ich glaube es war eher eine Art Resignation: Man wird in (mal wieder) ein The Walking Dead ähnliches Setting geworfen, der einzige Unterschied sind die Protagonisten und damit Geschichten und die scheinbar vorhandene diesmal möglicherweise reale Hoffnung auf eine Art "Lösung" der Pilzapocalypse. Jetzt muss Person X von A nach B gebracht werden, dazwischen passieren natürlich Ereignisse Y und Z garniert mit ein wenig Familien-Kitsch und der ein oder anderen Überraschung samt Plot-Twist. Ich werde das Gefühl nicht los das ich in den nächsten Folgen oft denken werde: Kenn ich, hab ich schonmal in der Art und Weise irgendwo anderes gesehen... langweilig. Ich hoffe ich irre mich ;)

Für mich als außenstehenden war die erste Folge maximal eine solide 5. Freut mich, dass die Kenner der Spiele hier vieles wiedererkannt haben aber der hype hat mich definitiv (noch?) nicht gepackt.
 
strempe schrieb:
Für mich als außenstehenden war die erste Folge maximal eine solide 5. Freut mich, dass die Kenner der Spiele hier vieles wiedererkannt haben aber der hype hat mich definitiv (noch?) nicht gepackt.
Ich glaube nicht, dass er Dich packen wird. Ich weiß wie die erste Staffel laufen wird, vorausgesetzt man hält sich weiterhin nah am Spiel und die 1. Staffel ist auch wirklich "nur" Teil 1 des Spiels.

Selbst bin ich gespannt ob es mich packen und fesseln wird. Das Spiel hat es getan und zwar mehr wegen der Story als wegen allem anderen. Das Spiel ist eigentlich sehr linear und es gibt darum nur den einen Weg. Ich weiß aber, dass Part 2 noch mehr fesselnd und besser sein soll als Teil 1, aber ich hab Teil 2 halt noch nicht begonnen.

Am Ende ist es halt Endzeitszenario und Schema F wird sicherlich auch hier aufkommen, keine Frage. Man darf gespannt sein ob man es schafft die Story des Spiels, welches wirklich klasse ist, zu vermitteln. Aber wie gesagt, Folge 1 macht mir da sehr viel Hoffnung, auch wegen des echt guten Casts. :)
 
Cyberdunk schrieb:
@Niyu

Deine letzte Frage im Spoiler klärt sich noch auf. ;)
Ja? Wann? ich habe jetzt alle 8 Folgen durch und kann mir nicht erklären wieso.
Ich würde meine Frau nicht in meine Firma führen und Ihr den verschlossenen Schrank mit den persönlichen Daten der Mitarbeiter aufschließen - und da geht es nur um persönliche Daten - keine Forschungsergebnisse die die Welt verändern könnten. Also keine Ahnung wo das erklärt wird - aber "Liebe" ist keine Erklärung für kompletten Nonsens im Verhalten gegenüber dem Arbeitgeber - von den vollkommen dämlichen Sicherheitsmechanismen mal abgesehen. Meine Gummibärchenschublade zu Hause ist besser gesichert als dieser Hochsicherheitstrakt.
 
Hat schon jemand "Vikings Valhalla" durch? Die Meinungen gehen doch oft stark auseinander. Ich hatte die ersten 3 Staffeln von Vikings durch und
damals danach keine Lust mehr. Wenn ich so einige Kommentare lese, kommen einige Menschen bei Valhalla nicht mal über die erste Folge hinaus.
Bei mir sieht es zurzeit ähnlich aus, ich habe bereits nach ca. 30 Minuten abgeschaltet. Lohnt's sich doch weiterzuschauen?
 
Cyberdunk schrieb:
Die Motivation der Agentin war ja nicht die Frage - es war die Frage warum Ihre Freundin sich darauf einlässt. Wenn ich in einer Hochsicherheitseinrichtung arbeite, dann führe ich meine Kollegin/Freundin nicht in den "Tresor".
 
Discovery_1 schrieb:

Ich bin gerade in der Mitte der zweiten Staffel. Die erste war qualitativ viel hochwertiger als Vikings: Schauspielerisch besser, ein kohärentes Drehbuch und spannendes Narrativ/Drehbuch.

Vikings war ja wirklich unterirdisch in den o.g. Belangen, da wurde nur auf Affekte hin produziert und allgemein eine Sehnsucht nach einem Leben befreit um die Zumutungen moderner Zivilisation erzeugt, alles andere wurde drum herum gestrickt. Dementsprechend holprig und hölzern wirkte das auch alles.
 
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Die erste Staffel von Vikings Valhalla war schwächer als Vikings. Die zweite Staffel habe ich noch nicht gesehen.
War nach der ersten Staffel noch unschlüssig.
 
Niyu schrieb:
Die Motivation der Agentin war ja nicht die Frage - es war die Frage warum Ihre Freundin sich darauf einlässt. Wenn ich in einer Hochsicherheitseinrichtung arbeite, dann führe ich meine Kollegin/Freundin nicht in den "Tresor".
Natürlich aus dem simpelsten und urältesten (sexuellen) Motivationen heraus: Ich bin, ich kann, ich will was zeigen .... Selbstüberschätzung und Prahlerei .... ;)

Man darf bei solchen Geschichten nichts analysieren - so funktioniert Sci-Fi nicht - einfach Hirn aus! :D
 
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Blackland schrieb:
Man darf bei solchen Geschichten nichts analysieren - so funktioniert Si-Fi nicht - einfach Hirn aus! :D

Ich würde ja behaupten, so funktioniert Fantasy, weil dieses Genre sich an keine Regeln halten muss. Bei SciFi bin ich strenger in der Beurteilung weil viele der ursprünglichen SciFi-Autoren angetreten sind, Geschichten zu verfassen, die der Menschheit helfen sollen, die Welt zu verbessern. Daran sollte man das Genre messen.
 
Na ja, es ist ein Sci-Fi-Thriller und keine Space Opera mit Message. ;) Da gelten andere Regeln und man kann sich an Visionen halten bzw. diese in Bildern vermitteln. Ich denke, The Peripheral soll in erster Linie unterhalten und das tuts schon.

Aliens ist auch SciFi und da hilft nix der Menschheit.... :D .... ich verstehe jedoch, wie Du das meinst.
 
Blackland schrieb:
Man darf bei solchen Geschichten nichts analysieren - so funktioniert Sci-Fi nicht - einfach Hirn aus! :D
So funktionieren die meisten modernen Serien und Filme nicht (mehr). Talentierte Storywriter schreiben neben dem Skript noch ein Handbuch oder extra Geschichten um einen Kanon zu schaffen und der Welt mehr Konsistenz zu geben.
Heute hat man Serien, die auf Universen mit tausenden Seiten an Geschichten basieren und trotzdem in der zweiten Folge vergessen, was sie in der ersten Folge gesagt haben.

"Turn your brain off, it will be fine."
 
Axxid schrieb:
Talentierte Storywriter schreiben neben dem Skript noch ein Handbuch oder extra Geschichten um einen Kanon zu schaffen und der Welt mehr Konsistenz zu geben.
Ja genau. "The Expanse" ist da z.B. ein rühmliche Umsetzung mit Herz.
 
Leider wurde die Serie nicht "richtig" beendet. Es fehlt einiges am Ende. Man merkt da schon, dass die Serie irgendwie zum Abschluss gebracht werden musste.
Insgesamt ist es trotzdem sehr gelungen.
 
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