News Explorer Patcher 26100.4946.69: Verbesserte Version des „Windows 11 sieht aus wie 10“-Tools

DavidXanatos schrieb:
Nachtrag: Es ist mir echt ein Rätsel wie man es sich anmaasen kann Menschen welche gut funktionierende Workflows und Gewohnheiten haben vor zu schreiben sie sollten diese ändern. Das ist doch eine Frecheit sondergleichen!

Das würde ich so nicht unbedingt pauschal unterschreiben.
Manche Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, auch wenn es erst mal weh tut.

Das setzt aber natürlich voraus, dass mit der Änderung/Umgewöhnung deutliche Vorteile einhergehen. Und genau das fehlt bei Windows - und ganz besonders bei der Windows 11-UX rund um Taskleiste, Explorer und Kontextmenü - eben in aller Regel komplett. Das ist einfach nur "Änderung um der Änderung willen", oft genug einhergehend mit einer massiven Verschlechterung. Enshittyfication lässt grüßen.
 
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Jasmin83 schrieb:
ich auch. das liegt aber auch daran, das Apple sein Betriebssystem stetig weiterentwickelt hat (iOS ist ja ähnlich) und nicht so wie M$ versucht in jeder Version das Rad neu zuerfinden. Was war falsch an der Systemsteuerung. Mir persönlich am Ende egal. Bei der Arbeit am Rechner kann ich eh nichts umstellen, was in der Systemsteuerung oder bei Einstellungen war, meine Programme liegen auf dem Desktop und privat nutze ich macOS in aktuellster Version, damit muss ich mich wenigstens nicht rumärgern, wie mit Windows
Dann weiß ich nicht was du hier so herum pupst weil die Leute von der UI von Windows 11 genervt sind. Und den Leuten unterstellst von gestern zu sein. Ich nutze Computer seit bald 40 Jahren hatte bis auf paar Exoten schon ziemlich alles als Betriebssystem in Benutzung. Und Windows ist Schrott. MacOS ist mir leider zu blöd. Mag es nicht mit vorschreiben zu lassen was ich darf und was nicht. Endlich nach über 20 Jahren bietet sich mir die Möglichkeit auf Linux umzusteigen. Und Windows hinter mir zu lassen.
Ich hoffe das MS bald ein ähnliches Schicksal erreilt wie Intel.
 
LDNV schrieb:
Also ich kenne das aus eigener Erfahrung das sich Arbeitsumgebungen und/oder Bedingungen ändern können und das teils auch selbst in der gleichen Firma. Wenn man Glück hat geht das mit einer Übergangszeit oder einer Schulung einher. Die veränderte Arbeitsumgebung ist in diesem Beispiel also Windows 11 und die Übergangszeit dauert schon 4 Jahre. Wie viel Zeit braucht man noch?

Nun wie Welt ist aber keine Firma und MSFT hat seinen Nutzern auch keine Umschulungen angeboten.

Wie viel Zeit braucht man noch?
Das werde ich Ihnen gerne Verraten: So viel wie MS noch braucht um Windows 11 in seine Auslieferungszustand zu einem vernünftig benutzbarem Betriebssystem zu machen anstelle der verkrüppelten Werbeschleuder als welche es Released wurde.

Bei der Taskleiste haben sie bereits kapituliert.
Beim Startmenü sind sie gerade dabei, das in den aktuellen insidern ist nicht mehr ganz so Furchtbar.
Das Kontetx Menu muss noch nachgebessert werden aber das kann man auch einfach genug abdrehen.

Ich vermute in 1-2 Jahren wird Windows 11 langsam reif für den Produktiveinsatz sein.

Termy schrieb:
Das würde ich so nicht unbedingt pauschal unterschreiben.
Manche Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, auch wenn es erst mal weh tut.

Nun ich würde meinen es ist nicht angebracht erwachsene Menschen zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen zu wollen.
Die sind nämlich erwachsene suverene Individuen, weder Kinder noch Leibes eigene Sklaven oder sonst wie jemandem unterstellt.
 
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@mischaef
Ok, alles klar.
Diese Einstellungen waren aber bereits mit Windows 10 notwendig.
Es kam halt mit jeder neuen Build, wie auch mit Windows 11, neue (aktivierte) Einstellungen hinzu, sodass die Suche unhandlicher wurde.

Genauso wie mit den Einstellungen für die Benachrichtigungen von Windows (Werbung).
Sie sind immer noch unter Benachrichtigungen zu finden, aber nun unter einem Reiter versteckt sowie mit einer weiteren Einstellung.

Ich denke, dass es mit jeder weiteren neuen Build so weitergehen wird.
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1759751512993.png
 
Termy schrieb:
Das Problem ist, dass Win11 ohne dieses Tool eine noch größere Zumutung als sowieso schon ist. :rolleyes:

Und für Probleme mit Windows-Updates braucht man ganz sicher keine extra Tools :freak:

Das ist allerdings wahr. Gestern den neuen Win11-Laptop der Eltern eingerichtet. Ausgeliefert mit uralter Win11-Variante, hats gute 6 Stunden gedauert, bis alles lief.

1. 24H2 wollte überhaupt nicht drauf, bricht immer ab (Problem zur genüge in den Medien gewesen).
2. Das Bordmittel "Update-Problembehebung" liefert nur den ewig drehenden Kreis, auch nach 20 Minuten. Keinerlei Feedback. Prozess nicht über über Taskmanager abschießbar.
3. Kaltreset und rumfummeln mit sfc/scannow und Co. bis er erfolgreich eine "Reparaturversion" von 24H2 draufhat.
4. Worauf Windows meckert, dass es erneut aktiviert werden möchte (!!).
5. Also wieder fummeln um OEM-Key auszulesen.
6. Der natürlich nach manueller Eingabe nicht funktioniert. (Dieser Key wird schon benutzt blabla) Problembehebung dreht wieder im Kreis.
7. Update deinstalliert und neu installiert, lief dann sogar durch, aber kein Effekt auf Aktivierung.
8. Internet voller angeblicher Lösungen verschiedener Komplexität, von denen aber keine funktioniert.
9. MS angerufen wie anno 2001; "Problem ist bekannt"; Ellenlange Install-ID durchgegeben, dann aber wenigstens ohne Probleme neuen Key bekommen, der tatsächlich ging.

Dazu gefühlt jede Funktion an einem anderen Ort als früher, ohne dass es insgesamt schlüssiger wirkt. Kein vernünftiges Feedback über Fortschritt der ausgeführten Operationen. Selten so oft das Gefühl gehabt "jetzt ist er wohl abgestürzt".

Für mich (nach zugegeben begrenzter Erfahrung) das dysfunktionalste Windows seit Millennium!

Nächste Woche bin ich selbst dran. Aber nach der Erfahrung mache ich definitiv einen Clean-Install anstatt Update. Und installiere parallel Mint.

DKK007 schrieb:
Funktioniert nun endlich das Update auf 24H2?

Für die meisten scheinbar ja, für einen nicht unerheblichen Teil immer noch nicht, siehe z.B. mein Text oben.

Jetzt kann ich mir ja noch ein bisschen selbst helfen, aber ich frag mich schon, wie das einige Leute in freier Wildbahn schaffen sollen. Die brauchen irgendwie Hilfe oder hängen in 5 Jahren immer noch auf 24H1.... Außer es läuft irgendwann doch einfach durch. Scheint auch tausendfach so zu sein, wenn man Foren und reddit ließt. Verstehen tut da keiner mehr was, offenbar auch Microsoft selbst nicht.
 
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Termy schrieb:
Aber das Microsoft ja meint, absolute Basics, wie z.b. das Platzieren der Taskbar am rechten oder linken Rand raus zu schmeissen oder die dümmstmögliche Gruppierungsvarianten zu wählen, dann wird man ja genötigt, solche Tools zu nutzen.
Genau so, oder ein schlechteres Kontext Menü anzubieten in denen Funktionen des alten einfach weggelassen wurden

Dass mit der nicht frei positionierbaren taskbar ist ohnhin ein Armutszeugnis, mehr als eü Jahre möglich jetzt plötzlich aus dem Nichts Funktionalität gestrichen
 
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Seven2758 schrieb:
Ok, alles klar.
Diese Einstellungen waren aber bereits mit Windows 10 notwendig.
Fuer diesen Proeddel, all dem Kram der ueber dutzende Bordmitteleinstellungen angepasst werden muss, habe ich auf Windows 10 O&O Shutup verwendet. Ich war selber ueberrascht wie "klassisch" ein Windows noch gemacht werden kann. Belaesst man es bei gruen markierten Optionen und ist bei gelben Optionen vorsichtig (Grundsatz: Nur aendern was man gelesen und verstanden hat) macht man auch nix kaputt.

Und ich werde das bei Windows 11 auch wieder machen.
 
Die Ursache für die belebte Diskussion hier und die Existenz solcher Tools ist für mich die mangelnde Flexibilität von wichtigen Windows-Komponenten (Start-Menü, Task-Leiste). Microsoft schafft es halt nicht, alle zufriedenzustellen, indem sie dem User ermöglichen, Dinge so einzustellen, wie es der User gerne mag. Stattdessen geben sie es einfach vor und der User muss es fressen.
Ob das jetzt Unvermögen oder Unlust ist, die Diskussion überlasse ich gerne euch.
Ich jedenfalls fand es von Windows 10 auf 11 schon alleine deshalb einen derben Schritt zurück, weil ich die Taskleiste nicht wie vorher gewohnt an der Seite positionieren konnte. Es ist mir auch völlig schleierhaft, wie man etwas als neu und besser verkaufen kann und dann Features weglässt.
 
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Ich habe einfach überall Win 11 installiert, offiziell unterstützt oder nicht.
Mittlerweile habe ich mich (fast) dran gewöhnt.
1-2 Punkte nerven noch, aber das Meiste das mich gestört hat, lässt sich anpassen.

Wieder helles Theme, Windows Start links, keine Online Suche mehr im Start, kein Autosave von Textdateien, Kalender und sekundengenaue Uhr, kein Stapeln der Tabs, paar Apps deinstalliert usw.

Mit dem Startmenü habe ich eher weniger zu tun, bin alt und mag meine Icons klassisch auf dem Desktop.

Was mich noch nervt sind die doppelten (oder mehr) Menüs. Systemsteuerung zum Beispiel. Oder das Rechtsklick Menü mit doppelten Inhalt.

Kopieren, einfügen und vor allem Umbenennen hätte ich schon gerne wie früher. Wie gesagt, man gewöhnt sich dran. Deswegen lasse ich auch keine komischen Tools aufs Windows los.

So was gab es früher auch schon. Habe da eher schlechte Erfahrungen.

Wie immer: Jeder wie er mag.
 
Ich nutze alle 3 großen Betriebssysteme (Windows, macOS und Linux) parallel (beruflich und privat). Wenn man fast ausschließlich mit Shortcuts und Tastatur arbeitet macht es fast keinen Unterschied welches man nutzt.

Windows-Taste oder Spotlight (CMD+Leerzeichen) und los geht's. Sobald dann das gewünschte Programm läuft habe ich nichts mehr mit dem Betriebssystem am Hut, außer mal den Desktop bzw. Tab zu wechseln.

Da solche Tools häufig nur irgendeine Legacy-Funktion wieder holen oder optischer Natur sind, habe ich so gar keinen Bedarf so einen Krempel zu installieren.
 
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Ich habe das Tool, damit ich die Taskbar am oberen Rand haben und automatisch ausblenden kann. Taskbar am oberen Rand ging/geht ja auch mit Registry Anpassungen, aber genialerweise geht dann die Vorschau der Anwendung nach "oben". Wenn man den zweiten Monitor virtuell über dem anderen anordnet kann man da die Vorschau sehen.
 
@LDNV

Ich meine was anderes: https://www.computerbase.de/forum/t...rtmenue-fuer-windows-11.2235932/post-30487478

Und ja der Extra-Klick nervt mich, habe Deine Varianten afaik schon getestet.

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Zu Deiner Überraschung, dass Leute damit nicht happy sind und deswegen zu Linux wechseln: Da spielt ja noch viel mehr mit rein. Das Gefühl von Autonomie. Mit Recall wurde viel Porzellan zerschlagen. CoPilot Gedöns nervt doch größtenteils (ich hab nichts gegen KI, ich will es aber Stücki für Stück integrieren, anstatt die ganze Zeit zu merken was es nicht kann). Und ja KI geht auch mit Kontrollverlust einher. Dann die künstlichen Beschränkungen, dass W11 plötzlich auf Hardware nicht mehr lief. Updates für W10 erst Ende dann doch nicht. Accountzwang beim einloggen... Gibt eine Vielzahl an Gründen warum man zu Linux wechseln will (dass dort auch nicht alles gold ist, und man verdammt viel mit seiner persönlichen Zeit bezhalt, finden die Leute ja früh genug raus ;-) )
 
Shririnovski schrieb:
Und die beiden einzigen Designs, die ich bei Windows je wirklich gut fand, sind Win7 Aero und das gute alte, graue Win2000 Design. Beide sind so heute nicht mehr verfügbar.
Wenn Dir das wirklich wichtig ist: Es gibt ja Tools, welche den Win7 Look zurück bringen.
Aber eben, wie tief die ins System eingreifen und was bei grösseren Win11 Updates damit geschieht, ist halt so eine Sache... Und nicht alle/alles ist kostenlos.
 
Dr.Death schrieb:
Fühlt sich an wie in der Post-XP-Zeit, als man sich das Design des Vorgängers wiederherstellen wollte. Zurück in die Vergangenheit anstatt sich bei zwei Klicks umzugewöhnen...

Das lustige ist, dass sich das Spiel immer wieder wiederholt.
Als WinXP released wurde, wollten alle zum Win2k Design zurück.
Als WinVista/7 released wurde, wollten alle zum WinXP Design zurück.
Als Win10 released wurde, wollten alle zum WinVista/7 Design (Aero Glass) zurück.
Als Win11 released wurde, wollten alle zum Win10 Design zurück.
Jetzt ratet mal, wohin die Leute zurück wollen wenn Win12 released wird :D
 
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Ich sehe auch keinen Grund dafür solch Tools einzusetzen. Bisher habe ich für mich die Erfahrung gemacht, dass es am Ende weniger Arbeit ist, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, als bei jeder Änderung mit mehr und mehr Aufwand am älteren festzuhalten.

Spätestens wenn man im Bekanntenkreis als der PC-Fuzzi gilt, der allen helfen kann, ist es kontraproduktiv sich vorher komplett von der Standardbedienung eines Betriebssystems gelöst zu haben, denn die gleichen Voraussetzung wird man bei den anderen PCs nicht antreffen.

Nur vom Total Commander, da lass ich mich nicht von abbringen ;).
 
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Shririnovski schrieb:
Designs, die ich bei Windows je wirklich gut fand, sind Win7 Aero und das gute alte, graue Win2000 Design. Beide sind so heute nicht mehr verfügbar.

Aero gibt es halt über Drittherstellertools, ich habe mir Aero Glass mit dem Wi8 RP Theme so für Windows 10 zurückgeholt

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Land_Kind schrieb:
Wenn Dir das wirklich wichtig ist: Es gibt ja Tools, welche den Win7 Look zurück bringen.
Aber eben, wie tief die ins System eingreifen und was bei grösseren Win11 Updates damit geschieht, ist halt so eine Sache... Und nicht alle/alles ist kostenlos.
Wirklich wichtig? Nein schon lange nicht mehr. Privat bin ich 2011 auf Linux gewechselt, zumindest abseits vom Gaming. 2019 ist auch die letzte Windows-Installation gegangen (hatte ich noch als Dualboot auf dem Gaming-System bis dahin, habe sie aber immer weniger genutzt).
Und an der Arbeit? Naja ich hab meine IT gefragt, wegen so ein paar Tweaks für bessere Nutzbarkeit unter Win11 (sowas wie Rechtsklickmenü und Taskleiste/Startmenü, rein Kosmetisches hab ich gleich außen vor gelassen), die habe ich nicht bekommen. Dann arbeite ich eben etwas weniger effizient, das ist vom AG scheinbar so gewollt.

Es wäre einfach im Sinne der meisten Windows Nutzer, wenn MS öfter mal Opt-Out Optionen anbieten würde. Und natürlich nicht einfach rudimentäre Funktionen streichen, die seit Jahrzehnten da waren.
 
Wenn diese 'rudimentären' (war grundlegende gemeint ;)?) Funktionen aber nach Microsoft Informationen seit Jahren schon nicht mehr oder kaum noch genutzt werden, dann wird da auch mal aufgeräumt.

Eventuell schneiden sich da die Microsoft-Verweigerer, die dennoch Windows nutzen, aber jegliche Kommunikation nach Redmond unterbinden ins eigene Fleisch. Ihre Wünsche und Gewohnheiten kommen da einfach nicht mehr an ;).

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich ein Befürworter der Vollüberwachung bin, aber sie abzulehnen kann eben auch Nachteile bewirken.
 
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sverebom schrieb:
Einfach die Möglichkeit erhalten oder wieder integrieren, Gruppen im Startmenü anzulegen, und schon wären viele User zufriedener, und vielen Anwendern wäre geholfen.
Das ist definitiv ein Punkt. Ich kann mit dem Startmenü in der Form null anfangen. Ich finde nichts. Zumal man auch tausende Programme hat. Ich benutze die alle nicht. Bei mir liegt alles auf dem Desktop oder in der Taskleiste. steam noch bei den ausgeblendeten Symbolen. Mich nervt auch, dass es im Taskmanager tausende Prozesse gibt. Was machen die alle? CFT-Ladeprogramm oder COM surrogate? Brauch ich nicht.
 
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