News Externe SSD: Crucial X6 Portable ist kleiner, leichter und langsamer als X8

MichaG

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MichaG

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Artikel-Update: Mittlerweile liegen Informationen zum Marktstart vor: Die Crucial X6 mit 1 TB wird für rund 157 Euro angeboten, das Modell mit 2 TB kostet 289 Euro. Bei beiden nennt der Händler Amazon eine Verfügbarkeit ab dem 1. September 2020.
 

Affenzahn

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Sportlicher Preis.

Die laut Tests über alle Zweifel erhabene Samsung T5 kostet ca. 110€ für 1GB und ist damit ein sehr gutes Stück günstiger.
Die 2GB Variante liegt bei 260€. Da fällt der Unterschied zwar nicht mehr ganz so ins Gewicht, aber ist immer noch da.

Und dann ist da noch der Mindshare. Ich würde, vom Preis abgesehen, eher Samsung kaufen.

//nene @Fritzler ich kauf meine Festplatten immer in Anno-2003-USB-Stick-Größe

Stimmt, QLC / TLC. Da war was. Wobei das für den Otto Normalo eigentlich nicht ausschlaggebend sein dürfte, da man davon eigentlich nichts merken sollte. (hätte, wäre, wenn)
 
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PS828

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Die X8 läuft bei mir tadellos. Die X6 ist bestimmt auch Klasse :)
 

deo

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Für ein M.2. Gehäuse mit NVMe Unterstützung zahlt man gut 30€.
Also würde eine Kingston A2000 1TB mit dem Gehäuse zusammen 120€ kosten.

Wenn man mehr Wert auf Qualität legt, bietet sich gerade die Samsung SSD 970 EVO 1TB für 120€ an und dann macht es zusammen 150€.
 

Holt

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Die laut Tests über alle Zweifel erhabene Samsung T5 kostet ca. 110€ für 1GB und ist damit ein sehr gutes Stück günstiger.
Eben und sie hat TLC NAND, während schon die über der neuen X6 positionierte X8 QLC hat, diese also vermutlich auch für die X6 zutreffen dürfte. Die T6 Portabel 1TB habe ich auch und da steht drauf "Rated DC 5V 0.8A" und damit bleibt sie also immer unter den 900mA die ein USB3 Port auf jeden Fall liefern kann. Genau dies kann man beim Selbstbau einer internen SSD in ein USB Gehäuse nämlich nicht garantierten, die internen SSDs können nämlich auch mal mehr Strom ziehen als ein USB 3 Port zu liefern braucht und dreht er ihr den Saft ab. Dies passiert sehr wahrscheinlich während Schreibvorgängen und gerade dann sind unerwartete Spannungsabfälle Gift für SSDs.
Ergänzung ()

PS: Die X6 hat wohl QLC NAND:
 

HighTech-Freak

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MX500 2TB + USB-C Gehäuse... billiger und besser...
Ergänzung ()

...und damit bleibt sie also immer unter den 900mA die ein USB3 Port auf jeden Fall liefern kann. Genau dies kann man beim Selbstbau einer internen SSD in ein USB Gehäuse nämlich nicht garantierten, die internen SSDs können nämlich auch mal mehr Strom ziehen als ein USB 3 Port zu liefern braucht und dreht er ihr den Saft ab.
Wann genau ist das Problem in den letzten 10 Jahren praktisch aufgetreten? Ich könnte mich nicht erinnern dass jemals auch nur ein USB-Port die externe HDD nicht geschafft hat. Und die ziehen durchwegs mehr als 1A.
 
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Holt

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Wann genau ist das Problem in den letzten 10 Jahren praktisch aufgetreten?
Es gab hier und in anderen Foren einige Fälle wo es aufgetreten ist und nach dem Wechsel von einer Selbstbaulösung zur T5 oder der Verwendung eines aktiven Hubs (also eines mit eigenem Netzteil) behoben war. Sicher liefern viele USB 3 Ports mehr Strom als die Spezifikation verlangt, was übrigens auch für einen normalen Typ-C Port nur 900mA sind. Nur Ladeports, USB 3.2 Gen[1|2]x2 und USB 4 Ports müssen mindestens 1,5A liefern.

USB HDDs ziehen nicht durchweg mehr als 1A, dies ist gelogen. Schon die uralte die M9TU hat eine angepasst FW mit einer "Spin-up Current (Max.): 750 mA". Außerdem haben die HDDs den "Vorteil", dass die den meisten Strom beim Hochdrehen der Spindel brauchen, wenn der Port nicht genug Strom liefert, dann merkt an dies sofort, weil die Platten eben nicht hochfährt, sondern die Drehzahl wieder einbricht wenn der Port den Saft abdreht und wenn der Strom dann wieder da ist, hört man wie die Drehzahl wieder steigt um dann wieder abzufallen, wenn die Spannung wieder weg ist usw.

SSDs ziehen aber gerade beim Schreiben am meisten Strom und die mit Pseudo-SLC Schreibcache ausgerechnet dann, wenn der Pseudo-SLC Schreibcache voll ist, denn das Schreiben nur eines Bits geht nicht nur schneller, sondern braucht auch weniger Strom. Passieren dann nebenbei noch Lesezugriffe, also Mixed-I/O, so kann die Leistungsaufnahme noch höher sein und erst recht, wenn dem Controller beim Schreiben der freie Platz ausgeht und er nebenbei noch Aufräumen muss, also noch gültige Daten auf Blöcken umkopieren um diese danach zu Löschen und erneut beschreiben zu können.
Wie viel Strom eine SSD maximal ziehen kann, sieht man nicht anhand der Messung der Leistungsaufnahme in den Reviews, sondern sieht seht normalerweise auf dem Etikett in der Form von z.B. "Rated DC 5V x.xA" bzw. bei M.2 und mSATA SSDs dann 3,3V und da sind Werte zwischen 1A und 2A normal.

Bei M.2 SSD sind es oft mehr, wie z.B. bei der neuen SK hynix Gold P31 mit 2,5A:

SK hynix Gold P31 Etikett.jpg


(Quelle)

Bei der WD SN750 sind es sogar 2,8A:

WD_SN750_Rated_3.3V_2.8A_edited.png


Selbst wenn man die Leistungsaufnahme des USB NVMe Bridgechips nicht berücksichtigt und einen idealen Spannungswandler von den 5V über USB auf die 3,3V annimmt, sind das bei 5V noch 1,85A!

Sollte so eine Angabe auf dem Etikett fehlen, würde ich die SSD sofort zurückgeben, da der Anbieter offenbar die Eigenschaften des Produktes nicht kennt welches er da verkauft. Aber es sind eure Daten, daher könnt ihr natürlich auch machen was ihr wollt!
 
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Affenzahn

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@Holt Normale SATA SSD ziehen normal so 5-6 Watt Peak. (Also ca 1 - 1,2A peak) Der Controller wird dort eh durch die SATA Schnittstelle ausgebremst...
NVMe würd ich auch nicht per USB anschließen... Die Dinger haben oft nicht umsonst Kühlkörper drauf. 10W ist da eher die Norm als die Ausnahme... +Verlust für 5V->3,3V kommt noch dazu...
Minderwertige USB-Kabel sind dann auch noch so ein ganz eigenes Thema...
 

Holt

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NVMe würd ich auch nicht per USB anschließen... Die Dinger haben oft nicht umsonst Kühlkörper drauf. 10W ist da eher die Norm als die Ausnahme...
Die Spezifikation erlaubt für M.2 SSDs maximal etwas über 8W dauerhafte Leistungsaufnahme, 10W sind also sicher nicht die Norm. Aber die Temperaturen sind noch ein weiterer Grund warum ich eine Fertig-USB SSD dem billigeren Selbstbau vorziehen würde, denn die FW der Fertig-USB SSDs ist so angepasst, dass sie bei geringeren Temperaturen throtteln, eben damit man sich nicht die Finger an ihnen verbrennt. Interne SSDs throtteln hingegen erst ab 70°C und es gibt auch Fälle wo im Review die ausgelesene Temperatur deutlich unter der per Thermokamera gemessenen Temperatur lag.

Der Selbstbau, also eine internen SSD in ein Gehäuse zu bauen, ist natürlich billiger, aber mit der Fertig USB SSD ist man auf der sichereren Seite.
 
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