Externe Wasserkühlung

nikonF33

Cadet 4th Year
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Hallo liebes Forum,

ich möchte mir zukünftig eine Custom Wasserkühlung - für CPU und GPU - zulegen und habe auch schon ne Menge dazu gelesen und einige Fachleute dazu befragt. Was mir nicht gefällt ist der Umstand, dass die notwendigen möglichst grossen Radiatoren in ein Gehäuse gequetscht werden, d.h. ein zu den Radiatoren passendes Gehäuse gekauft bzw. die ins vorhandene Gehäuse passenden Radiatoren erworben werden müssen. Daher meine Idee, die bestimmt auch andere hatten, die Wasserkühlung wegen der Flexibilität extern aufzubauen, d.h., gehäuseunabhängig! Positiver Nebeneffekt könnte auch sein, dass die Wärme effektiver abgeführt werden könnte. Platz ist egal, Geld ist fast egal! Ich dachte auch daran, die Pumpe und die AGB ebenfalls extern zu bauen, die Stromversorgung auch der etwaigen Lüfter, sollten vom Mainboard reguliert und gesteuert werden.

Bei den mir aufgefallenen Angeboten ist z.B. eine MoRa 420 LT mit Kupplungen etc. in den Fokus gerückt.

Frage:
Ist es jedoch auch sinnvoll, normale interne Radiatoren dafür zu nutzen FRAGEZEICHEN

Angenommen ich hätte zwei, drei oder sogar vier 360iger Radiatoren im Karton rumliegen, könnte ich diese nicht auch für den externen Einsatz nutzen FRAGEZEICHEN

Vielen Dank für Eure - hoffentlich - konstruktiven Anmerkungen und Anregungen und schöne Feiertage.
 
Klar kannst du auch drei 360er Radiatoren auf einem entsprechenden Rahmen aufstellen, sieht dann aus wie ein MoRa, du musst nur die Radiatoren miteinander verbinden, das ist beim MoRa halt schon erledigt.
 
Ein externer Radiator unterscheidet sich eigentlich hauptsächlich durch die Optik und ggf noch die Größe von einem internen (eben weil draußen mehr Platz ist), vom Prinzip funktionieren sie aber gleich, Du kannst also eigentlich nehmen was Du möchtest.

Ich selbst habe sowohl interne (2x 480, 2x 240) und einen externen (MoRa 3 420 LT) im Einsatz. Die internen kamen zuerst weil ich keinen Platz/Idee hatte wo der externe in meinem Raum hinsoll, später als ich Platz hatte kam der MoRa dazu (habe dazu 2x 2 Meter Schlauch hinter meinem Schreibtisch durch HT50 Abwassersteckrohr zwecks Schlaucheinklemmvermeidung auf die andere Seite verlegt und auf beiden Seiten mit Schnellverbindern angekoppelt). Ziemlich viel Gebastel und ziemlich individuell. Jetzt habe ich mehr Kühlleistung als ich jemals brauchen werde. Der Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt ;)
 
Hört sich richtig gut an ...und würde gerne mal Bilder davon sehen.
Wenn fertig.
 
MADman_One schrieb:
Ich selbst habe sowohl interne (2x 480, 2x 240) und einen externen (MoRa 3 420 LT) im Einsatz.

Nicht a bissle viel ? :D
 
wird einer von denen sein die bei 32 Grad wassertemperatur schon schwitzen und angst bekommen das was kaputt geht :)

Im Notfall reichen auch 15m schlauch und den Mora in den Keller, Loch in die Decke vom Keller und durch das Loch den Schlauch. Dann ist immer schön kühl :P
 
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:D
 
Ich habe selber 2 Wakü Systeme mit ext. Rad am laufen.

Airplex Gigant Alu (der große) mit 5960X und 2 1080ti
und
Mora (der große) mit TR 1950X und 2 Vega 64

Die Vorteile der externen Wasserkühlung liegen auf der Hand:
Maximale Leistung bei minimaler Geräuschkulisse.

Das hat aber auch Nachteile:
Transport ist schwierig.. Schnellkupplungen verringern den Durchfluss.
(wenn was ist...... System ablassen)
Das Ganze wird schnell teuer durch die benötigte Anzahl der Lüfter.
Bei jedem Upgrade ist ein Waterblock für die dementsprechende Hardware nötig.

Beim Gigant habe ich es bereut, erst billige Lüfter gekauft zu haben.
Da ist es auch schwierig an die Lüfter ran zu kommen, wenn sie mal verbaut sind.
Der hat 4 Schienen mit jeweils 6 Lüftern.

Ich hatte viel "Spaß" dabei einen schleifenden Lüfter zu finden.
(Medium ablassen, Lüfersteuerung abklemmen, Schienen ausbauen, exterm testem. Lüfter wechseln und alles wieder zusammen bauen)

Ich habe dann auf Markenlüfter (im Angebot) gesetzt und seit dem Ruhe. (Noctua Redux)

Beim Mora ist der Lüftertausch viel einfacher.
Der hat zwar weniger Kühlleistung wie der Airplex, dafür weniger Style und größere Standfläche.

Allerdings sind sind externe Radis meist eine Einmalinvestition.
Eine solche Kühlfläche gepaart mit guten Lüftern die im Standgas laufen, können für Jahrzehnte für Ruhe und gute gute Temperaturen sorgen.
 
IBISXI schrieb:
Die Vorteile der externen Wasserkühlung liegen auf der Hand:
Maximale Leistung bei minimaler Geräuschkulisse.
ich würde wetten das du im Vergleich zu meinen 3 360er Radiatoren intern, keinen Unterschied bzgl der Geräuschkulisse feststellst.
 
W0lfenstein schrieb:
Nicht a bissle viel ? :D
Ja, genaugenommen ist es das, aber es schadet glücklicherweise auch nix. Und der MoRa kam halt erst später weil ich einen externen Radiator irgendwie...naja..."cool" fand ;) Und die internen wieder auszubauen nur um dann Platz zu haben den ich eh nicht brauche war für mich auch nicht sinnvoll. Also ist erst mal alles drin geblieben. Aber der eine 240er vorne fliegt demnächst raus, den brauche ich wirklich nicht mehr, zumal ich mein SLI auflösen werde.

RichardRich schrieb:
wird einer von denen sein die bei 32 Grad wassertemperatur schon schwitzen und angst bekommen das was kaputt geht :)
Nein, eigentlich nicht, aber ich habe gerne Reserven und brauchte den Platz für nix anderes. PC und Hardware ist halt ein Hobby ;) Und eine 12-Kern CPU die übertaktet unter Vollast über 400W alleine verbraten kann und ein 1080ti SLI erzeugen viel Abwärme, ich habe Lastspitzen von über 1300W gemessen. Aber das sind Extremwerte, im Alltag erreiche ich die bei weitem nicht und das SLI ist so gut wie Geschichte. Daher ist es jetzt wirklich überdimensioniert, aber es schadet nicht und ich muss das Zeug auch nicht verscherbeln daher bleibt es wo es ist ;)

Mir ging es mit der Beschreibung meiner WaKü auch in der Tat um ein eher wenig praxisrelevates und extremes Beispiel um dem TO zu zeigen, daß man eine WaKü auf viele Arten konzipieren kann und doch sehr viele Freiheiten hat.
 
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Von den Bildern des PCB her hat die WX 8200 im Bereich zu den Stromanschlüssen mitten auf dem PCB noch eine verirrte Phase im Doppelpack und auch bei den Anschlüssen sind die Komponenten etwas anders positioniert.
Ich kenne jetzt nur den Aqua Computer Kryographics von Hands-On, der müsste passen, da alles jenseits des Vega 64 Referenz-Phasen-Layouts bei dem Teil nur noch Dekoration ist, im Grunde ein dickes gewölbtes Blech, da dürften die Spulen und SMDs drunter passen, gebe ich aber keine Gewähr drauf.
 
Wenn du den Platz hast dann mach extern. Wie schon beschrieben gibt es viele Vorteile. Ich hab seit ich Wasserkühlung habe (sicher schon 10+ Jahre) den Radiator extern. Ich mag es auch das ich im Gehäuse dadurch genug Platz habe wenn ich mal etwas wechseln muss was doch ab und zu mal vorkommt.
 
W0lfenstein schrieb:
Nicht a bissle viel ? :D
Zu viel Radifläche gibts nicht :D
Ich war auch erst zufrieden, als ich auch unter Volllast passiv unterwegs war :mussweg:
Ergänzung ()

nikonF33 schrieb:
Ist es jedoch auch sinnvoll, normale interne Radiatoren dafür zu nutzen FRAGEZEICHEN

Angenommen ich hätte zwei, drei oder sogar vier 360iger Radiatoren im Karton rumliegen, könnte ich diese nicht auch für den externen Einsatz nutzen FRAGEZEICHEN
Klar kannst du auch normale interne Radiatoren extern aufstellen, von einigen Herstellern gibt es dafür auch spezielle Radistands. Ein von Haus aus extern konzipierter Radi schaut eben noch etwas schöner aus, aber sonst macht das keinen Unterschied.
Und wie du schon angemerkt hast, ist es ein Riesenvorteil, wenn man bei der Gehäusewahl nicht auf die Radiatorengröße achten muss, man kann einfach von einem 100 Liter Case auf ein Dan A4 wechseln und hat die gleiche Kühlleistung.
 
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RichardRich schrieb:
wird einer von denen sein die bei 32 Grad wassertemperatur schon schwitzen und angst bekommen das was kaputt geht :)

Neidisch ? ;)
Wird wenn eher einer von denen sein die die Augenbrauen hochziehen, wenn Leute schreiben, dass ihre Lüfter bei 850 rpm unhörbar seien.

RichardRich schrieb:
ich würde wetten das du im Vergleich zu meinen 3 360er Radiatoren intern, keinen Unterschied bzgl der Geräuschkulisse feststellst.

Schlag Wetteinsatz und Umsetzung vor ich wette mit dir. 3x 360 intern im Sommer unter Volllast da schiebst du auf jeden Fall RPM auf deine Lüfter und jeder der nicht taub ist hört den Unterschied zu nem größer dimensionierten System mit lautlosen Lüftern..


Zum TE:

Die meisten fangen beim Einstieg mit "es muss aus Prinzip und unbedingt intern sein" an. Du nicht, alles richtig gemacht, wirst du nicht bereuen.

Gruss
 
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