Mhh, also um die Sache mit den Brillen mal aufzuklären
, da gibt es verschieden Verfahren:
1. Rot-Grün-Brille
Dabei brauch man wie der Kollege im ersten Post gesagt hat bloß eine besagte Papp-3D-Brille wie sie z.B. 3D-Comics beigelegt wird. Funzt auf jedem Monitor, TFT, Beamer oder sonst was.
Bild wird dabei aus zwei Perspektiven gerendert und in der jeweiligen Farbe fürs rechte oder linke Auge gleichzeitig dargestellt.
Nachteil sind eben die verfälschten Farben und die nötige Brille.
2. Shutter-Brille:
Dabei kommt eben die bekannte Shutterbrille zum Einsatz die sich nie wirklich durchsetzen konnte und weswegen der Treiber-Support mittlerweile zu wünschen übrig lässt
Wirklich brauchbar wurde das Verfahren damals ungefähr zu NVidia-TNT2-Zeiten. Hab selbst noch eine die damals bei ner Elsa Erazor III dabei war
.
Grundvorraussetzung dafür ist ein Röhrenmonitor der in ner Auflösung betrieben wird die ne möglichst hohe Bildwiederholrate bietet. Ab 100Hz fängts da an spielbar zu werden. 120Hz sind angenehm und 140Hz sind wohl perfekt. Ausserdem muss VSync aktiviert sein.
Der 3D-Effekt kommt dabei zustande, dass ebenfalls das Bild aus zwo Perspektiven gerendert wird und diese dann abwechselnd dargestellt werden. Das Glas der Shutterbrille des andren Auges als das für welches das Bild bestimmt ist wird dabei abgedunkelt wodurch die Wiederholrate auf jedem Auge folglich nur die Hälfte der des Monitors beträgt.
Nachteil dabei ist eben, dass man recht hohe Wiederholraten fahren muss, die TFTs nicht abkönnen und normale Röhrenmonitore nur in niedrigen Auflösungen bieten. Ausserdem ist das Spielen damit selbst bei 120Hz auf Dauer für die Augen recht anstrengend . Ich selbst habs nie viel länger als ne halbe Stunde damit ausgehalten. Max war wohl ne Stunde, dann hab ich den Rechner allerdings komplett ausgemacht
Lief bei mir übrigens bis Anfang des Jahres mit ner GF6800 problemlos mit dem alten Treiber. Halo hab ich damit gern gezockt
3. TFT oder Beamer die mit polarisiertem Licht arbeiten:
Dabei nutzt man die Welleneigenschaft des Lichtes aus. Grundvorraussetzung ist also ein TFT oder Beamer (evtl auch zwo) die Licht jeweils in horizontaler oder vertikaler Schwingungsebene polarisieren können.
Die Bilder der beiden Perspektiven die gerendert werden, werden also gleichzeitig in verschiedenen Schwingungsebenen ausgesendet. Mittels einer geeigneten Polarisationsbrille die für jedes Auge nur das Bild durchlässt welches für das Jeweilige bestimmt ist kommt dann der 3D-Effekt zu stande. Möglich wird dies durch ein feines Gitter durch welches eben nur Licht durch kann, welches Parallel zum Gitter schwingt.
TFTs gibts wie gesagt für ordentlich Geld von Zalman und andren Herstellern. Beamer mit dieser Technik werden z.B. in Unternehmen eingesetzt zur Produkt- und Designpräsentation.
Vorteil ist die relativ hohe Farbtreue des Verfahrens und die geringe Augenbelastung. Als Nachteil kann man wohl bloß die hohen Kosten der erforderlichen Hardware nennen und dass wie bei den andren Verfahren eine Brille benötigt wird.
Das sind die drei gängigen Verfahren die mir spontan einfallen. Wenn jemand noch ein andres weiß, dann immer her damit
Ich für meinen Teil warte immernoch auf einen Treiber mit dem ich die alte Shutterbrille an meiner 88GT betreiben kann. Hoffe dass da nochmal was nachkommt da ich endlich nen 19Zoll-CRT hab der bei 1152*864 noch 100Hz macht. Bei 800*600 macht er sogar dann die 140Hz
Soviel also zu den Auflösungen bei denen man die Games laufen lassen muss
MfG Kennedy
1. Rot-Grün-Brille
Dabei brauch man wie der Kollege im ersten Post gesagt hat bloß eine besagte Papp-3D-Brille wie sie z.B. 3D-Comics beigelegt wird. Funzt auf jedem Monitor, TFT, Beamer oder sonst was.
Bild wird dabei aus zwei Perspektiven gerendert und in der jeweiligen Farbe fürs rechte oder linke Auge gleichzeitig dargestellt.
Nachteil sind eben die verfälschten Farben und die nötige Brille.
2. Shutter-Brille:
Dabei kommt eben die bekannte Shutterbrille zum Einsatz die sich nie wirklich durchsetzen konnte und weswegen der Treiber-Support mittlerweile zu wünschen übrig lässt
Wirklich brauchbar wurde das Verfahren damals ungefähr zu NVidia-TNT2-Zeiten. Hab selbst noch eine die damals bei ner Elsa Erazor III dabei war
Grundvorraussetzung dafür ist ein Röhrenmonitor der in ner Auflösung betrieben wird die ne möglichst hohe Bildwiederholrate bietet. Ab 100Hz fängts da an spielbar zu werden. 120Hz sind angenehm und 140Hz sind wohl perfekt. Ausserdem muss VSync aktiviert sein.
Der 3D-Effekt kommt dabei zustande, dass ebenfalls das Bild aus zwo Perspektiven gerendert wird und diese dann abwechselnd dargestellt werden. Das Glas der Shutterbrille des andren Auges als das für welches das Bild bestimmt ist wird dabei abgedunkelt wodurch die Wiederholrate auf jedem Auge folglich nur die Hälfte der des Monitors beträgt.
Nachteil dabei ist eben, dass man recht hohe Wiederholraten fahren muss, die TFTs nicht abkönnen und normale Röhrenmonitore nur in niedrigen Auflösungen bieten. Ausserdem ist das Spielen damit selbst bei 120Hz auf Dauer für die Augen recht anstrengend . Ich selbst habs nie viel länger als ne halbe Stunde damit ausgehalten. Max war wohl ne Stunde, dann hab ich den Rechner allerdings komplett ausgemacht
Lief bei mir übrigens bis Anfang des Jahres mit ner GF6800 problemlos mit dem alten Treiber. Halo hab ich damit gern gezockt
3. TFT oder Beamer die mit polarisiertem Licht arbeiten:
Dabei nutzt man die Welleneigenschaft des Lichtes aus. Grundvorraussetzung ist also ein TFT oder Beamer (evtl auch zwo) die Licht jeweils in horizontaler oder vertikaler Schwingungsebene polarisieren können.
Die Bilder der beiden Perspektiven die gerendert werden, werden also gleichzeitig in verschiedenen Schwingungsebenen ausgesendet. Mittels einer geeigneten Polarisationsbrille die für jedes Auge nur das Bild durchlässt welches für das Jeweilige bestimmt ist kommt dann der 3D-Effekt zu stande. Möglich wird dies durch ein feines Gitter durch welches eben nur Licht durch kann, welches Parallel zum Gitter schwingt.
TFTs gibts wie gesagt für ordentlich Geld von Zalman und andren Herstellern. Beamer mit dieser Technik werden z.B. in Unternehmen eingesetzt zur Produkt- und Designpräsentation.
Vorteil ist die relativ hohe Farbtreue des Verfahrens und die geringe Augenbelastung. Als Nachteil kann man wohl bloß die hohen Kosten der erforderlichen Hardware nennen und dass wie bei den andren Verfahren eine Brille benötigt wird.
Das sind die drei gängigen Verfahren die mir spontan einfallen. Wenn jemand noch ein andres weiß, dann immer her damit
Ich für meinen Teil warte immernoch auf einen Treiber mit dem ich die alte Shutterbrille an meiner 88GT betreiben kann. Hoffe dass da nochmal was nachkommt da ich endlich nen 19Zoll-CRT hab der bei 1152*864 noch 100Hz macht. Bei 800*600 macht er sogar dann die 140Hz
Soviel also zu den Auflösungen bei denen man die Games laufen lassen muss
MfG Kennedy