Fast&Furious

Caramon2

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Ich sehe mir Fast&Furious an: Ich habe mir über die letzten Jahre die ganze Serie aufgenommen, weil ich durch "Inside Fast&Furious" neugierig geworden bin, da es sich mit der Zeit deutlich geändert haben soll.

Damals hatte ich nur die ersten 3 Teile im TV gesehen (inzwischen fast alles davon vergessen), dann wurde es mir zu stupide, weil immer das gleiche: Held bekommt Probleme, die sich absurderweise nur durch ein Rennen lösen lassen, das er trotz aller fiesen Tricks des Gegner natürlich gewinnt…

Als ich durch Paul Walkers Tod davon erfahren habe, dass es da schon sieben Teile gab, war ich sehr überrascht. - Paul Walker soll lt. der Doku übrigens sehr nett und hilfsbereit gewesen sein.

Vorgestern habe ich mir jedenfalls endlich den 1. Teil angesehen und gestern den 2.:

Die sind sooooo peinlich !!!

Immer wenn die auf's Knöpfchen drücken, gibt es extreme Verzerrungen, wie Dilatationseffekte und dann Schnitt auf den Tacho: Der Zeiger überschreitet gerade erst 100 mph! - Nur 160 km/h!

Kommt den Amis das wirklich schon so schnell vor !?

160 km/h empfinde ich als gemütliches cruisen: Damit kann man hier auf der A30 stressfrei im Verkehr mitschwimmen: Leicht schneller als der Durchschnitt, so dass man nicht ständig mit Dränglern zu tun hat, aber nicht so schnell dass man selbst ständig überholen muss oder ausgebremst wird.



Als ich den immer noch aktuellen Wagen 2005 neu hatte (Toyota Celica TS Bj. 2002 gebraucht), schaffte er, als ich es auf einer fast leeren dreispurigen AB *) ein einziges Mal ausprobiert habe, nicht ganz 260 km/h und lang noch sehr sicher auf der Straße.

*) rechts nur alle paar hundert Meter ein Auto, Mitte frei, links: ich 🙂

Etwas unheimlich war aber, wie schnell die anderen Autos rechts an mir vorbei huschten: Die "standen" nicht nur, die schienen sogar rückwärts zu fahren!
 
Hmm... also das Lesen deines Textes lößt bei mir zwei Dinge aus. Die Frage, was Du uns damit sagen möchtest und die Erkenntnis, das ein allgemeines Tempolimit vielleicht keine schlechte Idee wäre.

Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft kämen Dir 160 km/h (hoffentlich) auch schnell vor. Dort finden die Rennen in der der Filmserie nämlich in der Regel statt.
 
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2026 ist zu spät für F&F 1, 2 und Tokyo Drift. Das sind Filme, die zu ihrem Erscheinungszeitpunkt die Tuningszene widerspiegelten. Und das sind 25 Jahre. Alles anders heute.
 
Caramon2 schrieb:
Als ich durch Paul Walkers Tod davon erfahren habe, dass es da schon sieben Teile gab
Mittlerweile sind wir beim 10. Teil angekommen, allerdings haben die halt nicht mehr wirklich was mit den ersten Teilen zu tun. Sind halt mittlerweile total übertriebene "Superagenten" Filme
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
160 km/h empfinde ich als gemütliches cruisen: Damit kann man hier auf der A30 stressfrei im Verkehr mitschwimmen
Und jetzt fahr die 160 mal wie im Film in der Stadt, mal sehen ob das für dich dann immer noch entspannt und langsam ist 😉
 
bisy schrieb:
Mittlerweile sind wir beim 10. Teil angekommen, allerdings haben die halt nicht mehr wirklich was mit den ersten Teilen zu tun. Sind halt mittlerweile total übertriebene "Superagenten" Filme
Als ich damals die ersten beiden Teile gesehen habe, habe ich das gleiche empfunden und gedacht.

bisy schrieb:
Und jetzt fahr die 160 mal wie im Film in der Stadt, mal sehen ob das für dich dann immer noch entspannt und langsam ist 😉
Das waren gut ausgebaute, breite Straßen. - Unter kontrollierten Umstände (also eine offizielle Veranstaltung, wenn alles abgesperrt ist) hätte ich dort mit dem Tempo kein Problem. Bei einem Rennen würde ich aber trotzdem nicht mitmachen, weil mir mein Auto zu Schade dafür wäre.

Natürlich ist es unverantwortlich, sowas in einer Stadt zu veranstalten, wo jederzeit jemand aus einer Seitenstraße kommen kann, der natürlich nicht damit rechnet, dass dort jemand so schnell unterwegs ist.

Wenn ich davon mitbekommen würde, dass sowas veranstaltet werden soll, würde ich gleich die Polizei rufen.

Caramon2 schrieb:
dann wurde es mir zu stupide, weil immer das gleiche: Held bekommt Probleme, die sich absurderweise nur durch ein Rennen lösen lassen, das er trotz aller fiesen Tricks des Gegner natürlich gewinnt…
Inzwischen habe ich Teil 4+5 gesehen, auf die das schon nicht mehr zutrifft.

Wäre mir Tokyo Drift damals nicht schon zu viel gewesen, hätte ich die Serie dann wahrscheinlich doch toll gefunden.

Andererseits kann ich es mir jetzt nacheinander ansehen (wenn mir danach ist), da ich alle Teile bis einschließlich den von 2023 habe: Also nicht umsonst aufgenommen. :)

Über solchen Blödsinn, wie die offenbar nach belieben zu- und abschaltbare Massenträgheit des großen Tresor, kann ich glücklicherweise gut hinwegsehen. ;)
 
Buttkiss schrieb:
und die Erkenntnis, das ein allgemeines Tempolimit vielleicht keine schlechte Idee wäre.
Ich habe überlegt, ob das wirklich eine gute Idee wäre, auf z. B. 130 km/h zu limitieren:

Wenn sich die entsprechenden Leute und Leutinnen nicht mehr auf der AB "beweisen" können, gibt es vielleicht im Gegenzug mehr Straßenrennen. - Durch die Prohibition wurde in Amiland ja auch nicht verhindern, dass Alkohol getrunken wird, sondern stattdessen der entsprechender Teil der Bevölkerung in die Illegalität getrieben.

Was mich betrifft:

Ich habe es damals auf der quasi leeren, dreispurigen AB einmal ausprobiert, weil ich wissen wollte wie schnell der Wagen ist.

Es war niemand sonst auf meiner und der mittleren Spur und rechts auch kaum jemand und das so weit auseinander, dass dort niemand überholen musste: Also die mittlere Spur blieb leer. - Es war tagsüber, die Strecke gerade und die Sicht nicht eingeschränkt.

Ich hatte mir den Wagen gekauft, weil er mir gefällt, mich technisch interessiert und voll alltagstauglich ist. - Inzwischen ist er 24½ Jahre alt und er gefällt mir immer noch sehr: Ich gehe sorgfältig damit um.
 
Caramon2 schrieb:
Wenn sich die entsprechenden Leute und Leutinnen nicht mehr auf der AB "beweisen" können, gibt es vielleicht im Gegenzug mehr Straßenrennen. - Durch die Prohibition wurde in Amiland ja auch nicht verhindern, dass Alkohol getrunken wird, sondern stattdessen der entsprechender Teil der Bevölkerung in die Illegalität getrieben.
Die Personen, die mit überhöhter Geschwindigkeit auf deutschen Autobahnen unterwegs sind, sind zu 90% Geschäftsleute bei denen Zeit Geld bedeutet. Ich denke eher nicht das die plötzlich den Drang verspüren sich bei illegalen Straßenrennen "beweisen" zu müssen.

Caramon2 schrieb:
Ich habe es damals auf der quasi leeren, dreispurigen AB einmal ausprobiert, weil ich wissen wollte wie schnell der Wagen ist.
Kann man machen und Glück haben. Aber für die Zukunft gehst du damit bitte auf eine offizielle Rennstrecke.
Bei 260 km/h und der kinetischen Energie siehst Du die Hindernissen ja noch nicht einmal in die du dann zwangsläufig reinkrachen wirst. Wenn da der Reifen abraucht, dann macht auch ein Vin Diesel nix mehr. Patsch!
 
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Caramon2 schrieb:
Wäre mir Tokyo Drift damals nicht schon zu viel gewesen, hätte ich die Serie dann wahrscheinlich doch toll gefunden.
Tokyo Drift ist eigentlich der F&F der noch den größten Wert auf "echte" Straßenrennen und Untergrund-Rennkultur legte.
 
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Buttkiss schrieb:
Kann man machen und Glück haben. Aber für die Zukunft gehst du damit bitte auf eine offizielle Rennstrecke.
Das war 2005!
Buttkiss schrieb:
Bei 260 km/h und der kinetischen Energie siehst Du die Hindernissen ja noch nicht einmal in die du dann zwangsläufig reinkrachen wirst. Wenn da der Reifen abraucht, dann macht auch ein Vin Diesel nix mehr. Patsch!
Je nachdem welcher Reifen platzt und wie man reagiert, bleibt der Wagen in der Spur und man kann vorsichtig langsamer werden.

Das ist das reale Leben und nicht Hollywood, wo Autos schon explodieren, wenn man sie falsch ansieht.

Axxid schrieb:
Tokyo Drift ist eigentlich der F&F der noch den größten Wert auf "echte" Straßenrennen und Untergrund-Rennkultur legte.
Diese absurden Effekte Geschwindigkeit gab es nur in 1+2. Technisch hatte ich ab 3 nichts weiter auszusetzen, die Übertreibungen hielten sich deutlich in Grenzen und auch als er mit 195 km/h geblitzt wurde, geschah das ohne dass das Raumzeit-Kontinuum kollabiert (müsste es ja eigentlich: Wenn es bei 160 km/h schon zu starken Dilatationseffekten kommt, müsste die Masse des Autos bei 195 km/h ja schon gegen unendlich gehen ;)). Aber die Story hatte mich zu sehr angeordnet und ich bin davon ausgegangen, dass es so weiter geht: Als mehr Fx, dafür noch weniger Handlung, wie das damals so üblich war.

Men in Black 2 fanden wir damals so schlecht, dass wir am nächsten Tag nicht mehr wussten, in welchem Film wir gewesen waren! Ehrlich: Wir hatten das schon verdrängt. - Erst später fiel es einer Freundin wieder ein.

Als ich TD neulich wieder gesehen habe, fand ich die Story zwar weiterhin zu plump und konstruiert, aber wegen der Doku habe ich mir dann die nächsten Teile angesehen und wurde positiv überrascht.

Wenn die Sonne gleich weg ist, starte ich den Fernsehabend mit dem 6. Teil. - Momentan bin ich noch nicht übersättigt. :)
 
Gestern habe ich #7 gesehen, mit dem Abschied von Paul. - Seine Brüder haben die noch fehlenden Szenen gespielt.

Tragisch. Erinnert mich an Heath Ledger, der zwar Batman beenden konnte, aber noch vor der Premiere starb.

In "Inside Batman" wurde erklärt, dass er als Kind bei einem Seifenkistenrennen schwer verletzt wurde und dann Schmerzmittel bekam, von denen er abhängig wurde. Trotz Therapie kam er nicht davon weg. - Die Ausschnitte hatte ich zusammengefügt und in mein Google-Drive hochgeladen: Heath Ledger in Batman.mkv

…

Offenbar habe ich alle Teile aus dem TV aufgenommen (bis auf den von 2028 ;)):

https://de.wikipedia.org/wiki/Fast_&_Furious_(Filmreihe)
 
Caramon2 schrieb:
Ich fands damals schon dumm und heute noch immer. Ein Typ der mit Filmen berühmt wurde, bei denen in jedem Abspann steht „Nicht nachmachen! Die Stunts wurden von Profis auf abgesperrten Straßen ausgeführt.“ und der wohl ziemlich oft von eben diesen Profis umgeben war, stirbt weil er mit dem doppelten der erlaubten Geschwindigkeit seinen Porsche gegen eine Lanterne setzte.

Wenn jemand aus eigener Dummheit stirbt ist das nicht tragisch.
 
Axxid schrieb:
stirbt weil er mit dem doppelten der erlaubten Geschwindigkeit seinen Porsche gegen eine Lanterne setzte.
Lt. Wikipedia fuhr er nicht selbst:
Am 30. November 2013 verunglückten Walker und der mit ihm befreundete Rennfahrer Roger Rodas tödlich bei einem Autounfall im Ortsteil Valencia von
Santa Clarita nördlich von Los Angeles . Sie waren auf der Rückkehr von Walkers Reach-Out-Worldwide -Veranstaltung, die zugunsten von Opfern des Taifuns
Haiyan abgehalten wurde. [12][13] Rodas verlor bei ca. 160 km/h die Kontrolle über seinen Porsche Carrera GT , der daraufhin zunächst gegen einen Laternenmast, dann gegen einen Baum prallte und danach in Flammen aufging. [4][14][15] Beide Insassen des Fahrzeugs starben am Unfallort, Paul Walker saß auf dem Beifahrersitz. [16][17]
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Walker
2010 gründete er die Organisation Reach Out Worldwide zur Unterstützung der Opfer von Naturkatastrophen. [4][5]
 
Den ersten hab ich sehr gemocht und den hab ich auch auf Blu-Ray. Die Karren, die Weiber, der Soundtrack, der Vibe, die Klamotten - der Film war einfach klasse. Es ist halt n Film und damals war die Technik noch nicht so weit. Klar, heutzutage fahren die Leute nicht mal auf die stets volle AB um mal eben 100-200kmh zu messen sondern machen das in 10s auf nem kleinen Stück gerader, ruhiger Landstraße. Damals war für das Mainstream-Amerika alles über 80mph wahnsinnige Mopsgeschwindigkeit.
Die anderen Teile konnten bei mir nie den gleichen Stellenwert erreichen, als Tokyo Drift rauskamm war ich schon zu alt und der Fremdschähmfaktor im Film ist schon gewaltig - das ging beim ersten noch. Teil 2 und ich glaube 4 und/oder 5 sowie 7 (der letzte mit Walker) und vllt. noch einer - keiner Ahnung, zu belanglos - waren für mich solide (Action-)Filme, die anderen fand ich nur noch peinlich (Weltraum) oder langweilig.


Ich höre jedes mal wie Vince and der Gitarre klimpert obwohls nur im Film ist.

https://www.imdb.com/gallery/rg8518...anguage_preference_mismatch&ref_=ext_shr_lnk#

:baby_alt:
 
Am 30. November 2013 verunglückten Walker und der mit ihm befreundete Rennfahrer Roger Rodas tödlich bei einem Autounfall im Ortsteil Valencia von Santa Clarita nördlich von Los Angeles.
Da mir das zu mager war, habe ich mich weiter informiert:

Walker und Rodas hatten zusammen eine Art Tuning-Shop (auf dessen Gelände die Veranstaltung stattgefunden hatte), von dem Rodas der Geschäftsführer war (Walker eher stiller Teilhaber, da beruflich zu oft und lange unterwegs). Der Porsche stammte aus dessen Bestand und hatte u. a. neun Jahre alte Reifen: Besonders bei Hochleistungsreifen fatal, da die mit der Zeit hart werden und Bodenhaftung verlieren.

Dazu kam, dass der Carrera GT kein ESP hatte, weil er möglichst puristisch ausgelegt war. - Ähnlich wie beim Ferrari Testarossa, nur dass das bei dem noch deutlich extremer war: Den soll es sogar ohne Türinnenverkleidung, usw. gegeben haben.

Für mich stellte es sich so dar, dass beide nach der Veranstaltung noch eine kleine Spritztour machen wollten und Walker vermutlich davon ausging, dass mit dem Wagen alles OK ist: Sein Kumpel, der Geschäftsführer und Rennfahrer, saß ja sozusagen direkt an der Quelle und kannte sich aus.

Gegen die zu hohe Geschwindigkeit wird er aber nichts gehabt haben, weil er sich bei seinem Kumpel sicher gefühlt hat: Man lässt keinen Rennfahrer ans Steuer, um langsam zu fahren…

Ich kann die Situation gut nachvollziehen:

Als ich im Spätherbst 2014 mit einem Nachbarn und guten Freund (Bj. '52 - ich '69) abends von einem Besuch in seiner Verwandtschaft zurück kamen (er hatte nur einen Mofa-Führerschein), habe ich, nachdem wir auf eine leere Landstraße eingebogen waren, den 2. Gang ausgefahren (Toyota Celica T23 TS, mit variabler Ventilsteuerung):

Bei ca. 60 km/h (6200 rpm) schaltet der Motor auf die andere Nocke, hat schlagartig ca. 50 PS mehr und ein aggressiver Motorgeräusch (2005, auf der Probefahrt zusammen mit meinem Vater, war genau in dem Moment der Wagen gekauft! ;)): Der Freund, der das noch nicht erlebt hatte (ich kannte ihn erst seit 2½ Jahren und wird waren sonst nur mal einkaufen gefahren), war begeistert wollte gleich mit mir absprechen, dass wird auch mal auf die Autobahn fahren.

Edit: Bis hier hin meinte ich es mit "nachvollziehen". Das weitere hat mit obiger Situation nichts zu tun.

Da mir das in der kalten, dunklen und feuchten Jahreszeit zu heikel war, habe ich ihn aufs nächste Frühjahr vertröstet, womit er einverstanden war.

Dazu ist es dann aber leider nicht mehr gekommen: Einen Monat später wurde bei ihm Krebs festgestellt (Raucher), der schon gestreut hatte und kein halbes Jahr später war er tot. :(
 
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