Fehler beim lesen des Datenträgers - Fragen

R3-D3

Cadet 1st Year
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Hallo Experten, ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiter helfen. Ich bekomme seit heute folgende Fehlermeldung beim booten:

"Fehler beim Lesen des Datenträgers. Neustart mit STRG+ALT+ENTF."

Betriebssystem: Win XP Home Edition SP3. Ich habe zwei Festplatten drin, beide SATA, beide werden in diesem Sinne auch noch erkannt (wenn ich beim booten mit F8 das Festplatten-Auswahlmenü aufrufe).

Nun habe ich gelesen, dass man mit fixmbr/fixboot und chkdsk eventuell den Fehler beheben kann. Meine Fragen:

1.) Das sind ja drei verschiedene Befehle, in welcher Reihenfolge soll ich da vorgehen? Und welchen Parameter muss ich an chkdsk anhängen?

2.) Irgendwo stand auch, dass man angeblich wenn man bereits SP1 oder SP2 drauf hat, nicht die Wiederherstellungskonsole von der ursprünglichen, "ungepatchen" Windows CD nutzen kann, sondern sich eine neuere Version der Wiederherstellungskonsole bei Microsoft downloaden muss. Stimmt das?
 
Zu 2.: Du musst Dir eine integrierte CD mit dem SP anfertigen, die bereits das SP beinhaltet oder die Wiederherstellungskonsole dauerhaft installieren, dazu benötigst Du aber auch eine CD mit SP.

eine neuere Version der Wiederherstellungskonsole bei Microsoft downloaden muss.
Die wird es nicht geben, höchstens eine Startdiskette fürs aktuelle System, wo es die gibt für XP Home, natürlich bei M$, das sind aber nur Installationsdisketten, evtl kannst Du damit ja was anfangen und die Wiederherstellungsconsole benutzen (Dazu unter START - AUSFÜHREN den Befehl "D:\i386\winnt32.exe /cmdcons" eingeben. Wobei D: für das CD-ROM Laufwerk steht. Geht auch im Dosmodus beim booten, ob es von Diskette geht habe ich noch nicht getestet). Aber das wird wohl nicht klappen, wenn nicht auf die Platte zugegriffen werden kann, kannst Du ja auch nichts installieren.

Zu 1.: Als erstes würde ich chkdsk ausführen, das geht auch mit der CD ohne das SP zu integrieren. Du solltest Dir Testdisk mal runterladen, brennen und von der CD starten, dann kannst Du schauen, ob die Platte überhaupt noch erkannt wird und evtl Fehler beheben.
Dazu gibt es Anleitungen und Tips im Datenrettungsforum, Testdisk im Download.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Hilfe. Ich habe jetzt erstmal chkdsk versucht. Das System hängt nach Eingabe des Befehls ziemlich lange (mind. 20 - 30 Min., dachte schon es sei abgeschmiert), dann kommt die Meldung:

"Der Datenträger scheint mindestens ein nicht behebbares Problem zu haben."

Ich versuche es jetzt mal mit TestDisk...
 
Dann nutzt Dir Testdisk auch nichts, erst muss der Fehler behoben werden, versuch es mit
chkdsk /f /r
evtl werden dann die Fehler behoben. Sollte das nichts bringen könntest Du die Platte mit dem Herstellertool testen, evtl ist es ja ein "Austausch bei Garantie Fehler". :lol:
 
Ich habe mich unklar ausgedrückt, ich habe natürlich nicht nur chkdsk, sondern chkdsk /p ausgeführt, als die oben genannte Fehlermeldung kam. chkdsk an sich scheint also nicht zu funktionieren.

Zu TestDisk, ich habe mich mal an diese Anleitung gehalten. Bei Schritt 1 kam erstmal die Meldung:

"Cannot open testdisk.log: No such file or directory (ENOENT) Pleas enter the full log filename or press Enter."

Also einfach mit Enter weiter. Nach der Festplattenauswahl, bei der er beide angezeigt hat (Schritt 2), ist erstmal ewig gar nichts passiert. Nach rund 45 Minuten (!) ohne irgendeine sichtbare Aktivität wechselte das Bild direkt zu Schritt 4, den TestDisk-Menüpunkten. Schritt 3, das Auswählen des Partitionstabellentyp, hat das Programm einfach übersprungen.

Nachdem ich nun den TestDisk-Menüpunkt "Analyse" gewählt hatte, kam im nächsten Bildschirm die Meldung "Partition: Read error". Jetzt versuche ich trotzdem mal einen "Quick Search", aber es dauert mal wieder ewig, geht aber bestimmt irgendwann wieder weiter...

Frage: Sollte ich vielleicht doch mal fixmbr/fixboot testen? Offensichtlich scheint es ja da irgendein Problem zu geben, wenn er die Platte erkennt aber sonst einen "Partition: Read error" ausspuckt?
 
"Der Datenträger scheint mindestens ein nicht behebbares Problem zu haben."
Der Fehler muss erst behoben werden, bevor Du mit irgendeinem Tool/Programm etwas an der Platte ändern kannst. Da hilft auch kein Fixmbr/Fixboot oder Testdisk.

Testdisk kann ja auch keine Logdatei auf der CD ablegen, sie wird ja wohl schreibgeschützt sein. :lol:

Das einzige was Du noch machen könntest wäre mittels einer BartsPE oder anderen WindowsLive CD zu booten, dann nachsehen was an der Platte defekt ist (chkdsk /x /f /r), evtl wichtige Daten retten.
Herstellertool benutzen um Fehler auszuschliessen an der Platte und hoffen, dass es ein Windows Fehler ist, was ich aber schon stark anzweifle.
 
Ich habe als letzte Maßnahme ein Herstellertool verwendet (Data Lifeguard Diagnostics von WD, da die Platte von Western Digital ist).

Ergebnis Quick Test: Test complete with read element failure (Error/Status Code: 0007)
Ergebnis Extended Test: Too many errors found - Pleaser contact technical support (Error/Status Code: 0225)

Tja, das war's dann wohl. Hiermit erkläre ich meine Festplatte offiziell für tot :heul:

Sie wird zwar noch erkannt und bei der Dignose hat sie sich auch noch gedreht, also würde vielleicht zumindest noch eine Formatierung funktionieren. Aber Vertrauen hätte ich eh keines mehr in das Teil, nachdem der Abschied wirklich vollkommen unbegründet war (am Tag zuvor noch ordnungsgemäß herunter gefahren, heute dann Exitus).

Toller verschwendeter Sonntag...
 
Evtl hast Du ja noch Garantie und bekommst eine Neue?
 
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