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Fehlermeldung bei Partitionierung

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Hallo Foraner,

ich möchte eine neue Partition auf meiner Festplatte erstellen, dazu rief ich das entsprechende Menü auf, wählte den Teil "nicht zugeordnet" auf, klickte ihn an um ein "neues Volume(n) erstellen" und befolgte die Anweisungen des Assistenten, dabei trat nach der Fertigstellung folgende Fehlermeldung auf:

Status freier Speicher.PNG

Er sagt, es sei nicht möglich in diesem Volumen eine neue Partition zu erstellen, weil die maximale Anzahl an Partitionen bereits erreicht sei.

Fehlermeldung.PNG

Zugleich zeigt die Statusanzeige des "nicht zugeordneten Teil" es sei wirklich genügend freier Speicherplatz verfügbar.


Hat jemand eine Ahnung warum sich der Computer selbst widerspricht? Und wie man diesen Missstand ausräumen kann?


mit freundlichem Gruß

Supernatural
 
Die eine Meldung hat ja mit der anderen nichts zu tun.

Du hast Platz auf der HDD. Aber die maximale Anzahl von Partitionen auf einer HDD eben schon erreicht.

Was geht, eine vorhandene Partition vergrößern.

Ein Bild der Datenträgerverwaltung wäre hilfreich gewesen.
 
Willkommen im Forum!




Wie Blubbs schon schrieb, die Antwort hat Dir Dein Rechner schon gegeben!
 
Naja ihr könntet auch mal was darüber schreiben, warum das nicht geht ;-)

Das Partitionsschema Master Boot Record ist auf Festplatten mit einer maximalen Größe von ca. 2 TB und mit höchstens 4 primären Partitionen beschränkt, die sind wohl erreicht. Willst du mehr, musst du die Festplatte mit dem Nachfolger GPT partitionieren
 
GPT ist nicht Zwangsläufig nötig.

Das Problem ist dass nur 4 Primäre Partitionen abgebildet werden können.

Mit Logischen Partitionen bekommt der TE auch mehr Partitionen auf eine Festplatte.

Such doch einfach mal bei Google, da gibt es genügend Themen dazu.

Gruß
 
Schrauber01 schrieb:
Es geht nicht, weil der/ die beteiligten Hersteller es nicht vorgesehen hat/ haben! :evillol:

Natürlich geht das. Er kann nur nicht mehr als 4 primäre Partitionen erstellen. Danach kann er aber eine erweiterte (logische) Partition erstellen und in dieser weitere Partitionen erstellen.
 
Wenn aber schon 4 primäre drauf sind, was wohl der Fall ist weil es vermutl. ein Notebook ist, kann er keine erweiterte mehr erstellen. Es gehen insgesamt nur 4, also entweder 4 primäre oder 3 primäre + eine erweiterte.
 
Gil'Galad schrieb:
Natürlich geht das. Er kann nur nicht mehr als 4 primäre Partitionen erstellen. Danach kann er aber eine erweiterte (logische) Partition erstellen und in dieser weitere Partitionen erstellen.



Bezieht sich aber nicht auf den konkreten Fall!
 
Hi,

zunächst mal meinen Dank für die vielen Antworten.

Dass es betriebswirtschaftlich sinnvoll sein mag, die maximale Anzahl an Partitionen zu restringieren um den Anwender dann auf das Nachfolger GPT zu verweisen, erscheint mir als verständlich. Aber existiert darin auch ein technischer Nutzen?

Aktuell scheinen zwei Laufwerkbuchtsaben zugewiesen zu sein, aber sehet selbst:

Datenträgerverwaltung.PNG

Die neue Partition soll unter dem Laufwerkpfad (N:) in Betrieb genommen werden, darauf zu laden ist Windoof Navision.
Das möchte ich daher so handhaben, damit beim Hochfahren des PCs sich kein Epochenwechsel vollzieht.

Wie soll ich verfahren?


LG
 
Dunkel ist Deiner Rede Sinn.

Du hast vier Partitionen = Maximum erreicht.

Was Du machen kannst. D: mit dem Platz vor D: erweitern.

D: sichern, Partition löschen. Eine neue erweiterte einrichten. Diesmal mit dem ganzen freien Platz und dann in der Erweiterten Partition 2 logische Laufwerke erstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da du schon eine erweiterte Partition hast, geht es sogar. Die einfachste und schnellste Möglichkeit: verschiebe alle Daten von D auf eine externe HDD, lösche D, lösche die erweiterte Partition. Lege dann die erweiterte neu auf dem nun zusammenhängenden unzugeordneten Speicherplatz an, lege dann D und N als logische Laufwerke neu in der erweiterten Partition an. Zuletzt kopierst du die Daten wieder auf D. Mit Drittsoftware, z.B. Parted Magic oder Easus Partition Master könnte man die erweiterte auch nach links verschieben und vergrößern, aber wenn dabei was schief geht, z.B. Stromausfall, gibts Datenverlust.
Die neue Partition soll unter dem Laufwerkpfad (N in Betrieb genommen werden, darauf zu laden ist Windoof Navision.
Das möchte ich daher so handhaben, damit beim Hochfahren des PCs sich kein Epochenwechsel vollzieht.
Den Satz verstehe ich nicht und das liegt nicht an mir :evillol:. Booten kann Windows normalerweise nur von primären Partitionen, also wird du auf N und D kein Windows installieren können, falls du das gemeint hast.
 
Nein ich meinte ganz konkret folgendes:

Nach der Vorinstallation lädt der PC die Betriebssoftware von C:
wird C: nun mit allerhand anderem Datenkram "beladen" dauert der Startvorgang, also das Aufrufen der Betriebssoftware umso länger, desto mehr Daten auf C: befindlich sind.

Damit ich diesem zeitlichen Mehrbedarf Entgegenwirken kann, möchte ich eine eigene Partition für Navision einrichten.
Navision soll nicht automatisch gemeinsam mit der C: Partition geladen werden, sondern erst auf Wunsch hin, nämlich dann, wenn die Partition, die extra für Navision eingerichtet ist, aufgerufen wird.

@SilenceIsGolden: Danke für deine sachdienliche Anweisung, ich mache mich direkt daran sie umzusetzen.

lg
 
Wenn ein Programm den Systemstart verlangsamt, dann spielt es keine Rolle, auf welcher Partition es installiert ist. Es verlangsamt den Startvorgang immer dann, wenn es beim Bootvorgang schon mitgestartet wird oder benötigte Komponenten mitgestartet werden. Und wenn das passiert, dann ist es egal, ob Du es auf C:, D: oder wo auch immer installiert hast.

Viele Daten auf Laufwerk C: machen den Rechner und seinen Startvorgang nicht langsamer. Langsamer wird er durch andere Dinge. Autostarts & Co. zB.
 
BlubbsDE schrieb:
Und wenn das passiert, dann ist es egal, ob Du es auf C:, D: oder wo auch immer installiert hast.
Bei einer SSD wäre es so, aber bei einer HDD wird es sogar noch langsamer, wenn die Dateien dann auch noch weit von den anderen auf C:\ entfernt sind, da sich die Köpfe noch weiter bewegen müssen. Da wäre es schon sinnvoller das Programm auf C:\ zu installieren und C:\ einfach noch hinten zu erweitern um den unbelegten Bereich auch zu nutzen.
 
Die Partitionierung hat dank dem Rezept von SilenceIsGolden funktioniert.

Es wirkt also abträglich im Bezug auf meinen Wunsch Zeit beim Laden durch sinnvolle Partitionierung einzusparen!

Im Folgeschluss kann nur Zeit eingespart werden, wenn das betroffene Programm beim Systemstart offline ist und erst auf Befehl hinweg online geht.
Realisiert man das über die Partitionen, müsste die entsprechende Partition offline geschaltet werden, damit diese nicht beim Start geladen wird und somit auch nicht die darauf befindlichen Daten lädt. Ist das richtig?!



lg
 
Was sollte das Betriebssystem oder das BIOS mit der Partition anstellen, damit der Start verzögert wird?!
 
Was macht diese Navision denn überhaupt? Wird da überhaupt was beim Windows Start mit gestartet und kann man das ggf. so einstellen, dass es erst beim Programmstart passiert. Dann wäre das Booten schneller, aber der Programmstart eben langsamer. Wenn Du Geschwindigkeit willst, musst Du sowieso eine SSD nehmen, da ist der Vorteil im Längen höher als es durch das besten Tunning mit einer HDD jemals werden wird.
 
Also das Programm bzw. seine Partition offline schalten, damit es beim Startvorgang nicht lädt, somit wird kein Mehr an Zeit benötigt?

Ich dachte eingangs, es würde Zeit einsparen, möglichst nur die Betriebssoftware auf der einer Partition zu haben, aber dem ist offenbar nicht so.

Ähm Navision ist eine Standartsoftware für ERP-Systeme und somit eine gewöhnliches Anwendungsprogramm, geeignet ist es für die informationstechnische Abwicklung kaufmännischer Prozesse im Betrieb. Was also für den Elektroniker Windows Visio oder Logo Soft ist, ist für den Kaufmann Navision bzw. SAP
 
Wofür das Programm ist, spielt weniger eine Rolle als was das Programm macht. Wenn es Services installiert die zum Bootzeitpunkt gestartet werden, dann ist es ungünstig, wenn das nicht passiert. Man müsste sie dann z.B. so einstellen, dass sie erst "On Demand" starten. Eine Partition Offline zu schalten, halte ich allerdings für etwas unsinnig.

Wie gesagt, wenn Du wirklich mehr Performance und schneller booten willst, nimm eine SSD, da spielen die Diskzugriffen dann kaum noch eine Rolle, da bestimmen vor allem die CPU und die Zeit für die Initialisierung der HW die Bootzeit.
 
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