Festplatte Bootable machen?

deekaybee

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Hallo,

ich hoffe das ich hier richtig bin :)
Ich habe derzeit eine NTFS 2TB Platte die an einem Debian hängt.
Ich benötige jedoch zur Optimierung ext4 (wegen Raspberry Pi).
Da die Platte ziemlich voll ist, habe ich mir eine andere Platte im Laden ausgeliehen.
So nun möchte ich die Daten von der NTFS auf die Leihplatte kopieren und anschließend meine neu Formatieren.
Problem ist nun nur, das ich noch eine Bootable Partition haben möchte, da die Platte auch über einen SATA-USB Konverter betrieben wird und vll. schon mal bei einem Freund am Windows Rechner hängen kann.
Habe schon mit SARDU mir etwas zusammengestellt und die Bootable-ISO ist fertig.

Vorgestellt habe ich mir das ganze wie folgt:
Code:
Fmat - Name - Größe
ext4 - Data -  1990 GB
?    - Boot -     5 GB -> Sardu IMG
NTFS - Win  -     5 GB -> Ext2FSD & Andere Tools

Wie soll ich nun vorgehen?
Muss ich die Partition für den Boot zuerst erstellen und wie kann ich eine Partition Bootable machen?
Was soll ich für ein Betriebssystem / Tool nutzen um zu Partitionieren / Formatieren?
Was soll ich für ein Tool benutzen um die ISO auf die Bootpartition zu bekommen? Kann ich das ganze einfach drauf kopieren?
Was für ein Format benötigt die Bootablepartition?


Habe die 2. Platte noch bis Donnerstag, schnelle Hilfe wäre echt super! :)
 
Für sowas nimmt man einen USB Stick und macht den Bootable fertig ... dafür reicht nen 1 Gb Stick für nachgeworfen .

Du willst mit der Festplatte eine CD Simulieren wozu nur .
 
xxMuahdibxx schrieb:
Für sowas nimmt man einen USB Stick und macht den Bootable fertig ... dafür reicht nen 1 Gb Stick für nachgeworfen .

Du willst mit der Festplatte eine CD Simulieren wozu nur .

Warum muss in Foren immer alles in Frage gestellt werden, statt eine Lösung anzubieten ...
1. Ich möchte halt ungern immer 2 Sachen mit schleppen wenn ich zu nem Kumpel gehe. Möchte halt eine "All in One" Lösung
2. Mein CD-Laufwerk am Laptop ist kaputt, somit ist diese Lösung auch für mich persönlich interessant
3. Ich möchte dadurch was lernen
4. Die Festplatte wird ja ebenso über USB Betrieben und kommt damit ja einen USB-Stick nahe ;)
5. Habe ich keinen USB-Stick, warum soll ich extra einen kaufen?
 
Ich würde ja gerne helfen. Leider habe ich trotz mehrmaligem Lesen Probleme zu verstehen, was genau dien Anliegen ist, da sich Aussagen wie 'bootable Iso erstellt' mit deiner Zielbeschreibung irgendwie beißen.

- Die Boot-partition muss die erste auf der HD, und optimaler weise auch als 'active' markiert sein.
- Bootfähig wird die HD durch einen MBR bzw. Bootloader
- Womit Du formatierst und wann Du den Bootloader installierst ist herzlich egal.
- Welches Format die Boot-partition braucht hängt vom Bootloader ab.
- Eine ISO würde ich mit einem Datei-explorer auf die Platte kopieren.

Für Konkreteres fehlen leider details bezüglich des Vorhabens.
 
3rd Byte schrieb:
Ich würde ja gerne helfen. Leider habe ich trotz mehrmaligem Lesen Probleme zu verstehen, was genau dien Anliegen ist, da sich Aussagen wie 'bootable Iso erstellt' mit deiner Zielbeschreibung irgendwie beißen.

- Die Boot-partition muss die erste auf der HD, und optimaler weise auch als 'active' markiert sein.
- Bootfähig wird die HD durch einen MBR bzw. Bootloader
- Womit Du formatierst und wann Du den Bootloader installierst ist herzlich egal.
- Welches Format die Boot-partition braucht hängt vom Bootloader ab.
- Eine ISO würde ich mit einem Datei-explorer auf die Platte kopieren.

Für Konkreteres fehlen leider details bezüglich des Vorhabens.

Naja ich habe eine ISO von Sardu (Ist ein Programm was mehrere Bootable-ISO's zusammenfasst und eine Auswahl liefert beim Booten)
Primär wird die Festplatte als Datenspeicher genutzt mit ext4.
Nun möchte ich jedoch ebenso eine Partition haben wo die besagte Sardu ISO liegt und von diesem Gebootet wird.
Problem ist nun jedoch das auf der festplatte noch daten liegen und ich diese erst einmal auf eine andere verschieben muss, diese habe ich jedoch nur noch bis Donnerstag.
Also müsste ich grob so vorgehen?:

- Alle Partitionen löschen
- Primäre Partition erstellen
- Andere Partitionen erstellen
- Daten der Bootable-ISO auf die Primäre Partiton verschieben
 
Also Daten auslagern muss man eigentlich nur, wenn man Tools wie SARDU benutzt, da diese das Ziellauferk meist erst formatieren. Wenn es bereits ext4 ist, und auch bleiben soll, ist das aber eigentlich unnötig. Zumindest wenn man in der Lage ist, das was solche Tools machen manuell durchzuführen.

Ich würds so machen:
- Je nach ISO diese auf die HD entpacken, oder einfach als ISO draufkopieren.
(Linux Live-Systeme müssen oft entpackt werden)
- Grub4Dos installieren und konfigurieren.
- Booten

Lernen tust Du mit Tools wie SARDU jedenfalls nix, und sonderlich flexibel bist Du damit auch nicht.
Es macht vielleicht auch Sinn für die ganze Live-Systeme die booten willst eine extra Partition anzulegen.
Da es Distrubutionen gibt, bei denen vom Live-System aus kein Zugriff auf die Platte auf der die Live-Dateien liegen möglich ist. Sprich diese wird unterm Live-System erst gar nicht angezeigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
3rd Byte schrieb:
Also Daten auslagern muss man eigentlich nur, wenn man Tools wie SARDU benutzt, da diese das Ziellauferk meist erst formatieren. Wenn es bereits ext4 ist, und auch bleiben soll, ist das aber eigentlich unnötig. Zumindest wenn man in der Lage ist, das was solche Tools machen manuell durchzuführen.

Ich würds so machen:
- Je nach ISO diese auf die HD entpacken, oder einfach als ISO draufkopieren.
(Linux Live-Systeme müssen oft entpackt werden)
- Grub4Dos installieren und konfigurieren.
- Booten

Lernen tust Du mit Tools wie SARDU jedenfalls nix, und sonderlich flexibel bist Du damit auch nicht.
Es macht vielleicht auch Sinn für die ganze Live-Systeme die booten willst eine extra Partition anzulegen.
Da es Distrubutionen gibt, bei denen vom Live-System aus kein Zugriff auf die Platte auf der die Live-Dateien liegen möglich ist. Sprich diese wird unterm Live-System erst gar nicht angezeigt.

Umlagern muss ich es sowieso, da die Platte derzeit NTFS ist, diese aber ext4 werden muss, da mein Raspberry Pi somit wesentlich schneller laufen kann.

Also ist es auch im Nachhinein möglich eine Bootable Partition zu erstellen? Das ist natürlich auch nicht schlecht!
Mit Grub4Dos kann ich also mein eigenen Bootloader erstellen? Um die Live-CD's dann auszuwählen?
 
Grub4dos ist ein Bootloader. Einen eigenen Bootloader erstellst am besten mit einem Assembler. ;)
Ich befürchte aber, dass das ein etwas zeitaufwendiges Unterfangen werden würde.

Spaß bei Seite. Ich glaube langsam sowas manuell zu machen sit wirklich was dich.

Code:
#__________________________
title  Ubuntu 12.10 Live CD\n
set ISO=/Images/LiveSystems/ubuntu-12.10-desktop-amd64.iso
find --devices=h --set-root %ISO%
map %ISO% (hd32) || map --mem %ISO% (hd32)
map --hook
root (hd32)
kernel /casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=%ISO% -- debian-installer/language=de console-setup/layoutcode?=de
initrd /casper/initrd.lz

#_____________________
title  Acronis Boot CD\n
set ISO=/Images/LiveSystems/AcronisMedium.iso
find --devices=h --set-root %ISO%
map %ISO% (hd32) || map --mem %ISO% (hd32)
map --hook
chainloader (hd32)

So etwa sieht die bootkonfiguration fpr Grub4Dos aus.
Sowas wirst Du selber erstellen müssen, wenn dich das nun verscheckt, back to SARDU und Co. ;)
Mit solchen Tools haben andere aber bestimmt mehr Erfahrung als ich. Aber wenn die Daten eh ausgelagert werden, kann ja nicht eh nicht viel passieren.

PS: Wenn Du magst.... hier gibts genug zum einlesen und auch ein Tool zum HD bootfähigmachen, sprich Grub4Dos installieren.

rmprepusb.com
 
Zuletzt bearbeitet:
3rd Byte schrieb:
Grub4dos ist ein Bootloader. Einen eigenen Bootloader erstellst am besten mit einem Assembler. ;)
Ich befürchte aber, dass das ein etwas zeitaufwendiges Unterfangen werden würde.

Naja mir hat damals OllyDbg gereicht ... war froh nen Multiclient hinzu bekommen von i-welchen games. Assamblerbuch habe ich auch noch daheim liegen, aber ich glaube das zu Proggen ... naaaaja :D

3rd Byte schrieb:
Spaß bei Seite. Ich glaube langsam sowas manuell zu machen sit wirklich was dich.

Code:
#__________________________
title  Ubuntu 12.10 Live CD\n
set ISO=/Images/LiveSystems/ubuntu-12.10-desktop-amd64.iso
find --devices=h --set-root %ISO%
map %ISO% (hd32) || map --mem %ISO% (hd32)
map --hook
root (hd32)
kernel /casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=%ISO% -- debian-installer/language=de console-setup/layoutcode?=de
initrd /casper/initrd.lz

#_____________________
title  Acronis Boot CD\n
set ISO=/Images/LiveSystems/AcronisMedium.iso
find --devices=h --set-root %ISO%
map %ISO% (hd32) || map --mem %ISO% (hd32)
map --hook
chainloader (hd32)

So etwa sieht die bootkonfiguration fpr Grub4Dos aus.
Sowas wirst Du selber erstellen müssen, wenn dich das nun verscheckt, back to SARDU und Co. ;)
Mit solchen Tools haben andere aber bestimmt mehr Erfahrung als ich. Aber wenn die Daten eh ausgelagert werden, kann ja nicht eh nicht viel passieren.

PS: Wenn Du magst.... hier gibts genug zum einlesen und auch ein Tool zum HD bootfähigmachen, sprich Grub4Dos installieren.

rmprepusb.com

Ahhh super :) das nenn ich doch mal hilfe :) Daher das es im Nachhinein möglich ist, werde ich das ganze mal am Wochenende mit dem Grub4Dos probieren, gibts eigentlich auch ne Linux Version davon?
 
Von RMPREPUSB meinst Du?
Leider nein. Aber Grub4Dos selber gibt es ja hier
http://code.google.com/p/grub4dos-chenall/downloads/list

In dem paket ist auch bootlace.com enthalten, mit welcher Du den MBR unter Linux auf HD schreiben können solltest.
Ansonsten brauchts aus dem paket eigentlich nur die grldr, welche der Bootloader selber ist. Dieser lädt das cfg-File menu.lst

Also mit bootlace.com den MBR schreiben, grldr aufs Laufwerk kopieren und eine die menu.lst (am besten UTF-8) muss ebenfalls mit ins Hauptverzeichnis.

Wenn Du folgendes an den Anfang der menu.lst setzt, hast Du auch weitestgehend deutsche Tastatur.
Das macht Sinn, da man die Einträge vom Menü aus im Speicher Bearbeiten kann.

Code:
setkey braceright doublequote
setkey bracketleft semicolon
setkey parenright parenleft
setkey underscore question
setkey question underscore
setkey asterisk braceright
setkey parenleft asterisk
setkey bracketright quote
setkey tilde bracketleft
setkey plus bracketright
setkey equal parenright
setkey braceleft colon
setkey slash ampersand
setkey caret backquote
setkey backslash minus
setkey ampersand caret
setkey less backslash
setkey semicolon less
setkey backquote plus
setkey doublequote at
setkey colon greater
setkey at braceleft
setkey minus slash
setkey quote equal
setkey greater bar
setkey bar tilde
setkey y z
setkey z y
setkey Y Z
setkey Z Y

Wie eine Konfiguration für die jeweilige Distri aussehen muss, kann man meist aus den Boot-cfg Files auf der ISO ableiten.
Also meist aus der Datei sys/isolinux.cfg
 
Alternate 3
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