Festplatte wird als 16TB GPT angezeigt?

ChargingSnail

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Hey Leute,
mir ist es jetzt schon mehrmals pssiert, dass Kunden mit dem Problem zu mir kamen, dass ihr PC nicht mehr bootet.
Das Problem sind jedes Mal HDDs, welche in der Datenträgerverwaltung als 16TB GPT Schutzpartition angezeigt werden.
Die Festplatten haben dabei verschiedene Größen, sind aber normale HDDs (kein Raid, nichts besonderes), auf denen vorher Windows 10 lief. Man kann nicht mehr auf die Daten zugreifen. Dazu muss ich sagen, dass wir zwar einige Möglichkeiten haben, aber kein Datenrettungsunternehmen sind. Die Datenträger haben keine Gemeinsamkeiten, nicht dieselbe Marke, haben nicht dieselbe Windows-Version drauf, nichts.
Ich habe bisher einen Zugriffsversuch per Windows, Linux Mint, GParted und Win PE , außerdem verschiedene Recovery-Programme versucht. Chkdsk lief auch schon drüber, wenn es denn möglich war. Keine Chance, die Festplatten werden entweder nicht erkannt oder erkannt, aber sind unnütz.
Eine HDD hat tatsächlich auf WinPE reagiert und ich konnte Daten retten. Das war aber ein Einzelfall.

Kennt jemand von euch das Problem und die dazugehörige Lösung? Gerade Privatkunden sind ja beratungsresistent, was Backups angeht.
 
Beschäftige dich Mal mit testdisk.

So einen Fall hatte ich bei meinen dutzenden Kunden noch nie.
 
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Hast du die Hersteller (Hdd, Microsoft) mal angefragt was die dazusagen.
Hinzukommt, wer hat den PC aufgesetzt und vorallem wie?
Eine Partition in Gpt und das als 16Tb größe, na viel spass.

Ansonsten sollten die Privatanwender dazulernen backups anzufertigen, gerade bei Großejn Datenmengen aufwendig aber unabdingbar.
 
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Tada100 schrieb:
Hast du die Hersteller (Hdd, Microsoft)
Wenn dann Microsoft, denn die HDD Hersteller haben damit nichts zu tun, da HDDs von Partitionen nichts wiesen, die stellen nur eine linearen Adressraum zur Verfügung und speichern pro LBA 512 Byte, bei 4kn Platten dann 4096 Byte. Was dort wo gespeichert wird und wie dies zu interpretieren ist, damit hat die HDD nichts zu tun. Die in der Datenträgerverwaltung angezeigten Werte bzgl. Art, Anzahl und Größe der Partitionen, werden alleine aus der Partitionstabelle ausgelesen die auf der Platte steht, steht dort Mist wird auch Mist angezeigt, wie z.B. Partitionen deren Größe gar nicht zur Kapazität der Platte passt.
 
Ja ne schon klar@Holt, ich weiß wie eine Partitionstabelle etc. funktioniert.

Es waren mit HDD, die HDD hersteller gemeint, nicht das Physische Medium .
Evtl das Wort nochmal vor der klammer Lesen!
 
Wenn Du wirklich weißt wie eine Partitionstabelle funktioniert, dann beantworte doch mal folgende Frage: Was kann der HDD Hersteller dafür, wenn irgendwas da Blödsinn in der Partitionstabelle einträgt? Dies sind für die HDD Daten wie alle anderen auch, wenn da Mist aus den Adressen ausgelesen wird die vom OS für die Partitionstabelle genutzt werden, dann ist dies kein Thema für den HDD Hersteller. Im übrigen solltest Du mal dem Link in #3 folgen, demnach scheint ein USB-SATA Bridgechip der Übertäter zu sein, es wäre also zu ergründen ob die betroffenen Platten vorher über USB betrieben wurden und wenn ja, in welchem Gehäuse bzw. mit welcher Dockingstation und wenn es ein Geräte für mehrere Platten ist, auch noch in welcher Einstellung.
 
Es geht darum das HDD hersteller ein großes Wissen haben was HDD betrifft, das hat nichtnur mit der Technik zu tuen sondern auch mit der Software an sich bzw. der Fimeware.

Demnach kennen sie evtl. das Problem und können Hilfe anbieten - das selbe gilt allgemein für HDD hersteller,
sie alle haben Jahrelang erfahrung in dem Bereich und arbeiten teils eng mit Softwareunternehemn um ihre Produkte zu verbessern.
Seagate bietet ja sogar eignständig Dattenrettung an, denke die werden ein "wenich" ahnung haben was sie da machen.
 
Wenn es stimmt was dort hinter dem Link in Post #3 steht und ein USB SATA Bridgechip die Ursache ist, dann können die HDD Hersteller auch nicht mehr dazu sagen, die Information der Partitionstabelle wird auf die HDD geschrieben wie alle anderen Daten auch. Die FW hat damit gar nichts zu tun. Bei den betroffenen Platten würde ich einfach mal nachforschen in welchen USB Gehäuse oder Dockingstation sie betrieben wurden.
 
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