Mit Avisynth kann man Massen an Filtern nutzen, um bestimmte Effekte zu erzielen.
Das Problem ist aber: Man muss wissen, was man tut und was man erzielen will.
Beispiel:
Es gibt gute Denoiser/Degrainer, die Rauschen und "Krümel/Körnung" entfernen.
Der Film wird glatter.
Dadurch sieht er aber wiederum, wenn man übertreibt, künstlich aus.
Ausserdem wird vielen Filmen mit einem künstlichen Grain ein Detailreichtum suggeriert, der tatsächlich gar nicht existiert (BluRay-Remakes von Klassikern).
Deblender:
viele alte Animees sind schlecht vom alten Ursprungsformat 29.97fps auf 24/25fps umgewandelt worden oder haben noch mehr Konvertierungsschritte durchgemacht: 14fps auf 29.97fps auf 23.97fps auf 25fps.
Als Beispiel zählt hier die Erstversion von Neon Genesis Evangelium.
Da gibt es durch die Konvertierung Überschneidungen mehrerer Bilder (Ghosting Effekte).
Diese können mit entsprechenden Plugins entfernt werden.
Generell gilt aber:
wenn man Filter nutzt, sollte man Temporale Filter nutzen, die eine gewisse Mindestzahl an vorausgehenden und nachfolgenden Frames mit in die Berechnung einbeziehen.
Damit kann man:
beim Hochskalieren Detailinformationen hinzufügen
beim Degrainen ein Flackern vermeiden
beim Deblenden ist es sowieso notwendig um herauszufinden, wo sich Bilder überschneiden.
Alles andere:
Schärfen, soften, erhellen, abdunkeln... ist relativ einfach zu erreichen.
Bloss:
Wenn Detailinformationen im Ursprungsbild fehlen, weil eine miese Komprimierungsrate verwendet wurde, kannst Du das Bild nur minimal verbessern.
Je nachdem, ob die Vorgänger oder Nachfolgebilder evtl. leicht andere Detailinfos haben:
Beispiel ist hier das Verschieben einer Textur um Modulo halbe Pixel durch Bewegung (Kamerafahrten).
Was nicht oder fast nicht klappt: Eine DVD die auf AVI mit DivX umgerechnet wurde wieder die alte DVD-Qualität zu geben. Hier wurden Detailinformationen entfernt, und der Rechner ist kein Künstler, der weiß, was fehlt.