News Fokus auf Rechenzentren: Micron stellt Endkundengeschäft mit Marke Crucial ein

Duran schrieb:
@---Daniel---
Nee machen Sie nicht... du schreibst es doch "Markt aufgegeben". Ich schreibe: Markt behalten.
Nee, ich schrieb nicht "Markt aufgegeben". Je nachdem wie das Branding lautet, wären sie ja indirekt durch die OEMs noch vertreten und könnten ggf. später wieder einsteigen ohne dass die Brand überhaupt keine Bekanntheit mehr hat.
Und wenn es so wäre wie klampf schreibt waren sie anscheinend ohnehin der letzte richtige "Hersteller" auf dem Markt. Da könnte man sich natürlich die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, wie die anderen Bastelbuden mit niedriger Quali weiter zu verfahren. Aber ggf. wollen sie den Brandnamen nicht gefährden - Frage wäre zu welchem Zweck sie den Namen nicht gefährden wollen.

Duran schrieb:
Man muss nicht jeden Euro rauspressen, so lange am Ende eine große Gewinnsumme steht.
Es ist immer ein Risiko auf Märkte zu setzen die kaum berechenbar sind in Zukunft.
Naja, solange kein richtig "aktiver" Markt besteht, können sie ja vermutlich relativ leicht zurück. Und dann kann es in einer globalisierten Welt eben aufgrund von Economies of Scale und Co schon Sinn machen extreme Renditen einzufahren und sich damit wieder in anderen Feldern zu diversifizieren. Die EoS wären ja nachher auch wieder für den Consumer-Bereich hilfreich, wenn nicht für die Endkunden dann für die OEMs.

Duran schrieb:
Bei PC Spielen sehen wir es auch, die erfolgreichsten sind nicht unbedingt die mit den besten BWL-Denkmethoden sondern diejenigen die für den Kunden "gut" gemacht sind. ;)
Tatsächlich wäre das eine klassische BWL-Denkmethode etwas für die Kunden "gut" zu machen. Leider lässt die Markentreue immer mehr nach und die Kunden werden immer vergesslicher / lassen sich öfter verarschen. P2W etc. ist ja auch durchaus erfolgreich, obwohl es für die Mehrheit der Kunden eher nachteilig ist. Aber da fängt man eben schon an die Kinder mit viralem Marketing zu beeinflussen, die sich dann wiederum irgendwelche ingame Inhalte zu Weihnachten wünschen.
Man geht gerne vom Homo oeconomicus aus, der perfekt informiert ist, das ist aber leider nicht die Realität und entsprechend funktionieren solche unschönen Praktiken.
Diese Auswüchse, die du beschreibst, ist ja das klassische (falsche) Steuern anhand irgendwelcher kurzfristiger KPIs. So sollte das natürlich nicht sein und wird auch in der BWL eigentlich in der Form nicht gelehrt.

Duran schrieb:
Auch die Entwicklung von Microsoft finde seit Jahren bedenklich. Die gehen so weit weg vom System das man am Ende gar nicht mehr weiß wofür die stehen. In 20 Jahren könnten sie das teuer bezahlen.
Stimme ich 100% zu, dort werden sehr viele strategische Fehler gemacht. Gerade bspw. im PKM Bereich haben die extrem geschlafen, obwohl sie mit OneNote vermutlich lange Marktführer waren. Die Akquise von Wunderlist war ja auch etwas lächerlich - da man so eine simple App als IT Konzern schon seit Jahren hätte selbst programmieren können/müssen.
 
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Generell nicht unser Problem, jedoch gibt es hier genügend Leute die 20-35 Jahre im Business sind und daher eine derartige Stelle übernehmen könnten.
Vielleicht auch ein interessanter Hinweis, nach dem großen Bewertungsportal sind knapp über 80 % nicht gut in menschlicher Führung.

Kann durchaus sein das sie in 5 jahren sagen wir kommen zurück, dann suchen Sie wieder Mitarbeiter neu und bauen Strukturen auf.
Die Kapazitäten tun auf jeden Fall steigen, die Fabriken sind weltweit eher auf Expansion eingestellt.
Vom Office hätten sich Firmen schon verabschieden können, es gibt Alternativen, bisher kaum angewandt.
 
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klampf schrieb:
Wer kennt noch wie man früher von Ram sprach.?
Crucial ist der letzte Major, Major Hersteller, Also Speicher-Chips und Module von einer Firma. Micron halt.

Daher für mich nicht "einer von vielen" oder "andere werden Folgen".
Es gibt kein Anderen ... das wars. Die anderen "Hersteller" sind alles nur Bastelbuden.

Der Rest ist Enthusiasten-Ram in Kleinstmengen und ggf. variabler Bestückung, weil Ram Chips eingekauft werden ... Module die als 2er und 4er Packs verkauft werden müssen, weil der "Hersteller" die technischen Daten nicht garantieren kann und selbst nicht weiß, ob zwei völlig identisch bezeichnete Riegel zusammen laufen, wenn die nicht gleichzeitig von Band gefallen sind.

Deshalb haben die Corsairs, GSkills usw. ja auch angefangen Kühlkörper zu verbauen IMHO, es kam gut an und man konnte die verbauen Chips nicht mehr erkennen. Früher wurden die auch abgeschliffen und mit Quatschbezeichnungen bedruckt. Kühlkörper draufkleben kommt beim Kunden besser an und vermutlich nicht teurer.

Eigentlich ist das alles Schrott, den ich nicht im Rechner haben will :(
Früher hab es bei den Chipherstellern auch noch Infineon, Samsung, Toshiba, Winbond und Nanya.

Bei den Modulherstellern auch noch Infineon, Samsung, Apacer, Toshiba, NEC und Apacer.

Duran schrieb:
Kann durchaus sein das sie in 5 jahren sagen wir kommen zurück, dann suchen Sie wieder Mitarbeiter neu und bauen Strukturen auf.
Ein Comebock über die Marke würde nach so langer Zeit ziemlich lange dauern, was aber schneller funktionieren würde wäre ein Comeback über den Preis.
 
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Duran schrieb:
Wenn du Manager mit viel Weitsicht bist, dann gehst du nicht all-in sondern verteilst Umsätze.
Du verstehst es nicht, Micron wird weiterhin Speicherchips herstellen die dann in Modulen von Kingston, G-Skill oder Corsair landen, sie verabschieden sich nur von Endprodukten für Privatkunden, die ihnen scheinbar viel Aufwand und wenig Gewinn einbringen.

Duran schrieb:
Ich höre immer geringe Margen... im Handel lebst du doch teilweise von unter 10 %.
Im Handel hast du null Risiko, musst nicht Milliarden in neue Fabs stecken und ständig viel Geld in Forschung und Entwicklung reinbuttern. Ein "Händler" kann aus einem Wohnzimmer hantieren, Micron beschäftigt 50.000 Mitarbeiter und betreibt knapp 10 Fabs.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_semiconductor_fabrication_plants

Was soll Micron das Endkundengeschäft bringen? Module aus bunten Lämpchen basteln? Lustige Software für Gamer entwickeln? Das machen schon Buden wie Corsair! Micron stellt Speicherchips her und auf diesen Markt wollen sie sich konzentrieren, statt mit ihren eigenen Kunden zu konkurrieren.
 
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Könnte noch alles viel schlimmer werden. Angeblich kauft OpenAI 40% der gesamten Produktion gerade auf und zwar im Groß- und Einzelhandel. Wenn das so wäre, dann wird vor 28/29 sich die Situation nicht verbessern und eher weiter verschlimmern. Kleiner Artikel von mir, basierend auf einem Bericht von Moores Law is Dead:

openai-ram-kaufen-1200.webp

https://www.all-ai.de/news/top-news24/openai-ram-ki
 
Schade, ich bin markentreu und hatte mich gerade auf Crucial SSDs eingestellt.
 
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Hatte auch als erste SSDs Crucial-SATA-SSDs. Allerdings habe ich immer die BX-Serie gekauft, war etwas billiger. Waren die soviel schlechter? Der Schub gegenüber HDDs reichte mir jedenfalls vollauf.

Hatte dann schon so ab Mitte der 10er ausschließlich SSDs in meinen Rechnern, die HDDs sind als Backuplaufwerke in externe Gehäuse gewandert.

Erst seit etwa einem Jahr ausschließlich NVMes in allen aktuellen Rechnern/ Notebooks. Nur die alten Elitebooks mit Linux drauf, tragen die alten SATA-SSDs auf.

Ein Grund für mich, mich von HDDs zu verabschieden, war gar nicht mal der Geschwindigkeitszuwachs, sondern die Ruhe, die man dadurch in den Kisten hatte...

Zur aktuellen Krise: Ich erwische mich jetzt auch dabei, dass ich die jüngst ersetzte Hardware nicht wie sonst verkaufen werde, sondern als Reserve ans Lager lege. Mein Upgrade aus den letzen Tagen brachte mir in meinen bevorzugten Spielen schon den entscheidenden Schub. Wirklich nötig war es aber nicht, eher haben wollen und ein Upgradeangebot, was preislich noch aus besseren Zeiten war.

Wobei ich mich dann doch ärgere, nicht direkt auf 64GB gegangen zu sein, zumal beim 9800x3d zwei Riegel dazuzustecken wohl keine so gute Idee ist. Allerdings war meine höchste bisherige RAM-Belegung so etwa 22-24GB im Flight Simulator 2020. Den 2024er FS hoffe ich eh überspringen zu können...

Was ich noch auf der Pile of Shame habe, ist DCS (habe da noch Inhalte aus dem Crowdfunding von einem gescheiteren IL-2 Projekt), da soll man ja durchaus mehr als 32GB brauchen. Ist aber auch 'ne echt komplexe Sim, weiß nicht, ob ich das Fass je aufmache, zumal die einzelnen Flug-Module auch nicht wirklich billig sind...
 
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Bei SSD hab ich auch Crucial und Micron gar direkt, da ist meine erste Wahl aber ohnehin Samsung, also, ja schade, aber nicht so schlimm wie bei RAM.
RAM gibt es dann eben keine Markenqualität mehr ... nur noch "Rache"-Speicher oder so.
 
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matkenhauser schrieb:
Zur aktuellen Krise: Ich erwische mich jetzt auch dabei, dass ich die jüngst ersetzte Hardware nicht wie sonst verkaufen werde, sondern als Reserve ans Lager lege.
Geht mir gerade auch so.

Ich wollte eigentlich in den nächsten Wochen meinen Bestand ein wenig ausdünnen. Aber bei der aktuellen Entwicklung überlege ich so manches doch noch als Reserve für mich und meine Freunde zu behalten. Wir sind alle noch auf AM4 mit ähnlicher Ausstattung unterwegs.

Insbesondere die diversen SSDs und den DDR4 RAM. Die sind teilweise noch neu und unbenutzt. Vielleicht sogar auch meine vorige 6800 XT von XFX, die ich noch habe.

Da muss ich noch einmal in mich gehen.
 
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xexex schrieb:
Was soll Micron das Endkundengeschäft bringen? Module aus bunten Lämpchen basteln? Lustige Software für Gamer entwickeln? Das machen schon Buden wie Corsair! Micron stellt Speicherchips her und auf diesen Markt wollen sie sich konzentrieren, statt mit ihren eigenen Kunden zu konkurrieren.
Du scheinst ja ziemlich in der Materie drin zu sein. Weißt du zufällig wie die Aussichten im Endkundengeschäft sind? Was passiert denn mit Cyberport, Computer-Universe, Alternate und Co?
Wird das nicht problematisch sein, wenn die Leute sich keinen neuen Gaming PC mehr kaufen aufgrund der DDR5-Speicherpreise? Da werden doch viele von AM4 und Co nicht auf AM5 umsteigen?
Mindfactory und Cyberport hatten doch eh schon Probleme...
 
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---Daniel--- schrieb:
Da werden doch viele von AM4 und Co nicht auf AM5 umsteigen?
Ich kann das für mich und drei weitere Freunde bestätigen 👍🏻

Ein System davon hat sogar erst vor drei Wochen ein Upgrade von einem 3700X auf einen 5900XT spendiert bekommen.
 
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Caramon2 schrieb:
Traurig. Als ich das gestern gelesen habe, war ich sprachlos.

Ich habe von denen 4x8 GiB DDR3L-1600 (stabil @1,21V) im Rechner und zwei MX500 (beide mit aktivierter OPAL-Verschlüsselung), eine BX500 nutze ich extern und meine erste SSD war eine 250 GB BX100, die ich inzwischen eingemottet habe (noch voll funktionsfähig): Als habe ich das "nein" ignoriert und auch "früher einmal" angekreuzt.

Kaputt gegangen ist mir von Crucial noch nie etwas.
Im Laptop ist eine Micron M2 Micron_2450_MTFDKBA1T0TFK 1 TB die läuft seit 1 Jahr ohne Probleme hat laut Crystaldisk Info in 1 Jahr 1Prozent verloren. Ist genauso stabil wie eine Samsung SSD 840, 870, im PC.
SATA SSDs hatte ich nur Samsung 840,870 2x 2 TB 1x 4 TB.
M2 habe ich eine WD Black SN7100, 990 Pro 4 TB.
Aber die SSD vom Acer Aspire 5 517-53 läuft mit Windows 11 Pro ohne Probleme.
Ich wollte erst die SSD austauschen habe mich aber zur M2 von WD entschieden und betreibe diese jetzt extern.
Steam Ordner und die Benutzerordner sind auf dieser SSD. Also Bilder, Dokumente quasi der ganze Nutzer außer Desktop damit der PC noch auch ohne die SSD zu mindestens startet.
ich hatte kurz überlegt ob ich die 2x 8 GB verkaufe aber ich behalte die mal lieber als Ersatz für den Laptop.
Sollten die 32 GB mal defekt sein kann man bis zur RMA die 2x 8 wieder verbauen. Dauert ja nur 15 Minuten der Wechsel.
Liebe Grüße.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Welche "Lücke" soll denn laut dir entstehen, wenn Micron den Endkundenmarkt nicht mehr direkt bedient, aber weiterhin Speicherchips herstellt? Das ist mal wieder Argumentation völlig an den Fakten vorbei, schauen wir uns doch mal die letzte Umfrage hier im Forum an.
Anhang anzeigen 1681536

https://www.computerbase.de/news/ar...-im-pc-und-kauft-ihr-schnell-noch-mehr.94790/

Samsung stellt Speichermodule selbst her, komisch dass die niemand haben will. Micron kommt mir der Marke Crucial hier im Forum auf 17%, wo kommen wohl die Chips für G-Skill, Corsair oder Kingston her?

Fakt ist, es wird sich gar nichts ändern, nur die Balken bei Corsair, G-Skill und Kingston werden etwas länger werden. Die meisten "Gamer" greifen sowieso zu dem Zeug von G-Skill und Corsair, weil es so schön blinkt und regelmäßig irgendwelche OC Rekorde veröffentlicht werden. Die Chips dafür kommen trotzdem von Micron, Samung oder SK Hynix.

Hier wird wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht, wieso sollte sich ein Chiphersteller den Endkundenmarkt überhaupt antun wollen? Micron ist der einzige Hersteller der mit der Marke Crucial hier mitgemischt hat, Samsung oder SK Hynix haben es sich nicht einmal angetan und machen trotzdem besseren Umsatz.
Anhang anzeigen 1681537
https://counterpointresearch.com/en/insights/global-dram-and-hbm-market-share
Bei meinen 96 GB GSkill sind SK Hynix verbaut.
Bei meinem DDR3 RAM 32 GB vom i7 4790k System waren es Kingston SK Hynix RAM.
Bei den 4 GB XMS2 Corsair RAM und Kingston 2x 512 MB von 2008 und 2005 weiß ich leider nicht mehr den Hersteller der Chips.
Liebe Grüße.
Ergänzung ()

Schokolade schrieb:
Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Das war mein erster Gedanke bei der News, geht aber irgendwie stark unter :D

Unabhängig davon, gehen die Preise aber weiterhin steil bergauf, gruselig. Ein Glück dass ich noch im Juli mein eigentlich für eher Ende des Jahres geplantes Upgrade durchgeführt hatte.

Anhang anzeigen 1681538
Mein RAM den ich vor 8-12 Wochen für den Laptop kaufte kann ich gar nicht mehr bestellen, der Preis blieb zwar stabil zu damals 77 Euro aber ist nicht mehr lieferbar.
Wenn der Lieferbar wäre sicher heute das doppelte.
1765115036239.png
 
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---Daniel--- schrieb:
Weißt du zufällig wie die Aussichten im Endkundengeschäft sind? Was passiert denn mit Cyberport, Computer-Universe, Alternate und Co?
Verstehe deine Frage nicht, glaubst du die leben von PC Selbstbauern? Hast du mal gesehen was du bei Alternate alles kaufen kannst? Als in der Mining Zeit GPUs unbezahlbar wurden, hat das am Markt selbst gar nichts verändert. Ganz im Gegenteil übrigens, wo Mondpreise aufgerufen werden, können die Händler noch eine größere Schippe drauf legen.
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Bei meinen 96 GB GSkill sind SK Hynix verbaut.
Bei meinem DDR3 RAM 32 GB vom i7 4790k System waren es Kingston SK Hynix RAM.
Habe ich bereits verlinkt, so sieht der Markt aus:
1765117487076.png


Es ist also durchaus logisch, dass SK Hynix und Samsung häufiger vertreten sind. Ändert aber nichts daran, die Speichermodulhersteller greifen auf alle Fertiger zurück. Mal je nach Serie, mal willkürlich, wer gerade das günstigste Angebot hat.
1765117612953.png
 
Zuletzt bearbeitet:
anexX schrieb:
Grad nochmal nen DDR5 Pricecheck gemacht - mein Patriot Viper Venom DDR5 6000 CL30 32GB Kit das ich mal vor 4 Monaten für 89€ erworben habe kostet jetzt 345€ bei Alternate. :freaky:

Und eins sei gesagt: Durch das Verschwinden der Privatkundenserie einer der drei der grössten Speicherhersteller werden die Preise ganz sicher nicht günstiger werden - und wenn noch einer ausfällt dann hat der letzte quasi ein "Privatkunden Speichermonopol" - und was das dann (auch ohne KI-Aufträge !) mit den Preisen macht kann man sich auch ohne Fachkenntnis sehr gut vorstellen ... :alien_alt:
Das ist grob eine Vervierfachung. Da bin ich ja froh das ich noch rechtzeitig 32 GB RAM für den Laptop kaute. Ärgere mich aber das ich 2023 nicht gleich 128 GB kaufte. Liebe Grüße.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Verstehe deine Frage nicht, glaubst du die leben von PC Selbstbauern? Hast du mal gesehen was du bei Alternate alles kaufen kannst? Als in der Mining Zeit GPUs unbezahlbar wurden, hat das am Markt selbst gar nichts verändert. Ganz im Gegenteil übrigens, wo Mondpreise aufgerufen werden, können die Händler noch eine größere Schippe drauf legen.
Ergänzung ()


Habe ich bereits verlinkt, so sieht der Markt aus:
Anhang anzeigen 1682589

Es ist also durchaus logisch, dass SK Hynix und Samsung häufiger vertreten sind. Ändert aber nichts daran, die Speichermodulhersteller greifen auf alle Fertiger zurück. Mal je nach Serie, mal willkürlich, wer gerade das günstigste Angebot hat.
Anhang anzeigen 1682590
Das soll ja das Problem sein wenn man RAM nach kauft wegen Aufrüstung dann ggf. der PC abstürzt weil man auf einmal SK und Samsung hat Samsung und Micron oder eine andere Mischung auch wenn man das gleiche Kit nochmal kauft. Liebe Grüße.
 
xexex schrieb:
Verstehe deine Frage nicht, glaubst du die leben von PC Selbstbauern? Hast du mal gesehen was du bei Alternate alles kaufen kannst? Als in der Mining Zeit GPUs unbezahlbar wurden, hat das am Markt selbst gar nichts verändert. Ganz im Gegenteil übrigens, wo Mondpreise aufgerufen werden, können die Händler noch eine größere Schippe drauf legen.
Ergänzung ()
Ich kenne die Daten nicht, deshalb frage ich ja. Natürlich kann ich sehen, dass bspw. mindfactory auch Haushaltsgeräte etc. anbietet. Aber nur weil sie verschiedene Rubriken anbieten, heißt das ja nicht, dass sie dadurch "sicher" diversifiziert sind und dass auch all diese Produktkategorien erfolgreich laufen (Mindfactory hatte ja erst dieses Jahr die Insolvenz beantragt). Insbesondere, da es gerade im Haushaltsbereich sicherlich starke Konkurrenz mit Amazon und Media Markt gibt.

Ich habe keine Ahnung, inwiefern bei mindfactory, cyberport, alternate etc. die Aufsplittung zwischen B2B und B2C ist und in welchen Bereichen die Umsatztreiber liegen. Aber zumindest bei mindfactory lief es ja schon vor der Ram Geschichte etc. nicht allzu rund. Entsprechend interessiert mich das natürlich.

Hmm beim Mining haben ja auch viele Endkunden GPUs gekauft, um selbst zu minen. Bauen denn aktuell viele Endkunden Rechenzentren für AI? Denke eher nicht oder?
Sonst wäre vermutlich insbes. B2B relevant und da weiß ich nicht, wie die typischen PC Webshops aufgestellt sind.

Am Ende spielt natürlich auch das Kaufverhalten der Kunden eine Rolle, Cyberport hat ja bspw. am Fr den Preis von dem Standard Crucial Ram mit ~760€ fast verdoppelt. Solange Kunden bereit sind das zu zahlen und weiterhin extrem zu konsumieren, verdienen die PC Webshops natürlich erheblich mit. Die Frage ist nur, wie lange die Kunden da mitmachen (oder stattdessen temporären Konsumverzicht ausüben) und ob eben nicht viele Hersteller wie Crucial/Micron die Marge selbst einfahren möchten, indem sie eben direkt an Rechenzentren etc. verkaufen.
 
Banned schrieb:
Jo, schade. Neben HGST eine weitere nicht mehr geführte Marke, die ich noch in meinem aktiven Bestand habe. Die MX100 leistet nach wie vor gute Dienste und in meinem primären NAS habe ich ECC-RAM von Crucial, den ich damals direkt bei ihnen bestellt habe.
Die HGST Platten vermisse ich auch.
Habe davon 4. Laufen heute noch ich überlege ob ich sie 2027 ersetze, halten die nicht maximal 10 Jahre?
CrystalDiskInfo_20251207170745.pngCrystalDiskInfo_20251207170730.png
Liebe Grüße
Ergänzung ()

MariaDocks schrieb:
Ich sehe es schon kommen das ich als alte Oma 2050 von den großen Speicherkriegen 2032 spreche. Als ein einzelner Mensch durch die Zeit zurück nach 2026 gereist ist um die KI aufzuhalten welchen den Speicher aller Menschen für eine noch größere KI assimiliert, die KI wird dann eine androide KI auch in der Zeit zurückschicken die Menschen beseitigen soll die später in der Zukunft den Widerstand anführen wo Kinder in Tunneln Ratten essen und in giftigen Dämpfen Ram-Chips von alten Grafikkarten löten müssen das die letzte verbliebene Technik gegen die KI befeuert.
Da sollte man nen Film draus machen, Raminator oder so...
Ähm, Moment... 😜
2020 gabs schon eine Chipkrise diese hielt ca. 1-2 Jahre an 2022 im Okotboer bekam man wieder Grafikkarten zu normalen Preisen. Hoffen wir das es schneller geht als 2 Jahre.
 
Zuletzt bearbeitet:
wagga schrieb:
Die HGST Platten vermisse ich auch.
Habe davon 4. Laufen heute noch ich überlege ob ich sie 2027 ersetze, halten die nicht maximal 10 Jahre?

Warum sollten Festplatten nur eine bestimmte Anzahl an Jahren halten. Es ist doch kein Obst. Eher könnte man sagen, eine Festplatte erlebt wahrscheinlich keine XXXXX Betriebsstunden. Aber Jahre an sich ohne die Nutzungsdauer zu berücksichtigen, ist doch nicht aussagekräftig.
Deine haben natürlich schon gut was gelaufen. Aber die einfach auf Verdacht auszutauschen, würde ich jetzt nicht machen. Kommt aber immer auf den Einzelfall an.
 
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Hab noch viele in Reseve, teils verbaut in Reserverechnern, kosteten ja zwischen mal um die 38 Euro ;)
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---Daniel--- schrieb:
Du scheinst ja ziemlich in der Materie drin zu sein. Weißt du zufällig wie die Aussichten im Endkundengeschäft sind? Was passiert denn mit Cyberport, Computer-Universe, Alternate und Co?
Wird das nicht problematisch sein, wenn die Leute sich keinen neuen Gaming PC mehr kaufen aufgrund der DDR5-Speicherpreise? Da werden doch viele von AM4 und Co nicht auf AM5 umsteigen?
"Gaming-PC" ist eine winzige Nische. Das Brot-und-Butter-Endkundengeschäft für RAM und SSDs ist das Aufrüsten von vorhandenen Komplettsystemen, das sind vor allem Notebooks. Und genau das stirbt langsam weg.

Bei ner Qualcomm-X-Kiste rüstest du nichts mehr auf. Deshalb zieht Micron jetzt den Stecker.
 
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