News Fokus auf Rechenzentren: Micron stellt Endkundengeschäft mit Marke Crucial ein

---Daniel--- schrieb:
Hmm beim Mining haben ja auch viele Endkunden GPUs gekauft, um selbst zu minen.
Glaubst du wirklich was du da schreibst? Es werden jedes Jahr 30 Millionen GPUs verkauft, wie relevant sind da ein paar Hansel die zuhause Mining gemacht haben?

Ich kann an dieser Stelle nur nochmal wiederholen, ein paar Selbstbauer die sich ein paar Monate lang keinen neuen Speicherkit kaufen werden, machen den Braten für die Händler nicht fett. Wer will wird halt 200-300€ mehr drauf legen müssen, die teuren GPUs Preise haben die Kunden schon seit Jahren ebenfalls geschluckt.
 
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wagga schrieb:
Mein RAM den ich vor 8-12 Wochen für den Laptop kaufte kann ich gar nicht mehr bestellen, der Preis blieb zwar stabil zu damals 77 Euro aber ist nicht mehr lieferbar.
Wenn der Lieferbar wäre sicher heute das doppelte.
Mein 48GB Kit hatte ich für 176,89€ gekauft, jetzt kostet dasselbe laut Geizhals 661,99€ ^^'
 
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Tigerkatze schrieb:
Wahrscheinlich nicht so dolle, könnten aber durchaus positive Überraschungen darunter sein. Generell sind aber No-Names aus Weitwegistan eher keine Wunder. China mag in manchen Bereichen auf- und teils überholt haben, aber Billigware aus China ist immer noch und bleibt auch Müll. Selbst manche ihrer hochwertigen Waren sind alles andere als hochwertig.

Diese Speicherkrise könnte sogar den HDD-Platten neues Leben einhauchen.
Ich würde aktuell noch lieber eine 8 TB HDD kaufen so lang die SSD 8 TB noch so teuer ist.
350-450 Euro würde ich dafür zahlen aber keine 600-800. Ich kaufte meist WD Black oder Samsung SSDs.
840,870 Evo, 990 Pro SN7100. Liebe Grüße.
Ergänzung ()

n0sk437 schrieb:
Du kaufst extra teureren XMP-RAM und nutzt ihn dann nicht? Wenn du unbedingt Geld loswerden musst, melde ich mich freiwillig und falls nicht, würde ich mal einen Arzt aufsuchen.
Was kommt als Nächstes? Jedes Jahr das neueste Smartphone und dann nur WhatsApp nutzen? Oh wait...

@Abrexxes
Genau XMP ist Harakiri weil man den einmalig von off auf on stellt und das machen natürlich nur FREAKS :lol:
Ich wollte XMP aktivieren, las aber dann das evtl. mit dem XMP Profil der PC evtl. nicht mehr startet also bin ich das Risiko nicht eingegangen. Liebe Grüße.
 
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xexex schrieb:
Glaubst du wirklich was du da schreibst? Es werden jedes Jahr 30 Millionen GPUs verkauft, wie relevant sind da ein paar Hansel die zuhause Mining gemacht haben?
Es geht nicht darum, wie relevant die Hansel für den GPU Markt waren, sondern wie relevant sie für die B2C Sparte der Händler waren und wenn da einzelne kurz vor der Insolvenz standen, bezweifle ich stark, dass sowas keine Relevanz hat(te).
Das sollte übrigens keine Fangfrage sein, ich hatte ernsthaft gefragt, weil ich von der Materie nicht viel Ahnung habe und es interessant fand.

xexex schrieb:
Ich kann an dieser Stelle nur nochmal wiederholen, ein paar Selbstbauer die sich ein paar Monate lang keinen neuen Speicherkit kaufen werden, machen den Braten für die Händler nicht fett. Wer will wird halt 200-300€ mehr drauf legen müssen, die teuren GPUs Preise haben die Kunden schon seit Jahren ebenfalls geschluckt.
Naja, wenn das Speicherkit statt 80€ plötzlich 760€ kostet, kaufen sich sehr viele Leute definitiv erstmal für sehr viele Monate gar keinen PC. Da fehlt dann nicht nur die Marge für den Ram, sondern auch für alle anderen Komponenten. Alleine in diesem Jahr konnte man ja von Problemen bei Mindfactory als auch Cyberport lesen. Folglich bezweifle ich, dass die sich da alle so dumm und dämlich verdienen, wie du das darstellst.

Solange sie die Umsätze natürlich weiter im B2B Geschäft mit Ram machen können, spielt das sicherlich nicht so eine große Rolle bzw. machen sie dann vll sogar mehr Gewinn. Wenn sie aber nur wenig im B2B machen bzw. der Ram direkt über andere Vertriebswege abgesetzt wird... Ka, wie langfristig da jeweils die Lieferverträge sind.

Und ja, ist natürlich letztlich ein Problem für die Preisbildung, dass einige Kunden bereit sind teils 700€+ für ne Graka auszugeben.
 
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---Daniel--- schrieb:
Naja, wenn das Speicherkit statt 80€ plötzlich 760€ kostet, kaufen sich sehr viele Leute definitiv erstmal für sehr viele Monate gar keinen PC.
Auch so eine aus der Luft gerissene Behauptung. Wieso nicht einfach den Speicher weiter verwenden? DDR5 wird noch eine Weile der Standard bleiben und Komponenten für DDR4 sind nach wie vor erhältlich.

Nicht falsch verstehen, du machst aus einer Mücke einen Elefanten. Nicht nur weil PC Selbstbauer nur einen Bruchteil des Umsatzes von Unternehmen wie Alternate ausmachen, sondern weil du schlichtweg davon ausgehst, wegen teuren RAM wird gar nichts mehr gekauft.

Ich habe es dir schon angemerkt, als GPUs unbezahlbar wurden, sind dann die ganzen Händler Pleite gegangen? Auch da sind die ganzen Karten bereits ab Hersteller in Miningfarmen gelandet, statt über Händler an Privatkunden.
Ergänzung ()

---Daniel--- schrieb:
Alleine in diesem Jahr konnte man ja von Problemen bei Mindfactory als auch Cyberport lesen.
Mindfactory ist ein Krüschelladen mit 100 Mitarbeitern, die sind Pleite gegangen weil sie schlecht gewirtschaftet haben, da geht es eh nur um billig wie möglich. Wurde nun jetzt von Heise aufgekauft, aus welchen Gründen auch immer, wegen mir hätten sie komplett dicht machen können.
 
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---Daniel--- schrieb:
Naja, wenn das Speicherkit statt 80€ plötzlich 760€ kostet, kaufen sich sehr viele Leute definitiv erstmal für sehr viele Monate gar keinen PC. Da fehlt dann nicht nur die Marge für den Ram, sondern auch für alle anderen Komponenten.
Das trifft so genau auf mich zu.
xexex schrieb:
Auch so eine aus der Luft gerissene Behauptung. Wieso nicht einfach den Speicher weiter verwenden? DDR5 wird noch eine Weile der Standard bleiben und Komponenten für DDR4 sind nach wie vor erhältlich.
So aus der Luft gegriffen ist die Behauptung garnicht, ich werde mir dieses Jahr bestimmt keinen PC zulegen.
Mal sehen wie sich alles in der Zukunft entwickelt.

Und ein neues DDR4 System kommt für mich nicht mehr infrage.
(Wenn dann nur gebraucht)


Einen schönen Wochenstart @ alle.
 
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---Daniel--- schrieb:
Naja, wenn das Speicherkit statt 80€ plötzlich 760€ kostet, kaufen sich sehr viele Leute definitiv erstmal für sehr viele Monate gar keinen PC. Da fehlt dann nicht nur die Marge für den Ram, sondern auch für alle anderen Komponenten. Alleine in diesem Jahr konnte man ja von Problemen bei Mindfactory als auch Cyberport lesen. Folglich bezweifle ich, dass die sich da alle so dumm und dämlich verdienen, wie du das darstellst.
Keiner von denen legt sich große Lagerbestände hin, denn die steigen selten im Wert. Da werden schlicht die Preise vom Lieferanten durchgereicht.

xexex schrieb:
Auch so eine aus der Luft gerissene Behauptung. Wieso nicht einfach den Speicher weiter verwenden? DDR5 wird noch eine Weile der Standard bleiben und Komponenten für DDR4 sind nach wie vor erhältlich.
Ich hätte dieses Jahr definitiv keinen PC mehr gebaut, wenn der Preisanstieg schon im Sommer gewesen wäre. Da wäre es dann vielleicht eine PS5 im Sale geworden.

Und welchen Speicher hätte ich weiterverwenden sollen? Der alte PC hatte 16 GB DDR3-1600 (von Crucial natürlich).
 
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Otsy schrieb:
Guck an, gerade bei der Regal-Reorganisation eine originalverpackte MX500 4TB gefunden.

Vielleicht baue ich ihr einen Schrein und belasse sie so.

Edit:
Rechnung gefunden. 2023 für 182,- erworben.
Damals waren die Preise noch in Ordnung 870 Evo 4 TB für 170 gekauft Oktober 2023. Hätte direkt 2 oder 3 kaufen sollen. :( Liebe Grüße.
Ergänzung ()

matkenhauser schrieb:
Hatte auch als erste SSDs Crucial-SATA-SSDs. Allerdings habe ich immer die BX-Serie gekauft, war etwas billiger. Waren die soviel schlechter? Der Schub gegenüber HDDs reichte mir jedenfalls vollauf.

Hatte dann schon so ab Mitte der 10er ausschließlich SSDs in meinen Rechnern, die HDDs sind als Backuplaufwerke in externe Gehäuse gewandert.

Erst seit etwa einem Jahr ausschließlich NVMes in allen aktuellen Rechnern/ Notebooks. Nur die alten Elitebooks mit Linux drauf, tragen die alten SATA-SSDs auf.

Ein Grund für mich, mich von HDDs zu verabschieden, war gar nicht mal der Geschwindigkeitszuwachs, sondern die Ruhe, die man dadurch in den Kisten hatte...

Zur aktuellen Krise: Ich erwische mich jetzt auch dabei, dass ich die jüngst ersetzte Hardware nicht wie sonst verkaufen werde, sondern als Reserve ans Lager lege. Mein Upgrade aus den letzen Tagen brachte mir in meinen bevorzugten Spielen schon den entscheidenden Schub. Wirklich nötig war es aber nicht, eher haben wollen und ein Upgradeangebot, was preislich noch aus besseren Zeiten war.

Wobei ich mich dann doch ärgere, nicht direkt auf 64GB gegangen zu sein, zumal beim 9800x3d zwei Riegel dazuzustecken wohl keine so gute Idee ist. Allerdings war meine höchste bisherige RAM-Belegung so etwa 22-24GB im Flight Simulator 2020. Den 2024er FS hoffe ich eh überspringen zu können...

Was ich noch auf der Pile of Shame habe, ist DCS (habe da noch Inhalte aus dem Crowdfunding von einem gescheiteren IL-2 Projekt), da soll man ja durchaus mehr als 32GB brauchen. Ist aber auch 'ne echt komplexe Sim, weiß nicht, ob ich das Fass je aufmache, zumal die einzelnen Flug-Module auch nicht wirklich billig sind...
Überlegte auch den ausgetauschten So RAM vom Laptop zu verkaufen, jetzt behalte ich den als Ersatz sollte mit den 32 GB mal was sein, dann kann man innerhalb 15 Minuten austauschen. Liebe Grüße.
 
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wagga schrieb:
Ich wollte XMP aktivieren, las aber dann das evtl. mit dem XMP Profil der PC evtl. nicht mehr startet also bin ich das Risiko nicht eingegangen. Liebe Grüße.
das ist verrückt. wie kann man nur so leben
 
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matkenhauser schrieb:
Ein Grund für mich, mich von HDDs zu verabschieden, war gar nicht mal der Geschwindigkeitszuwachs, sondern die Ruhe, die man dadurch in den Kisten hatte...
Nicht zu vergessen Fast Boot, was erst funktionierte, wenn man nicht erst auf den Spinup der trägen 3,5"-Festplatte warten musste.
 
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wagga schrieb:
2020 gabs schon eine Chipkrise diese hielt ca. 1-2 Jahre an 2022 im Okotboer bekam man wieder Grafikkarten zu normalen Preisen. Hoffen wir das es schneller geht als 2 Jahre.
Meiner Meinung nach, bekommt man bis heute noch nicht wieder Grafikkarten zu "normalen" Preisen.
Ergänzung ()

Stan Marsh schrieb:
Das trifft so genau auf mich zu.

So aus der Luft gegriffen ist die Behauptung garnicht, ich werde mir dieses Jahr bestimmt keinen PC zulegen.
Mal sehen wie sich alles in der Zukunft entwickelt.
Same here @xexex
Bei mir stünde auch mittlerweile AM5 an aber bei den RAM Preisen wird mein 5800X3D noch durchhalten müssen und je nachdem wann die Preise wieder fallen, kann man auch überlegen direkt auf AM6 zu warten...
 
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Sennox schrieb:
Bei mir stünde auch mittlerweile AM5 an aber bei den RAM Preisen wird mein 5800X3D noch durchhalten müssen
Und? Kaufst du deshalb keine Eingabegeräte, eine neue GPU oder einen Monitor mehr? Hättest du deine komplette Hardware weggeworfen und neu beschafft? Darum ging es letztlich! Wenn Verkäufe einbrechen, dann nur in einem schmalen Bereich, von einem sowieso bereits eingeschränkter Kundengruppe, der PC Bastler.
 
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xexex schrieb:
Wenn Verkäufe einbrechen, dann nur in einem schmalen Bereich, von einem sowieso bereits eingeschränkter Kundengruppe, der PC Bastler.
Die "schmale Kundengruppe" ist wovon die PC-Kistenschieber leben.
 
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n0sk437 schrieb:
das ist verrückt. wie kann man nur so leben
2667 MHZ sind das das ist jetzt nicht gerade viel mehr die 3200.
Ich habe oft gelesen das nach dem Aktivieren von XMP der PC nicht mehr gestartet ist und das Risiko wollte ich bis her nicht ein gehen, lieber ein stabiles langsameres System als übertaktet und instabil. Liebe Grüße.
 
@xexex
Im gewissen Umfang: Ja!
Ich kaufe ja schon mal weder CPU noch MoBo.
Eine noch größere GPU als meine XTX würde ich vermutlich auch vor einem Plattformwechsel nicht kaufen, weil auch der alte X3D mittlerweile für das ein oder andere CPU Limit sorgt.
Entsprechend habe ich auch wenig Anreiz mir einen besseren Monitor zu kaufen.

Ich gehöre auch zu der Sparte die selten Einzelteile aufrüstet (von der GPU und SSDs mal ab), so kaufe ich z.B. selten Gehäuse und wenn dann i.d.r. in Verbindung mit einem größeren Upgrade.
In die selbe Kerbe schlagen die Lüfter und zum Teil auch CPU Kühler

Die Aussage war ja auch nie dass niemand mehr irgendwas kaufen würden, sondern dass die Wechselwirkung der hohen RAM Preise nicht nur die RAM Verkäufe einbrechen lassen dürfte!
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Ich habe oft gelesen das nach dem Aktivieren von XMP der PC nicht mehr gestartet ist und das Risiko wollte ich bis her nicht ein gehen, lieber ein stabiles langsameres System als übertaktet und instabil. Liebe Grüße.
Das habe ich z.B. nur in Ausnahmen gelesen und noch seltener selbst erlebt, vielleicht war das noch ein alter Bericht zum ersten Ryzen? Die waren etwas zickig.

Probier's doch einfach mal, mehr wie "abstürzen" wird der PC nicht.
Einfach mal einen Abend nichts "wichtiges" vornehmen und ein paar Stunden zocken, Videos gucken und allgemein für dich normalen Kram machen, wo es undramatisch wäre wenn der PC abstürzen sollte.

Ich habe die letzten 5 Jahre oder so kein "schlechtes" XMP/DOCP Profil erlebt.

Edit: es ist übrigens nicht nur der Sprung von 2667 auf 3200, auch die Timings sind in den Profilen i.d.r. um einiges besser!
 
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Siebenschläfer schrieb:
Die "schmale Kundengruppe" ist wovon die PC-Kistenschieber leben.
Glaubst du? Der PC Käufer ist heute nur noch eine Randerscheinung und Alternate, Galaxus und Co. sind längst nicht mehr auf PC Komponenten fixiert. Deine "Kistenschieber" schieben längst mehr Notebooks, TV Geräte und anderes Elektrozeugs, als PC Komponenten.

Schauen wir uns doch einfach mal die Alternate Starseite an:
1765188197031.png


Man sollte einfach mal nicht von der CB Blase auf den Markt rückschließen, der gesamte Desktopmarkt liegt irgendwo bei 15-20% im Vergleich zur Notebooks und Bastler machen dann nur einen Teilbereich davon aus.
1765188459886.png
 
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wagga schrieb:
2667 MHZ sind das das ist jetzt nicht gerade viel mehr die 3200.
Nö. Eher deutlich weniger. :mussweg:

wagga schrieb:
Ich habe oft gelesen das nach dem Aktivieren von XMP der PC nicht mehr gestartet ist und das Risiko wollte ich bis her nicht ein gehen, lieber ein stabiles langsameres System als übertaktet und instabil. Liebe Grüße.

Probieren.
Wenns läuft, Stabilitätstest.
Wenn auch das läuft, toll!

Falls der Rechner nicht hochkommt, Reset, neustarten.
Falls der Rechner immer noch nicht hochkommt, Bios Reset; neustarten.
Danach hat man nichts verloren, außer einigen Minuten Zeit (und den bisherigen Bios-Einstellungen)

< 30 Minuten Arbeit, bei 0 Risiko, für 98% Chance auf klar schnelleres System.

Wäre für mich ein No-Brainer, sobeld ich ein wenig Zeit habe.
Nur meine Meinung; ich will und kann dich hier zu nichts zwingen.
 
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Siebenschläfer schrieb:
"Gaming-PC" ist eine winzige Nische. Das Brot-und-Butter-Endkundengeschäft für RAM und SSDs ist das Aufrüsten von vorhandenen Komplettsystemen, das sind vor allem Notebooks. Und genau das stirbt langsam weg.

Bei ner Qualcomm-X-Kiste rüstest du nichts mehr auf. Deshalb zieht Micron jetzt den Stecker.
Ich denke das eher Leute die einen Gaming-PC gebaut haben oder nach Wunschkonfiguration haben bauen lassen ihre PCs auch aufrüsten.

Wer beliebige Komplettsysteme oder Notebooks kauft, der kommt oft eh noch mit 8-16GB aus.
Ergänzung ()

klampf schrieb:
Bei SSD hab ich auch Crucial und Micron gar direkt, da ist meine erste Wahl aber ohnehin Samsung, also, ja schade, aber nicht so schlimm wie bei RAM.
RAM gibt es dann eben keine Markenqualität mehr ... nur noch "Rache"-Speicher oder so.
Zu Crucial hab ich garkeinen Bezug, weis aber nicht warum. Samsung SSDs sind schon gut abe auch ziemlich teuer. Beim RAM war ich früher Fan von Samsung und Infineon, aber die stellen ja kaum noch Module her, und wenn dann eher DDR4-2400 / DDR4-2666 / DDR5-4800 / DDR5-5200 für den OEM Markt die über Umwege in den Endkundenmarkt gelangen.

Bei SSDs wären Kioxia und WD meine erste Wahl, aber wenn der Preis stimmt bin ich auch offen für Gigabyte, Kingston und Muskhin.

Beim RAM wären deswegen heute G.Skill und Patriot meine erste Wahl, aber bei einem guten Preise würde ich auch Kingston, Mushkin und PNY nehmen.
 
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RealMax123 schrieb:
Ich denke das eher Leute die einen Gaming-PC gebaut haben oder nach Wunschkonfiguration haben bauen lassen ihre PCs auch aufrüsten.
Das mache ich in der Regel nicht, weil meine Wunschkonfiguration keiner Aufrüstung bedarf. Warum sollte ich erst zu wenig DRAM einbauen, um ihn dann wieder weg zu schmeißen?

RealMax123 schrieb:
Wer beliebige Komplettsysteme oder Notebooks kauft, der kommt oft eh noch mit 8-16GB aus.
Eben nicht. Aufrüstung von Fertigrechnern mit Aftermarket-Teilen ist/war ein großes Geschäft, wo neben Crucial zum Beispiel auch Kingston aktiv ist.
 
xexex schrieb:
Nicht falsch verstehen, du machst aus einer Mücke einen Elefanten. Nicht nur weil PC Selbstbauer nur einen Bruchteil des Umsatzes von Unternehmen wie Alternate ausmachen, sondern weil du schlichtweg davon ausgehst, wegen teuren RAM wird gar nichts mehr gekauft.
Bisher frage ich ja nur, ich kenne die genauen Zahlen nicht, denke es ist zu früh, um da von Mücke oder Elefant zu reden. Aber der Business Case ist auf jeden Fall sehr spannend.

Siebenschläfer schrieb:
Die "schmale Kundengruppe" ist wovon die PC-Kistenschieber leben.
Jep genau, das ist ja auch meine Frage. Die klassische USP (Alleinstellungsmerkmal) von Alternate, Mindfactory und Co ist sicherlich, dass sie deinen PC auch direkt zusammenbauen können. Sonst kann man die Komponenten auch oft direkt bei Amazon meist ohne Versandkosten bestellen.

xexex schrieb:
Und? Kaufst du deshalb keine Eingabegeräte, eine neue GPU oder einen Monitor mehr? Hättest du deine komplette Hardware weggeworfen und neu beschafft? Darum ging es letztlich! Wenn Verkäufe einbrechen, dann nur in einem schmalen Bereich, von einem sowieso bereits eingeschränkter Kundengruppe, der PC Bastler.
Weil du mit DDR4 dann bspw. nicht einfach auf AM5 umsteigen kannst -> ggf. Auswirkungen auf MB- und Prozessor-Absatz.
Und wenn du keinen neuen Prozessor kaufst, holst du dir evtl. auch nicht den neuesten Monitor mit 500 Hz+, weil dein PC das ggf. trotz neuer Graka nicht mehr FPS stemmen kann und die CPU limitiert.

Ich hätte mir zumindest 2025 kein "veraltetes" System mehr gekauft und einige andere, wie du hier den Kommentaren entnehmen kannst, ebenfalls nicht. Natürlich sind wir nicht unbedingt für die komplette Kundschaft von PC-Webshops repräsentativ.

xexex schrieb:
Glaubst du? Der PC Käufer ist heute nur noch eine Randerscheinung und Alternate, Galaxus und Co. sind längst nicht mehr auf PC Komponenten fixiert. Deine "Kistenschieber" schieben längst mehr Notebooks, TV Geräte und anderes Elektrozeugs, als PC Komponenten.

Schauen wir uns doch einfach mal die Alternate Starseite an:
Woher weißt du das? Die Frage ist doch, welche Umsatzmargen jeder Bereich liefert. Mit bspw. "Haushaltsartikeln" hast du sicherlich starke Konkurrenz insbes. mit Amazon und bei Amazon kannst du nahezu jeden Artikel sehr unproblematisch bei Garantiefällen etc. zurückschicken - sogar oft dann wenn der Hersteller bei der Endkundengarantie Probleme bereitet.
Nur weil das auf der Website dargestellt ist, heißt das nicht, dass das deren Umsatztreiber sind.

xexex schrieb:
Man sollte einfach mal nicht von der CB Blase auf den Markt rückschließen, der gesamte Desktopmarkt liegt irgendwo bei 15-20% im Vergleich zur Notebooks und Bastler machen dann nur einen Teilbereich davon aus.
Genauso wenig solltest du aber von dem Marktvolumen in Absatzzahlen auf die Umsatzmarge schließen.
Schau dir mal Mindfactory an, die sind im Vgl. fast immer deutlich günstiger als Alternate. Sprich, die verkaufen vermutlich nicht allzu hoch über den Einkaufspreisen. Ergo wird die Umsatzmarge nicht so hoch sein, weshalb sie möglicherweise wiederum Probleme mit der Gewinnmarge bekommen haben.

Alternate und Co hatten sicherlich Umsatzhochs während Covid, weil immer mehr Leute Online-Shopping für sich entdeckt haben. Dieser Covid-Hype ist aber schon länger vorbei.
Dann ist eben die Frage, in welchen Produktkategorien sie die größten Umsatzmargen haben. Nehmen wir mal an, dass sie zu 60% B2B und 40% B2C machen. Im B2B werden die Margen eher geringer sein (durch Spezialrabatte etc.), im vermutlich kleineren B2C Segment vermutlich deutlich höher.

Wenn sie nun wie @Siebenschläfer gesagt hatten, eher kleine Lagerbestände haben und keine langfristigen Lieferverträge mit festgelegten Terminpreisen, werden sie an den Preissteigerungen vermutlich nur am Anfang partizipieren. Danach kommen dann negative Effekte durch den Nachfragerückgang - die Frage wäre dann wie hoch dieser ausfällt.
 
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