Frage zu Plex Transcode via Quick Sync

Lynacchi

Cadet 3rd Year
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Ich habe aktuell eine Frage bezüglich des Transcodierens in Plex via Quick Sync. Ja, ich habe hier im Board schon viel gelesen, aber größtenteils lese ich nur iGPU ab Generation xyz, oder die A380 reicht...

Ich würde aber gerne wissen, wie die jeweilige Hardware skaliert. Also, wie viele Streams kann denn iGPU/GPU xyz transcodieren? Oder gibt es da keine Unterschiede? In meinem konkreten Fall würde es darum gehen, Ultra 7 270k Plus vs. Arc B580. Mir ist klar, dass die Rasterleistung hier nichts aussagt, aber ich verstehe nicht so ganz, woran ich festmachen kann, wie viele Streams Hardware xyz gleichzeitig transkodieren würde.

Kann mir das jemand erklären? Oder zumindest ein paar Beispiele nennen?
 
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Lynacchi schrieb:
ir ist klar, dass die Rasterleistung hier nichts aussagt, aber ich verstehe nicht so ganz, woran ich festmachen kann, wie viele Streams Hardware xyz gleichzeitig transkodieren würde.
Wie viele streams gleichzeitig verarbeitet werden koennen steyht normalerweise in den Spezifikationen / der Anleitung.
Wenn da nichts weiter als Aufloesung+codec+fps stehen, geh davon aus, dass das geht was dort steht und nicht mehr
 
Danke für die Antwort, aber genau das ist ja der Punkt: in den Spezifikationen steht bei Intel Quick Sync eben keine maximale Anzahl gleichzeitiger Streams. Intel gibt keine künstliche Session-Begrenzung an, anders als z.B. NVIDIA mit ihrem NVENC-Limit (aktuell glaube ich 12 bei Consumer-GPUs).

Was Intel in den Specs angibt, sind Angaben wie "mehr als 16 gleichzeitige 1080p Decode-Streams", das ist aber eine Performance-Referenz, kein hartes Limit. Heißt: Irgendwann wird die Hardware langsam, aber der Treiber blockt nicht.

Meine eigentliche Frage war ja eher, ob jemand aus der Praxis sagen kann, wie sich z.B. die iGPU eines Ultra 7 270K Plus im Vergleich zu einer dedizierten Arc A380 oder B580 bei mehreren parallelen Transcodes verhält. Also nicht theoretische Specs, sondern echte Erfahrungswerte. Würde man einen Unterschied bei 5, 10, 15 gleichzeitigen 1080p Streams merken...?
 
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Denke da hilft nur selbst testen, weil das wirklich ein Sonderfall ist.

Die meisten haben ihre Videos ja auch in h265 oder h264 wo die meisten Endgeräte eh nicht transcodieren müssen, irgendwas von 4k auf 1080p runterdrücken muss man eigentlich auch nicht, daher wird man wahrscheinlich nie (würde ich jetzt mal behaupten ohne zu wissen was genau du vor hast) in eine solche Begrenzung / Situation kommen.
Aber ja, irgendwann wird die iGPU dann langsam einbrechen, aber das sollte erst ab 20+ der Fall sein.
 
Es gibt immer Unterschiede. Transcodiere ich 4k zu 1080p, transcodiere ich 4k hdr zu 4k, transcodiere ich untouched bluray video oder nen rip.

Ich habe keine intel gpu. Aber die Framerate (FPS) sollte grob eine Richtung vorgeben was Streams angeht

Hier Star Wars 8 im Firefox, jellyfin transcoding mit der GPU vom 7950X3D und ohne Bitrate limit.
1775860628511.png



Hier der selbe Stream mit 20mbit limit
1775860808310.png
 
Moin,

bin nicht so im Thema

vll. hilft der Link weiter -> Plex
bei mir läuft plex aufn Synology NAS , Auslastung der CPU bei "einem" Stream 5% Ram 3%
1080p in H265

CPU: Ryzen R1600 , Ram: 32GB

laut der Plex Seite , wenn ichs richtig verstehe , ist Quick Sync eher von der CPU abhängig.

1. Check the system requirements​


Hardware-Accelerated Streaming is supported in Plex Media Server on modern Windows, Mac, Linux, and NAS devices. Plex Media Server’s hardware acceleration uses Intel Quick Sync Video for decoding and encoding, which is available in all recent Intel Core (i3/i5/i7/i9) processors as well as some other Intel processors (such as some Xeon, Atom, or Celeron models).


The following are required in general for Hardware-Accelerated Streaming, regardless of your operating system:


  • A recent Intel CPU meeting these requirements:
    • 2nd-generation Intel Core (Sandy Bridge, 2011) or newer (we recommend 5th-gen Broadwell or newer for the best experience; Sandy Bridge, in particular, is known to sometimes have poor visual output on some systems)
    • 7th Generation i3/i5/i7-7xxx processor to use HEVC encoding
    • Supports Intel Quick Sync Video (Not sure? Look up your processor)
  • Plex Media Server 1.9.3 or later
  • Plex Media Server 1.41.3 for HEVC encoding (see other limitations below)
  • An active Plex Pass subscription

ps: alles ohne Gewähr. Hab immer nur 1 Stream am laufen.

Gruß Daniel
 
Intel N305, 1080p, H264, 25fps aus der Arte Mediathek als Quelle.
Code:
ffmpeg -hwaccel vaapi -hwaccel_device /dev/dri/renderD128 -hwaccel_output_format vaapi \
  -i Tschernobyl\ -\ Der\ Insiderbericht\ 13\ -\ Inferno\ -\ Die\ ganze\ Doku\ A.mp4 \
  -vf "scale_vaapi=w=1920:h=1080" \
  -c:v h264_vaapi \
  -qp 25 \
  -c:a copy \
  output_1080p.mp4

Ist etwas sinnlos, aber es soll nur ein Test sein.
Ein Stream schafft der SoC mit ~14x Geschwindigkeit und drei Streams je mit ~5x Geschwindigkeit. Je nach Material, Auflösung, Qualitätseinstellungen, Codec gibt es entsprechend Abweichungen. Aber bis zu vier H264 Streams mit 1080p bei 30fps würde ich dem SoC zutrauen, dass er es schafft in Echtzeit[1].
Für die größeren, neueren Intel Lösungen sollte das noch weniger ein Problem sein.

[1] Genügend CPU-Zyklen um die Videos als verschlüsselten Netzwerkverkehr zu übertragen hat der SoC auch noch, aber dann wird es dünn.
 
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Danke an alle für die Antworten, besonders @Piktogramm für den konkreten ffmpeg Test mit dem N305. Genau so etwas habe ich gesucht.

Um meine Frage nochmal klarer zu formulieren, weil es anscheinend nicht ganz rüber kam: Mir ist bewusst, dass es kein hartes Session Limit bei Intel gibt und Rasterleistung irrelevant ist. Was mich interessiert, ist, ob Quick Sync auf unterschiedlicher Hardware unterschiedlich viel Transcode Leistung hat, weil es dazu kaum Praxisdaten gibt.

Eigentlich lässt sich das relativ simpel herausfinden. Man nimmt die gleiche Datei, die gleichen Einstellungen und transcodet sie einmal auf Hardware A und einmal auf Hardware B. Dann vergleicht man die FPS des Transcodes. Damit hat man einen direkten Vergleichswert, der zeigt wie viel Leistung die jeweilige Media Engine tatsächlich hat. Wenn Hardware A mit 14x Geschwindigkeit transcodet (wie Piktogramm beim N305 zeigt) und Hardware B mit 20x, dann weiß man, dass B ungefähr 40% mehr Transcode Headroom hat.

Genau solche Vergleichswerte fehlen aber fast komplett im Netz. Jeder sagt "die iGPU reicht" oder "nimm eine A380", aber niemand zeigt konkret den Unterschied zwischen z.B. einer iGPU vs. einer Arc A380 vs. einer B580 bei identischem Workload.

Falls jemand sowohl eine aktuelle Intel iGPU als auch eine Arc Karte im Zugriff hat und kurz einen identischen ffmpeg Transcode auf beiden laufen lassen könnte, wäre das extrem aufschlussreich. Muss kein aufwändiger Test sein, ein einziger 1080p HEVC Transcode mit gleichen Settings auf beiden Geräten würde schon reichen um die relative Leistung einzuordnen.
 
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