Frage zum Verständnis: 1000GB ≠ 1000GB?!

Nero FX schrieb:
Windows:
1024Byte = 1KB
1024KByte = 1MB
1024MByte = 1GB
1024GByte = 1TB

HDD/SSD Hersteller:
1000 Byte = 1Kbyte
1000 KByte = 1Mbyte
.u.s.w
Oder Anders: Das Problem sind unkonkrete Maßeinheiten - so in Windows - so auch hier. 😉
wullu schrieb:
Angenommen ich habe eine HDD 1000GB - und BackUp Daten von 935GB.

So sollte der Engpass klar werden. Ansonsten empfehle ich den exzellenten Artikel "Byte" auf Wikipedia. 😉

BinärpräfixDezimalpräfix
1.000 GByte - Angabe auf der HDD931,32 GiBiByte1.000 GigaByte
935 GByte Daten gem. Betriebssystem935 GiBiByte1003,95 GigaByte
 
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Warum tun sich eigentlich einige hier so schwer, die Beiträge mal aufmerksam zu lesen, auf die man antwortet?
 
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@Jongleur666 Warum sind einige eigentlich nicht in der Lage das zu zitieren, auf das sie reagieren?
Man weis es nicht - nur scheint diese Klientel nicht auszusterben. (Wink! Zaunpfahl!) 🤷‍♂️
 
@mchawk777:

Ich zitiere hier mal auszugsweise den Anfangspost...

wullu schrieb:
Versuch 1:
  1. Ich nehme mein BackUp und ziehe ALLE Daten direkt auf meine BackUp HDD
    1. Resultat: Windows sagt: Geht nicht ist zu wenig Speicher!
Versuch 2:
  1. Ich behme mein BackUp und ziehe alle Ordner / in Grüppchen ausgewählte Ordner auf meine BackUp HDD (Also z.B Ordner A-G, dann H-O etc.)
    1. Resultat: Das geht und alles Passt
Warum ist das so?

Will sagen:
  • Kopieren aller Dateien auf einmal schlägt fehl,
  • Kopieren der Dateien in Gruppen funktioniert.

Deine Antwort (wie die einiger Leute vor dir) besteht aus einer Belehrung über binäre vs. dezimale Präfixe, und daß die Zahlen eben nicht dieselben sind.

Sachlich völlig korrekt.

Nur vielleicht ein klein wenig an der Fragestellung vorbei, warum das Kopieren einmal wegen Speichermangels nicht funktioniert, ein gruppenweises Kopieren derselben Dateien aber durchläuft.
 
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Araska schrieb:
Deine Antwort (wie die einiger Leute vor dir) besteht aus einer Belehrung über binäre vs. dezimale Präfixe, und daß die Zahlen eben nicht dieselben sind.
Ja, weil genau DAS das Problem darstellt.

Wenn sich Dir das nicht erschließen sollte, dann vereinfache ich exklusiv für Dich:
"Der Zieldatenträger ist kleiner als die zu sichernde Datenmenge!"
Der Rest ist Mathematik.
 
mchawk777 schrieb:
Wenn sich Dir das nicht erschließen sollte, dann vereinfache ich exklusiv für Dich:
"Der Zieldatenträger ist kleiner als die zu sichernde Datenmenge!"
Der Rest ist Mathematik.
Wenn Du mir jetzt noch vereinfachst, wieso ein Kopieren der Daten in Gruppen dann funktioniert...

Mir wäre -so rein mathematisch- nicht bekannt, inwiefern ein gruppenweises Kopieren der Daten deren Umfang reduziert.
 
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Araska schrieb:
Wenn Du mir jetzt noch vereinfachst, wieso ein Kopieren der Daten in Gruppen dann funktioniert...
Echt jetzt? 😲

Ne, wenn ich das jetzt genauer (einfacher) erläutere ... naja: MODs auf gutefrage.net würden dann annehmen, dass ich Deine mathematischen Fähigkeiten nicht für voll nehmen würde und anfangen den Löschfinger zu zücken. Keine Ahnung, wie es hier ist. Aber ich beende vorsichtshalber diese Kommunikation.
In sofern - MCP: End of line.
 
Nein, du beendest die Kommunikation, weil du inzwischen auch gemerkt hast, wie krass du sm Thema vorbei schreibst. Und das ist mehr als offensichtlich.
Vielleicht findest du ja irgendwann mal den Mut, deinen eigenen Fehler einfach mal zuzugeben.
 
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Jongleur666 schrieb:
Nein, du beendest die Kommunikation, weil du inzwischen auch gemerkt hast, wie krass du sm Thema vorbei schreibst. Und das ist mehr als offensichtlich.
Dann begründe mal.
Es ist logisch, dass in kleinen Paketen zu kopieren es ganz, ganz häufig funktionieren wird.
Mehr sage ich dazu nicht.
 
Araska schrieb:
Wenn Du mir jetzt noch vereinfachst, wieso ein Kopieren der Daten in Gruppen dann funktioniert...
Ich möchte behaupten, dass es sich schlicht um eine fehlerhafte Annahme handelt. 935 GiB passen niemals auf einen 931 GiB fassenden Datenträger, völlig egal ob in Gruppen oder auf einmal kopiert.
 
Verwendet die HDD evtl. SMR? So wäre meine Vermutung, dass sie bei größeren Datenmengen auch mehr Platz als Puffer zum Umkopieren reserviert.
Ob das so ist, weiß ich nicht; es ist nur eine Vermutung.
 
mchawk777 schrieb:
Ja, weil genau DAS das Problem darstellt.
Diese Ignoranz ist echt einmalig, aber ich habe ja bereits Erfahrung mit ihm machen dürfen:

https://www.computerbase.de/forum/t...nvme-und-usb-3-2.2216109/page-2#post-29935982

Keinerlei Besserung und keinerlei Einsicht. Aber ich wurde blockiert. Kannste dir nicht ausdenken sowas. :D

mchawk777 schrieb:
In sofern - MCP: End of line.
Ach, wieder dasselbe. Herrlich. :D

Jongleur666 schrieb:
Vielleicht findest du ja irgendwann mal den Mut, deinen eigenen Fehler einfach mal zuzugeben.
Bei ihm wird das nicht passieren. Siehe Link.
 
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mchawk777 schrieb:
"Der Zieldatenträger ist kleiner als die zu sichernde Datenmenge!"
Der Rest ist Mathematik.
Dann scheine ich auch nicht rechnen zu können, bzw. deine Erklärung würde mich einfach sehr interessieren.
Du sagst, die Zielplatte ist zu klein, also kleiner als die beabsichtigte zu kopierende Datenmenge.
OK das mag theoretisch sein, aber dann dürfte sich weder die Gesamtmenge der Daten, noch die Aufteilung in mehrere Datenpakete kopieren lassen.
 
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Ich weiß nicht warum, aber Menschen scheinen unfähig sein, auch mal offensichtliche Fehler einzugestehen.

Ich schreibe ja mitunter auch Unsinn, also falsche Sachen. Aber wenn ich das merke, dann ist mir das unangenehm und stelle die Dinge klar, wenn ich zur Erkenntnis gelangt bin. Mag ja sein, dass das auch nicht immer passiert

Aber die Erkenntnis ist manchmal wirklich schwer. Hier ist halt je nach Perspektive ein Geisterfahrer oder hunderte unterwegs... wobei alleine schon an der fehlenden Erklärung habe ich das starke gefühl, dass es am Ego liegt und ihm eigentlich schon klar ist, dass er am Thama vorbei ist.

Wobei ich mal ganz unabhängig davon, wer nun recht hat (ich meine meine Schulzeit ist lange her, da verlernt man doch auch einiges wieder in Mathe), gerne wissen würde, wie die Rechnung aussehen würde. Vielleicht wäre das ja auch was für einen Mathe-YouTube-Kanal, ich denke hier können noch viele was lernen. Den Channel kann ich z.B. empfehlen: https://www.youtube.com/@bprpcalculusbasics
Ergänzung ()

@Banned: Ergibt irgendwie keinen Sinn, der Explorer müsste ja wissen, dass es ein SMR-Gerät ist usw...
 
tollertyp schrieb:
Ergibt irgendwie keinen Sinn, der Explorer müsste ja wissen, dass es ein SMR-Gerät ist usw...

Doch tut es. Nur die Festplatte selbst weiß, dass sie SMR verwendet. Und diese Festplatte meldet dem Explorer bzw. Betriebssystem, wie viel freien Speicherplatz sie zur Verfügung hat. Das OS ist also auf die Angabe angewiesen, die es von der Firmware der Festplatte gemeldet bekommt. Wenn nun die Firmware die Meldung bekommt, dass eine Datenmenge X auf ihren Festspeicher kopiert werden soll und sie in Abhängigkeit dieser Datenmenge aufgrund der SMR-Technik einen bestimmten Speicherbereich zum Umkopieren freihält, der bei einer größeren Menge Daten u.U. auch größer sein muss, um noch eine gewisse Geschwindigkeit beim Kopiervorgang zu gewährleisten, dann macht das m.E. absolut Sinn.
 
Sorry, aber eine HDD-Firmware bekommt keine Meldung, dass Datenmenge X kopiert werden soll.

Zudem entbehrt es der Logik, warum ein großer Puffer eine geeignete Maßnahme wäre, und nicht ein SMR-optimiertes Schreiben, das direkt so schreibt, dass die beschriebenen Spuren möglichst nur einmal "angefasst" werden müssen.

Der Explorer meldet keinem Datenträger, dass etwas kopiert werden soll, weil es dem Datenträger schlicht scheiß egal ist. Denn nicht der Datenträger bestimmt, was drauf kann, sondern das Dateisystem. Wenn eine 8 TB-Datei nicht auf ein FAT32-Dateisystem passt, dann hat sich nicht der Datenträger beschwert.

Ich glaube du hast wenig Verständnis davon, was Abstraktionen sind. Der Explorer ist auf einer sehr hohen Abstraktionsebene. Den interessieren auch keine Sektoren (dafür aber womöglich Zuordnungseinheiten, wobei selbst da habe ich Zweifel, dass der Explorer da Zuordnungseinheiten berücksichtigt, kann gerne mal jemand testen, wenn er Lust hat, wenn ich dran denke mache ich es ab Mittwoch vielleicht selbst, bin berufsbedingt nicht zuhause, sonst würde ich es heute noch selbst machen). Der Explorer entscheidet auch nicht, ob eine Datei in NTFS direkt in der MFT gespeichert wird oder nicht. Solche Dinge werden abstrahiert. Der Explorer interessiert sich für das Dateisystem, weil gewisse Funktionen und Eigenschaften daran gebunden sind.

Kollege ChatGPT sagt dazu übrigens folgendes, und man kann mir nicht vorwerfen, ich wollte von ihm Bestätigung hören:

1764621113615.png
ChatGPT hat noch viel mehr geschrieben, kann ja jeder selbst ausprobieren.
 
@mchawk777
Wir wissen doch beide, dass du es selbst auch nicht erklären kannst. Weil es einfach quatsch ist. Und dein Gehabe wird unterdessen immer peinlicher.
 
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@tollertyp Trotzdem hat der Explorer oder das Betriebssystem keine Ahnung davon und auch keinen Zugriff darauf, wie der Datenträger seine Schreibvorgänge verwaltet, welche Bereiche er u.U. dafür als Puffer reserviert und wie er diesen wieder freigibt (ähnlich eines SLC-Cache bei den meisten SSDs heute). Das läuft rein über die Firmware ab, das ist von außen nicht einsehbar. Im Rahmen solcher Vorgänge können Teile des Speicherbereichs reserviert bzw. aktiv verwendet werden, welche dann folglich nicht mehr zur Verfügung stehen und so auch vom Explorer gesehen werden.

Deine chatgpt-Anfrage - was generell nicht die beste Quelle ist in solchen Fällen - beruht also schon auf einer falschen Annahme bzw. Schwerpunktsetzung deinerseits und trägt folglich also absolut nichts bei. Dass die Aussage dann noch nicht mal eindeutig ist, macht es noch absurder. Warum postet man sowas?

Ich behaupte nach wie vor nicht, dass meine Annahme hier die Ursache ist oder vollends oder überhaupt richtig ist. Aber deine Argumente taugen halt auch nicht, das Gegenteil zu zeigen, weil du die Quintessenz meiner Aussage nicht verstanden hast. Was eher gegen meine Theorie spräche, wäre, dass man annehmen könnte, dass bei einem großen Kopiervorgang mit freiem Speicher, die Daten einfach sequenziell geschrieben werden und das entsprechend auch bei SMR kein Problem ist.

Bei SMR kommen aber sogenannte Guard Regions zum Einsatz, welche zwischen den shingled tracks liegen:


Ergo muss am Ende oder ab einem bestimmten Zeitpunkt ohnehin umgeschrieben werden, will man die volle Kapazität der HDD ausnutzen.

In einem Dokument von Toshiba wird angegeben, dass zwar ein Media Cache auf den Platters verwendet wird, dieser aber ab einem gewissen Transfervolumen ausgesetzt wird:
1764674072715.png

https://www.global.toshiba/content/...ReviewAssets/tech/review/en/01_02/pdf/a08.pdf

Was m.E. aber nicht ausschließt, dass dieser nicht doch in irgendeiner Form und Größe immer erhalten bleiben muss als Bereich auf dem Datenträger.

tollertyp schrieb:
ChatGPT hat noch viel mehr geschrieben, kann ja jeder selbst ausprobieren.

Danke, ich verzichte. :freak:

tollertyp schrieb:
Ich schreibe ja mitunter auch Unsinn, also falsche Sachen.

Und trotz dieser Selbsterkenntnis gehst du ganz schön forsch und wenig relativierend zur Sache.
 
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Banned schrieb:
Im Rahmen solcher Vorgänge können Teile des Speicherbereichs reserviert bzw. aktiv verwendet werden, welche dann folglich nicht mehr zur Verfügung stehen und so auch vom Explorer gesehen werden.
Das habe ich noch nie gesehen und halte es für absolut ausgeschlossen. Das würde dem Hersteller entsprechender Speichermedien massive Probleme bereiten, da der uninformierte Kunde auf sich ändernde Kapazität eines Datenträgers nicht sehr erfreut reagieren wird. Insbesondere in den klagefreudigen USA wäre ein solches Verhalten sicher ein Grund zur Klage. Nach dem Motto: "Mein 1000 GB Datenträger ist plötzlich nur noch 998 GB groß, das geht so nicht!"
 
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@Evil E-Lex
Ich beziehe mich ja nur darauf, wie der Speicher während Schreibprozessen genutzt wird. Dies beeinflusst nicht die Kapazität, die vor oder nach einem Schreibvorgang zu Verfügung steht bzw. dem Nutzer angezeigt wird. Es geht nur um eine temporäre Speichernutzung während des Schreibvorgangs.

Das war vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt von mit. Aber letztendlich beziehst du dich doch auf die Gesamtkapazität des Datenträgers. Ich beziehe mich auf die Verwendung des Speichers. Wenn du z.B. eine SSD mit SLC-Cache hast, ändert sich doch auch nicht die angezeigte Gesamtkapazität deines Datenträgers, wenn sich die Anzahl der für den Cache zur Verfügung stehen Speicherzellen verringert oder erhöht.

Wenn man davon ausgeht, dass bei SMR generell diese Guard Regions (also nicht-überlappende Zwischenspuren) bestehen, so muss doch m.E. irgendwann zwangsläufig ein Umschreiben stattfinden, um die volle Kapazität des Datenträgers nutzen zu können. Und zum Umschreiben werden eben freie Speicherbereiche als Cache benötigt.

Meine Vermutung ist einfach, dass das Laufwerk hier bestimmte Thresholds bei Cache Kapazitäten während eines Schreibvorgangs in Abhängigkeit von der Menge der zu schreibenden Daten hat, die nicht überschritten werden dürfen, um einen Betrieb mit akzeptabler Geschwindigkeit noch zu gewährleisten.

Die Festplatte (bzw. der Festplatten-Controller) erhält vom Hostcontroller eine Information darüber, wie viele Sektoren beschrieben werden sollen. Meine Annahme ist nun, dass es hier dann zu einem Konflikt zwischen den einzuhaltenden Grenzwerten und der zu schreibenden Datenmenge kommen kann und der Vorgang abgewiesen wird, was dazu führt, dass die genannte Fehlermeldung auftritt.

Nochmals, ich weiß nicht, ob das der Grund ist. Der oder die TE hat sich auch nicht mehr gemeldet. Wobei ich bei 1TB und Backup-HDD schon von SMR ausgehen würde. Letztendlich wollte ich hier nur eine in meinen Augen evtl. mögliche Erklärung liefern. Überzeugende Gegenargumente oder bessere Erklärungen habe ich hier bisher nicht vernommen.
 
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