FritzBox VPN

testzweck12

Cadet 4th Year
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März 2008
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Hallo Zusammen,

habe bereits die Suche bemüht aber ein Thema mit der Problemstellung nicht direkt gefunden.

Folgende Situation
  • in meiner Wohnung wird Internet über WLAN für alle Mieter bereit gestellt (50Mbit Leitung)
  • Geräte können sich untereinander nicht sehen bzw. Datenverkehr austauschen
  • Kindersicherung bei dieser FritzBox ist aktiv und Vermieter möchte diese auch nicht raus nehmen

Problem
  • mein SAT Receiver benötigt eine freie Internetleitung (wird blockiert)
  • möchte auch Sachen von iPhone ans Apple TV streamen (wird ebenso von der Kindersicherung verweigert)

Was ich mir dazu überlegt habe aber nicht genau weiß ob dies funktioniert bzw. das der richtige Ansatz ist
  • eigene FritzBox mit dem WLAN des Vermieters verbinden
  • diese baut einen eigenen VPN Tunnel zu meinem Hauptwohnsitz auf (habe dort eine 100Mbit Leitung und vollen Zugriff auf eine FritzBox)
  • zudem kann ich dann ein eigenes Netzwerk aufbauen und normal alles wie gewohnt nutzen

Bin für weitere Vorschläge offen.. Hoffe die Zeichnung erläutert es besser
 

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Weiterer Vorschlag: das "Kinderinternet" des Vermieters ignorieren und ein eigenes bestellen?

Vor allem, du weisst doch gar nicht ob VPN nicht auch geblockt wird ...
 
d2boxSteve schrieb:
Weiterer Vorschlag: das "Kinderinternet" des Vermieters ignorieren und ein eigenes bestellen?
Leider nicht möglich, habe ich schon mit dem Vermieter besprochen..
 
Für dein Vorhaben müsste der VPN Traffic ja von der Vermieter Fritzbox durchgelassen werden - das dürfte nicht ohne Weiteres gegeben sein bzw bedingt eine entsprechende Portweiterleitung da.
Warum holst Du Dir nicht einfach selber ein Internetzugang per DSL, Kabel oder/und LTE? Wiso ist das nicht möglich?
 
d2boxSteve schrieb:
Weiterer Vorschlag: das "Kinderinternet" des Vermieters ignorieren und ein eigenes bestellen?
Vor allem, du weisst doch gar nicht ob VPN nicht auch geblockt wird ...
eigenes Internet ist leider nicht möglich, mir geht es rein um die technische Seite ob das Vorhaben so funktionieren würde
 
Das Fritzbox VPN ist leider ziemlich langsam, aber generell könnte die Lösung funktionieren - vorausgesetzt der Hauptwohnsitz ist aus dem Internet erreichbar (kein DS-Lite). Sonst wird’s echt kompliziert.
 
Was auf jeden Fall geht ist sowas wie der GigaCube von Vodafone, da ist im Router eine SIM Karte und du gehst per LTE ins Internet. Das hat mit Vermieter und Mietsache nichts zu tun ...
 
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Du brauchst OpenVPN auf TCP Port 443 für Dein Vorhaben ;) und zuhause eben einen OpenVPN-Server, das kann ein RasPi oder NAS sein.
 
Lawnmower schrieb:
Für dein Vorhaben müsste der VPN Traffic ja von der Vermieter Fritzbox durchgelassen werden - das dürfte nicht ohne Weiteres gegeben sein bzw bedingt eine entsprechende Portweiterleitung da.
Warum holst Du Dir nicht einfach selber ein Internetzugang per DSL, Kabel oder/und LTE? Wiso ist das nicht möglich?
Da ich die Hardware bereits habe und es um die technische Umsetzung geht, eigenes Internet wäre nur über LTE möglich
 
Wie gesagt: Ohne dass dein Vermieter die Ports für VPN öffnet, wirds nicht gehen. Damit der VPN Traffic durchkommt, muss er eine explizite Freigabe und Weiterleitung einrichten. Und der Vermieter darf auch kein DSlite haben, ebensowenig Du an deinem Standort A, wenn es über IPv4 gehen soll. Oder es gibt an beiden Standorten seitens Internetanbieter IPv6 - da weiss ich aber nicht ob die Fritzbox(en) in dieser Konstellation (mit der einen Fritzbox die weiterleitet) ein VPN aufbauen können.
 
d2boxSteve schrieb:
Was auf jeden Fall geht ist sowas wie der GigaCube von Vodafone, da ist im Router eine SIM Karte und du gehst per LTE ins Internet. Das hat mit Vermieter und Mietsache nichts zu tun ...
Wollte es erstmal so, ich sag mal "kostenlos" versuchen. GigaCube habe ich noch einen rum stehen..wäre die letzte Alternative falls das andere nicht klappt :)
 
@Lawnmower : Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte @testzweck12 an seiner Fritzbox ein ausgehendes VPN einrichten, kein eingehendes. Portweiterleitungen sollten beim Vermieter also nicht anfallen, aber wenn die eigene Fritzbox in einem Netzwerk mit Kindersicherung, o.ä. hängt, kann es natürlich dennoch sein, dass der Vermieter die VPN-Ports freischalten müsste, nach außen hin. DSLite dürfte dann auch keine Rolle spielen.

Kann aber auch sein, dass ich die Situation falsch interpretiert habe. Klingt alles irgendwie etwas merkwürdig :-/
 
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Also wenn die Ports zu sind (was ich beim Kinderinternet vermute) dann wird das nichts mit VPN.
Aber versuch macht klug.
Ein Raspi mit OpenVPN hat eindeutig zu wenig VPN Durchsatz, das kannst du knicken.
 
@Raijin Ah so - habe das anders verstanden - dann wäre ja nur ein VPN Client nötig auf Seite Standort B (geht das mit der Fritzbox?). Das wäre in der Tat ohne Portweiterleitung möglich, hätte ich jetzt gesagt. DSlite an Standort A wäre dann aber allenfalls immer noch ein Problem.
 
Raijin schrieb:
@Lawnmower : Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte @testzweck12 an seiner Fritzbox ein ausgehendes VPN einrichten, kein eingehendes. Portweiterleitungen sollten beim Vermieter also nicht anfallen, aber wenn die eigene Fritzbox in einem Netzwerk mit Kindersicherung, o.ä. hängt, kann es natürlich dennoch sein, dass der Vermieter die VPN-Ports freischalten müsste, nach außen hin. DSLite dürfte dann auch keine Rolle spielen.
Kann aber auch sein, dass ich die Situation falsch interpretiert habe. Klingt alles irgendwie etwas merkwürdig :-/
Der VPN Tunnel sollte schon in beide Richtungen gehen. Denke es wird an der Weiterleitung des Ports scheitern Muss wohl doch der GigaCube ran :) Ich weiß selbst das es merkwürdig klingt :D
 
Na dann, mit einer Fritzbox probieren, wenn die nicht rauskommt gehts definitiv mit 2x OpenVPN und den Server auf tcp/443 konfigurieren (ist ja vom Port/Protokoll optisch nur https, genauer filtern tut eine Kindersicherung einer Fritzbox nicht).
Du brauchst halt zuhause einen OpenVPN Server (z.B. viele NAS Systeme haben sowas dabei), und in der Wohnung einen kleinen PC/Raspberry der OpenVPN Client spielt.
 
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ja müste gehen vorausgesetzt der Vermieter blockiert nicht das VPN bzw. es ist noch kein VPN vorhanden.
Es lassen sich ja nicht beliebig viele VPNs auf einer ipv4 Adresse einrichten und es muss ein ipv4 Zugang sein. Heist Internet via Kabel-TV da wird das nix weil ipv6 Zugang. Da brauchst Du es nicht versuchen.
Und es muss alles durch den Tunnel gehen, aber das ist eine Konfig Frage.
Ist halt die Frage was er mit der Kindersicherung blockiert hat. Streams hat er geblockt.
So änlich funktioniert bei mir das VPN via Fritz. Im Urlaub zugriff via Hotel-WLAN auf Fritzbox 7490 zu Hause am VDSL50 Zugang Telekom. Man kann via FritzPhone App telefonieren und auch das ZDF sehen ohne Geoblock via App. Ich kann auch das Webinterface meines PV-Wechselrichter sehen, ebenso wie drucken auf Netzwerkdrucker.
 
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Hatte solche Fälle auch schon in einigen Wohnungen in ganz Deutschland.
Habe das dann mit OpenVPN auf beiden Fritzboxen über einen freien Port gelöst.

Da du keine öffentliche IP hast (es sei denn der Vermieter richtet dir eine Portweiterleitung ein) scheidet auch das AVM VPN aus. (Das AVM VPN braucht auf beiden seiten eine öffentliche erreichbare IP)

Also mein Lösungsweg wäre:
Ein jeweils ein Freetz pro FritzBox mit OpenVPN basteln.
Die Fritzbox in deiner Heimat ist der Server (da per öffentlicher IP erreichbar) und die Fritzbox im "Haus des Schreckens" ist der Client.
 
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probiere aus, aber Fritzbox zu Fritzbox VPN ist langsam, kriegst max um die 2 mb/s...
 
OpenVPN direkt auf der Fritzbox ist noch deutlich langsamer als auf einem RasPi -> Finger weg ;)

Wieviele Mieter teilen sich denn die 50MBit/s ? Glaube kaum, dass Streamen abends ruckelfrei möglich ist...
 
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