News Frust über KI-Pläne für Windows: Microsoft stolpert über „Agentic-OS“-Ankündigung

Ayo34 schrieb:
Genau das ist ja immer der Spagat. Die einen wollen etwas Neues und die anderen haben Angst vor Veränderungen und wollen es am liebsten noch wie bei Win98. Glaube für Microsoft wäre es verkehrt, wenn sie sich ausruhen würden und keine neuen Sachen bringen.

Da aber immer alles richtig machen, für quasi jede Zielgruppe? Ist ja auch unmöglich.
Das Problem ist wohl eher, das etwas neues bei MS nicht optional ist, sondern immer tief ins System vergraben wird.
Bei Office bin ich mittlerweile auch bei Open Office, da mir die neuen Versionen von MS Office garnicht mehr gefallen. Und die beiden Office 2016 Lizensen liegen sinnlos rum.
 
Bin seit 2009 nur noch auf Debian unterwegs, niemals bereut, im Gegenteil. Und damalsTM war Gaming noch eine Herausforderung, heute ist das alles ganz einfach.
 
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Alphanerd schrieb:
Verstehe es nicht. Wenn mich ein OS nervt, wechsel ich es. Aber Jammer nicht auf Twitter rum.

Wenn Du etwas nicht verstehst, dann frag bitte höflich nach.
Aber halte Dich mit unqualifizierten Kommentaren besser zurück.
Was ist das überhaupt für eine Art, andere des Jammerns zu bezichtigen?
Lerne doch erst einmal selbst IT, bevor Du den Schnabel so weit aufreißt.

Ein Systemwechsel hängt von vielen Faktoren ab – vor allem davon, welche Programme Du einsetzt.
Viele Anwendungen, die unter Windows oder macOS de facto Standard sind, existieren unter Linux nicht.

Wenn Du nur bescheidene Anforderungen hast und ein bisschen im Internet surfst, ist der Umstieg natürlich deutlich einfacher. Aber das ist nicht der Regelfall.
 
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Alphanerd schrieb:
Verstehe es nicht. Wenn mich ein OS nervt, wechsel ich es. Aber Jammer nicht auf Twitter rum.
Ist das nicht so seitdem es Windows gibt?
Ach stimmt, da gab es noch keine Plattform um dieses Geheule loszuwerden, aber die Zeiten ändern sich eben.
Oh Moment mal, kann es also sein, dass sich Zeiten wirklich ändern und Software auch eben dies tut?

Gewiss, nur war der Versionssprung in den früheren Jahren schneller und somit hatten die Verfechter des Bösen immer ein System zum Überspringen.
Ich sehe noch die Zeilen vor meinem geistigen Auge:
Immer eine Version überspringen, denn XP war klasse, Vista war doof, 7 war klasse, 8/8.1 war doof, 10 ist klasse, 11 ist doof.
 
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ShadowDragon schrieb:
dass man für viele Teile der Windows Oberfläche wesentlich mehr Klicks zum Ziel braucht als unter Windwos 10.
Ich hatte vor ein paar Wochen mal wieder ein Windows 11 vor mir, mit Visual Studio Code und war verwundert, dass im Windows 11 Kontext-Menü Visual Studio Code nicht zur Verfügung stand sondern erst im alten "Windows 10 - Kontext Menü". Weiss jemand was der Plan ist mit dem Kontext-Menü? Wird das so bleiben, dass es zwei gibt? Können Apps sich ins neue Kontext-Menü nicht reinklinken oder ist Microsoft selbst zu faul es bei den eigenen Apps anzupassen?
 
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Alles nicht dramatisch, solange man die regedit bedienen kann. Gleiches gilt für about:config in Firefox. Ich werde privat wechseln, sobald da künstliche Einschränkungen gemacht werden. Recall und diesen ganzen Mumpitz, kann man alles entfernen.
 
Ich hoffe wirklich, dass Anticheat-Tools bis dahin dem Multiplayer-Gaming unter Linux nicht mehr so arg im Weg stehen, damit man im Ernstfall eine Alternative hat. Auch wenn Windows mMn. bei weitem einfacher und userfreundlicher zu nutzen ist wie Linux, wird das Fass überlaufen, wenn MS' Träume von Agentic-OS wahr werden. macOS als Alternative ist ja leider nachwievor fürs Gaming untauglich.

Ich brauche keine verdammte Cloudanbindung an Dienste die nicht unter meinen Fuchteln stehen, wo meine Daten ungewollt fürs KI-Training und fürs Werbetracking missbraucht werden, wo Potenzial für Datenklau besteht... Und wo im Falle einer Kontosperrung meine ganzen Zugänge und Daten weg sind.

Und das Schlimme ist, dass Microsoft ja offensichtlich darauf hinarbeitet, es den Usern immer schwerer bis unmöglich zu machen, auf die Cloudanbindung zu verzichten.

Selbst bei MS Office, wo ich bisher überzeugter Nutzer war, werde ich mich wenn mal mehr Zeit ist mit den Alternativen auseinandersetzen, da spätestens mit NewOutlook das Fass übergelaufen sein wird...
 
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Cleric schrieb:
Windows wird konzernintern immer mehr irrelevant, die Marktanteile sinken stetig, das Kundeninteresse scheint keine große Rolle mehr zu spielen.
Dazu muss man wissen, dass sich Microsoft zuerst in Richtung "Mobile first" bewegt hat, um nun bei "Cloud first" oder künftig vielleicht sogar bei "Cloud only" zu landen.

Microsoft hat unter der Marke "Windows" schon viele Fehler gemacht. Ob Windows 8 / 8.1 (obwohl es mit Windows Phone einen guten Grund gab), Windows Phone (allein wegen Missmanagement an die Wand gefahren, weil lange Zeit "Nokia only", zu spät geöffnet, gierig bei Gebühren für Entwickler usw.), Windows S-Modus, Windows 10X usw.

Azure ist - genau wie Windows - eine Großbaustelle. Nicht mal Microsoft-Vertreter sehen mehr durch, wenn man sie richtig fragt.
 
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chillipepper schrieb:
Ein Systemwechsel hängt von vielen Faktoren ab – vor allem davon, welche Programme Du einsetzt.
Viele Anwendungen, die unter Windows oder macOS de facto Standard sind, existieren unter Linux nicht.
Diese Ausreden könnte man gelten lassen, wenn es denn keine Alternativen, Verzicht oder VMs gäbe.

Den meisten Consumern fehlen nur UHD-Streaming (VM) und Anti-Cheats. Selbst Exchange kann mit mittlerweile einbinden, oder wenn es sein müsste als VM realisieren.
Eigentlich sind nur noch Anti-Cheats das Problem.*

*Und nVidia + DX12. Ganz vergessen. :freak:

/edit:
Fotogesichtsschönmachsoftware von Kleinhausen GmbH läuft leider auch nicht. Das stimmt.
 
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An sich eine coole Entwicklung. Bei der Arbeit mache ich viel mit KI, da ist eine Integration aus OS-Ebene schon interessant. Privat könnte das auch nett sein.
Auf der Arbeit nutze ich allerdings MacOS, da ich nichts mit Gaming oder so zu tun habe.
Privat nutze ich überwiegend Linux (manchmal MacOS), wüsste aber auch nicht, ob ich solche Funktionen bei privaten Daten haben möchte.
 
HOCLN2 schrieb:
Welches Dateisystem nutzt du denn? Btrfs oder ZFS sind bestimmt keine Performance erhöhenden Dateisysteme (letzteres wird bei Ubuntu mittlerweile angeboten beim installieren).
ext4 reicht vollkommen für eine Spiele ssd
 
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Ich hatte nach der bisherigen Bauernregel "jedes 2. Windows taugt was" noch Hoffnung, das ein Win12 vielleicht doch was werden könnte, so bin ich aber privat garantiert nicht mit dabei. Ich erwarte das ein OS auch nur dass ist, eine Plattform frei von Bloatware, wozu ich die ganze mit Windows zwangsweise integrierte MS Anwerdungs-SW und KI-Gedöns zähle, die schlank und effizient meine Anwendungen ausführt.

Nach dem nächstem HW-Upgrade wir dann auch bei mir ein Linux Pflicht, und damit wohl auch eine AMD GPU. Dank Valves Arbeit an Proton sollte dass was ich privat so am PC mache auch alles dort gehen. Und für alles andere kann man dass alte Windows in eine VM packen.
Mein Win10 Pro IoT hat noch ein paar Jahre Support; selbst dass angebliche Win10 Supportende ist eine Lüge, da MS für diese Version weiterhin Sicherheitsupdates entwickeln muss, nur will man aus geschäftlichen Gründen diese nicht den Besitzseren anderer Versionen zugänglich machen.
Dazu fällt mir nur ein: FU MS and thanks for all the fish
 
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gimmix schrieb:
Filesysteme mit Rechtemanagement
[...]
Geht das auf Windows?
Nein.

Wo ist Linux denn da bitte besser? Das ist doch gerade einer der Vorteile von Windows und Solarish Systemen, das sie das deutlich fortgeschrittenere Rechtemanagement von NTFS abbilden können, was Linux ootb nicht kann.
 
gimmix schrieb:
Dafür reicht uns ein Befehl im Terminal.
Oh Gott, du hast es angesprochen, das bööööse Terminalfenster. :evillol:

BTT: Bis das bei Microsoft Realität werden wird, bin ich hoffentlich komplett zu Linux rüber und die Kernel-based Anti Cheat-Geschichte hat sich irgendwie nochmal verändert und braucht keinen Kerneltreiber mehr. Fehlen ja nur noch Valorant, Honkai Star Rail und Honkai Impact 3rd.
Und das Terminal verwende ich tatsächlich irgendwie schon fast gerne. Manchmal, weil einfach nicht anders geht, manchmal einfach, weil ich zu faul bin, den Maus Cursor irgendwohin zu schubsen, obwohl ich es könnte. Die wichtigsten Befehle kenne ich schon auswendig. :evillol:
 
„Niemand braucht es“ und „Microsoft entwickelt an den Interessen der Nutzer vorbei“ habe ich noch bei jeder neuen Windowsversion gehört. Wenns nach diesen Kritikern ginge, wären wir bei Windows 95 stehengeblieben.
Diese Kritik hält dann aber auch nur solange an, bis ein Konkurrent wie Apple oder Google die Dinge einführt und zum Standard macht, und es alle supi finden. Dann wird Microsoft kritisiert dass sie Trends verschlafen.
 
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DocWindows schrieb:
Diese Kritik hält dann aber auch nur solange an, bis ein Konkurrent wie Apple oder Google die Dinge einführt und zum Standard macht, und es alle supi finden. Dann wird Microsoft kritisiert dass sie Trends verschlafen.
Du vergisst hier eins: Windows ist ein Betriebssystem, dass in vielen Unternehmen der Standard ist. Wenn Apple oder Google eine solche Marktverbreitung als Desktopbetriebssystem für die Arbeitswelt hätten, wäre die Kritik genauso laut.

Was hindert Microsoft daran die "Features" optional anzubieten? Was ist die Aufgabe eines Betriebssystems?
 
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chillipepper schrieb:
Möchtest Du nur provozieren oder hast Du tatsächlich etwas mitzuteilen?
Kurios, ich hab doch nur ne frage gestellt 🤣

Wieso mischst du dich eigentlich ein? Hab ja nicht dich gefragt 😉
 
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