Kenneth Coldy
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Ritschi92 schrieb:Danke für die Infos, welche technischen Nachteile hätte das denn?
Echte "Glasfaser" ist eine Primadonna. Die Faser so ultra-dünn und empfindlich, dass sie quasi schon beim Anschauen bricht. Das Spleißen zwar kein Staatsakt mehr, aber immer noch technisch anspruchsvoll weil nur bei optimal präpariertem Material die Dämpfung im Rahmen bleibt.
Für den Inhouse-Bereich wird daher mehrheitlich die Kunststoff-Faser (POF) als Zukunftsweisend angesehen. Sie ist deutlich robuster, hat aber trotz vielfältiger Bemühungen bisher nicht die niedrigen Dämpfungswerte erreicht die im Massenmarkt notwendig wären.
Ergänzung ()
Zipfelklatscher schrieb:Datenpakete, die über Glasfaser verschickt werden, kommen übrigens bei jedem Kunden an, der an dem Glasfaser"hauptkabel" hängt, da Glasfaser nur optisch gesplittet und verteilt werden kann. Und Licht kann man nun mal nicht auf verschiedene Leitungen verteilen.
Im Gegenteil, optische ADD/DROP Multiplexer sind afaik bereits heute sehr preiswert erhältlich. Einige Anbieter setzen darauf eine Wellenlänge ("Farbe") pro Haus/Kunde zu verwenden. PON ist aber in Asien weit verbreitet und wird von Telekom bevorzugt.