News Gaming-Grafikkarten: Mit welchen GPUs gehen eure Rechner in den Herbst?

lolekdeluxe schrieb:
Schön zu sehen das wenigstens die Gamer auf den Umweltschutz schießen.
Wenn ich mir die Verbräuche von den Grafikkarten ansehe.
Energiesparen ist richtig und wichtig.
Aber es ist auch wichtig zu wissen, wofür man insgesamt Energie verbraucht und wo die größten Potentiale liegen.

Ich habe meine großen Energieverbraucher (Spülmaschine, Waschmaschine, PC, Wallbox) und meine PV Anlage in Home Assistant integriert.
Gestern war ein sonniger Tag, trotz des bereits niedrigeren Sonnenstands kamen 80kWh Ertrag zusammen, verbraucht habe ich 34kWh, eingespeist habe ich 46 kWh

12 Grundlast (Kühlschrank, Licht, Smart Home, Router, Access Points, NAS, etc) + Herd + Backofen (die beiden kann ich nicht separat tracken)
9 Akku (Stromverbrauch vom Vortag (Abends kochen+TV) und Nacht Grundlast)
7,8 Auto/Wallbox (Entspricht ca. 30-40km Reichweite)
2 Waschmaschine
2 Spülmaschine
1,3 PC

Hab viel gewaschen und einiges gekocht und gebacken, aber bestimmt nicht viel mehr als eine durchschnittlich fleißige Hausfrau/Mann.

Der PC lief auch ein paar Stunden inkl. ein paar Stunden Gaming mit meiner 4070TI.
Einsparpotential also vor allem beim Kochen+Backen und beim Auto (das ja schon effizienter ist als ein Verbrenner).
Und die Heizung/Warmwasser ist in dieser Rechnung noch gar nicht enthalten.

Hätte ich eine 5090 und diese 10h unter Vollast durchlaufen lassen, hätte ich statt 46 kWh nur 41 kWh eingespeist und damit 0,08x5= 40 Cent weniger Einspeisevergütung erhalten...
 
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Anfang des Jahres wollte ich von einer 3080 10 GB auf eine RTX 5080 wechseln... wurde dann aber eine RX 7900XTX, eigentlich als Zwischenschritt geplant da mich die 5000 Serie enttäuscht hat.

So wie es jetzt aber aussieht wird erst bei Bedarf gewechselt, oder bei einem sinnvollen Leistungsupgrade. Ich bin mit der der RX 7900XTX mehr als zufrieden.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Manche wollen auch einfach nicht an internen Einstellungen herumpfuschen. Das betrifft auch Leute mit technischen Fähigkeiten, die sich dessen bewusst sind, dass sie mangels Hintergrundwissen im Nebel stochern würden.

Ich z.B. ich lasse die Graka mit dem voreingestellten OV Bios laufen. Trotz des Chipsatzes vom MB und dem Prozzi fummel ich da auch nicht rum. Habe ich vor 20 Jahren mal gemacht, dem RAM mehr Volt zu geben und die Latency rauszukitzeln, die gerade noch so lief. Dazu Graka und Prozzi übertaktet. Aber für die Tests der Einstellungen ist mir meine Zeit zu schade. Die verbringe ich lieber mit zocken und es läuft ja alles.
 
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RTX 3060, UV@ 887mV. Ich sehe beim UV nur Vorteile. Macht die Karte bedeutend leiser und kühler on top, der Lebensdauer inklusive Lüftern ist es auch nicht abträglich -- Karten sind heute so wertstabil, dass sie erst nach Jahren die HÄlfte ihres Werts verlieren. NEU listet ne 3060 noch immer kaum 30% unter ihrer UVP von vor fast fünf (!) Jahren.


Jedenfalls: Aus dem Ding wird zur Not die Scheiße DLSS4t, bis die PlayStation 6 kommt und anzeigt, welche Systeme bis minimum Mitte der 2030er als Basis bedient werden. :D Ich habe dabei zwei Vorteile:

  • meine Lieblingsgenres werden AAAAA selten bedient -- ein Dishonored, Baldur's Gate 2 oder Kingdom Come 2 ist seltener als ein Schaltjahr
  • mit keiner der (Budget-)Vorgängerkarten der 3060 strebte ich jemals stabile 60fps minimum an, auch wenn die mit der 3060 in Kingdom Come 2 sowie Indy noch immer möglich wären. Hey, das kriegt auch die PS5 Pro bis heute nicht immer hin, selbst im ausgewiesenen "Performance-Modus". ;)
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Manche wollen auch einfach nicht an internen Einstellungen herumpfuschen. Das betrifft auch Leute mit technischen Fähigkeiten, die sich dessen bewusst sind, dass sie mangels Hintergrundwissen im Nebel stochern würden.
Leider ist IGFX Multi-Monitor nicht die Norm. Desktop und Internet kann locker die iGPU leisten. Sogar kleine Spiele sind schonender in einer iGPU aufgehoben. Aber wieviele haben das hier bei sich laufen?
 
P4ge schrieb:
Desktop und Internet kann locker die iGPU leisten.

Die paar Watt, die die GPU dabei verbraucht, machen den Braten auch nicht mehr fett, wenn CPU und Mainboard im Leerlauf schon 50+ Watt fressen.

Da kann man besser einen Mini-PC mit Laptoptechnik daneben stellen, der insgesamt mit 10 Watt auskommt, und den Spielerechner ausschalten.
 
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Anfang 2024 bin ich von der Radeon RX 5700 auf auf eine gebrauchte Radeon RX 6900 XT im AMD Referenzdesign gewechselt und bin sehr zufrieden damit.
Rennt 1a, ist leise und der Verbrauch im Originalzustand hält sich auch noch in Grenzen.

Die wird hoffentlich noch eine weile gute Dienste leisten.
Erst mit RX 80xx Generation denke ich werde ich die Grafikkarte wechseln. Durch Linux ist sicher das ich bei AMD bleibe.

Über Undervolting hatte ich nachgedacht und auch mal die Internetsuche angeworfen aber bin auf keinen richtigen Weg gekommen, Undervolting unter Linux war damals noch eher "scheint nicht so einfach zu sein". Mitterweile könnte es besser sein, eine schnelle Suche offenbart "LACT" könnte eine passable einfache Lösung sein. Vielleicht probier ich es demnächst aus.
 
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Shader schrieb:
Anfang 2024 bin ich von der Radeon RX 5700 auf auf eine gebrauchte Radeon RX 6090 XT im AMD Referenzdesign gewechselt
Du meinst wohl 6900XT?

AMD macht echt viele verrückt mit den ständigen Namensänderungen. Wie oft ich hier schon von Usern mit einer 9700XT gelesen habe, aber dass das neue Namensschema auf die alten Karten gepackt wird, sieht man selten^^
 
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Taxxor schrieb:
Wie oft ich hier schon von Usern mit einer 9700XT gelesen habe
Vielleicht verwenden die ja tatsächlich eine so alte Grafikkarte. Wobei es damals nur eine 9600 XT und 9800 XT gab, aber keine XT Variante der Radeon 9700. :D
 
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will-lee schrieb:
Ich z.B. ich lasse die Graka mit dem voreingestellten OV Bios laufen. Trotz des Chipsatzes vom MB und dem Prozzi fummel ich da auch nicht rum. Habe ich vor 20 Jahren mal gemacht, dem RAM mehr Volt zu geben und die Latency rauszukitzeln, die gerade noch so lief. Dazu Graka und Prozzi übertaktet. Aber für die Tests der Einstellungen ist mir meine Zeit zu schade. Die verbringe ich lieber mit zocken und es läuft ja alles.
Dabei ist UV so einfach. Ich habe es auch erst zwei Mal in meiner "Karriere" gemacht, gestern Abend zum dritten mal: Benchmark laufen lassen und in 50mv-Schritten runter. Bei 1.000mV (runter von 1.150 mV) entschieden, erst einmal in Spielen zu testen. Das erste Spiel ist fix abgestürzt zusammen mit dem Grafiktreiber (kein harter System-Crash). Wieder 50 mV drauf gepackt, und lief stabil. Das zweite Spiel lief auch auf 1.000 mV, das Dritte wollte aber auch 1.050 mV haben, was Zeichen genug war, 1.050mV global einzustellen (ich halte mich auch nicht damit auf, das UV für jedes Spiel bis an die Schmerzgrenze zu optimieren). Damit konnte ich dann den abend hindurch ohne Abstürze spielen

Wahrscheinlich könnte ich noch weiter runter gehen, aber ich lasse lieber etwas Puffer (da das Material im Laufe der Zeit durch Alterung höhere Spannungen benötigen wird). Was ich so gesehen habe, liege ich mit den aktuell eingestellten 1.050 mV auch gut im Soll dessen, was eine 7800XT erreichen sollte. Ich werde zwar in meinem anstehenden Urlaub nochmal genauer hinschauen, aber wahrscheinlich werde ich bei den 1.050 mV bleiben, bei denen ich binnen vielleicht 20 Minuten angekommen bin (ohne die folgende zweistündige Test-Session, um den vorläufigen UV-wert zu testen) - wie gesagt, aus dem Stand, nachdem ich mich jahrelang keinen Grund hatte, um an das UV meines PCs ranzugehen (diesen Tanz macht halt ein Mal, packt noch einen Puffer für die Stabilität drauf, und dann lässt man das so, bis man irgendwann neue Hardware hat, die man optimieren kann).
 
sverebom schrieb:
Dabei ist UV so einfach. Ich habe es auch erst zwei Mal in meiner "Karriere" gemacht, gestern Abend zum dritten mal: Benchmark laufen lassen und in 50mv-Schritten runter. Bei 1.000mV (runter von 1.150 mV) entschieden, erst einmal in Spielen zu testen. Das erste Spiel ist fix abgestürzt zusammen mit dem Grafiktreiber (kein harter System-Crash). Wieder 50 mV drauf gepackt, und lief stabil. Das zweite Spiel lief auch auf 1.000 mV, das Dritte wollte aber auch 1.050 mV haben, was Zeichen genug war, 1.050mV global einzustellen (ich halte mich auch nicht damit auf, das UV für jedes Spiel bis an die Schmerzgrenze zu optimieren). Damit konnte ich dann den abend hindurch ohne Abstürze spielen

Oder statt ewig zu benchen, einfach spielen und dabei schrittweise jede Woche / jeden Monat immer bissl runter. Quasi testing bei playing. Man kann ja auch klein anfangen und sich vortasten. Und das maximal Mögliche muss ja niemand anvisieren. Spielraum ist so gut wie immer gegeben. Orientierungswerte für die jeweilige Karte sind schnell gefunden.

Wie gesagt, persönlich sehe hier nur Vorteile. Nicht nur im reinen Verbrauch. Denn da hängt ja noch einiges dran.
 
Natürlich anpassen. Bei der alten RX5900XT ließ sich in Verbindung mit den (sehr eingeschränkten) Übertaktungsmöglichkeiten der AMD Software in Verbindung mit nativem Upscaling (FSR 2.0 ist natürlich besser, so unterstützt) durchaus von QHD auf 4k in erträglichen 50-70 Frames darstellen. An sich nicht schlecht für eine alte Karte. VRAM data rate double ist vermutlich der sinnvollste Schalter. Wenn man das stabilisiert bekommt sieht die Welt schon ganz anders aus.

Bei der 5090... unter Volllast bei Ki Tasks... für mehrere Stunden ist die Leistung anziehen natürlich verführerisch nur entgleitet gerne die Kühlleistung, selbst auf Factory Default für längere Zeiträume kritisch. Natürlich variiert die Kühlleistung jeh Hersteller und da spielen noch eine Menge andere Faktoren rein; Umgebungstemperatur, Gehäusebelüftung, etc. Letztendlich ist der Auto Tuner da sehr hilfreich in mit dem die GPU eigene Bord Ki die Leistung der Karte überwacht und on the fly regelt. Vermutlich sollte ich mir aber grundsätzlich über die Kühlung des Systems nochmals Gedanken machen. Im Prinzip wird die Leistung bei Bedarf einfach runtergeregelt um die Hitze zu kotrollieren, ist zwar schön das es das kann aber das sollte es nicht müssen.'

GPUs anpassen? Ist recht kompliziert geworden (außer Nvidia Gummiboot Autotuning). Es geht weit über das anpassen von ein paar Leistungsvariablen raus, das müssen auch die Treibereinstellungen passend gewählt werden. Natives Upscaling oder FSR1.0? Externe Frame generation an oder aus? Wie sieht es mit Antialiasing aus? Brauche ich das überhaupt noch bei einem 4k Bild?

Es lohnt sich aber auch. Solange die Karte Upscaling beherrscht ist man eigentlich über den Styx, da lassen sich aktuelle Titel IRGENDWIE akzeptabel zum laufen bringen. Bei der 5090 habe ich das umgekehrte Problem: rechne ich das lieber in virtuelles 8k hoch weil die Karte sowieso alles darunter mit einem müden Lächeln einfach wegwischt oder sollte ich mir dann doch mal einen 8k Monitor zulegen?
 
Wow, das sind ja echt viele, die ihre GraKa undervolten. Ich hab mich damit nie wirklich beschäftigt. Auch beim OC hab ich mir nicht viel Mühe gegeben: Einfach mit der Nvidia App automatisch OCed und meine 4090 läuft mit ungefähr 2900 MHz. Powerlimit hab ich so hoch gestellt, wie es ging. Wenn ich UV richtig verstehe, dann senkt man die Spannung, damit man bei gleicher Leistung (also Watt) mehr Takt schafft, oder? Wie geht man da vor? Spannung runtersetzen und dann mit der App nochmal neue Werte ermitteln und die sind dann höher? Mehr Takt ist ja immer gut, wieviel kann man denn mit UV noch rausholen?
 
MaverickM schrieb:
Statt dessen verweise ich aber gerne auf diese schöne Milchmädchen-Rechnung der nVidia Marketing-Stung-Abteilung:
Dann erkläre mir mal diese Grafik, in Anbetracht der Behauptung es wäre ein Papierlaunch gewesen? Stimmt es von den Angaben etwa nicht? Nur nochmal in Zahlen ausgedrückt, denn die Lügen bekanntlich nicht.
1759141544579.png


Q4/2023 - Verkaufsstart 4090/4080 - Knapp zwei Milliarden im Gaming umgesetzt, obwohl nur hochpreisige Karten gelauncht wurden.

Q1/2026 - Verkaufsstart 5090/5080/5070 - Knapp vier Milliarden im Gaming umgesetzt, obwohl neben High-End auch Mittelklasse gelauncht wurde.

Nur schauen wir und einfach mal an, was deine "Milchmädchenrechnung" so sagt.
1759142222639.png


Und jetzt erkläre uns einfach mal, was an dieser Aufstellung nicht stimmt, wo jetzt die offiziellen Zahlen bekannt sind. Hat Nvidia mit den Partnern denn etwa nicht mindestens doppelt so viele Karten ausliefern können, als zum Ada Launch? War es denn ein Papierlaunch, wenn man alleine mit Blackwell vier Milliarden im ersten Quartal erwirtschaften konnte?

Dein Link ist ein Schuss ins eigene Knie, denn es zeigt sehr gut wie realitätsfern die Diskussionen hier im Forum oder grundsätzlich im Netz geführt werden. Würdest du die Zahlen gar weiter führen, und noch Q1/2024 auf der Ada Seite und Q2/2026 auf der Blackwell Seite dazu rechnen, kämst du weiterhin auf ein ähnliches Ergebnis, da stünden dann vier Milliarden mit 4070-4090 zu acht Milliarden mit 5060-5090 auf der Rechnung.
 
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Es gibt auch Karten die beim untervolten schneller werden weil die defaults sie an der Kotzgrenze...
 
Ich bin mit meiner 4070 soweit zufrieden. Für die Spiele die ich hauptsächlich zocke (Hunt, STALKER 2, Silent Hill 2, Hogwarts) reicht die Karte.
Aber ich gebe zu, manchmal hätte ich gerne eine GPU mit 16 GB.
 
Calculator schrieb:
Welche Grafikkarte kann man denn aktuell empfehlen für den Kauf so bis 400€? Ich zocke nur in FullHD, mir reicht das.

Wegen der Zukunftssicherheit nichts unter 16 GB, sprich RTX 5060 Ti 16 GB oder RX 9060 XT 16 GB.
 
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4090 bei für gewöhnlich 75% Powertarget, außer zum Arbeiten sind mal ein paar Prozent mehr Leistung gewünscht und die höhere Lautstärke und Abwärme dann egal.
 
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