Gaming-PC Absegnung

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WhiteSh4dow

Gast
Hallo Leute,

ich habe die Aufgabe erhalten für einen Freund einen Gaming-PC zusammenzustellen, deren restliche Komponenten ca. 300€ Kosten sollen. Dazu hätte ich ein Paar kurze Fragen.

1. Was ist der Verwendungszweck?
Der PC wird lediglich zum Gamen bzw. Office Tätigkeiten genutzt.

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität?
Spiele wären: PUBG, CS:GO, LoL, Fortnite, AAA-Titel. Auflösung bei der GTX660 Weniger wichtig.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Nicht vorhanden.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?
Keine besonderen Anforderungen.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Folgende Komponenten sind Vorhanden:


Prozessor: https://geizhals.de/intel-core-i5-6400-bx80662i56400-a1290389.html
Grafikkarte: https://geizhals.de/asus-geforce-gtx-660-directcu-ii-oc-90yv0392-m0na00-a837821.html
Festplatte: https://geizhals.de/seagate-barracuda-compute-1tb-st1000dm010-a1508231.html

Nachdem ich mir ein Paar Gedanken gemacht habe, bin ich zu folgenden Komponenten gekommen.

Folgende Komponenten würde ich besorgen:
Mainboard: https://geizhals.de/msi-b150m-mortar-7972-002r-a1325705.html
RAM: https://geizhals.de/g-skill-ripjaws-v-rot-dimm-kit-8gb-f4-2800c15d-8gvrb-a1325158.html
Netzteil: https://geizhals.de/be-quiet-pure-power-10-500w-atx-2-4-bn273-a1564538.html
SSD: https://geizhals.de/samsung-ssd-860-evo-250gb-mz-76e250b-eu-mz-76e250e-a1756903.html
Gehäuse: https://geizhals.de/corsair-carbide-series-100r-cc-9011075-ww-a1215197.html

Die Grafikkarte soll bei Gelegenheit aufgerüstet werden, sowie ggf. der Arbeitsspeicher auf 16GB.

3. Wieviel Geld bist du bereit auszugeben?
ca.300€

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?
3Jahre+

5. Bis zu welchem Zeitpunkt soll gekauft werden?
Innerhalb einer Woche.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Wird Selbst zusammengebaut.

Folgende Fragen:
1. Würdet ihr bei dem Gehäuse ggf. ein anderes vorschlagen, wen ja, welches und warum?
2. Würdet ihr ggf. ein Anderes Mainboard empfehlen?
3. Würdet ihr sonstige Komponenten ggf. ändern bzw. Hinzufügen?

Ich bedanke mich schonmal bei jedem für seine Hilfe und der dem Beitrag seine Aufmerksamkeit geschenkt hat.

Mit freundlichen Grüßen
WhiteSh4dow
 
Kann man definitiv so machen.

Ist halt anderseits die Frage, ob man in diese Plattform wirklich noch Geld stecken will.

Ich würde den 6400 verkloppen und schauen, dass ich das Geld für nen Ryzen 1600 und Mainboard zusammenkriege.
 
Ich würde den i5 verkaufen, so lange er noch irgendeinen Wert hat. Mit den dann zur Verfügung stehenden knapp 400€ würde ich ein System mit 1x 8GiB Ram um einen R5 1600 aufbauen. Dort ist für den Beginn ein Kühler mit dabei.
Diese Plattform baut man dann sukzessive aus. Wenn man möchte ggf. sogar in 2-3 Jahren mit einer besseren CPU auf demselben Mainboard. Der i5 ist jeder Hinsicht Sackgasse und am Limit.

Wenn schon i5, dann so billig wie möglich
https://www.mindfactory.de/SchnaeppShop.html
 
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Ich würde mich gerne @Zwirbelkatz anschließen, auf einem i5 6400 mit 4C/4T und einer geringen Taktfrequenz von 4x 2,7 GHz würde ich jetzt kein Gaming System mehr aufbauen.

Ich schließe mich der Empfehlung an und würde den i5 verkaufen und dann versuchen das Budget auf 450-500 Euro aufzustocken.

Die HDD, GPU & Co. übernehmen und mit folgenden Komponenten ein neues System aufbauen.

CPU: AMD Ryzen 5 2600
RAM: 1x 8GB G.Skill Aegis DDR4-3000 CL16
BOARD: ASUS Prime B450 Plus
SSD: 256GB Samsung 860 EVO
PSU: be quiet! Pure Power 400 Watt

Sobald dann wieder Budget verfügbar ist, auf 16 GB RAM mit einem baugleiche Riegel aufrüsten und eine GPU vom Kaliber GeForce GTX 1060 oder AMD Radeon RX 580.

Damit hätte man eine ordentliche Basis fürs Gaming.

So würde ich an die Sache rangehen.

Liebe Grüße
Sven
 
Coca_Cola schrieb:
Warum sind schon ein paar teile da? Und wo ist der Rest dazu?
Die Grafikkarte wird vorerst meine alte GTX660 welche ich letztes Jahr Weihnachten durch eine 1060 getauscht habe. Den Prozessor hat ein guter Freund über und wird nicht mehr benötigt. Die Festplatte stammt aus einem Alten PC.
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Ich würde den i5 verkaufen, so lange er noch irgendeinen Wert hat. Mit den dann zur Verfügung stehenden knapp 400€ würde ich ein System mit 1x 8GiB Ram um einen R5 1600 aufbauen. Dort ist für den Beginn ein Kühler mit dabei.
Diese Plattform baut man dann sukzessive aus. Wenn man möchte ggf. sogar in 2-3 Jahren mit einer besseren CPU auf demselben Mainboard. Der i5 ist jeder Hinsicht Sackgasse und am Limit.

Wenn schon i5, dann so billig wie möglich
https://www.mindfactory.de/SchnaeppShop.html
Mein Ursprungsgedanke war, das System bei der nächsten Möglichkeit auf ein neues MB, Graka und Prozessor zu upgarden. Der Rest sollte ja Problemlos übernehmbar sein. (Schwanke noch zwischen 400 und 500W NT).

Das Problem ist das der 6400 vorerst nur "ausgeliehen" ist, bis dieser abbezahlt wurde und eine Steigerung des Budges in den nächsten 2 Monaten nicht möglich sein wird.

Hintsichtlich dessen dachte ich mir, ich mach das Beste draus. Auch wen ich Persönlich auch gleich auf einen 1600 bzw. 8400 umsteigen würde.

Ist das Nachvollziehbar?

Würdest du unter den Aspekten trotzdem bauen oder eher davon abraten? (Ich weiß das der i5-6400 eig. Outdated ist).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der 6400 wird abbezahlt?

Für 100€ kriegt man einen i3 8100. Für noch weniger einen 2200G.

Der 6400 ist selbst neu realistisch nicht mehr als 70€ wert.
 
Banned schrieb:
Der 6400 wird abbezahlt?

Für 100€ kriegt man einen i3 8100. Für noch weniger einen 2200G.

Der 6400 ist selbst neu realistisch nicht mehr als 70€ wert.
Wen ich mir die Begründung von dir sowie den anderen angucke muss ich zugeben auf den 6400 zu setzen ist doch mehr als Suboptimal. Ich denke ich werde den 6400 unter der vorraussetzung verwenden, das ein 1600 nicht möglich ist und der PC innerhalb der Woche verfügbar sein soll.

Ansonsten auf einen 1600 + B350 Board setzen, bzw. auf einen 2600 + B450 Board.

Ich bedanke mich schonmal bei allen für die Mühe und die Vorschläge.

Grüße
White
 
Bitte nicht falsch verstehen:
Ich kenne eure Finanzen, Alter, Freizeitverhalten, Basteldrang, Aufrüstziele etc nicht.

Wenn man nicht auf jede müde Maus schauen muss beim Kauf, dann ist der Ryzen ganz eindeutig die schnellere und langlebigere Option. Für mich sind 3x bauen und 3x zur Post laufen mittlerweile gewichtige, störende Kriterien. Ich weiß aber auch: Vor einigen Jahren hätte ich rein nach Kosten beurteilt. Weniger gewichtet nach Aufwand und Umstand.

Wenn es gar nicht anders geht und man den Kauf nicht aufschieben kann, gibt es wie oben gezeigt auch sündhaft günstige Boards im Abverkauf für die "alte" i5 Plattform.
Allerdings stellt sich die Frage ... "wie dringend kann ein Spielerechner im Hochsommer schon sein ..."
 
Zwirbelkatz schrieb:
Bitte nicht falsch verstehen:
Ich kenne eure Finanzen, Alter, Freizeitverhalten, Basteldrang, Aufrüstziele etc nicht.

Wenn man nicht auf jede müde Maus schauen muss beim Kauf, dann ist der Ryzen ganz eindeutig die schnellere und langlebigere Option. Für mich sind 3x bauen und 3x zur Post laufen mittlerweile gewichtige, störende Kriterien. Ich weiß aber auch: Vor einigen Jahren hätte ich rein nach Kosten beurteilt. Weniger gewichtet nach Aufwand und Umstand.

Wenn es gar nicht anders geht und man den Kauf nicht aufschieben kann, gibt es wie oben gezeigt auch sündhaft günstige Boards im Abverkauf für die "alte" i5 Plattform.
Allerdings stellt sich die Frage ... "wie dringend kann ein Spielerechner im Hochsommer schon sein ..."
Ich nehm dir das keines wegs Übel, bzw. sehe das nicht als Kritik sondern als Anregung.
Um die Rahmenbedingungen besser zu verdeutlichen nochmal folgende infos.

Ich mache derzeit eine Ausbildung als FISI und kann einen großen Teil meines Einkommens für meine Bedürfnisse nahezu frei bestimmen. Mein Kumpel für den ich den PC bauen möchte macht ebenfalls eine Ausbildung, hat den eben erwähnten Luxus allerdings nicht und muss einen Großenteil seines monatlichen Einkommens für andere Dinge ausgeben. Dort liegt das Primäre Problem.

Es ist ihm nach meinem Wissenstand nur Schwer bis garnicht möglich das Budge zu erhöhen, ohne sich anderweitig Geld zu besorgen. Somit ist es quasi meine Aufgabe nach dem Minimalprinzip den besten Recher rauszuholen der geht. Ich hoffe das beleuchtet die Situation zu einem gewissen Punkt besser, ohne zu weit ins Detail zu gehen :)

Unter berücksichtigung dieser Aspekte war ich der Meinung, der i5 macht vorerst seinen Dienst bis es möglich ist diesen zu ersetzen (Zeit und Komfort Aspekt nicht berücksichtigt).

Auf die Frage wie dringend ein Gaming-PC im Hochsommer ist, kann ich natürlich keine Antwort geben. Da der PC nicht für mich ist.

Müritzer schrieb:
Wenn der i5 6400 schon vorhanden ist, würde ich ein günstiges Z Board besorgen, um den i5 auf bis zu 4,5 GHz zu übertakten.

MB z.B.: https://geizhals.de/asus-z170-e-90mb0p60-m0eay0-a1339112.html?hloc=de

Hier die Anleitung dazu, das BIOS für den ASUS Z 170 A Chipsatz nehmen.

https://overclocking.guide/asus-z170-non-k-overclocking-guide/

Dann kann man auch den RAM nehmen, ohne Z Board ist der RAM leider auf 2133 MHz begrenzt.
Sofern ich geklärt habe ob der i5 nun in Frage kommt oder nicht, würde ich das in betracht ziehen.

Danke für den Tipp!

Grüße
White
 
Minimalprinzip, verstehe.

Dann bspw. ein og. Board für 20€. Gebrauchten Ram drauf und ab geht die Post. Vorhandene Grafikkarte rein.

Andere Dinge wie SSD, Netzteil, Gehäuse etc. behält man sowieso - oder rüstet man nach.
 
Dann kann man den 6400 natürlich nehmen. Der ist zwar alles andere als zukunftssicher, aber eine GTX 660 kriegt den mit Ausnahmen wie CS, die fast nur auf die CPU gehen, eh nicht ausgelastet.
 
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