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Gaming-PC bis 500 Euro / Beratung

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure wirklich hilfreichen Kommentare. Es macht richtig Spaß sich mit der Materie auseinanderzusetzen, da es einfach unglaublich viele (gute) Kombinationsmöglichkeiten gibt.

Die Argumentation von Tresenschlampe finde ich sehr gut und schlüssig. Ich habe mir auch gerade ein paar Benchmarks angeschaut, und denke, dass der Aufpreis definitiv gerechtfertigt ist. Der Sprung direkt zu einer HD 7850 macht für einen weiteren Aufpreis wohl keinen Sinn, da nicht mal ein "mehr" an Leistung zu erwarten ist.

Wenn ich mir die Performance-Rankings bei CB anschaue, scheint ein i5 2400 auch voll und ganz zu reichen. In der Tabelle beträgt der Unterschied ca. 5% zum i5 2500k. Der Aufpreis für diese 5% wären allerdings laut geizhals.at auch nur 15 Euro. Interesse an OC habe ich eigentlich weniger, da ich nicht abschätzen kann, welche Risiken mich da erwarten können. Daher tendiere ich jetzt eher zum i5 2400, da es immer ein "besser für ein paar Euro mehr" geben wird.

Völlig ratlos bin ich hingegen beim Mainboard. Da habe ich wirklich keine Ahnung, und die ganzen Bezeichnungen und Abkürzungen sind böhmische Dörfer für mich. Hier kann ich weder Chipsätze noch Marken zuordnen und einschätzen. Der Unterschied zwischen dem H61M und Z68 wird mir nicht ganz klar, und was ich da nun wirklich brauche. :-) Hier vertraue ich euch einfach! :D

In das System kommt übrigens nun doch noch eine SSD, da auf der Arbeit eine SSD nicht mehr benötigt wird. Es ist eine 128GB SSD von Dell, eine genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht.

Das Gehäuse sollte schlicht, einfach und günstig sein. Genauso das Netzteil.

Aktuell ist der Stand also folgender:

1 x Intel Core i5-2400, 4x 3.10GHz, boxed (BX80623I52400)
1 x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (TED38192M1333HC9DC)
1 x Gainward GeForce GTX 560 Ti 448 Cores Limited Edition, 1.25GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort (2456)
1 x ASRock H61M/U3S3, H61 (B3) (dual PC3-10667U DDR3)
1 x Cougar A450 450W ATX 2.3

Was noch zur Debatte steht ist also einmal die Frage nach dem Mainboard: H77, H61M oder Z68? Reicht das Gehäuse wirklich? Ein anderer Lüfter als der boxed kommt nicht in Frage, an dieser Stelle möchte ich wirklich "sparen".

Eine Windows 7 Lizenz habe ich noch (64bit).

So, das war es nun erstmal von meiner Seite.
 
@ElfenLied

Ich weiß nicht genau ob AsRock ein Biosupdate anbietet für Ivy CPUs, allerdings würde ich vom H61 bei einem Gaming PC abraten.

Warum? Das ASRock bietet alles was man braucht, oder irre ich mich?

Ein Sharkoon MS140 für einen Gaming PC... also bitte... Das ist ein Officegehäuse

Gehäuse ist Geschmacksache, ich würde mir jedenfalls immer mATX holen, es ist ja auch nur ein Vorschlag, der TE kann selber entscheiden was er kauft.

@starti

Ich rate dir zu folgender Combo i3-2120 + HD6870, weil der S1155 kompatibel zu Ivy Bridge ist. Dh wenn du mal aufrüsten möchtest, kannst du dir gleich einen Quad-Core-Ivy-Bridge holen + eine neue GPU.

Der Unterschied zwischen dem H61M und Z68 wird mir nicht ganz klar

Früher musste man sich zwischen einem H-Board (OC nicht möglich, IGP-Nutzung der CPU möglich) und einem P-Board entscheiden (OC möglich, Nutzung der CPU-IGP nicht möglich). Jetzt kann man ein Z68-Board kaufen, mit dem sowohl OC als auch die Nutzung der IGP möglicht ist. Wenn OC sowieso nicht gewünscht ist, dann reicht ein H-Board vollkommen aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
starti: Die von dir angegebenen Komponenten sind voll in Ordnung.

Noch das Sharkon MS140 dazu und fertig ist der Lack. Das "langt" auf jedenfall, mehr als die Hardware zusammen halten muss es ja nicht. Teurere bieten dann mehr Platz für Platten, bessere Materialien sowie mehr Platz für Lüfter und sind dazu noch aus schniekem Alu gefertigt.
Für dich aber alles irrelevant, weil der 92mm Lüfter für die bischen Abwärme von der CPU lock ausreicht und die Grafikkarte pustet die sowieso schonmal fast die Hälfte nach außen.
 
Konfig kannst du so nehmen, ausser wie gesagt beim Mobo. Die groben Unterschiede zwischen den Chipsätzen kannst du hier sehen. Was für mich gegen das AsRock spricht:

- nur 2 DDR3 Slot, also schlecht für späteres Aufrüsten von Ram
- kein natives Sata6, der ergänzende Chip ist deutlich schlechter als bei den anderen Chipsätzen und kommt bei weiten nicht an die 600 MB/s ran.
- kein SSD Caching (nicht so wichtig, aber nice to have)
- nur 4 USB2 Ausgänge
- kein interner USB3 header
- schlechterer Soundchip (ALC662 gegenüber ALC887)

sind so ein paar Kleinigkeiten noch. Mit einer SSD würde ich um so mehr einen H67 oder Z68 Chipsatz nehmen. Da der H67 im Verhältnis sehr teuer ist war meine Empfehlung ein Z68. Auch würde ich wirklich nur auf mATX zurückgreifen, wenn es ein Platzproblem gibt. Sonst nimmst du dir nur unnötig Erweiterungsmöglichkeiten.
 
Die Probleme sind aber fast schon Luxusprobleme. Wenn das Geld knapp ist, kannste gern bei dem AsRock bleiben. Wenn noch etwas Asche über ist, würd ich aber auch ein besseres nehmen.
 
Blank zum Gamen für 500,-?

Da muss ich der werten Tresenschlampe voll zustimmen, lieber nen "Pseudo Quad Core" = Dual Core mit 4 Threads und ne fette GraKa, als ne fette CPU und dafür n Grafikkrüppel, der sogar von der Soundkarte abgehängt wird!!

Mein Vorschlag (ähnlich der von T'schlampe)

Prozessor: Intel Core i3 2120 (105,-)
Mainboard: Asus H67DE3 (75,-)
Arbeitsspeicher: 8GB Team Group Elite (30,-)
Netzteil: 400W Cougar A-Serie (45,-)
Gehäuse: Cooltek K2 Rev. C (40,-)
Gehäuselüfter: 2x 120x120x25mm Scythe Slip Stream (15,-)
Grafikkarte:
AMD: HIS HD 6950 (1GB: 190,- 2GB: 235,-) oder Saphhire(?) HD 7850 (250,-) oder HIS HD 6970 (295,-)
NVidia: Gigabyte/ Sapphire GTX 560Ti (185,-) oder Gigabyte GTX 560 Ti 448 (230,-) oder Gigabyte GTX 570 OC (285,-)


Echter Quad Core:

CPU: i5 2400 (165,-)
GraKa:
NVidia: Sapphire HD 6870 (145,-) oder ne 1GB HIS HD 6950 (190,-)
AMD: Gigabyte/ Sapphire GTX 560Ti (185,-)
Rest s.o.


so würde ichs zumindest machen. Das i3 Modell sagt mir aber iwie mehr zu!

Gruß
JenZor


P.S.: 50. Beitrag^^ :jumpin:
 
Zuletzt bearbeitet:
So, ich habe mir nochmal alle Beiträge in Ruhe durchgelesen, mir Benchmarks angeschaut und mich weiter eingelesen.

Rausgekommen ist dabei folgendes:

1 x Intel Core i3-2120, 2x 3.30GHz, boxed (BX80623I32120)
1 x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (TED38192M1333HC9DC)
1 x Gainward GeForce GTX 560 Ti 448 Cores Limited Edition, 1.25GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort (2456)
1 x ASRock H67M, H67 (B3) (dual PC3-10667U DDR3)
1 x Sharkoon MS140
1 x Cougar A400 400W ATX 2.3

Gibt es hier noch etwas, dass wirklich stört, falsch ist oder keinen Sinn macht? :-) Das System würde so nun 480 Euro kosten. Ein fairer Preis :-)
 
Brauchst du keine Festplatte ?

Bei der Grafikkarte würde ich doch zu der AMD Radeon 6870 greifen. Von der Leistung gleichwertig mit der 560 Ti und vom Preis her viel günstiger.

Beim Test der 560Ti wird auch geraten zur 6870 zuzugreifen.
 
Rene das war ein sinnfreier Post!

Wir haben bereits mehrmals erwähnt das die 6870 zwar im P/L die beste ist!
Jeoch reicht Ihre Leistung schon jetzt nicht um Games im FullHD zu versorgen, wie glaubst wird es bis zum nächsten Graka Upgrade in 2Jahren aussehen wenn die 6870 schon jetzt schwächelt?

Die 6870 ist in meinen Augen die beste Multimedia Grafikkarte jedoch eine schlechte Gaming Grafikkarte!

Und les mal ordentlich! Es geht um die 560TI 448 die bis auf 2-3% gleichwertig mit ne GTX570 ist!

- nur 2 DDR3 Slot, also schlecht für späteres Aufrüsten von Ram
- kein natives Sata6, der ergänzende Chip ist deutlich schlechter als bei den anderen Chipsätzen und kommt bei weiten nicht an die 600 MB/s ran.
- kein SSD Caching (nicht so wichtig, aber nice to have)
- nur 4 USB2 Ausgänge
- kein interner USB3 header
- schlechterer Soundchip (ALC662 gegenüber ALC887)

1. Es ist ein 500€ Gamingsystem mit einem I3/I5 ohne OC wo soll der mal 16GB brauchen?

2. Als ob man nen unterschied zwischen 400 und 600Mb/s merken würde, vor allem da eine "veraltete" DELL SSD reinkommt die mit 100% Wahrscheinlichkeit nicht mal 300Mb/s lesen kann!

3. How the fuck is SSD Catching und in wiefern macht sowas bei 500€ Sinn?

4. Nur 4xUSB2? Du meinst wohl eher, 4xUSB2 hinten + 2xUSB3 und nochmals 2-4xUSB2 in der Front das macht im ganzen etwa 8-10xUSB Anschlüsse bei einem H61 und die sollten definitiv reichen

5. Kein USB3 Header? Ist USB3 die neue Wunderwaffe für Weltfrieden, gegen Krebs und AIDS? Selbst wenn ich 20min überlegen würde wüsste ich nicht was ich mit zwei USB3 machen sollte? Die Schnittstelle macht nur für SSD's und evtl.. HDD' sinn. Alles andere an Peripherie, schaft es nicht mal USB voll zu nutzen

6. Jop, da haste rechtder Sound ist bei nem H67 besser! Wobei ich dann lieber vorerst auf nen "schlechten" bzw. an sich einen durchaus brauchbaren H61 Soundchip setzten würde und mir dafür nen I5-2400 gönne.... den beim nächsten Taschengeld wäre eine ASUS Xonar DG für 30€ eh die aller beste Wahl da sie jeden OnboardSound pulverisiert! Und mit dem KHV sowie der Superlux HD681 oder den Superlux HD-662 ein wirklich mords Sound hinlegt welches am Ende für ca.50-60€ jedes andere Headset bis 100€ im Klang und Robustheit richtig alt aussehen lässt...
 
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Herzlichen Glühstrumpf!

Was mich am meisten interessieren würde: Kannst du mit dem H61-Brett den 2400 über den Turbo-Modus übertakten? Also den Multi für alle 4 kernchens auf 35x stellen? Sollte dann so im Schritt 3,6Ghz machen.

Sach ma Bescheid, dann wissen wir alle Bescheid:D
 
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