Gaming PC für den Wiedereinstieg

sebi007

Lieutenant
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Nov. 2005
Beiträge
661
Hi all,

meinen letzten Gaming-PC habe ich als Jugendlicher angeschafft und ich möchte das damalige Hobby wieder aufleben lassen. In der Zwischenzeit habe ich mehr schlecht als recht auf einem Gaming-Laptop gezockt, der allerdings die Bezeichnung auch nicht wirklich verdient hat. Deswegen soll nun ein Desktop-Gerät her.

Thema Zusammenbauen: Ich hätte Bock, das Gerät selbst zusammenzubauen, bin aber nicht naiv. Wenn ihr sagt, ich solle das mit meiner geringen Vorerfahrung lieber lassen, dann ist das für mich auch okay. Im Grunde hätte ich mich mit dem Zeug und diversen YouTube-Videos hingesetzt und das Ding zusammengeschustert.
Ich habe selber aktuell nicht mehr die geringste Ahnung, was der Markt aktuell hergibt und bin vollständig frei von irgendwelchen Hersteller-Biases; ich würde mich da vollumfänglich auf euer Urteil verlassen.

Sollte ich etwas vergessen haben: mea culpa, liefere ich gerne nach.

Cheers
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Ja
Welche Spiele genau?
WoW Forever & mittelfristig weitere aktuelle Games
Welche Bildschirmauflösung nutzt dein Spielmonitor?
WQHD (2560 × 1440)
Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen?
So hoch als möglich
Genügen dir 30 FPS oder sollen es 60 oder gar 144 FPS oder mehr sein?
60 FPS
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Nein
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Ich möchte keinerlei RGB o.ä. Das Gehäuse sollte möglichst schlicht aber gut belüftet sein.
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
Gigabyte M27Q und ein zusätzlicher alter AOC als Zweitmonitor, weil ich natürlich neben dem Zocken noch YouTube schauen muss, um mein Gehirn vollständig auszulasten.
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
2500€
Wann möchtest du den PC kaufen?
ASAP
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
  2. zusammenbauen lassen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Mittelmäßig und insbesondere outdated.
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
sebi007 schrieb:
Im Grunde hätte ich mich mit dem Zeug und diversen YouTube-Videos hingesetzt und das Ding zusammengeschustert.
Wenn du nicht gerade zwei linke Hände (und Füße ;)) hast, wird das auch sicher klappen.
 
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sebi007 schrieb:
Im Grunde hätte ich mich mit dem Zeug und diversen YouTube-Videos hingesetzt und das Ding zusammengeschustert.
Manche Teile sind etwas empfindlicher (CPU/Sockel zb.) aber im Prinzip kann man, solange man etwas vorsichtig ist, kaum etwas beim Zusammenbau kaputt machen.
 
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@JollyRoger2408 Genau, im Grunde hatte ich einfach überlegt, die Komponenten genau so, wie sie dort empfohlen werden, zu kaufen. Ich wollte jetzt nur nochmal etwas mehr ins Detail gehen, weil ich mir unschlüssig war, ob einige der Punkte, die dort empfohlen werden, nicht mittlerweile schon obsolet sind.

Etwas, das sich seit damals vermutlich nicht verringert hat, ist die Schnelllebigkeit im Hardwaremarkt...
 
Moin,

sebi007 schrieb:
Thema Zusammenbauen: Ich hätte Bock, das Gerät selbst zusammenzubauen, bin aber nicht naiv. Wenn ihr sagt, ich solle das mit meiner geringen Vorerfahrung lieber lassen, dann ist das für mich auch okay.
Wirklich komplizierter als vor 20 Jahren ist es nicht, teilweise sogar eher einfacher.
Ob du es dir am Ende zutraust musst du selbst entscheiden.

sebi007 schrieb:
Ich habe selber aktuell nicht mehr die geringste Ahnung, was der Markt aktuell hergibt
Leider vergleichsweise wenig, wir haben seit Ende 2025 massiv gestiegene Preise bei RAM, (inzwischen mehr als vervierfacht) SSDs (mehr als verdoppelt) und seit Anfang 2026 auch bei GPUs, anfangs vor allem bei Nvidia, im Juli/August gab es hier einen weiteren deutlichen Anstieg der dieses mal auch für AMD galt.

Im Vergleich zu Sommer/Herbst 2025 zahlt man je nachdem inzwischen ~700€ Aufpreis nur um mal eine Hausnummer zu haben wie der Markt aktuell aussieht.
https://geizhals.de/?cmp=3336051&cm...&cmp=3224287&cmp=3430251&cmp=3217117&active=1
Damit wäre man aktuell bei ~2300€.

sebi007 schrieb:
Etwas, das sich seit damals vermutlich nicht verringert hat, ist die Schnelllebigkeit im Hardwaremarkt...
Etwas schon, aktuell ist seit fast 2 Jahren nichts neues mehr gekommen, 2027 werden neue CPUs erwartet, neue GPUs stehen aktuell in den Sternen.
Was aktuell wie oben schon angesprochen ein Problem ist sind die Preise, vor allem bei den 3 von der Speicherkrise betroffenen wechseln die Preise teilweise täglich (nach oben).
 
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Du kannst dich an der FAQ halten, die wird regelmäßig aktualisiert. Das was hier empfohlen wird denkt sich eh mit der FAQ.
Selbstbau oder nicht hängt davon ab was dir wichtiger ist. Hat ja beides große Vorteile, Kostenersparnis vs Zeitersparnis, weniger Support vs weniger Support.
 
Naja, neue Hardware wurde in den letzten Monaten nicht vorgestellt, von daher hat sich da nichts getan.
Die Preisschwankungen kann man nicht täglich neu bewerten, das würde zu viel Aufwand bedeuten.

Als Zukunftsvorsorge kann man bei CPU eher zu AMD greifen, aktueller Sockel AM5 sollte noch länger leben. Bei Intel wird Core Ultra 400 (und spätere) einen neuen Sockel brauchen.
Aber das ist nur ein kleines Detail. Kommt auch drauf an, wie lange du den PC nutzen wirst.
 
@Fujiyama Ich denke, dann werde ich das einfach so bestellen, wie von @Mork-von-Ork vorgeschlagen. Ich maße mir gar nicht an, groß diskutieren zu wollen und habe nicht die Zeit/Lust, mich umfassend auf den neusten Stand zu bringen.

Vielleicht hätte ich noch eins hinzufügen sollen: Ich möchte natürlich schon ökonomisch so sinnig wie möglich handeln und hätte gerne ein zukunftsfähiges System und vor allem eines, das entsprechend im Laufe der Zeit angepasst werden soll. Ist das bei den genannten Komponenten der Fall, insbesondere im Hinblick auf die von euch beschriebenen Neuerungen 2027? Unabhängig davon, ob das dann für meine Zwecke überhaupt sinnvoll ist, da was auszutauschen.
 
Es sind kaum großen Neuerungen für das Jahr 2027 zu erwarten, normalerweise ist es auch empfehlenswert die Hardware zu kaufen die man jetzt und mittelfristig benötigt. Ein Blick in die Zukunft bzw Aufrüstvorhaben war bisher selten sinnvoll.
 
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sebi007 schrieb:
Ist das bei den genannten Komponenten der Fall, insbesondere im Hinblick auf die von euch beschriebenen Neuerungen 2027? Unabhängig davon, ob das dann für meine Zwecke überhaupt sinnvoll ist, da was auszutauschen.
Bei AMD wird die nächste Generation noch auf AM5 laufen, ggf. auch noch eine weitere.
Inwieweit ein Update vom 9800X3D kommend auf das nächste Gen dann Sinn ergibt, ist die andere Frage.

Bei Intel wird die nächste Gen mit einem neuen Sockel starten, für den aktuellen LGA1851 kommt nichts mehr.

sebi007 schrieb:
dann werde ich das einfach so bestellen, wie von @Mork-von-Ork vorgeschlagen.
Ein Hinweis noch hatte ich oben vergessen dazu zu schreiben, es ist zweimal RAM drin einmal ein 32GB Kit und ein 48GB Kit, beim 48GB Kit hast du aktuell das etwas weniger schlechte €/GB Verhältnis, wie geschrieben sind die Preise hier aber nach wie vor stark in Bewegung.
 
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Kann mich dem System von @Mork-von-Ork soweit anschließen. Falls du USB4 und 5Gbit WLAN willst, kannst du beim Board ne Etage höher gehen (Vergleich), RAM mit 48GB hat er ja bereits erwähnt.
 
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Lese dich ein wenig ein, wie man eine SSD im Formfaktor M.2 einbaut. Das Netzteil hat nun, bei entsprechender Grafikkarte einen 12v-2x6-Stecker. Ich denke, das war es eigentlich im Vergleich zu vor 20 Jahren.

Man nutzt deutlich mehr Luftstrom und ist von der Dämmung insgesamt ziemlich weggekommen. Grund dafür ist der überwiegende Wegfall, bzw. das externe Betreiben, von brummigen HDDs.

Als fertiges Paket kannst du gerne zu Mad Gaming greifen. Aufrüstbar beim Prozessor ist AMDs AM5.
Sonst aktuell keine Plattform.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Man nutzt deutlich mehr Luftstrom und ist von der Dämmung insgesamt ziemlich weggekommen.
Ergänzend für den TE:
Man streicht WLP nicht mehr dünn auf wenn eine lange Haltbarkeit gewährleistet sein soll.
Die dokumentierten Versuche mit unterschiedlich dicken Pastenschichten machen sichtbar, dass eine bewusst etwas großzügigere Applikation, insbesondere mit einer leichten Materialreserve an den Rändern, nicht nur unkritisch ist, sondern im Langzeitbetrieb sogar Vorteile bietet. Entscheidend ist dabei weniger die optische Perfektion der Oberfläche als vielmehr die Fähigkeit der Paste, unter zyklischer thermischer Belastung Materialverluste auszugleichen und die Kontaktflächen dauerhaft homogen zu benetzen
Quelle:
https://www.igorslab.de/waermeleitp...barkeit-oder-versagen-entscheiden-praxistest/
 
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Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Habe den Kram jetzt genau so bestellt, mit den 48GB.
Ist schon eine interessante Erfahrung, knapp 600€ für 48GB RAM zu bezahlen; bin noch unschlüssig, ob mir das gefällt…
 
sebi007 schrieb:
bin noch unschlüssig, ob mir das gefällt…
Gefallen muss es dir nicht, außer den Speicherherstellern selbst dürfte das kaum jemandem gefallen es ist nur leider schlicht die Realität und die Optionen sind entweder die Preise zu zahlen oder auf den Kauf zu verzichten und das ganze auszusitzen und da reden wir realistisch von Jahren.
 
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Oktober 2026
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