News Gates: Windows Vista ist eine gute Investition

ChilliConCarne schrieb:
Mit ReadyBost habe ich mich noch nicht beschäftigt. Hab jetzt mal schnell was dazu nachgelesen. Finde das Ganze aber nicht so toll. Einen Flashspeicher als Ram zu nutzen
Sehe ich auch so. Das ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man irgendwo einen USB-Stick in der Ecke liegen hat, den man nicht braucht. Kaufen braucht man sich jedenfalls keinen. Da kauft man sich besser einen zusätzlichen RAM-Riegel.

Außerdem sollte man sichergehen, dass er Stick überhaupt Vorteile gegenüber der Festplatte liefert. Wenn man eine Raptor hat wird sich der USB-Stick wahrscheinlich schon wieder negativ auf die Performance auswirken. Die mögen zwar gute Zugriffszeiten haben, aber die reine Transferleistung ist im Vergleich zu einer Platte mieserabel.


... geht der da nicht nach einer Gewissen Zeit zugrunde?
Das tut er. Flash-Speicher sind nicht besonders oft wiederbeschriebbar, aber laut MS soll es für einen mehrjärigen Einsatz ausreichen.
Um zu verhindern, das immer die gleichen Zellen beschrieben und gelöscht werden verteilt Vista die Zugriffe wenigstens gleichmäßig über den gesamten Speicher.
 
Noch was zur investition in Windows Vista,
wo finde Ich direkte vergleiche von Ausstatung und Funktionen
von Windows Vista Home Basic + Home Premium und XP Home Edition ?

Irgendwie fehlt bei der Vista Home Basic Version gegenüber der XP Home Edition einiges an Austattung (z.b. Motive Maker...)
und bei der Vista Home Premium ist eine mehr vorhanden gegenüber der XP Home Edition ?

-

Und hat sich viel bei Windows Mail gegenüber Outlook Express getan ?

frankkl
 
Voyager10 schrieb:
@ChilliConCarne
Wenn AMD C&Q unter Vista funktionieren würde ist es sogar leicht weniger Energie im Gegensatz zu XP , laut Berechnung 2W weniger.

Es funktoniert ohne das ich was installieren mußte zumindest pendelt meine CPu immer zwischen Multi 5 und 9 hin und her und senkt den vcore auf ~1,2V statt 1,45V (CPU ist etwas übertaktet).

MFG
 
Was soll er denn sonst sagen? Etwa: "Also, ich hätte nie gedacht, daß dieses Dreckprogramm so abartig viel Geld kosten würde. Ich glaube, da war es niemals wert."

6 Milliarden sind ne hübsche Stange Geld...
 
Voyager10 schrieb:
Wegen dem USB-Stick , ich glaube nicht da müsste man jemanden fragen der sich damit auskennt.
Auskennen tue ich mich damit, soweit unsere Vorlesungen zur technischen Informatik aktuell sind, gut genug.
Die Frage war eher rethorisch gemeint ;).
Was es mit FET's etc auf sich hat, hab ich mir schon recht oft anhöhren dürfen.

Evtl. ne doofe Frage
8-10 mal höhere Zugriffszeiten im Vergleich zu was? Herkömmlichen Arbeitspeicherzugriffen oder Fetsplattenzugriffen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gates hats aufs Geld abgesehen!
 
Ja immer wollen alle unser zweitbestes...

frankkl
 
@Bluescreen2004

Bist du dir sicher ? Ich hab das mit aktuellem Everest unter Vista 32bit mehrfach getestet , wenn ich im Powermanagment auf Energiesparend gehe bleibt meine CPU bei 2400MHZ normal stehen , in der Energieaufnahme sollte sich die Absenkung (ca. 15W) ebenfalls auswirken , das tut sie aber nicht . Es ist nur eine leichte Absenkung der Leistung von ca. 7W . Vista reduziert in der Einstellung ja noch mehr Hardwareressourcen.
Ich würde das gern sehen , machste ein Bild (Normal und Sparend mit C&Q) ?

@ChilliConCarne
Festplattenzugriffe

Demonstration von Readyboost
http://video.google.com/videoplay?docid=5902090796342771727
inwieweit das nachvollziehbar ist bzw. wie schnell der Stick in der Demonstration war werde ich dann selbst merken, bis dahin ist das nur eine Veranschaulichung ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zugriffszeiten sind bei Flash doch ohnehin schneller O_o .
Fesplattenzugriffe liegen bei 8,x ms. Die von gängigen USB Sticks bei <2ms.

Die Idee, Flashmedien als Hilfsmittel in Festplatten einzubauen kann ich verstehen. Aber als RAM Ersatz wo man extrem viele Speicher/Lösch Prozesse bewerkstelligen muss? Irgendwie weniger...

BTW:
Da fällt mir noch was auf... Wie kann Software für schnellere Zugriffszeiten sorgen? Die primitivste Anfrage die möglich ist, ist den ersten Block im ersten Sektor zu beschreiben. Sollte die Anfrage umittelbar vom Kernel ohne einen aufhaltenden Semaphor weitergeleitet werden, hängt die Zeit nur noch von der Hardware selbst ab. Ich frage mich da wie "ReadyBoost" hier was beschleunigen kann.


BTW2:
Zum Video... <flame>43/14 liegt nicht zwischen 8-10 sondern den erwähnten 3-4 ;) .</flame>
So wie ich das sehe wir der USB-Stick aber nicht direkt als Ram genutzt. Da hast du evtl. eine falsche Vorstellung von der Nutzung. Hier dient der USB Stick mehr als Festplattenzwischenspeicher. Festpe Systemkomponenten, die so gut wie gar nicht verändert werden aber dennoch oft gelesen werden sind somit schneller erreichbar.

Die Arbeitsweise dieser Technik kennen ich. Das habe ich irgendwann mal vor 1,5-2 Jahren bei einem Fileserver wo ein Linuxsystem auf einer CompactFlash gespeichert ist, auch mal eingerichtet. Das lustige ist ja, dass man die Distri so klein backen kann, dass das komplette OS drauf sitzt. Die Bootzeiten waren bei ca. 5 sec.

An sich ist die Technik auf diese Art sehr zu gebrauchen. Ist ganz erfreulich das Windows soetwas nun auch macht.


Wobei.... gab es nicht mal davor Projekte wo Windows Bestandteile auf Flashspeichern zwischengespeichert wurden? Ich meine mich da an was zu erinnern...

BTW3:
Jupp... Windows CE. Da wurde aber alles geflashed.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Web kann man sich dazu auch belesen
Es geht bei Hybridplatten/Readyboost um die Zugriffszeit und nicht um Cachen von Massendaten. Eine Platte braucht halt Zeit um den Kopf zu positionieren und dann noch Zeit bis die gewünschten Daten unterm Kopf durchkommen und bei dieser Zugriffszeit ist Flash schneller.
Wenn also viele kleine Daten (beim booten z.B.) geladen werden müssen hat die Zugriffszeit höheren Einfluss auf die Ladezeit als der Datendurchsatz in MB/s.
ReadyBoost ist ein Cache. Und als solcher wird er von den Entwicklern auch bezeichnet . Ganz doof ist die Idee allerdings nicht. Dateien, die so klein sind, dass sie schneller auf Flash als auf Festplatte gezogen werden können, werden erst mal in diesen „innovativen“ (Festplatten-)Cache übertragen und ein paar Augenblicke später auch auf HD gesichert. Von größeren Dateien lässt ReadyBoost grundsätzlich die Finger. Wenn die interne Logik das entsprechend clever macht, kann dadurch sicherlich Zeit gespart werden. Das ganze würde ich mal als zusätzliche Erweiterung eines normalen Festplatten-Caches bezeichnen.
Dass der logischerweise um Größenordnungen langsamer als richtiger RAM ist, sollte heutzutage allerdings jedem klar sein.
In der Video-Demo von Google wurde eine 512er SD-Karte verwendet , ich hab einen G.e.i.l. 1gb (30mb/sec, 29€ ) usb-stick bestellt und denke mal das sich dadurch das Ergebnis noch weiter verbessert. Man bedenke , Superfetch-DatenZwischenspeicherung dürfte mittels Readyboost noch um vielfachers schneller sein .
 
Zuletzt bearbeitet:
Jupp, im Prinzip genau das was ich beschrieben habe. Ein etwas statischerer Cache.
Dieses Super-Platch-... kenne ich zwar nicht, aber 30 Mb/s sind schon recht ordentlich. Vor allem im Fall von größeren Komponenten macht sich dieser I/O bemerkbar.
 
Prefecht (XP) Superfetch (Vista) besteht aus hunderten von kleinen Dateien die in das Datengrösse-Muster von Readyboost reinpassen , das dürfte von FlashRam wesentlich schneller eingelesen sein als von HD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Voyager10 schrieb:
Falls du Englisch kannst.

Ne, natürlich nicht :stock: :D
Pfui. Doc. Hab ich grad OpenOffice? Hm ... nö. Ich lass es mal ;) .
Aber eine Bewertung auf der Microsoft Seite? Ich versuch zwar als Mehr-OS und hauptsächlich Linux Nutzer möglichst objektiv zu sein, aber ich bin bei Angaben zu Techniken auf Hauseigenen Seite immer etwas skeptisch.

Voyager10 schrieb:
Die Tests auf PC-Welt rühren von einer Vista beta 2 version, Klick mal den blauen Link an ;) Das würde ich unter Vorbehalt lesen.

"Erste Benchmarks im Web (über www.pcwelt.de/5bc ) und unsere eigenen Tests zeigen..."
Ich denke nicht dass es sich beim PCWELT Test um die Beta 2 handelt. Vorallem da das datum des Artikels 9.1.07 ist. Ob sich das Datum nur auf diesen Test bezieht, oder wirklich nur auf die Updates des Berichts und beide Benchmarks doch zeitgleich sind könnte evtl. auch sein.

Nunja, es ging mir aber ohnehin weniger um einen Benchmark.


Vielmehr geht esmir darum was du über Superfatch schreibst und was ich gelesen habe.
Soweit ich das gelesen habe, merkt sich Superfatch einfach die häufigst genutzen Programme und cached sie auf den Flashmodul.
 
Zuletzt bearbeitet:
haxy schrieb:
Gates hats aufs Geld abgesehen!

Genau! Deswegen spendet er auch über 10 Millarden für die Aids forschung und sonstige wohltätigen zwecke.
Ich gebe lieber Bill Gates mein Geld als einem Öl -Scheich der Bin Laden als Untermieter hat...
 
@60 keine Ahnung was Ray so von sich gegeben hat, aber...
"Mit DRM kommts du erst in Kontakt wenn du mit kopiergeschützten Inhalten arbeitest"...ist so nicht ganz korrekt. Der Punkt ist auch weniger was es selbst macht, sondern wozu es die Tür öffnet...

DX10 funktioniert Programmiertechnisch nur mit Vista...das spricht meiner Meinung nach nicht für Vista, sondern gegen DX10. Das OpenGL auch nur noch so mit reduzierter performance unterstützt wird, spricht auch nicht für Vista.
 
Scotty4BMAN schrieb:
Das OpenGL auch nur noch so mit reduzierter performance unterstützt wird, spricht auch nicht für Vista.
Tut es nicht. Installiere einen OpenGL ICD und du hast die neuste OpenGL API mit voller Leistung. Ohne den Treiber hast du nur Microsofts internen Wrapper für die OpenGL 1.1 API zur Verfügung.
Da muss man sich halt einen Treiber installieren aber das ist ja kein Beinbruch, oder?

Und was ist schlimm daran, dass DX10 nur mit Vista funktioniert? Du bist doch auch nicht sauer darüber, dass Windowsprogramme nicht unter DOS funktionieren. Irgendwann muss man halt mal die Abwärtskompatibilität brechen um technisch voran zu kommen. Das Small Batch Problem war einfach nicht anders zu beheben, als einen völlig neuen Ansatz zu wählen und den ganzen alten Käse, der sich über die Jahre angesammelt hat über Bord zu werfen.

Ohne DX10 würden in Zukunft die Prozessoren so stark ausgelastet, dass sie die Grakas gar nicht mehr schnell genug mit Daten versorgen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
noxon schrieb:
Und was ist schlimm daran, dass DX10 nur mit Vista funktioniert? Du bist doch auch nicht sauer darüber, dass Windowsprogramme nicht unter DOS funktionieren. Irgendwann muss man halt mal die Abwärtskompatibilität brechen um technisch voran zu kommen.

Ich sehe es anders, denn DX9 ist doch auch ziemlich weit abwärtskomatibel. Ich habe Programmiertechnisch keine Ahnung, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man DX10 nicht in Windows XP und Windows2000 integrieren kann.

Edit: Hat sich geklärt, ich werde mir erstmal den Link von Voyager durchlesen.
 
Zurück
Oben