Gebrauchte DSLR oder neue.

Welche DSLR sollte ich eher nehmen?


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Es ist immer sinnvoller das Geld in gutes Glas zu stecken und lieber einen kleineren Body zu nehmen. Die Objektive behälst du idR über Jahre hinweg. Bodies kommen und gehen (ok bei mir kommen sie immer nur, aber spätestens zur D700x kommen D300 und D700 weg :S). Solange dich der Body dich nicht einschränkt und du nicht bestimmte Dinge brauchst bleibst du einfach bei der 1000D.
 
@Mhaase:
Zitat:
Mit der geringen Lichtstärke der Optik und OHNE Bildstabilisator wirst Du wahrscheinlich recht oft mit hoher ISO fotografieren müssen, was gerade bei den "kleinen DSLRs" oft zu verrauschten Bildern führt...

Das ist jetzt aber Quatsch.
Wo rauschen die denn mehr?

Die Antwort auf die Frage stand eigentlich bereits im Satz: Bei hohen ISO-Zahlen.

Der Sensor der 1000D, 500D, 50D ist gleichgroß.
Also nix da mit "kleinere DSLR = mehr Rauschen".
Die Unterschiede sind zBs. bei den AF-Meßfeldern, der Serienbildgeschwindigkeit, Staub- und Wasserdichte zu suchen.
FF rauscht immer weniger als APS-C bei gleicher MPix- Zahl.
Das Ist auf alle Kameramarken zutreffend (DSLR).

Ich kann mich nicht entsinnen, geschrieben zu haben, dass eine "kleine" DSLR deswegen umgangssprachlich als "klein" bezeichnet wird, weil ihr APS-C-Sensor kleiner ist, als der einer "mittleren" DSLR.

Darüber hinaus hängt das Bildrauschen/Farbrauschen absolut NICHT NUR mit der Größe des Bildsensors zusammen. Der Bildsensor selbst sieht so wie das Objektiv nur "Hell und Dunkel". Die Farben resultieren aus den vorgeschalteten Farbfiltern (Bayer-Filter, einzige Ausnahme Sigma's Foveon X3-Sensor, der in der SD-10 verbaut ist).
Damit die Kameras aber überhaupt ein Farbbild erstellen können, braucht's den Bildprozessor. Und das ist mitunter die Erklärung dafür, warum Kameras - auch Vollformatkameras wie die Sony @900 und die Nikon D3X - obwohl sie den gleichen Bildsensor verbaut haben, in punkto Bildqualität unterschiedliche Ergebnisse liefern. Im Fall der beiden genannten Kameras sogar erhebliche Unterschiede speziell beim Bildrauschen.

Ich behaupte nicht, dass alle "kleinen" DSLRs oder auch "Einsteiger-DSLRs" schlechte Bildqualität liefern, aber sie neigen bei höheren ISO-Zahlen zu wesentlich deutlich wahrnehmbareren Bildrauschen und geringerer Auflösung wie ihre teureren Schwestern. Von daher der Rat, sich zu überlegen, ob man nicht gleich ein Zoom mit Bildstabilisator nimmt.
 
Die frage ist doch auch ob man so ein Superzoom braucht.
DAs ist am ende halt nicht sonderlich lichtstark.

Ich wuerde eher mit sowas wie dem Tamron 17-55 2.8 :
http://geizhals.at/deutschland/a197864.html
nehmen.
Das ist durchgaengig lichtstark und reicht fuer die meisten Sachen aus.
Wenn du merkst du brauchst ein Tele dann kauf ein ordentlioches dazu von 55mm aufwaerts.

Da gibts dann schoen lichtstarke - was gerade fuer Sportaufnahmen (z.b> autorennen) sehr wichtig ist.
 
Die frage ist doch auch ob man so ein Superzoom braucht.
DAs ist am ende halt nicht sonderlich lichtstark.

Die Frage stellt sich im konkreten Fall nicht, weil das Budget, das LUK@sS vorgegeben hat, mit dem von Dir vorgestellten Objektiv beinahe aufgebraucht wäre.
 
Doch ich denke die stellt sich da er ausser dem von mir vorgestelltem Objektiv und nem body eigentlich nix braucht.
Ich z.b. hab nie ein Tele dabei
mir reicht 17-55

Tele brauchst doch eh nur fuer Tier- und manche - Sortaufnahmen.
Ein gutes Objectiv das auch den ww bereich abdeckt is wichtiger.

Mit dem tamron bekommt man alles von Architektur / Natur / Portrait / partyfotos bei schlechtem licht fotografiert und das besser als mit dem vorgeschlagenen Superzoom.

Ich bin mir sicher wenn er das superzoom kauft und dann ein bisschen erfahrung sammelt wird er sich am unteren ende was lichtstaerkeres wuenschen (zum freistellen oder wegen dem tieferen Sweetspot)
und dan kauft er zweimal.
Ein tele kann man sich wenn man es denn missen sollte immer noch nachkaufen (braucht man sicher nicht sofort)
 
Ich habe auch vor Fussballspiele, bzw. alles was man sonst noch so photographieren kann zu photografieren weshalb ich dachte ein vernünftiger zoom wäre nicht schlecht. Ich glaube eher ich werde mir erstmal ein superzoom kaufen und mir dann später wenn ich mehr Erfahrung habe mir ein vernünftiges 17-55 kaufen.

Also wenn man jetzt ein Objektiv mit ungefähr 55-250 kaufen möchte bis 350€.
Welche Objektive sind da zu empfehlen?
 
Doch ich denke die stellt sich da er ausser dem von mir vorgestelltem Objektiv und nem body eigentlich nix braucht.
Na ja, der Body schlägt allein mit über € 300,00 zu Buche ...

Tele brauchst doch eh nur fuer Tier- und manche - Sortaufnahmen.
Ein gutes Objectiv das auch den ww bereich abdeckt is wichtiger.

Oh Schreck! Ich bin aus der Art geschlagen! Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich mir niemals ein 300er kaufen müssen! Wie konnte ich nur so naiv sein und jahrzehntelang mit meinen Teleobjektiven Aufnahmen quer durch den Motivbereich schießen? Angefangen von Porträt bis hin zu Landschafts- und Architekturaufnahmen! Und just Tier- und Sportaufnahmen haben daran einen verschwindend geringen Anteil! :freak:
Ich mein - Entschuldigung - ich hab selten so eine unsinnige Aussage gelesen. Es gibt zB reine Tele- und reine Weitwinkelfotografen. Es gibt Leute, die laufen nur mit einem 85er herum, viele machen den Großteil ihrer Aufnahmen mit einem bestimmten Objektiv oder in einem bestimmten Brennweitenbereich.
Hier kommt es doch auf die entsprechenden Präferenzen des Fotografen an und nicht darauf, ob Du die Ansicht vertrittst, dass zB der Weitwinkelbereich wichtiger sei, wie der Telebereich.

LUK@sS meinte, dass er eine Powershot A95 sein Eigen nennt. Die hat einen KB-äquivalenten Zoombereich von 38-114 mm. Ein Umstieg auf eine DSLR mit dem 17-55er entspräche somit an der Canon KB 27-88 mm. Ein beachtlicher Zuwachs im Weitwinkel-Bereich, im Telebereich gerade mal ein gemäßigtes Tele. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch Spaß macht mit der "neuen" die Dinge "weiter her zu holen". Aber das ist letztlich Geschmackssache. Ich distanziere mich einfach nur von solchen Pauschalaussagen wie "Weitwinkel ist viel wichtiger, wie langes Tele, das brauchst eh nur Tiere und Sport." Das ist das mitunter das Schöne am Fotografieren, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und nicht nach dem Motto "Langes Tele nur für Tier und Sport" vorgehen muss. ;-)
 
Dann fragen wir doch mal den TE wie oft er an seiner Powershot den Zoom komplett draussen hat?

Ich habe nicht geagt das tele schwachsinn ist - fuehl dich doch bitte nicht gleich angegriffen.
Jedoch kann ich mit nem WW in ner engen strasse n bild von nem haus machen waehrend du mit deinem tele gerade mal die haustuere raufbringst
und das is schlicht fakt.
Und ich kann wenn ich die haustuere drauf will entweder hinlaufen oder spaeter croppen.

Klar kann ich bei nem portrait weiter weg gehen und ranzoomen und klar jedem das seine jedoch nehmen die meisten fotografen fuer portrais etwas zwischen 50 mm und 75 mm.

Zudem ist es wesentlich teurer ein durchgaengig lichtstarkes tele oder superzoom zu bekommen als sich am anfang mit der brennweite ein wenig zu beschraenken und dann nachzukaufen wenn mans denn braucht.

Und um an die lichtstaerke von dem tamron ranzukommen muss man entweder 1000 euro fuer ein superzoom
oder eben ein zweites tele zukaufen.

@TE

Wenn du n tele brauchst und da du ja alle brennweiten abdeken willst dann tuts schon am anfang das genannte superzoom.
Kommt halt immer darauf an was man ausgeben will. Nur ein tele (55mm - aufwaerts ) wuerde ich nicht kaufen - Dann schon eher das Superzoom und alle brennweiten abdecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nicht geagt das tele schwachsinn ist - fuehl dich doch bitte nicht gleich angegriffen.
Jedoch kann ich mit nem WW in ner engen strasse n bild von nem haus machen waehrend du mit deinem tele gerade mal die haustuere raufbringst
und das is schlicht fakt.
Und ich kann wenn ich die haustuere drauf will entweder hinlaufen oder spaeter croppen.

Sei unbesorgt, ich fühle mich keineswegs angegriffen, schließlich nehme ich für mich ja nicht in Anspruch, der Weisheit letzter Schluss zu sein. Auch ziehe ich es vor eher "informierend" zu argumentieren, als Ratschläge wie "nimm Dir lieber x statt y" vom Stapel zu lassen.

Ich finde einfach Deine Argumente für den Kauf eines lichtstarken Standardzooms bedenklich, weil sie zum Teil ganz einfach unvollständig sind.
Wieso das Weitwinkel und die enge Straße angeführt wird, wenn es Dir doch um die Lichtstärke ging, weiß ich nicht. Btw - ob jetzt 17mm Anfangsbrennweite oder 18 mm Anfangsbrennweite hab, macht bei einem Zoom, das um Cropfaktor-X verlängert wird, keinen haushohen Unterschied. Ob ich am langen Ende 55 mm oder 200 mm hab, hingegen sehr.
Deine Argumentation beschränkt sich nun scheinbar auf das Straßenmotiv. Gut, ich wage zu behaupten, dass alles, was weniger als 17/18mm-Brennweite an einer DSLR mit APS-C-Sensor hat bereits so superweitwinkeltypische Perspektiven liefert, dass es für die "normale" Ablichtung einer Straßenszene im Normalfall nicht eingesetzt werden wird, es sei denn man will ein bestimmtes Motiv im Vordergrund extrem betonen, etc. .
Diese Brennweite bietet auch ein 18-200er.
Was Du aber bezüglich der Tür schreibst, ist einfach nur abstrus. Lauf auf die Tür zu und fotografier sie, dann ist es keine Teleaufnahme mit ihren Charakteristika mehr.
Mach ne Teilausschnittvergrößerung ... dann ist es immer noch die Teilausschnittvergrößerung einer kürzeren Brennweite, die je nach Vergrößerungsgrad womöglich deutlich sichtbar an Auflösung und Schärfe verliert und selbst bei guter Qualität das Telecharakteristische Flair missen lässt.
 
Hab gerade die 1000D mit Kit für 436,79€ hier vor Augen. Berliner Shop.
@TE
+ Versand natürlich.
 
Ich habe auch vor Fussballspiele, bzw. alles was man sonst noch so photographieren

Wenn du das wirklich vor hast hole dir ne gebrauchte 40D (6 bilder pro sekunde) und als objektiv ein 70-200 4l zusammen etwa 1000€ und ein tamron 17-50 nochmal ca 300€
ps :komme auch aus dem schönsten Bundesland :D
 
Ich würde eher zum Sigma 18-200 greifen, weil es vom richtigen Weitwinkel bis Tele alles abdeckt.
Die Qualität ist hervorragend für ein Superzoom und es erspart Dir die Wechselei.
Später kann man ja noch aufrüsten, wenn es mehr sein sollte.
 
Also die Canon 1000d ist von der Bildqualität (Objektivunabhängig) besser als jegliche digital-DLSR unter 1000€, kauf se dir halt als Body oder nimm gleich ne Canon 50D, wegen der höheren RAW-Frequenz und Megapixel! Und bei uns im Bekanntenkreis liefern wir uns schon ein Wetrennen mit den Kameras (Die Sonys kannste wegen Weiß-rauschen inne Tonne kloppen) Die qualitativ besten sind immer noch die analogen Minolta Dynax, aber is ja irrelevant!
 
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LUK@sS schrieb:
@MHaase

aber dann das Sigma 18-200 OS mit Bildstabi oder?

Für Sport ist das objektiv aber nicht geeignet da das objektiv zu lange braucht um scharf zu stellen.
Es ist falsch zu glauben wenn ich ne Dslr habe werden die Bilder die ich mache viel besser.
Eine 1000D mit einem Super-zoom wird kaum bessere Bilder machen als eine Kompakte .
wenn es dir auf Bildqualität ankommt wird es Teuer gute objektive kosten halt viele €
Will hier nicht gluckzuscheissern sondern nur klarstellen was geht um spätere Enttäuschung zu vermeiden

hier kannst du lesen http://www.markushammes.de/leitfaden.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
aber dann das Sigma 18-200 OS mit Bildstabi oder?

Aber natürlich. ;)

Eine 1000D mit einem Super-zoom wird kaum bessere Bilder machen als eine Kompakte.

Die Bildqualität ist wesentlich besser als bei jeder Kompakten.
Ausgenommen von der DP1 bzw DP2, die einen DSLR-Sensor besitzen.
Ich kann auf keinem Bild erkennen, mit welchem Objektiv oder welcher Kamera es aufgenommen wurde.
Wichtiger ist, was hinten rauskommt - nämlich das Ergebnis.
Mit teurem Equipment macht man nicht unbedingt bessere Bilder.
Das Sigma 18-200mm OS reicht für den Anfang auf jedefall aus und ist eine sehr gute Alternative für das Setobjektiv.
Später kommt sowieso das eine oder ander Glas dazu und da kann man dann auch für seine Vorlieben entscheiden (Makro, Sport, Tiere, Porträts...).
 
Eine 1000D mit einem Super-zoom wird kaum bessere Bilder machen als eine Kompakte .

Das heißt ich fange mit einer 500D und einem Objektiv für 1000€ an da ich sonst keine besseren Bilder als mit meiner Powershot A95 machen kann?

Ihr habt mich bald soweit mir keine DSLR zu kaufen. ;)

Ich habe keine Lust als absoluter Einsteiger eine Kamera für 1500€ zu kaufen um dann zu merken, dass mir das Fotographieren doch nicht soviel Spaß macht.

@MHaase

Das klingt doch schon vernünftiger.
 
Ich hab fast das Gefühl, daß sich hier Leute tummeln, die sonst im DSLR-Forum zuhause sind.
Dort ist man schon fast ein Vollidiot, wenn man kein Canonobjektiv mit rotem Ring besitzt.

@LUK@sS:

Kauf Dir die 1000D und das Sigma mit OS (wird in den Media- und Saturnmärkten oft gegen das Kit-Objektiv verrechnet) und Du hast ein sehr vernünftiges Einstiegssystem.
Worauf Du aber definitiv noch hinsparen solltest, ist ein Aufsteckblitz wie den Speedlite 430EX.
Damit hast Du wesentlich mehr Möglichkeiten, auch wenn es Leute gibt, die gegen das Blitzen sind.
Die haben kein Ahnung, wie TTL-Blitzen funktioniert. (AL-Aufnahmen jetzt mal außenvor gelassen ;) )
 
mildmr schrieb:
Also die Canon 1000d ist von der Bildqualität (Objektivunabhängig) besser als jegliche digital-DLSR unter 1000€
Komisch, und ich les dauernd was davon das die 500D und besonders die 450D viel bessere Bilder liefert ....


Für Sport würd ich eher 500D empfehlen weil man da gleich 30fps hat indem man es als Film aufnimmt :D

Ansonsten 40D, 450D oder 1000D.

Aber mangels Geld kann er ja eh kein superteures Objektiv kaufen also...


Und was Qualität angeht.. ich hab schon Fotos gesehen die mit einer Hassleblatt gemacht wurden und Qualitativ der letzte Dreck waren.... es kommt nichtnur auf das Werkzeug an sondern auch wie man es benutzt ;)
 
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