Gebrauchtes Mainboard als Neu verkauft?

noob xD

Cadet 2nd Year
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Hi,

habe heute ein ASUS Board ( P8Z68-V PRO ) bekommen, bei K&M Computer gekauft.

Habe leider nicht die Möglichkeit das Board jetzt zu testen, da ich erst nächsten Monat Prozessor kaufen kann.


Das Problem:

Das erste, was mir auffiel ist, dass die Seriennummer auf der Verpackung durchgestrichen war. Also unkenntlich gemacht wurde.

Es sind minimale Kratzer an dem Modul, in dem sich die USB Stecker befinden und auf der Metallmechanik, die den Prozessor begestigt.

Habe dann die Löcher genau untersucht, durch die die Schrauben gesteckt werden, die mit dem Gehäuse verbunden werden. Dort gibt es keine Kratzer oder sonstige Auffälligkeiten.

Dann ist mir aufgefallen, dass die Verpackung leicht beschädigt ist und nicht versiegelt. Z.B durch Klebestreifen.
Die Antistatische Folie, in der das Mainboard liegt ist Versiegelt.

Die Blende für USB, AUDIO Ausgänge, sowie die SATA Kabel und die USB 3.0 Blende sind original eingeschweisst.

Jetzt meine Frage:
Ist das normal?
Kann sowas vorkommen oder hattet Ihr sowas schonmal?

Meine Bedenken sind, dass ich in 3 Wochen ca. die CPU einstecke und es vielleicht nicht geht.

Danke im vorraus für Antworten! ;)
 
da scheint was nicht zu stimmen denn die SN muß auf MB und Karton übereinsteimmen
das klingt so als hättest du ein Board aus einer Garantiereperatur beim Hersteller bekommen
 
Gibt Shops, die Mainboards nach Rückgabe z.B. testen und wieder einpacken sofern alles OK.
Vielleicht is das bei dir der Fall, kA ob K&M das macht.
Das mit der durchgestrichenen S/N ist aber nicht okay! (ah verlesen, is ja nur auf der Verpackung. Na wenns läuft...)
 
Ja, das kann vorkommen, weil "neu" nicht genauer definiert ist.
Dazu gab's letztens mal irgendeinen Artikel in der c't.

noob xD schrieb:
Meine Bedenken sind, dass ich in 3 Wochen ca. die CPU einstecke und es vielleicht nicht geht.
Dafür hast du ja die Gewährleistung.
 
Naja, in drei Wochen kannst du das Gerät innerhalb der Garantie einfach zurückschicken (die läuft ab Rechnungsdatum) falls es wirklich ein gebraucht-Teil ist/war.

In diesem Fall (zurückschicken) würde ich mir die Serialnummer des Boardes aufschreiben. In seltenen (ist schon fast Betrug) Fällen habe ich erlebt, dass man dasselbe Teil als Austausch WIEDER bekommt :(

cu
 
Frag doch mal nach wie so etwas vorkommen kann
 
Du scheinst deinem Namen alle Ehre machen zu wollen, was? ;)

Selbst bei einem optisch einwandfreien Board, kann sich ein Defekt/Produktionsfehler eingeschlichen haben... Darum wäre ein sofortiges Testen sinnvoll, damit man eben rechtzeitig reklamieren kann.

An deiner Stelle würde ich das Board bei Bedenken gemäß Fernabsatzrecht zurückschicken. Obwohl ICH würde wahrscheinlich das Board erst mit dem Prozessor zusammen kaufen... :)
 
Das sind eben die Folgen der Widerrufsrecht-Mentalität, nach dem Motto "ausprobieren und bei Nichtgefallen einfach zurückschicken". Du dürftest da einen solchen Rückläufer eines solchen Assi-Kunden haben.
Falls da was defekt sein sollte kannst du es ja aber doch auch nach 3 Wochen reklamieren.
Ansonsten schicke es doch auch einfach wieder zurück, da es ja eh schon ein Rückläufer ist brauchst du in dem Fall ja kein schlechtes Gewissen haben.
 
Du hast sozusagen ein Bulk Mainboard in der Retail Schachtel eines anderen Mainboards gekauft.

Sofern es auf Garantie/Lieferumfang keine Auswirkung hat und funktioniert kann man es behalten. Musst du im Endeffekt selbst entscheiden. Ich würde es zurückschicken da es, wie duAffentier schreibt vermutlich aus einem RMA Umtausch stammt.
 
derChemnitzer schrieb:
da scheint was nicht zu stimmen denn die SN muß auf MB und Karton übereinsteimmen
das klingt so als hättest du ein Board aus einer Garantiereperatur beim Hersteller bekommen

Achso sorry vergessen zu sagen:
Man kann einen kleinen Teil der Nummer auf dem Karton sehen. Die stimmt mit der auf dem Board überein. ;)

powerfx schrieb:
Ja, das kann vorkommen, weil "neu" nicht genauer definiert ist.
Dazu gab's letztens mal irgendeinen Artikel in der c't.


Dafür hast du ja die Gewährleistung.

Also muss ich mir keine Sorgen machen?! :)

-MikeK schrieb:
Naja, in drei Wochen kannst du das Gerät innerhalb der Garantie einfach zurückschicken (die läuft ab Rechnungsdatum) falls es wirklich ein gebraucht-Teil ist/war.

In diesem Fall (zurückschicken) würde ich mir die Serialnummer des Boardes aufschreiben. In seltenen (ist schon fast Betrug) Fällen habe ich erlebt, dass man dasselbe Teil als Austausch WIEDER bekommt :(

cu

Oh das ist ja ne Schweinerei. Hab auch mal bei ASUS geguckt, ob man da die Nummer checken kann. Die haben sowas aber leider nicht.

Ja genau. Und ich habe gelesen, dass K&M gebrauchte Festplatten verschickt bzw. Festplatten, die gar nicht für den Deutschen Markt bestimmt sind.

Hatte da 2007 mal CPU, RAM und Board bestellt. War eig sehr zufrieden.

Achso und der Karton war ein Samsung Karton. Macht leider einen unproffessionellen Eindruck auf mich. Bei Ebay verstehe ich sowas. Aber bei so einem großen Hardware Händler.. Mhhhmmm
 
andere Seriöse Shops wie Cyberport verkaufen es 10€ billiger als Vorfürgerät oder Gebrauchtware solche Rückläufer
 
castol schrieb:
Frag doch mal nach wie so etwas vorkommen kann

Naja, da kommt sicherlich nicht mehr, als eine Standardmail, aus der ich auch nicht schlauer werde.

Achterbahnpilot schrieb:
Du scheinst deinem Namen alle Ehre machen zu wollen, was? ;)

Selbst bei einem optisch einwandfreien Board, kann sich ein Defekt/Produktionsfehler eingeschlichen haben... Darum wäre ein sofortiges Testen sinnvoll, damit man eben rechtzeitig reklamieren kann.

An deiner Stelle würde ich das Board bei Bedenken gemäß Fernabsatzrecht zurückschicken. Obwohl ICH würde wahrscheinlich das Board erst mit dem Prozessor zusammen kaufen... :)

Nö mach ich nicht! Ich glaube nur immer ans Gute. Okay nächstes mal werde ich beides zusammen bestellen. ;)

Sublogics schrieb:
Das sind eben die Folgen der Widerrufsrecht-Mentalität, nach dem Motto "ausprobieren und bei Nichtgefallen einfach zurückschicken". Du dürftest da einen solchen Rückläufer eines solchen Assi-Kunden haben.
Falls da was defekt sein sollte kannst du es ja aber doch auch nach 3 Wochen reklamieren.
Ansonsten schicke es doch auch einfach wieder zurück, da es ja eh schon ein Rückläufer ist brauchst du in dem Fall ja kein schlechtes Gewissen haben.

Okay also werde ich warten, bis der Prozessor da ist. Den kaufe ich zum Glück woanders, weil günstiger.

Visceroid schrieb:
Du hast sozusagen ein Bulk Mainboard in der Retail Schachtel eines anderen Mainboards gekauft.

Sofern es auf Garantie/Lieferumfang keine Auswirkung hat und funktioniert kann man es behalten. Musst du im Endeffekt selbst entscheiden. Ich würde es zurückschicken da es, wie duAffentier schreibt vermutlich aus einem RMA Umtausch stammt.

Ja mir wäre es egal, solang das Ding läuft. Die Kratzer sieht man auch wirklich nur bei sehr, sehr genauem hingucken.

Habe in einem anderen Forum schon mal nachgelesen, dass man es an den Schraubenlöchern erkennen kann, ob ein Board schon mal verschraubt wurde.

BTW mit dem Kingston RAM, den ich auch heute mitgeliefert bekommen habe scheint alles okay zu sein, jedenfalls was die originale Verpackung angeht! =P
 
wenn Zweifel bestehen, dann zurück damit und in 3 Wochen nochmal neu zusammen mit der restl. Hardware bestellen.

Wozu hast du es denn überhaupt schon so früh bestellt, wenn du keine Möglichkeit hat es zu testen?
 
Jumanji schrieb:
wenn Zweifel bestehen, dann zurück damit und in 3 Wochen nochmal neu zusammen mit der restl. Hardware bestellen.

Wozu hast du es denn überhaupt schon so früh bestellt, wenn du keine Möglichkeit hat es zu testen?

Weil ich eigentlich davon ausgehe, dass es funzt. ;)

Habe bisher einmal was zurückschicken müssen von 300-500 online bestellten Artikeln.
Und das war auch nur weil ich ein Firmware Update bei meinem Midi Keybpard gemacht hatte, dass fehlerhaft war.
 
Mainboard-Kartons sind eigentlich nie versiegelt oder zugeklebt, wenn überhaupt, dann ist die Motherboard-Tüte mit einem Tesa zugeklebt, oft ist die Tüte aber auch nur umgeschlagen.

Dass die USB-Ports etc. nicht hochglänzend sind kommt öfters mal vor,
ist nicht wirklich ein Indiz.

So eine kleine Beschädigung am Karton passiert auch leicht mal beim Auspacken im Lager,
Einräumen etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
mugam schrieb:
Mainboard-Kartons sind eigentlich nie versiegelt oder zugeklebt, wenn überhaupt, dann ist die Motherboard-Tüte mit einem Tesa zugeklebt, oft ist die Tüte aber auch nur umgeschlagen.

Dass die USB-Ports etc. nicht hochglänzend sind kommt öfters mal vor,
ist nicht wirklich ein Indiz.


Danke genau sowas wollte ich wissen! :)

Und wie gesagt. Ansonsten gibt es keine Auffälliigkeiten.
Kann mich nämlich nicht errinnern, ob die Kartons meiner alten Boards zugeklebt waren.

Danke allen für die Antworten. :)
 
kenn sowas auch zu genüge bei den blöd märkten und conrad etc da werden die "gebrauchten" sachen meist mit deren band umwickelt das man genau sieht das wa schon mal im gebrauch
karton nicht versiegelt bei versand ware naja wa der postmann/frau halt schneller mit aufmachen als du :D
Ergänzung ()

mugam schrieb:
Mainboard-Kartons sind eigentlich nie versiegelt oder zugeklebt, wenn überhaupt, dann ist die Motherboard-Tüte mit einem Tesa zugeklebt, oft ist die Tüte aber auch nur umgeschlagen.

Dass die USB-Ports etc. nicht hochglänzend sind kommt öfters mal vor,
ist nicht wirklich ein Indiz.

So eine kleine Beschädigung am Karton passiert auch leicht mal beim Auspacken im Lager,
Einräumen etc.

hatte eig noch nie mb karton der offen wa oO meist immer das herstellers eigene siegel drauf zumin bei asus , und gigaextrabreit
 
Legend-Storm schrieb:
hatte eig noch nie mb karton der offen wa oO meist immer das herstellers eigene siegel drauf zumin bei asus , und gigaextrabreit

interessant, ich habe genau die gegenteilige Erfahrung: Ich kann mich bewusst an keine einzige versiegelte MB Verpackung erinnern, egal von welchem Hersteller, obwohl ich fast 2 Jahre in einem Hardwareshop gearbeitet habe.
 
mugam schrieb:
Mainboard-Kartons sind eigentlich nie versiegelt oder zugeklebt, wenn überhaupt, dann ist die Motherboard-Tüte mit einem Tesa zugeklebt, oft ist die Tüte aber auch nur umgeschlagen.

Das stimmt so nicht. Das Mainboard in der Antistatikfolie ist immer versiegelt mit einem Aufkleber wenn man es als Neuware erwirbt. Was anderes ist mir hier nie untergekommen. Verbaue mehr als genug pro Monat. Sei es ASUS, Asrock, ECS, MSi oder Konsorten. Bislang waren sie immer versiegelt.

Wenn die Antistatikfolie nur mit Tesafilm zugeklebt ist oder sie nur umgeschlagen ist, dann wurde das board zumindest schonmal ausgepackt.
 
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