News GeForce-Gerüchte: Nvidia arbeitet an einer RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit

Quidproquo77 schrieb:
Wahrscheinlich wird sich geärgert, da die 5050 weiterhin verhältnismäßig günstig ist ...
definiere günstig

nach m.E. sind sowohl NV als auch AMD im Entry-Segment zu teuer vs. Intel

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die 8GB-5050 Ghost ist ungefähr so teuer wie die 12GB-B580
(die 8GB-9060xt wird wohl eher Liebhaber@Linux haben, ist nochmals teuerer, mangels Konkurrenz, ... hoffentlich
kann Intel da noch besser werden)


btw.
angeblich soll die 3060 neu aufgelegt werden, als Konkurrenz zur B570?
(hoffentlich nicht die 8GB-3060-Variante)
 

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Mir würde die Power der 5050 reichen, macht mehr als 8GB/9GB überhaupt Sinn bei einer Einsteigerkarte?
 
@GerryB,
rechnet man das auf die Leistung runter, sind die Intel-GPUs aber teurer als die nVidia RTX 5050.*

*Selbst wenn man großzügig 90% für B580, von der die B570 wiederum nur 85% bringt, anrechnet: 76,5%.

Dann bliebe noch Feature-Set, Verbrauch, Treiber-Zustand, ...

Kurzum, es gibt keine vernünftigen GPUs im Entry-Level. :freak:
Dabei hätte eine RTX 5050 das Potential dazu.
 
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🤮🤢 wird ja immer schlimmer.
 
Ein wesentlicher Grund für den Einsatz hochmoderner 3-GB-GDDR7-Chips mit 28 Gbps selbst in Einsteiger-Grafikkarten wie der RTX 5050 liegt in der strategischen Massenproduktion der Speicherhersteller (Samsung, Micron, SK Hynix).

1. Fokus der Fertigungskapazitäten (Fabs)​

Speicherhersteller optimieren ihre Fabs für maximale Gewinnmargen. Da die Nachfrage nach High-End-Komponenten (für KI-Beschleuniger und Gaming-Flaggschiffe) dominiert, werden fast ausschließlich die neuesten Standards in Masse produziert. Ältere oder langsamere Chip-Varianten (z. B. 2-GB-Module mit niedrigeren Taktraten) existieren physisch oft gar nicht mehr in den für den Weltmarkt benötigten Millionen-Stückzahlen. Es ist für einen Hersteller wie NVIDIA paradoxerweise günstiger, den aktuellen Massenstandard einzukaufen, als die Produktion veralteter Chip-Designs künstlich am Leben zu erhalten.

2. PCB-Design und Komplexität (SMT-Prozess)​

Die physische Anzahl der Chips auf der Platine (PCB) ist ein entscheidender Kostenfaktor:

  • Höhere Dichte: Durch 3-GB-Chips statt der früher üblichen 1-GB- oder 2-GB-Module werden weniger physische Bausteine benötigt, um die Zielkapazität zu erreichen.
  • Signalintegrität: Da moderne Speicherstandards extrem hohe Frequenzen nutzen, ist das Routing (die Leiterbahnführung) auf dem PCB hochkomplex. Weniger Chips reduzieren die Komplexität des Layouts drastisch.
  • Produktionskosten: Weniger Bauteile bedeuten einen schnelleren Bestückungsprozess (Surface Mount Technology - SMT) und eine geringere Fehlerquote (Yield), was die Fertigungskosten pro Karte senkt.

3. Historischer Vergleich: Der Weg zur Effizienz​

Ein Blick auf frühere Generationen verdeutlicht diesen Trend der „Chip-Konzentration“:

  • RTX 3050: Nutzte oft noch ein 128-Bit-Interface mit vier bis acht separaten Speicherchips (je nach 1-GB- oder 2-GB-Bestückung), was ein relativ großes PCB erforderte.
  • RTX 5050: Durch den Einsatz von 3-GB-Modulen kann die gleiche Kapazität mit noch weniger Chips oder einem schmaleren Speicherinterface realisiert werden, ohne die Bandbreite dank GDDR7-Geschwindigkeit zu opfern.

4. Marktprognose und Standardisierung​

Massenproduktion bestimmt den Preis. Was heute als High-End-Standard (28 Gbps) eingeführt wird, wird durch die schiere Menge schnell zum kosteneffizientesten Standard für alle Leistungsklassen.

Wichtige Differenzierung zu HBM: > Während GDDR7 durch Masse zum Consumer-Standard wird, bleibt HBM (High Bandwidth Memory) aufgrund der extrem teuren „Advanced Packaging“-Verfahren (Verbindung via Interposer direkt mit der GPU) vorerst dem Profi-Segment vorbehalten. In der Mittelklasse und im Einsteigerbereich ist es die GDDR-Dichte, die den Markt diktiert.
 
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Artikel-Update: Laut Benchlife, in der Regel gut informiert, ist an den Gerüchten etwas dran. Eigene Quellen in der Industrie hätten die Gerüchte bestätigt. Für die Präsentation der neuen Variante der RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 statt 8 GB GDDR6 wird zugleich die Computex, die 2. Juni 2026 die Pforten in Taipeh, Taiwan öffnet, genannt.
 
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Tolle Neuigkeiten, soll sich noch einer Beschweren, dass es bei Nvidia keine Grafikkarte im Low-End/Einstiegsbereich gibt mit mehr als 8 GB VRAM.
 
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Immerhin 9 GB GDDR7, das 96Bit Speicherinterface sind erbärmlich wenn sie denn so kommt.
 
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Mit MFG 6x schlägt die jede 9070xt.
Ich glaube ganz fest daran...
 
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Gerne als 75W Variante, passiv gekühlt als KalmX
https://www.palit.com/palit/vgapro.php?id=5147&lang=de


Könnte dann die RTX 3050 6GB beerben, die mittlerweile ausverkauft ist.
Bandbreite ist mit 96bit ja identisch.
Würde ich sofort für 200€ kaufen, ohne zu zögern.

Und bevor Fragen zur RTX 3050 6GB kommen ("Ist die nicht zu langsam?", "Was willst du mit 6GB Speicher"):
  • Die Karte läuft perfekt an einem 4k UHD Monitor und gibt alle geforderten Spiele mit 30+ fps wieder (mehr war nicht gewünscht, da es sich um Simulations-Genre Spiele handelt, ohne schnelle Bewegungen)
  • Die Karte hat etwas weniger Leistung als eine 8GB Variante, was vollkommen okay ist
 
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Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2021, vor dem KI Hype, da gab es die 3060 mit 12GB VRAM.
 
Plonktroll schrieb:
das 96Bit Speicherinterface sind erbärmlich wenn sie denn so kommt.
ist vollkommen okay, genauso viel wie der Vorgänger RTX 3050 6GB
Ergänzung ()

crogge schrieb:
da gab es die 3060 mit 12GB VRAM.
Ist kein RTX 3060 Nachfolger, sondern ein RTX 3050 Nachfolger, die Wahlweise mit 6GB oder 8GB kommt.
Ergänzung ()

Cyberpunk61 schrieb:
Mit MFG 6x schlägt die jede 9070xt.
Tatsächlich eine ziemlich gute Option für solche Karten. Z.b in Verbindung mit der lossless Scaling App auf Steam. Zumindest DLSS kann die FPS in eine angenehme Region heben, und mit 2xMFG macht man nicht so viel falsch.

Staubwedel schrieb:
Mir würde die Power der 5050 reichen, macht mehr als 8GB/9GB überhaupt Sinn bei einer Einsteigerkarte?
Ja immer. Egal welche Auflösung. Gibt genug Spiele die 8GB+ ziehen auf mittleren Einstellungen.
 
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Simanova schrieb:
...

Ist kein RTX 3060 Nachfolger, sondern ein RTX 3050 Nachfolger, die Wahlweise mit 6GB oder 8GB kommt.

Das verstehe ich durchaus aber da hätte man dennoch 12GB verbauen können, dann wäre das Ganze auch für lokale KI Modelle im Homeserver interessant.

Sollte die effizienz stimmen ist die Karte ggf. dennoch nützlich, ich bin auf den Preis gespannt.
 
crogge schrieb:
Das verstehe ich durchaus aber da hätte man dennoch 12GB verbauen können
4x 3GB Chips sind der xx60er Serie vorbehalten. Vermutlich dem Refresh der RTX 5060 (Super). Und vermutlich wäre der Preis dadurch zu stark gestiegen.
 
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Am Ende kommt es doch vor allem auf den Preis der Karten an, wenn man sich in dem Leistungsspektrum bewegt, das eine RTX 5050 gut bedienen kann.

Es gibt da draußen eben auch noch Menschen, die keine Leistung à la 5070 (bezogen auf das aktuelle Nvidia-Portfolio) und mehr brauchen.

Aber, wie gesagt, der Kaufpreis macht hier letztlich die Musik.
Ansonsten kann man ja auch ältere Modelle oder Konkurrenzprodukte kaufen.

Es wird wohl keine 5050er Karte rauskommen, deren Kühlerabdeckung/Lüfteraufbau vergoldet und platiniert ist und eine streng limitierte Seriennummer hat, die mit Osmium eingraviert ist, denke ich... OBWOHL.................

Anything Goes! :rolleyes::daumen:
 
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GerryB schrieb:
nach m.E. sind sowohl NV als auch AMD im Entry-Segment zu teuer vs. Intel
Featureset, Upscaling, Treiber, Effizienz, CPU Overhead sind kein Thema und du versteifst dich alleine auf die Speichermenge?

Die Karten mögen eine Alternative sein, aber günstig sind die bei den Nachteilen ganz bestimmt nicht, sondern eher teurer - auch im Betrieb und mit einer Mittelklasse CPU dann unter Umständen gar nen Stück langsamer als ne 5050, die knapp an einer 4060 liegt.

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Die sollen an einer 6090 arbeiten mit 48 GB. Ich brauch eine neue Karte! 😁
 
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