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Bin zwar Deutscher, aber egal. Als Gymnasiast halte ich von Gesamtschulen garnichts. Denn gute Schüler langweilen sich, während die schwächeren Probleme haben mitzuhalten. Da ist eine dreiteilung besser um auf die Schüler einzugehen.
Ich habe mein Abitur auf einer Gesamtschule gemacht und ich steh dazu!
Worum geht es denn hier genau? Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II?
Habe die Schule von der 5 bis zur 13 Klasse besucht und es war ganz gut so. Direkt neben an war ein Gymnasium.
Meine Noten wurden im laufe der Zeit immer besser. Wenn ich mir dagegen angucke, wieviele Leute am Gymnasium waren und später rüber gekommen sind, einfach weil ihre Noten einbrachen. Hatten teilweise die Gefahr sitzen zu bleiben und bei uns sind sie durch gekommen, zwar nicht gut aber sie habens geschafft.
Unabhänig davon gab es Leute die das alles locker gemacht haben und Leute die sich richtig anstrengen mussten um das zu schaffen. Davon wären einige sicher auf anderen Schulen besser aufgehoben gewesen.
Ich empfand es nie als Nachteil mit guten und schlechten Schülern zusammen zu sitzen, da hat man sich immerhin gegenseitig geholfen. Und da kann mir jeder sagen was er will es gibt in jeder Schulform Leute an beiden enden des Leistungsspektrums, die sich langweilen oder überfordert sind, sei es Gesamtschule, Gymnasium oder Realschule.
Ein Hauptkritikpunkt aus Sicht der Gymnasiasten war, dass das Abitur der Gesamtschule wesentlich einfacher ist. Durch das Zentralabitur hat sich das ja mittlerweile erledigt. Allerdings müsste man das alte Vorurteil ja jetzt ganz gut anhand aktueller Zahlen belegen können. Die Abiturquote auf den Gesamtschulen müsste ja eingebrochen sein.
Die Idee einer Gesamtschule ist ja die Mischung unterschiedlich starker Schüler, de facto werden aber so gut wie keine für höhere Schulformen taugliche Schüler freiwillig auf eine Gesamtschule begeben. Qualitativ liegt die Gesamtschule gefühlt zwischen Real- und Hauptschule.
Ich habe gerade gelesen, dass die Gesamtschule in AU etwas ganz anderes ist als die in D. Die Schulsysteme sind nicht unbedingt vergleichbar. Zur Zeit gibt es dort keinen Mittelweg wie die Realschule.
mhh meine meinung dazu:
ich komme ursprünglich aus Brandenburg und hab mein ABI auch auf ner Gesamtschule gemacht...
jedoch war es in meiner Stadt so, dass dort die Gesamtschule einen besseren Ruf und Status hatte als eine Realschule (also die Reihenfolge : Gym > Gesamtschule > Realschule > Grundschule ^^)
mitlerweile lebe ich in hamburg (ausbildung) und wurde auch ganz komisch angeguckt, als ich mit meinem Abi-shirt rumlief und da halt Gesamtschule drauf stand...(hier in HH sollen nur die "Gangster" vom unteren Niveau auf ner Gesamtschule gehen)!
nun trau ich mich gar nich mehr mein shirt anzuziehen,weils mir ja peinlich is. In Brandenburg war ich echt stolz drauf^^
warum ist das selbst innerhalb Deutschlands so unterschiedlich?
Die Abiturquote auf den Gesamtschulen müsste ja eingebrochen sein.
Die Idee einer Gesamtschule ist ja die Mischung unterschiedlich starker Schüler, de facto werden aber so gut wie keine für höhere Schulformen taugliche Schüler freiwillig auf eine Gesamtschule begeben. Qualitativ liegt die Gesamtschule gefühlt zwischen Real- und Hauptschule.
Wenn du dich da mal nicht irrst !
Über 50% der leute in meinem Abi Jahrgang haben von einer Realschule bzw Gymnasium auf meine Gesamtschule gewechselt !
Und da sie eben jetzt auf der Gesamtschule sind, wird die Abiturquote auch nicht so starkt einbrechen.
Ich finde das Konzept der Gesamtschule gut, man kann dort jeden Abschluss machen.
Außerdem gibt es E und G Kurse, damit sich auch die "guten" nicht langweilen.
Ich bin auch gerade dabei mein Abi auf einer Gesamtschule zu machen und bin stolz drauf.
Vor allem wenn man sieht dass man besser ist als einer von einer Real. oder Gym.
als nächstes sitzen die Mediziner mit im Unterricht der KfZ Mechaniker. Es bringt nichts wenn man sich an den Schwachen orientiert, das ist in Deutschland aber noch nicht angekommen...
Und bitte mich nicht falsch verstehen...Ich bin für Förderung, aber damit ist Keinem geholfen, weder dem Leistungsträger, noch dem, der hinterher hinkt.
Das Ganze ist wieder ein toller Deckmantel für die Bild lesende Bevölkerung. Sieht ja doof aus wenn stehen würde "Pisa Test bessert sich und Staat kürz die Mittel für Bildung".
Wer drunter zu leiden hat sind die Schüler selbst. Es ist heute schon keine Seltenheit mehr, dass Schüler ländlicher Gegenden halb sechs aufstehen, um die öffentlichen Verkehrsmittel zu kriegen, die sie dann 20km rumkutschen.
ein Armutszeugnis
Wenn du dich da mal nicht irrst !
Über 50% der leute in meinem Abi Jahrgang haben von einer Realschule bzw Gymnasium auf meine Gesamtschule gewechselt !
Und da sie eben jetzt auf der Gesamtschule sind, wird die Abiturquote auch nicht so starkt einbrechen.
Genau das ist ja das Problem. Aus welchem Grund sollte es für jemanden, der es auf dem Gymnasium, dessen einziges Ziel die Abiturvorbereitung ist, auf der Gesamtschule möglich sein, trotzdem sein Abitur zu machen, obwohl er ja vorher auf dem Gymmi schon bewiesen hat, dass er dafür ja eigentlich nicht geeignet ist. Eine Ausnahme stellen vielleicht Schüler da, die aus sozialen Gründen wechseln. Die meisten wechseln aber, weil sie einfach zu schlecht sind. Wenn diese dann auch auf der Gesamtschule nur mittelmäßig sind, ist das nur schlüssig. Wenn das System korrekt funktioniert, was mit dem Zentralabitur nachgebessert wurde, dürften diese Wechsler auch auf der Gesamtschule kein Abitur erhalten, außer sie steigern absolut ihre Leistung, nicht nur im Verhältnis zu den anderen Schülern.
Dass es die für das Gymnasium nicht tauglichen Schüler auf der Gesamtschule trotztem irgendwie zu einem Abitur bringen, ist ja gerade das Problem. Hier herrschten unterschiedliche Maßstäbe, was aber auch den Gesamtschülern selbst geschadet hat, da ihr Abitur generell als geschenkt und zweitklassig angesehen wurde.
In wieweit hier die Standardisierung der Abschlussprüfung Besserung gebracht hat, muss man erst noch sehen.
Also ich bin ja selber auf einer Gesamtschule, und ich muss sagen, die GS ist nicht geeignet für sehr schlaue Schüler, weil sie (zumindest bei uns) nicht gut genug gefördert werden.
Mache dieses Jahr mein Abitur, ohne viel Aufwand und es wurd so um 1,9 / 2,0 tendieren, aber ich wurde hier nie gefordert, wär ich auf einem Gymnasium gelandet, hätte man mich doch richtig fordern können, sprich auch besseres Abi (voraussichtlich).
Tjo da sieht man es doch. Und dann fangen diese Leute an zu studieren ( Bacatiti, bitte nicht beleidigend angesprochen fühlen, ist nicht meine Absicht zu beleidigen) und es gibt 2 Möglichkeiten was passiert:
1) die neuen Studenten fallen gnadenlos durch und erfüllen nicht annähernd dich Anforderungen, die an sie gestellt werden. Durchfallraten um 90% sind die Regel (heute sinds ja oft 60% und mehr) und es gibt immer weniger Akademiker
oder die wahrscheinlichere
2) das Niveau an den Hochschulen sinkt so rapide, dass eine akzeptable Anzahl an Absolventen zu Stande kommt. Die Jungakademiker mit mangelndem Wissen und "Skills" treten ins Arbeitsleben ein, und werden durch hartes Lernen und Engagement besser oder ziehen auch das Niveau der Industrie hinunter.
Beide Szenarien sind schlecht für das gesamte Land, aber es bewahrheitet sich immer wieder. Ohne eine vernüftige Basis, nützen die besten Weiterbildungen nichts!