Geschwindigkeit beim Brennen

Nun ja, mein Brenner nimmt sehr viele Rohlingtypen an, aber nur wenn ich die Geschwindigkeit runterschraube. Aber gut obs jetzt 1 oder 2 Minuten länger sind beim Brennen, macht auch nicht viel aus :D.
 
Naja, kommt drauf an.

Wenn du ne DVD 8x brennst, bist nach ca. 10 Minuten fertig, 2,4x dauert dann schon mal 22 Minuten.

Aber wie gesagt, grds. sollte so langsam wie möglich gebrannt werden.
Man kann nebenher ja was andres machen, Film gucken, Zimmer aufräumen, Wäsche waschen :)

Übrigens: Bei ca. 1000 gebrannten Medien der letzten 12 Jahre ist mir nur ein einziger Rohling defekt gegangen-und das war damals noch ein 16x TEVION-Rohling.

Von der Verbatim DataLife Plus bzw. INTENSO oder auch Panasonic Rohlingen nie einer.
 
Plextor würde ich heute nicht mehr kaufen. Die Plextor Brenner waren mal sicher unter den besten, heutzutage ist es leider nur mehr Durchschnitt.
 
mir hat mal jemand das erklärt
das wenn man langsamer brennt das die qualität besser wird
und wenn man kratzer hat das es nicht so schlimm ist wenn man z.b. mit 8x statt 24x brennt

so in etwas wäre das

brennen.jpg
 
Stimmt grob.

Wie ich schrieb: Bei weniger Tempo kann der Laser akkurater und damit sauberer arbeiten, bei höherem Tempo nicht bzw. der Rohlingsverschleiss ist höher.
 
@nobk1ll3r: Hättest definitiv Grafiker werden sollen ;), nee Spaß. Aber danke für die Grobe Erklärung, ist auf jeden Fall verständlich.
 
Sehr schön, dass die Progs empfholen werden! Damit kann man den Jitter (Fehlerkorrekturgrad) und Allgemein Datenfehler bestimmen.

Welcher Brenner hier sich am wenigsten leistet, ist auch am "Besten".

Rohlinge von "Mitsubishi Chemical" gehöen auch zu den sehr guten. Verbatim hat die oft als DataLife Plus.
 
Die Brenngeschwindigkeit sollte sich von Extremen fernhalten. Einen 16x Rohling sollte man z.B. weder mit 16x noch mit 2x brennen (besser 8x-12x). Zu langsames Brennen hat halt das Problem, dass die "Chemie" des Rohlings auf so relativ langen Laserbeschuss nicht ausgerichtet ist.

Diese Buffer Underrun Mechanismen sind auch mit Vorsicht zu genießen. Denn jedes mal, wenn der Datenstrom abreißt, entsteht eine Lücke/Fehler auf dem Rohling. Zwar ist der Brenner durch den Underrun Mechanismus in der Lage, die Disc trotzdem fertig zu stellen aber die "Unregelmäßigkeit" bleibt und "primitive" Abspielgeräte, wie es leider viele standalone DVD Player sind, kann das aus dem Konzept bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Visceroid schrieb:
PS: Das soll jetzt nicht heißen das du einen Unterschied merken wirst. Wenn das Laufwerk die CD/DVD ließt dann tut sie das immer gleich. Die Musik/Videos werden nicht anders aussehen/anhören nur weil du langsamer brennst.

Das stimmt bei Audio-CDs nicht ganz. Dort liest der Laser einmal drüber, und wenn er was nicht richtig lesen kann, dann greift knallhart die Fehlerkorrektur ein, und ersetzt einfach die fehlenden Daten.
Wenn das richtig extreme Lesefehler sind, dann hört man es auch sofort, aber wenn die Fehler relativ klein sind, dann hört man es u.U. nicht auf Anhieb, aber die Qualität des Tracks ist trotzdem gemindert, weil an jeder Fehlerstelle nicht die originalen Audiodaten zu hören sind, sondern das, was die Fehlerkorrektur ausgegeben hat.

Bei Daten CDs und DVDs ist es was anderes, denn dort muss die Fehlerkorrektur entweder in der Lage sein, absolut korrekte Daten zu liefern, oder die Datei ist nicht lesbar. Dafür gibt es auf einer Daten CD/DVD ja auch zusätzlich geschriebene Fehlerkorrekturdaten, und der Laser kann im Ernstfall eine Stelle mehrfach einlesen.

Wenn die gebrannten Discs möglichst lange halten sollten, dann sollte man natürlich immer so langsam wie möglich brennen (also so langsam, wie es für den entsprechenden Rohling minimal empfohlen wird). Denn wenn der Rohling schon von Anfang an sehr viele Fehler aufweist, dann werden die mit der Zeit natürlich immer schlimmer.
 
@etheReal: Perfekt, dem ist nichts hinzuzufügen.
 
Es empfiehlt sich soweit ich weiß vorallem bei CDs von denen du auch booten willst.
 
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