News Gesetz gegen Filesharer tritt am Montag in Kraft

Die Zugangsprovider (ISPs) unterliegen nicht dem §15 TMG. Die Definition des Diensteanbieters in §2 TMG schließt diese aus.

Die ISPs unterlegen in dieser Frage dem §96 TKG. Danach sind die Verkehrsdaten (Verbindung des Kunden unter einer IP) sofort nach Beendigung zu löschen, wenn der Kunde eine Flaterate hat. Zu finden in §96 II S. 2 TKG:

§96 II S. 2 TKG schrieb:
Im Übrigen sind Verkehrsdaten vom Diensteanbieter nach Beendigung der Verbindung unverzüglich zu löschen.

Hier gibt es immer noch Streit drum, da der Bundesdatenschutzbeauftrage Dr. Schaar der Auffassung ist, dass eine Speicherung für 7 Tagen bei Flaterate noch in Ordnung sei und kein "wirklicher" Gesetzesverstoss vorliegen würde. Der oben zitierte Satz ist, denke ich, doch recht eindeutig. Da steht nirgends etwas von "kann" oder "sollte".
 
Wieso stört hier eigentlich NIEMANDEN diese schwachsinnige Formulierung?


Welchen Sinn hat es, die Provider nach IP Adressen zu fragen?
Der Kläger hat doch eben schon durch eigene Ermittlungen die IP Adresse und will dazu nur Name+Wohnort...
 
dEad0r schrieb:
Welchen Sinn hat es, die Provider nach IP Adressen zu fragen?
Der Kläger hat doch eben schon durch eigene Ermittlungen die IP Adresse und will dazu nur Name+Wohnort...
o_O Ich denke mal es stört sich deshalb niemand an der Formulierung, weil jeder weiß was gemeint ist. O_o
 
10tacle:

ok, ich sehe ein, du willst partou nicht verstehen.

ne weitere diskussion ist sinnfrei.

auf, das du eine welt erschaffen hilfst, in welcher der arm des gesetzes zuerst schiesst und dann guckt, wer es war. schlussendlich haben alle verbrecher in deinen augen, die todesstrafe verdient. und jegliches ziel rechtfertigt ja jegliche tat. ähm, du bist etwas zu spät im leben, so vor 64 jahren wär ideal gewesen.

ende.
 
Das Problem ist allein die Gier der Musikindustrie und ihrer Handlanger der miesen kleinen Rechtsverdreher.
Wenn ein Musiktitel für Euro 1,00 übers Internet runtergeladen werden könnte, in anständiger Qualität und er dir dann auch tatsächlich gehören würde, gäbe es das Problem gar nicht. Aber diese gierigen Säcke wollen
unendlich kassieren und den Künstlern geben die nur Cents pro Titel. Wisst was die mich können?
Damit wäre wohl alles gesagt, alles andere wird die Zukunft bringen.
 
Diebstahl bleibt Diebstahl, egal ob im Geschäft oder im Internet.

Unabhängig davon was Gerichte unter "gewerblich" verstehen, was ich aber an der ganzen Sache extrem beunruhigend finde, ist das es anscheind unserer Politik völlig egal ist, wer für Recht und Ordnung sorgt.

Nur weil Gerichte überlastest sind, darf die Industrie selber "Klagen" (Abmahnen)?
(Selbstjustiz wir kommen:evillol::evillol::evillol:).
Normalerweise sollte dies doch der Legislative, Judikative und Exekutiven überlassen werden.
HALLLOOOO? Merken unsere Politiker nochwas ?:freak::freak::freak:

Wenn ich also ne CD im Handel klaue kriege ich ne Strafanzeige und zahl wahrscheinlich irgendwas um die € 150,-;
Klaue (downloade) ich die gleiche CD im I-Net erhalte ich keine Strafanzeige darf aber ein paar hundert (tausend) Euro an irgendeinen Anwalt bezahlen ?

Wer macht im Rechtsstaat nochmal die Gesetzte ? (Ich glaube ich muss nochmal zur Schule)

ich sehe schon die Schlagzeile in der Bild:
Jugendlicher klaut Packung Kaugummi an einer Tankstelle, Tankstellenbesitzer macht nichts, aber Kaugummi- Firma verklagt die Eltern wegen Urheberrechtsverletztung auf lächerliche € 10.000,-

Armes, armes Deutschland, aber gut das ich Wahlen darf :-)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssige ? und ! entfernt.)
Solange ich von Papidshare saugen kann, kann mir das egal sein :-)
 
sh1978 schrieb:
Jugendlicher klaut Packung Kaugummi an einer Tankstelle, Tankstellenbesitzer macht nichts, aber Kaugummi- Firma verklagt die Eltern wegen Urheberrechtsverletztung auf lächerliche € 10.000,-

Na, das wär doch mal was Neues :)

mfg
der Doktor


P.S.:
-oSi- schrieb:
Geändert von -oSi- (Gestern um 23:13 Uhr). Grund: Überflüssige ? und ! entfernt.
Muhahaha :D :lol:
 
Ich finde es völlig Banane, wenn Gesetze gemacht werden, bei denen wichtige Punkte so schwammig formuliert sind, dass sie Raum für "Interpretationen" lassen, Misinterpretationen werden erst korrigiert, wenn genug Leuten unrecht wiederfahren ist und es einen Aufschrei gibt. Aber so ist das wohl in der heutigen Zeit: Es wird der Weg des geringsten Widerstands gegangen.
 
Wow, das heist ich CLICK HERE denk mir nen paar Alben, Filmen usw. aus, und kann direkt beim "Betroffenen" vorbeikommen und Geld eintreiben, yeehaw :/
 
H€553 schrieb:
@S.a.M.: Bei einem Diebstahl entsteht aber ein direkter Schaden. Wenn dir wer 10€ klaut hast du 10€ weniger.
Bei dem Herunterladen einer Datei weiß man aber noch längst nicht, ob diese Person diese auch gekauft hätte.
Er hat sie gestohlen und damit ist es ein Verlust für die Firma die es nicht verkauft hat. Sie verliert nur das Medium nicht. Wenn dich ein Musiktitel nicht interessiert, wirst du ihn dir wohl kaum runterladen und wenn es garkeine Möglichkeit gäbe, dann würden manche ev. doch dafür bezahlen.
H€553 schrieb:
Das ist auch der Grund, warum die ganzen Rechnungen der Musikindustrie, laut denen sie XY-Milliarden Verlust durch Raubkopien (der Begriff ist eigentlich falsch) machen, vollkommen übertrieben sind.
Das stimmt nur insofern als eventuell viele Menschen, die Musik runtersaugen, sich die CD´s nicht leisten können, weils Kinder sind. Ansonsten gilt das Selbe wie oben. Nur stimmt die Verhältnismässigkeit halt nicht, weil nicht jeder sich die Musik leisten möchte/kann, die er zur Zeit runterlädt.

Ich fänds super, wenn alle unbezahlten Downloads verhindert werden könnten. Ich bin sicher, dass es die Verkäufe nicht steigern würde, die Verbreitung würde es jedoch sehr wohl vermindern und damit wäre der Schaden, welcher der Musikindustrie entsteht dann höher als der Gewinn :evillol:

Meolo schrieb:
Dem Staat bringt das Geld? Welches den?
Steuern. Auch solch überhöhte Forderungen, welche die Musikindustrie stellt, werden sicherlich besteuert ;-)

Bin ich froh nicht in Deutscheland zu leben. Hier gibts keine Abmahnungen und Strafen hängen vom Schaden ab. Luftsummen zu veranschlagen geht bei uns nicht. Eine CD hat einen Wert und das ist auch der Klagswert und nicht die Summe, die irgendwer sich einbildet. Entstandene Zusatzkosten (Anwalt etc.) kann der Klagende natürlich schon einfordern.

Wenn ich also 100 Songs runterladen würde, dann wären das ca. 100 Euro Schadenswert. Wegen soeiner Lapalie klagt dich kaum einer, weils schade um die Zeit ist :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@10tacle

Deine Logik ist aber sehr sehr einseitig ....


Wird das Essen etwa auch teurer weil es soviel geklaut wird?

Schonmal was von Markt und Inflation gehört?

Und es gibt einen GROßEN Unterschied bei digitalen und physikalischen Dingen. Wenn dein Auto geklaut wird, entsteht Dir ein immenser (weiß ja nicht was Du fährst, vieleicht ist das Beispiel auch doof und dein Schaden ist äußerst gering oder Du sparst gar die Verschrottung .. kleiner Scherz muss einfach sein ;-) ) Schaden und Du musst ein neues beschaffen, oder stells Dir bitte im Autohaus vor. Morgen fehlen meinetwegen 5 Autos. Da reicht es nicht mit dem Finger zu schnippen und fünf neue Autos sind wieder da.
Bei Musicload könnte man garnichts klauen. Wenn es da einer schafft, sich nen Song runterzuladen ohne zu zahlen, entsteht direkt niemandem ein Schaden, das merkt vieleicht noch nichtmal einer.
Der Autohausbesitzer kommt morgens rein, Scheibe kaputt, fünf Autos fehlen und er macht weiter als wär nichts gewesen.

Der einzige "Schaden" der entsteht, ist der, daß sich jetzt jemand ein Lied anhört (wie oft auch immer, vieleicht gefällts ihm garnich und er löscht es wieder) der womöglich nun diese Lied nicht mehr für Bares runterladen wird.

Bricht aber einer bei Mediamarkt ein und schleppt das CD Regal samt Inhalt weg sehe ich das als direkten wirtschaftlichen Schaden an, weil man garnicht erst Vermutungen anstellen muss, ob derjenige vieleicht als Kunde ausscheidet.

Das da Mühen und Anstrengungen hinter so einem Lied stecken sieht man ja an DSDS *Vorsicht Ironie* oder kann es sich denken *Vorsicht keine Ironie* und i.O. find ich das auch nich, aber was ich noch viel weniger i.O. finde, ist die Bürger zu kriminalisieren, bloß weil sie Einnahmeverluste bei einer Volksflat befürchten oder noch schlimmer, einfach bei ihren Schadensbehauptungen behaupten, jeder DL (woher diese Zahlen auch immer stammen) sei ein Kunde weniger + Schaden durch weitergabe o.ä.
 
@computerbase
Die Überschrift "Gesetz gegen Filesharer..." finde ich ehrlich gesagt ziemlich bescheiden. Liest sich ja so, als wenn Filesharing ab dem 01.09. komplett verboten wäre.
 
Wie EA Games schon sagte:

Wir verklagen keine Kunden ^^
Sollen die froh nach Raubkopierern sein... Eine Raubkopie ist oftmals auch einfach eine " Demo " im schlechter Qualität.
 
Qualität hat seinen preis EA macht da echt einigen was vor! Kein Online Gaming ohne EA Account ^^, das ist doch mal ein schritt in die richtige richtung!
 
Und wiedermal sieht man, dass die Wirtschaft und ihre Lobbies die Gesetze machen und nicht unsere Volksvertreter.

Wäre ja auch zu riskant die Wirtschaft zu verärgern und die Verbraucher zu schützen.
 
Und wiedermal sieht man, dass die Wirtschaft und ihre Lobbies die Gesetze machen und nicht unsere Volksvertreter.

Wäre ja auch zu riskant die Wirtschaft zu verärgern und die Verbraucher zu schützen.





Ja Du hast recht, wenn man mal die Macht der schwerst Kapitalisten einschränken würde
kostet dass ja wieder Arbeitsplätze :heul:
Wie ich hier schon lesen konnte.Lieber sein Mund halten damit man nicht aneckt:mussweg:
 
ehrlich, ich muss da sagen das es mich absolut stört, das ilegale musik downloads verboten und verteufelt usw weren. die politiker sollten mal vernünftige gesetze machen, alá:

"Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit einem Einkommen inkl. Taschengeld und sonstiger Zuwendungen <100€ dürfen Musik herunterladen."

Denn grade wir Jugendlichen, übrigens die Wähler von morgen, haben NICHT das Geld uns monatlich neue Spiel zu kaufen oder Musik. Ich z.B. bekomme als 16-jähriger ein relativ hohes Taschengeld in höhe von 35€ und dazu noch evtl mal von meiner Oma 10€ im Monat. Macht 45€. Wenn ich jetzt einmal mit meiner Freundin z.b. zu McDonalds gehe und vorher evtl ins Kino, mit Popcorn und allem, sprich ein ganz normales Date wie viele Jugendliche es heutzutage mit ihren Partnern haben, kostet mich das schon locker meine 30€ (~12€ 2 Pers. McDonalds + ~10€ Kino Eintritt + ~8€ Popcorn und 2 Cola)

Dann habe ich, im Taschengeld-"höchstfall" noch 15€ im Monat über. Und nun ratet mal wie viel eine handelsübliche Pop-CD kostet? jop, 17€, 2€ mehr als ich nach EINEM EINZIGEN Kino- u. McDonaldsbesuch im MONAT noch übrig habe. DA frage ich mich dann ehrlich: WARUM? Eine CD kostet in der Herstellung mit Hülle und allem ca. 1€ max.. Dazu noch Lohn und alles für Grafiker und Co, hochgerechnet auf weltweit mindestens 1 Milliarde verkaufte CDs KÖNNTE eine CD 7€ kosten. So ist es zum Beispiel bei vielen CDs des von mir favorisierten Metal Genres: NAGELNEU erschienene CDs kosten von einigen Bands von vorne herein nur 8€.

WARUM also nicht WENIGSTENS Kindern die Musikdownloads erlauben?


(Alle Capslock geschriebenen Begriffe sind gewollt und gehören zum Text)
 
Versuchs mal mit arbeiten. Ein Samstag im Monat im Getränkehandel Leergut annehmen und du hast dein Taschengeld schon verdoppelt.
 
@Xpect
Wie wöllte man online zwischen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen differenzieren?
 
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