News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

H1ldegunst schrieb:
Und der Ausbau der Erneuerbaren, ob im Großen oder Kleinen, ist eine große Gefahr für so manches Unternehmen und Geschäftsmodell dieser Branche.
Wenn du ein EFH neubaust, hast du inzwischen gar keine Wahl mehr ob Gas oder WP. Wir haben mehrere Anbieter durch und alle bieten nur noch WP an, vielleicht noch Pelletöfen. Also ganz so schwarz sehe ich jetzt nicht wie andere hier. Auch sind fast immer Solarzellen aufm Dach.
Also warum ist das jetzt eine Gefahr für die Gasunternehmen?


madmax2010 schrieb:
Wir haetten so schöne dinge haben können.
Und Gerade die FDP sollte wissen, wir das Makroökonomisch funktioniert und warum ein schuldenfreier Staat der Wirtschaft schadet.

ich bin mir nicht sicher warum hier die FDP angegangen wird. Sie hat doch den Haushalt blockiert, weil der Verdacht (zurecht) bestand, dass die Schuldenaufnahme durch die Ampel primär für sozialistische Geschenke, aka Rentenerhöhung, mehr ALG, mehr fürs Ausland etc. herhalten sollte, aber nie und nimmer irgendwie für Investitionen ins Land.
Das die CDU, welche ja eher der FDP zugewandt sein sollten, dann das gleiche mit Zustimmung der Grünen und SPD macht...Ja gut...
 
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Syrato schrieb:
Würde es wirklich einen Unterschied machen, wenn man anders wählt?
Ja, den alles ist besser als GroKo, siehe Ampel Regierung da wurde wenigstens mal verhandelt und gestritten hier wird ja nur genickt und zugestimmt.
 
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Tja willkommen in Deutschland, aber die Wähler wollen es ja anscheinend so, wird sich halt nie was ändern.
 
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Die Förderung zu streichen ist das eine, aber die Einspeisung deutlich zu beschneiden und zu verkomplizieren nochmal etwas ganz anderes. Das hat nichts mit Netzdienlich zu tun sondern einfach nur noch mit "Gas Kathy muss was für ihre heimlichen Stakeholder aus der Gasindustrie tun".
 
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Dirty_Harry schrieb:
Förderungen sind auch totaler Quatsch.
Das der PV Strom marktwirtschaftlich, statt stumpf ob gebraucht oder nicht, vergütet werden soll, finde ich schon in Ordnung. Ohne die staatlichen Eingriffe setzt sich dann das günstigere von ganz alleine durch. Am Schluss konkurriert höchstwahrscheinlich Wind gegen PV gegen Akku bzw Kombinationen daraus.
Was aber der Schmarrn, mit nur der Hälfte darf angeboten werden, soll. Da fallt einem nix mehr ein. Man könnte genauso gut Wolfsburg oder jede andere Industrie / Gewerbe auf halben Nutzgrad limitieren und beobachten wie sie bankrott gehen.
 
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Es wäre doch sinnvoller wenn man die Förderung für gewerbliche Großanlagen also auch Solar und Windparks einstellen würde. Es kann doch nicht sein, dass man den Betreibern dann bei einer Flaute oder wenn kein Strom gebraucht wird, weiterhin jede KWh vergütet und der Strompreis trotz Überproduktion steigt, weil man den Strom nicht nutzen kann.
 
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DriveByFM schrieb:
aber die Wähler wollen es ja anscheinend so, wird sich halt nie was ändern
Die Wähler sind auch überwiegend alt und werden die langfristigen Konsequenzen ihrer Wahl nicht mehr miterleben.

Man hätte beim Babyboom dieses Problem eigentlich schon realisieren sollen und festlegen, dass z.B. die Summen von Wahlaltersabschnitten bei 100% Wahlbeteiligung alle gleichwertig sind.
Z.B. Summe aller 18-28 Jährigen gleiches Gewicht wie das der 58-68 Jährigen. Hat man aber, wie Rentenkollaps, einfach ignoriert.
 
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Find die Streichung aber im großen auch okay.

Die Privatpersonen sollen sich die Anlagen installieren, um den eigenen von extern gedeckten Stromverbrauch zu senken. Oder auch gern mit dem Hintergedanken des Umweltschutzes und Co. da braucht es keine Förderung mehr durch alle anderen.

Die Anlagen halten lang genug um sich durch den Nicht-Bezug externer Energie zu rechnen.
Zudem darf ja weiterhin der Überschuss verkauft werden, davon hält die ja niemand ab.

Anders bewertet werden dann halt die Großanlagen.
 
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Abgesehen davon, dass man Förderungen von Fall zu Fall für sinnvoll oder auch für nicht sinnvoll befinden kann, zeigen die Reaktionen allein schon in diesem Thread, obwohl der naturgemäß wenig repräsentativ ist, warum es so problematisch ist, Subventionen zurückzufahren: Irgendjemand fühlt sich immer auf die Füße getreten, völlig unabhängig davon, ob es gute Gründe für eine solche Reform gibt oder auch nicht. Letzteres spielt in der Tat schlicht keine Rolle.

Ob es nun die Landwirte sind, die auf die Straße gehen, weil ihr Diesel teurer werden soll, die Solarstrom-Firma, die ihr Geschäftsmodell gefährdet sieht, oder auch der einfache Bürger, der weniger Geld für die Nutzung seines Fahrzeuges vom Staat zurückbekommt (hypothetisches Zurückfahren der Pendlerpauschale) - irgendwo werden immer Wähler verärgert, obwohl es selbstverständlich keinen gottgegebenen Anspruch auf irgendwelche Subventionen gibt.

Konsequenz ist, dass Sparpotenziale nicht genutzt, Fehlanreize nicht korrigiert und Steuerungsmöglichkeiten nicht genutzt werden, weil man die Wählerstimmen, die daran hängen, nicht gefährden möchte.

Dieser Mechanismus ist der exakte Grund, warum wir endlich mal wieder einen Kanzler bräuchten, der seine Regierungsarbeit nicht allein auf Machterhalt ausrichtet. Der letzte dieser Art war Schröder. Das wiederum ist auch deshalb problematisch, weil Merz, und das traf auch auf Scholz zu, längst nicht mehr so mächtig ist, wie Schröder es seinerzeit war und auch nicht mehr so mächtig wie Merkel. Die Mehrheiten sind dafür zu dünn, die Fraktion der eigenen Partei zu klein.
RedPanda05 schrieb:
Die Wähler sind auch überwiegend alt und werden die langfristigen Konsequenzen ihrer Wahl nicht mehr miterleben.

Man hätte beim Babyboom dieses Problem eigentlich schon realisieren sollen und festlegen, dass z.B. die Summen von Wahlaltersabschnitten bei 100% Wahlbeteiligung alle gleichwertig sind.
Z.B. Summe aller 18-28 Jährigen gleiches Gewicht wie das der 58-68 Jährigen. Hat man aber, wie Rentenkollaps, einfach ignoriert.
Man muss kein Jurist sein, um zu erkennen, dass das definitiv verfassungswidrig wäre. Würde gegen die Gleichheit der Wahl verstoßen.
 
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Dirty_Harry schrieb:
Förderungen sind auch totaler Quatsch.
Bin ich bei dir - aber dann doch bitte alle Förderungen streichen und den Markt regeln lassen.
Sobald ich für Technologie A noch eine Förderung habe und für B nicht, dann wird's halt - im wahrsten Sinne des Wortes schräg.

Beispiel Diesel: Aktuell immer noch mit 8Mrd. jährlich subventioniert, aber PV-Förderung streichen...

Wie gesagt bin ich bei dir, Förderungen sind - speziell in dem Fall - totaler Quatsch.
 
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Rawday schrieb:
Wenn du ein EFH neubaust, hast du inzwischen gar keine Wahl mehr ob Gas oder WP. Wir haben mehrere Anbieter durch und alle bieten nur noch WP an, vielleicht noch Pelletöfen. Also ganz so schwarz sehe ich jetzt nicht wie andere hier.
Das Problem liegt weniger bei EFH, sondern bei bestehenden MFH. Deren Mieter sind nämlich komplett abhängig von den Entscheidungen des Vermieters. Das kann in Zukunft richtig richtig teuer werden.

Ohne Förderung werden die (meisten) Vermieter weder Wärmepumpe einbauen noch Solar aufs Dach klatschen.
 
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Nun ja, ich sehe das Thema mittlerweile ein wenig anders. Ich glaube wir brauchen keine > 15 kW Anlagen mehr von Privatpersonen, die sich damit am Ende mit/durch staatliche Förderungen die Taschen voll machen, obwohl wir an sonnigen Tagen teilweise nicht wissen wohin mit dem Strom. Wir sind eher in Zeiten angekommen, wo sich lieber jeder das aufs Dach spaxen soll was er wirklich braucht und mit einem Speicher ergänzen soll. So "pfuscht" der Private nicht ins Erzeugernetz sondern entlastet eher, wenn er in dunklen Stunden seinen Verbrauch über den Speicher puffern kann. Das ist für mich Smart. Ich kenne viele Private/Landwirte bei uns in Bayern, die 20 Jahre alte > 30 kW Anlagen haben und damit gut Geld verdienen oder lange haben - die Zeit ist nun einfach vorbei, weil der Ausbau aufgrund der Förderungen gut vorangekommen ist - also Ziel erreicht.

Wie gesagt, jetzt muss weiter gedacht werden. Smarte Speichermöglichkeiten um Spitzenlasten abzudecken und Ausbau vom Stromnetz um Lasten flexibler zu verteilen. Mal sehen was draus wird...
 
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Eigenverbrauch ist eh besser als die Vergütung von der Einspeisung von 8 cent. Kann sein, dass der eine oder andere Hausbesitzer es anders sieht, aber bei negativen Strompreisen, die immer Sommer auf alle Fälle kommen, bekommt man einen Händedruck und die Stromkonzerne verkaufen es einem wieder für einen zig fachen Preis.

Also am besten eine Anlage mit Akku und soviel Strom wie es geht selber verbrauchen.
 
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RedPanda05 schrieb:
Und? Ist das neue Heizungsgesetz zu fast 100% auch, interessiert doch hier eh keinen.
Und weil es keinen interessiert, wird bereits eine Klagewelle vorhergesehen? Diese müsste ja logischerweise eher ausbleiben, wenn es denn wirklich so wäre.

Ja, zuweilen werden auch verfassungswidrige Gesetze verabschiedet, häufig aus rein parteipolitischen Gründen, Stichwort PKW-Maut. Das bedeutet aber nicht, dass diese dann auch Bestand haben, selbes Stichwort. Und offen gegen die Wahlgrundsätze zu verstoßen, wäre doch nochmal ein ganz anderes Kaliber.
 
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kicos018 schrieb:
Ohne Förderung werden die (meisten) Vermieter weder Wärmepumpe einbauen noch Solar aufs Dach klatschen.
Genau da ist der Punkt. Den dem Vermieter ist es egal ob die Mieter 500€ im Jahr oder 5000€ im Jahr fürs heizen bezahlen. Denn der Vermieter leitet die kosten ja weiter egal wie ineffizenz sein Haus ist.
Das einzige was umgelegt wird sind die CO2 kosten, bei ineffizent. Aber die sind aktuell zu den Gas-/Wasser Preise unbedeuten klein.
 
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Die Olle hat ja schon beim Altmaier ihr Unwesen getrieben, hier die Auswirkungen auf Arbeitsplätze von damals:

 
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kicos018 schrieb:
Das Problem liegt weniger bei EFH, sondern bei bestehenden MFH. Deren Mieter sind nämlich komplett abhängig von den Entscheidungen des Vermieters. Das kann in Zukunft richtig richtig teuer werden.

Ohne Förderung werden die (meisten) Vermieter weder Wärmepumpe einbauen noch Solar aufs Dach klatschen.

Auf dem Land oder kleinen Orten wirst du vermutlich recht haben, wobei es auch andere positive Beispiele gibt.
Aber
1. ist das immer noch abhängig von der Zustimmung aller Eigentümer in einem MFH. Wenn einer nicht will, dann nutzen auch Subventionen nichts.
2. In Großstädten sowieso fast alle an Fernwärme und einem Betreiber für Strom hängen. Hier wirds eher interessant, wie das geregelt werden soll. Wie will man FW ersetzen? Durch WP an jedem Mietshaus?
 
Sind gerade an einer Komplett Sanierung. Dann wohl doch noch schnell die die 0% für die Panels etc mitnehmen. Ob man dann noch eine Einspeisvergütung bekommt ist dann die andere Frage. Jedenfalls wird die Hardware dann deutlich teurer
 
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