Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Dennoch wissen wir mehr übern Weltraum als über die Tiefsee
Was immernoch falsch ist^^
Wie du es ja schon "indirekt" in den Sätzen danach relativierst:
Klar kennen wir nur einen extrem winzigen Ausschnitt unseres Universums. Dennoch wissen wir darüber schon mehr als was in der Tiefsee auf uns lauert.

Was nun.
Oben steht "Weltraum" (also alles).
Unten plötzlich den "extrem winzigen Ausschnitt" den wir kennen (kennen wir ihn überhaupt?).

Du solltest mal genau formulieren was du meinst.

Selbst wenn es "links hinterm Mond" "nichts" gibt, dann muss man erst erforschen, dass dort eben "nichts" ist.

Aggressiver formuliert:
Wenn vor dir 1m³ Luft/Stein/Wasser ist. Was weisst du davon? Weisst du für jede 4,22419· 10^-105 m^3 (Plankvolumen) was dort genau(!) vor sich geht/dort ist?
Nö, denke nicht. Man kann mit relativer Genauigkeit Aussagen machen.
Nun wirds größer und wir nehmen die Meere.
Gut, das ist immernoch "nichts" im Vergleich zum Universum. Allein die Milchstraße ist ja schon "unvorstellbar" groß. Und das ist auch ein Witz zu dem was wir "wissen" was es noch gibt (kann ja durchaus sein, dass es noch x-mal so viel mehr ist - Stichwort: Beobachtbares Universum/Ereignishorizont).
Vllt. gibts auch noch viel mehr.

%al gesehen, weiss man über den Weltraum viel(!) weniger NICHT als man es tut - das ist einfache Statistik/Mathematik (+als man es über das Meer weiss).
Wenn du absolute Zahlen wie: man weiss 10 Sachen über das Meer mit man weiss 20 Sachen über den Weltraum meinst,
DANN könntest du ggf. Recht haben.

Einfach weil es mehr zu entdecken gibt.
Wenn ich durch Luxemburg laufe, sehe ich auch weniger Menschen, als wenn ich durch China wandere...
 
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ich denke ich das wir mehr wissen über die tiefsee wie über das all.... irgendwie passt das verhältnis nicht.... wir sehen nur nen paar bunte lichter am himmel und ziehen uns dann was aus den fingern. was da auf dem planeten los ist sagt das noch lange nicht ^^.
 
Anhalter62 schrieb:
Ich meinte die Entwicklung vom Menschenaffen zum Menschen. Diese ging rasend schnell, wenn man das mit dem "Rest" der Evolution vergleicht. Es ist selbst für Anthropologen ein Rätsel. Soweit wir heute wissen beherrschten etliche Millionen Jahre Saurier das Bild der Erde.
"Die" Saurier waren es eh nicht. Es war eine enorme Vielzahl verwandter Spezies, die ebenfalls einer recht umfangreichen Evolution unterlagen. Die letzten Stufen, z.B. bei den Raptoren, waren z.B. verdammt clever, gefiedert und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Warmblüter. Ein Raptor ist so weit von nem Apatosaurus entfernt wie n Orang Utan von ner Kuh.

Aber auch der Weg bis hin zum Menschenaffen dauerte einige Millionen Jahre. Vom höherentwickelten Menschenaffen zum Mensch war es dann nur noch ein "Katzensprung". Die Entwicklung hin zum Menschen war sozusagen eine Hyperevolution.
Interessanter Fakt, aber auch das wird sich rational erklären lassen.

Was mir so spontan einfällt:
Die klimatischen Bedingungen wurden in den letzten 1-2Mio Jahren immer schärfer. Eiszeit auf Eiszeit. So extreme Bedingungen fördern die Evolution. Nur wer immer flexibler wird, kann überlegen. Zu präzise Anpassung an eine Situation ist nutzlos. Und da gewinnt das Gehirn: Grips ist das beste Mittel zur Flexibilität. Austauschbare Werkzeuge sind viel besser als statische Organe. Was soll ich mit ner Zunge wie ein Nasenbär, wenn ich mit nem angeleckten Ast dasselbe Problem lösen kann?

Was ebenfalls eine Rolle spielen könnte: Menschen sind überproportionale fruchtbar. Fruchtbarkeit fördert die Evolution. Überleg mal, wie oft eine Menschenfrau fruchtbar ist. Jetzt vergleiche das mal mit anderen Säugetieren (außer Primaten). Kleiner aber feiner Vorteil für uns.

... und warum soll der Rückweg vom Mars ausgeschlossen sein? OK zum jetztigen Zeitpunkt meinst Du wohl ?
Korrekt, ich beziehe mich auf die nähere Zukunft. Du musst Treibstoff, Sauerstoff, Wasser und Lebensmittel für wenigstens 6 Monate Trip einplanen. Außerdem brauchst du ein Schiff, dass hin fliegen, mitten im Dreck landen und, nach mehreren Jahren (zum nächsten Startfenster) ohne komplexe Startplattform wieder weg kommt.

und warum sollten irgendwelche Ferengi unsere Rohstoffe abgreifen? Es gibt z.B. höchst wahrscheinlich Planeten aus fast reinem Kohlenstoff, mit viel mehr Gold, mit viel mehr Eisenerz usw.
Wir haben etwas, dass es nicht überall gibt.
1.) Biomasse. Evtl. können unsere Spezies bei denen dazu verwendet werden, um Umweltschäden zu beseitigen, Krankheiten zu bekämpfen,...
2.) 7Mrd Sklaven (abzüglich Schwund bei der Eroberung)

Im übrigen hat ja auch eine aggresive Intelligenz nicht viel Wahrscheinlichkeit lange zu überleben. Davon gibt es ja nun auf der Erde genug Beispiele.
Auf der Erde haben allerhand sehr aggressive intelligente Spezies überlebt. Tatsächlich ist Intelligenz für Raubtiere sehr vorteilhaft. Daher hast du hier auf der Erde uns als technologisch geboosteten Superpredator, Wölfe als intelligente Rudel-Jäger,
Kraken als die wahren Schrecken der Meere (wenn du ein Fisch oder kleines Krustentier bist), Raben mit allerhand Werkzeuggebrauch,...

... und gäbe es irgendwo im Universum noch was gruseligeres wie den Menschen, dann hätten sich diese schon längst selbst vernichtet.
Hier muss ich dir zustimmen. Es war für uns schon ein paar Mal sehr knapp, und eine noch aggressivere Spezies mit unseren Mitteln hätte sich schon aufgelöst.

Aber um noch mal auf SiFi zurückzukommen. In den allermeisten Spielfilmen zu diesem Thema wird uns doch versucht zu suggestieren, wir sind die Guten im Universum der "Rest" ist böse.
Das hat in meinen Augen eher marktwirtschaftliche Gründe. Es wird schwer, sich als Kinobesucher in die grünen Glibbermonster vom Aldebaran zu versetzen, wenn diese Gelklumpen am Ende die Guten sind, die Menschen aber die Bösen. Also gibts von dem Franchise keine Fortsetzung, keine Actionfiguren, kein Videospiel....

Andererseits gibt es allerhand prominente Gegenbeispiele. Nimm nur Star Wars, da gehts primär Mensch vs. Mensch, Nichtmenschen gibt es (Aufgrund der rassistischen Haltung Palpatines) quasi nur bei den Rebellen. Oder schau auf Avatar, wobei man hier ernsthaft sagen könnte, dass das einfach nur Pocahontas im Weltraum ist.
Oder, um mal von Filmen weg zu kommen, gibt es immer noch Solaris, ein absolutes Meisterwerk der SciFi-Literatur. Aliens? 0. Bösewichte? 0. Klare Grenzen? 0.

Anhalter62 schrieb:

Die sagen's ja in dem Artikel selbst: Aliens würden das meiste, was wir als Schön empfinden, nicht verstehen. Stell dir eine Spezies vor, die mehr Bilder pro Sekunde sehen kann als wir. Die könnte nur Herr der Ringe gucken. Stell dir vor, wie die allerzartesten Werke von Mozart für eine Spezies klingen müssen, die Infra- oder Ultraschall wahr nehmen kann. Unsere Farbwahrnehmung ist geeicht auf unsere Sonne. Eine fremde Sonne mit anderem Spektrum würde andere Augen hervor bringen. Wer weiß, was die dann in einem Michelangelo sehen....
 
wie kommt man darauf, dass die tiefsee nicht besser erforscht sei als das universum? die tiefsee ist komplett vermessen, das kann man nichtmal von allen planeten im eigenen sonnensystem behaupten und von keinem einzigen darüber hinaus. in der tiefsee haben wir schon diverse spezies entdeckt. wir wissen nichteinmal ob es außerhalb der erde überhaupt leben gibt. in der tiefsee waren schon mehrfach menschen, 1960 jaques piccard als erster nahe dem absoluten tiefstpunkt und zuletzt 2012 james cameron. über den erdenmond hinaus hat es noch nie ein mensch geschafft. der zwergplanet eris in unserem eigenen sonnensystem wurde erst 2005, der zwergplanet sedna 2003 und wer weiß wieviel planeten es in unserem eigenen sonnensysetm noch gibt?

man könnte sich vllt noch darüber streiten, ob die tiefsee ähnlich schlecht erforscht sei als alles innerhalb der neptunumlaufbahn (was ich aber auch klar verneinen würde), aber die behauptung, unser sonnensystem oder gar das universum sei besser erforscht als die tiefsee ist schlicht und ergreifend unfug.

allein der ozean auf europa ist weitaus schlechter erforscht als die tiefsee, denn mehr als eine grobe schätzung seiner tiefe und der mutmaßung dass es sich dabei um wasser handelt, gibt es dazu nicht.
 
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@ Anhalter62:

Der Mensch stammt weder vom Affen noch vom Menschenaffen ab. Vielmehr gibt es die Theorie dass Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren hatten, das "Missing Link".

Keine Wortklauberei sondern ein wesentlicher Unterschied.

Und Vorsicht, der "dumpfe und taube" Dino beherrschte länger die Erde als es Menschen gibt, Da gab es richtig intelligente Arten die wahrscheinlich geschickt im Rudel jagten, vielleicht sogar Werkzeuge benutzten, Vorsicht!

Aja, "Grenzwissenschaften" ist nicht nur für mich eine sehr fragwürdige und, wie es der namen schon sagt, grenzwidrige Quelle, nochmals Vorsicht!
 
Natürlich stammt der Mensch von Affen (Primaten ist der eindeutigere Begriff) ab. Er stammt sogar von Einzellern ab. Alles andere ist für mich Wortklauberei, sorry, aber ich habe nunmal mal Landwirtschaft studiert mit der Spezialisierung Pflanzenzüchtung und mich schon eingehend mit Genetik beschäftigt.

Grenzwissenschaften ist durchaus seriös. Der Name klingt allerdings nicht unbedingt so. Mit Däniken & Co. haben die nun wirklich nichts am Hut!
Viele Artikel z.B. zeigen ja den Streit von Wissenschaftlern untereinander. Man vertritt hier auch nicht irgendwelche Positionen sondern berichtet neutral.
Als Beispiel ein Auschnitt aus einem Artikel
"Federführend im Kampf gegen "derartig pseudowissenschaftliche Inhalte inmitten seriöser Wissenschaft" ist der aus Indien stammende Wissenschaftler Dr. Ram Prasad Gandhiraman"
 
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Ich streite nicht mit dir, ist mir zu müßig. Da verlasse ich mich mal auf Daaron, Stichwort Space Truckin', er weiß was ich damit meine:-)

Aber ich widerspreche dir in beiden Punkten ganz entschieden, oder findest du die Beiträge bei den Pseudo, ähh, Grenzwissenschften über Ufos und Kornkreise seriös? Ein studierter Landwirt ist nun mal weder Biologe oder Anthropologe, sorry. You're a joking man.

Kleine Kostproben:

Vor der Küste Südsiziliens haben Taucher in einem 2.600 Jahre alten Schiffswrack 39 Barren eines Metalls entdeckt, das antiken Beschreibungen eines Metalls entspricht, das angeblich von dem legendären versunkenen Kontinent Atlantis stammen soll.

"Etwa jeder Dritte hat in seinem Leben schon selbst ungewöhnliche Phänomene erlebt - auch wenn selten offen darüber gesprochen wird. Trotz oder gerade wegen dieser Tabuisierung hat die promovierte Archäologin diese "wahren Geistergeschichten" gesammelt und in Buchform veröffentlicht. Auch auf mögliche rationale Erklärungsmodelle wird dabei ausführlich eingegangen. Ob es sich nun um Hausgeister, Erscheinungen verstorbener Verwandter oder Haustiere, Poltergeistphänomene, Wahrträume oder Erlebnisse in berüchtigten Spukschlössern handelt, eines haben diese Geschichten alle gemein: sie jagen uns eine Gänsehaut über den Rücken, lassen uns vielleicht sogar an unserem bisherigen Weltbild zweifeln

oder gar

Weltweit kennen Märchen, Legenden und moderne Sagen Berichte über Begegnungen mit menschenähnlichen "Ungeheuern", die in den kaum besiedelten Waldgebieten des Kaukasus, der mongolischen Steppe, im Himalaya, China, auf den indonesischen Inseln, im australischen Outback und natürlich in den Wäldern Nordamerikas zuhause sein sollen. Seit Foto- und Filmkameras erschwinglich wurden und heute in Form von Smartphones nahezu jederzeit zur Verfügung stehen, wurden und werden diese Wesen immer wieder auch auf Film gebannt - entsprechende Aufnahmen zugleich aber auch von jeher kontrovers diskutiert. Im folgenden präsentiert GreWi die unserer Meinung nach 5 interessantesten dieser Filmdokumente der nordamerikanischen Varianten, die als Bigfoot, Sasquatch und Skunk Apes bekannt sind.

Ehrlich, da ist EvD ein wahrer Sachbuchautor dagegen und die Bibel ein streng wissenschaftliches Buch, man, ich klingele mich vor lachen...... Grenzwissenschaften = Top Seite, Top Infos, Hintergründe, Fakten Geheimnisse..... werden genauestens analysiert und erklärt..........
 
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Sogar in deiner populärwissenschaftlichen Quelle (Focus) steht nichts anderes drin als Harley_Benson behauptet. :rolleyes:
Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, es gibt einen gemeinsamen Vorfahren. Dass dieser irgendwo "affenartig" war, ist klar.

Die Bibel will übrigens ausdrücklich keine "wissenschaftliche", tatsächliche Variante der Entstehung der Erde und des Menschen erzählen und Christentum etc. sind kompatibel zur Evolution (vgl. Aussage von Papst Franziskus). Aber das ist dann wieder Theologie ;)
 
Wie nennt ihr denn den Vorfahren des Menschen? Nur mal so gefragt. Immerhin ist da ein Homo Sapiens und dann der Hominidae (und die Homo Zwischenstufen bis zum Australopithecus). Da gibts keine Lücke. Jede Lücke die aufgefüllt wird lässt zwei neue Lücken entstehen. Aber es gibt nicht genug Begriffe. Also ist die Ansicht, dass auf den Affen der Mensch folgte eigentlich richtig. Und das Andere tatsächlich eine Wortklauberei.

Man stelle sich selbst vor, und dann links neben sich seinen Großvater. Dessen Großvater. Und dessen, und dessen, und dessen. Da ist ein fließender Übergang. Den einen bezeichnet man dann als Menschenaffen und den anderen als Menschen, den anderen als Affen. Wo genau was liegt.... wie's jeder will...
 
auch wenn ich quellen wie grenzwissenschaften für mehr als grenzwertig halte (von daher gut gewählter name :D), eines muss ich Anhalter62 zugestehen; man kann durchaus umgangssprachlich behaupten, der mensch stammt vom affen ab. affe ist keine konkrete rasse sondern ein sammelbegriff. auch das gemeinsame bindeglied zu anderen primatenarten war sicherlich ein affe. ;)
 
Da schließ ich mich vorbehaltslos an. Egal, was das "Missing Link" nun am Ende ist, es ist ein Primat (und somit umgangssprachlich eben ein Affe) und bildet einen gemeinsamen Vorfahren zwischen uns und nem Schimpansen. Irgendwo gibts auch eine affige Verbindung zwischen Schimpansen und Lemuren.
Und selbst wenn du die klassische Aufteilung in "Affen" und "Halbaffen" wählst (statt Trocken- und Feuchtnasenprimaten), so sind unsere Wurzeln doch offensichtlich affig. Wir haben deutlich mehr mit nem Pavian als mit King Julian gemein. NICHT DIE FUSSE ANFASSE!

Alles andere ist nutzlose Haarspalterei.

Vor der Küste Südsiziliens haben Taucher in einem 2.600 Jahre alten Schiffswrack 39 Barren eines Metalls entdeckt, das antiken Beschreibungen eines Metalls entspricht, das angeblich von dem legendären versunkenen Kontinent Atlantis stammen soll.
Nun, die Existenz einer uns unbekannten frühen Hochkultur, die eben von den Griechen den Namen "Atlantis" erhielt, ist nicht vollkommen auszuschließen. Da verschiedene Kulturen verschiedene Techniken in der Metallurgie entwickelt haben, ist auch hier durchaus was denkbar. Während man bei uns noch blöd mit dem Hammer auf n Klumpen Eisen eingehauen hat, wurde in Japan der Stahl schon 1000x gefaltet.

Der eigentliche Fehler liegt bei den 2600 Jahren. Atlantis ist gemäß den Legenden deutlich eher untergegangen.

P.S.: Evtl. warens ja Barren aus Naquadah. Das würde auch erklären, warum der Pott untergegangen ist. Uran wäre federleicht dagegen.
 
Ja, umgangssprachlich ist es so. Aber wir wollen doch hier ein gewisses Niveau halten und uns dann doch ein wenig präziser ausdrücken.

Und, ich bleibe dabei, Grenzwissenschaft ist keine seriöse Quelle, Atlantis hin, Jedi her, Poltergeist hü, Bigfoot hott, Hohle Erde hin, Nazis in Neuschwabenland und auf dem Mond Hipp Hipp Hurra!

Deshalb, BTT, das Thema lautet "Gibt es außerirdisches Leben?"
 
Das hab ich vor paar Jahren gesehen. Es stand auf Urquhart Castle, trug n Rock und hat gar schreckliche Töne von sich gegeben.
 
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